Kanonenblume: Pflege & Anbau
Inhaltsverzeichnis
Kanonenblume kurz erklärt
- Die aus Asien, insbesondere Südchina, stammende Pilea ist eine tropische Pflanze aus der Familie der Brennnesselgewächse
- Ihre runden, glänzenden Blätter brachten ihr die Namen „Chinesischer Geldbaum“ und „Missionspflanze“ ein
- Die leicht zu kultivierende Pflanze eignet sich ideal für Anfänger und braucht wenig Pflege
- Sie lässt sich leicht vermehren, insbesondere durch Wurzelschösslinge, die sie von Natur aus am Pflanzenfuß bildet
- Die sehr dekorative Pflanze fügt sich allein oder mit anderen Pflanzen harmonisch in jeden Einrichtungsstil ein
Das Wort unserer Expertin
Die Kanonenblume, auch als Ufopflanze oder Pilea peperomioides bekannt, ist eine kleine Zimmerpflanze, die dank ihres dekorativen Laubs und ihrer eleganten Wuchsform immer beliebter wird. Sie stammt aus Asien und zeichnet sich durch runde Blätter aus, die glänzen und an langen, feinen Stielen sitzen. Dadurch wirkt sie zugleich minimalistisch und außergewöhnlich. Darüber hinaus gibt es viele weitere, weniger bekannte Arten der Kanonenblume mit sehr unterschiedlichen Blattformen und -farben.
Die Kanonenblume ist pflegeleicht und eignet sich ideal für Anfänger, aber auch für erfahrene Pflanzenliebhaber. Sie ist anspruchslos, lässt sich schnell vermehren und eignet sich hervorragend, um die eigene Zimmerpflanzensammlung zu erweitern. Entdecken Sie alles Wichtige für die erfolgreiche Kultur und Pflege der Kanonenblume!

Beschreibung und Botanik
Steckbrief
- Gebräuchlicher Name Chinesischer Geldbaum
- Blüte Im Haus selten
- Height 30 bis 40 cm
- Exposition Hell, ohne direkte Sonne
- Art des Bodens Leicht und drainierend
- Winterhärte Nicht winterhart
Pilea stammt hauptsächlich aus den tropischen und subtropischen Regionen Mittel- und Südamerikas, Asiens sowie teilweise Afrikas. Die bekannteste Art, Pilea peperomioides, stammt aus den Bergregionen Südchinas, insbesondere aus Yunnan. In diesen gemäßigten und feuchten Gebieten wächst sie natürlicherweise, oft im Schatten größerer Bäume.
Pilea gehört zur Familie der Brennnesselgewächse, zu der auch die Brennnesseln zählen, obwohl Pilea überhaupt nicht sticht! Einige Pilea-Arten haben gezähnte Blätter, die denen von Brennnesseln ähneln, etwa Pilea matsudai.
Pilea peperomioides wurde in den 1940er-Jahren in China von einem Missionar namens Agnar Espegren entdeckt und wird daher manchmal „Missionarspflanze“ genannt. Anschließend brachte Agnar Espegren sie nach Norwegen und teilte sie mit Freunden. Durch Tausch und Stecklinge unter Pflanzenliebhabern verbreitete sich Pilea später in Europa.
Die Gattung Pilea umfasst über 600 Arten tropischer Pflanzen, meist krautig und häufig wegen ihres dekorativen Laubs kultiviert. Diese Arten bilden eine große Vielfalt mit sehr unterschiedlichen Blättern, Formen und Größen. Einige werden wegen ihrer Anspruchslosigkeit und Pflegeleichtigkeit geschätzt, andere wegen ihres ungewöhnlichen oder dekorativen Erscheinungsbilds.
Pilea wächst buschig und rundlich. Die Pilea peperomioides erreicht meist 20 bis 30 cm Höhe und eignet sich daher ideal für kleine Flächen wie Fensterbänke, Regale oder Schreibtische.
Ihr wichtigster Zierwert ist natürlich das einzigartige Laub! Die Blätter von Pilea peperomioides sind rund, nahezu kreisförmig, glatt und glänzend. Sie sind kräftig grün und sitzen an langen, dünnen Blattstielen, die aus der Blattmitte statt aus dem Rand der Blattspreite entspringen. Man spricht von schildförmigem Laub. Die Blätter können bis zu 10 cm Durchmesser erreichen.
Diese Struktur verleiht der Pflanze ein sehr dekoratives und ungewöhnliches Aussehen. Die Blätter scheinen wie kleine fliegende Untertassen um den Mitteltrieb zu schweben.
Die Blätter von Pilea sind rund wie Münzen. In China sagt man, dass diese Pflanze Wohlstand bringt. Daher ihr Beiname „Chinesischer Geldbaum“. Im Englischen wird sie auch „Pancake plant“ genannt!

Pilea peperomioides ist die bekannteste und am häufigsten kultivierte Art. Es gibt jedoch viele weitere Pilea-Arten, die sich in Größe, Form und Farbe ihres Laubs unterscheiden: Pilea peperomioides, Pilea cadierei, Pilea involucrata, Pilea microphylla, Pilea glauca ‘Greyzy’
Einige andere Pilea-Arten bieten ein ganz anderes Laub: gerippt, panaschiert, gezähnt oder strukturiert. Neben Pilea peperomioides sind folgende Arten besonders dekorativ:
- Pilea cadierei: Diese Sorte verdankt ihren Namen ihrem dunkelgrünen, silbrig gefleckten Laub, das ihr ein dekoratives, metallisches Aussehen verleiht. Die Blätter sind oval und gerippt, der Wuchs kompakt. Ideal im Topf oder als Ampelpflanze, schätzt sie eine hohe Luftfeuchtigkeit.
- Pilea involucrata : Diese Art besitzt dicke, gewaffelte und stark strukturierte Blätter, oft dunkelgrün mit bronzenem oder kupferfarbenem Schimmer. Sie wird besonders wegen ihrer Farbkontraste und ihres kompakten Wuchses geschätzt. Ideal fürs Terrarium oder als dekorative Übertopfpflanze.
- Pilea microphylla : Mit ihren sehr kleinen, dicht stehenden hellgrünen Blättern bildet diese Art einen dichten Pflanzenteppich, fast wie Moos. Ihren ungewöhnlichen Namen verdankt sie den winzigen Blüten, die beim Öffnen ihren Pollen explosionsartig freisetzen – daher der Beiname „Artilleriepflanze“!
- Pilea glauca : Diese Pflanze wird wegen ihres überhängenden Wuchses und des pudrig graublauen Laubs sehr geschätzt und eignet sich ideal als Ampelpflanze. Sie bildet Kaskaden kleiner, runder und weicher Blätter, perfekt für eine Boho- oder Urban-Jungle-Atmosphäre.
Es gibt auch Hybrid-Sorten, die wegen ihres Aussehens ausgewählt wurden: panaschierte Blätter, rosa gerippte Blätter, Zwergwuchs usw. Beispiele sind Pilea peperomioides ‘White Splash’, ‘Variegata’ und ‘Mojito’ mit weiß panaschiertem Laub.
Im Haus blüht Pilea nur selten. Unter optimalen Kulturbedingungen kann sie jedoch im Frühjahr oder Sommer blühen. Die Blüte besteht aus Rispen mit winzigen weißen, grünen oder rosafarbenen Blüten. Sie besitzen fünf sternförmig angeordnete Blütenblätter. Die Blüte wirkt leicht, zart und luftig.
Pilea ist nicht winterhart: Die Pflanze verträgt weder Kälte noch Frost. Ihre ideale Temperatur liegt zwischen 15 °C und 25 °C. Unter 10 °C kann sie bereits erheblich leiden. Deshalb wird sie in unseren Breiten fast ausschließlich im Haus oder im Gewächshaus kultiviert.

Die Blüte von Pilea
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Unsere Lieblingssorten
Ufo-pflanze - Pilea peperomioides
- Höhe bei Reife 50 cm
Pilea glaucophylla Greyzy - Kanonierblume
- Höhe bei Reife 10 cm
Kanonenblume pflanzen
Wo die Kanonenblume aufstellen?
Die Kanonenblume liebt helles, aber indirektes Licht. Zu viel direkte Sonne kann ihre zarten Blätter verbrennen, während Lichtmangel die Pflanze lichter werden lässt. Dabei verlängern sich die Triebe auf der Suche nach Licht ungewöhnlich stark (Vergeilung). Ideal ist ein Standort an einem Ost- oder Westfenster oder hinter einem lichtfilternden Vorhang, wenn die Sonne zu intensiv ist. Die Pflanze fühlt sich in einem den ganzen Tag hellen Raum wohl, etwa im Wohnzimmer oder in einer hellen Küche. Vermeiden Sie kalte Zugluft und direkte Heizungsluft, die die Luft austrocknet.

Stellen Sie die Kanonenblume an einen hellen Standort, zum Beispiel nahe einem Fenster, aber vor direkter Sonne geschützt
Wann die Kanonenblume pflanzen?
Die Kanonenblume kann das ganze Jahr über in einen Topf gepflanzt werden, solange die Raumtemperatur stabil bleibt. Die beste Zeit zum Umtopfen oder Einsetzen in ein neues Gefäß ist jedoch das Frühjahr, zwischen März und Mai. Dann beginnt die aktive Wachstumsphase, sodass die Pflanze gut anwächst.
Wie die Kanonenblume pflanzen?
Wählen Sie einen Topf mit Abzugslöchern, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann. Für eine junge Pflanze reicht ein Durchmesser von 10 bis 15 cm. Mit zunehmendem Wachstum können Sie sie nach und nach in etwas größere Töpfe setzen.
Verwenden Sie ein leichtes, gut drainierendes Substrat. Mischen Sie zum Beispiel 2/3 Blumenerde für Zimmerpflanzen mit 1/3 Perlite, Sand oder Vermiculit, um das Substrat aufzulockern. Etwas Aktivkohle oder Kokosfaser verbessert zusätzlich die Belüftung.
So pflanzen oder topfen Sie Ihre Kanonenblume richtig um:
- Geben Sie etwas Substrat in den Topf.
- Nehmen Sie die Pflanze vorsichtig aus dem alten Topf, ohne die Wurzeln zu beschädigen.
- Setzen Sie die Kanonenblume in die Mitte des Topfes und füllen Sie rundherum Substrat auf.
- Drücken Sie das Substrat leicht an und gießen Sie.
- Stellen Sie die Kanonenblume an einen hellen Standort ohne direkte Sonne.
- Gießen Sie erst wieder, wenn die Blumenerde an der Oberfläche trocken ist.
-

Pflanzen Sie die Kanonenblume in einen nur wenig größeren Topf als den Wurzelballen
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Die Kanonenblume ist recht pflegeleicht, hat aber wie jede Pflanze ihre Vorlieben. Mit diesen Pflegetipps bleibt sie gesund und vital.
Gießen
Die Kanonenblume verträgt weder anhaltende Trockenheit noch Staunässe. Wichtig ist daher das richtige Maß:
- Frühling und Sommer: etwa einmal pro Woche gießen, sobald die Oberfläche der Blumenerde trocken ist.
- Herbst und Winter: nur noch alle 10 bis 15 Tage gießen, da die Pflanze in die Ruhephase eintritt.
Tipp: Lieber zu wenig als zu viel gießen. Überschüssige Feuchtigkeit kann Wurzelfäule verursachen.
Verwenden Sie möglichst zimmerwarmes, kalkarmes Wasser, idealerweise Regen- oder gefiltertes Wasser.

Gießen Sie die Kanonenblume regelmäßig
Licht
Wie bereits erwähnt, liebt die Kanonenblume weiches Licht. Drehen Sie den Topf regelmäßig, damit sie nicht schief zum Licht wächst. An einem zu dunklen Standort wird das Blattwerk licht und die Wuchsform unausgewogen.
Luftfeuchtigkeit
Die Kanonenblume mag eine mäßig feuchte Umgebung, besonders im Winter, wenn die Heizung die Luft austrocknet. Besprühen Sie die Blätter gelegentlich leicht, aber nicht täglich. Sie können den Topf auch auf eine mit feuchten Blähtonkugeln gefüllte Schale stellen, ohne dass er im Wasser steht.

Besprühen Sie das Blattwerk gelegentlich, besonders bei trockener Luft
Rückschnitt und Reinigung
- Entfernen Sie gelbe oder beschädigte Blätter, indem Sie sie an der Basis des Stiels abschneiden.
- Sie können die Triebe auch pinzieren, um die Verzweigung anzuregen.
- Reinigen Sie die Blätter mit einem weichen, feuchten Tuch, um Staub zu entfernen. So können sie das Licht besser aufnehmen.
Umtopfen
Die Kanonenblume wächst schnell! Wir empfehlen, sie alle ein bis zwei Jahre im Frühling umzutopfen. Erneuern Sie dabei teilweise das Substrat und prüfen Sie die Wurzeln. Setzen Sie sie jeweils in einen etwas größeren Topf, damit ihr Wachstum gut begleitet wird.

Topfen Sie die Kanonenblume alle ein bis zwei Jahre in einen etwas größeren Topf um
Düngen
Während der Wachstumsphase (März bis September) können Sie alle 3 bis 4 Wochen etwas Flüssigdünger für Grünpflanzen ins Gießwasser geben. Im Winter nicht düngen.
Krankheiten und Parasiten der Kanonenblume
Die Kanonenblume ist meist robust, kann aber wie jede Zimmerpflanze gelegentlich Probleme bekommen, besonders bei nicht optimalen Kulturbedingungen.
Häufige Krankheiten
- Wurzelfäule: Sie wird oft durch zu viel Wasser oder eine schlechte Drainage verursacht. Die Wurzeln werden schwarz und weich, die Blätter vergilben und fallen ab.
Lösung: Topfen Sie die Pflanze in ein gut durchlässiges Substrat um, entfernen Sie die faulen Wurzeln und reduzieren Sie das Gießen. - Flecken auf den Blättern : Braune oder schwarze Flecken können durch zu viel Feuchtigkeit auf dem Laub oder durch einen Pilz entstehen.
Lösung: Vermeiden Sie nasse Blätter, stellen Sie die Pflanzen mit mehr Abstand auf, damit die Luft besser zirkuliert, und behandeln Sie sie bei Bedarf mit einem milden Fungizid. - Weiche oder hängende Blätter : Dies kann auf Wasserstress durch zu wenig oder zu viel Wasser hinweisen.
Lösung: Prüfen Sie die Feuchtigkeit der Blumenerde und passen Sie das Gießen an.
Häufige Schädlinge
- Wollläuse : Sie treten oft als kleine, watteartige weiße Knäuel an der Basis der Blätter auf.
Lösung: Entfernen Sie sie mit einem mit 70-prozentigem Alkohol getränkten Wattestäbchen oder verwenden Sie ein natürliches Insektizid. - Blattläuse : Diese kleinen grünen oder schwarzen Insekten sammeln sich an den jungen Trieben.
Lösung: Sprühen Sie Seifenwasser oder ein Mittel auf Basis von Schmierseife auf. - Rote Spinnmilben : Sie treten vor allem in trockener Luft auf, hinterlassen feine Gespinste und lassen das Laub stumpf erscheinen.
Lösung: Erhöhen Sie die Luftfeuchtigkeit, besprühen Sie die Pflanze regelmäßig mit Wasser und behandeln Sie sie bei Bedarf mit einem Akarizid.
Vorbeugen ist besser als Heilen: Behalten Sie den Zustand der Blätter im Auge, passen Sie das Gießen an und lüften Sie den Raum regelmäßig.
Kanonenblume vermehren?
Die Kanonenblume wird besonders für ihre Fähigkeit geschätzt, ganz natürlich junge Triebe, sogenannte Wurzelschösslinge, zu bilden. Sie gehört zu den am einfachsten zu vermehrenden Pflanzen – auch für Anfänger. So können Sie Stecklinge verschenken oder Ihre eigene Sammlung kostengünstig vergrößern.
Kanonenblume durch Wurzelschösslinge vermehren
Manchmal erscheinen kleine Triebe an der Basis der Mutterpflanze, oft leicht in der Blumenerde verborgen. Sie können sie abnehmen und die Pflanze so vermehren. Dies ist die einfachste und häufigste Methode, um neue Jungpflanzen zu erhalten.
Wann Wurzelschösslinge abnehmen?
Warten Sie, bis sie etwa 5 bis 10 cm hoch sind und einige Blätter haben.
Wie geht man vor?
- Heben Sie die Pflanze vorsichtig aus der Erde, um die Wurzelschösslinge freizulegen.
- Trennen Sie den Wurzelschössling möglichst mit einem Teil seiner Wurzeln ab.
- Pflanzen Sie ihn in einen kleinen Topf mit lockerem Substrat.
- Gießen Sie vorsichtig und stellen Sie den Topf an einen hellen Standort ohne direkte Sonne.
Die Anwachsphase ist meist kurz. Sie können auch einige Wurzelschösslinge im selben Topf wie die Mutterpflanze belassen, um einen buschigeren Wuchs zu erzielen.

Sie können die an der Pflanzenbasis wachsenden Wurzelschösslinge abnehmen
Wie vermehrt man die Kanonenblume durch Stecklinge?
Die Stecklingsvermehrung der Kanonenblume ist weniger üblich, aber nach einem Rückschnitt möglich.
- Schneiden Sie einen gesunden Trieb von etwa 10 cm Länge mit 2 oder 3 Blättern ab.
- Stellen Sie ihn ins Wasser und entfernen Sie die unteren Blätter, damit sie nicht eintauchen.
- Wechseln Sie das Wasser alle 2 bis 3 Tage.
- Nach 10 bis 15 Tagen sollten sich Wurzeln bilden.
- Sobald die Wurzeln ausreichend entwickelt sind, pflanzen Sie den Steckling in einen kleinen Topf.

Stellen Sie die Stecklinge zum Bewurzeln ins Wasser, bevor Sie sie in einen Topf pflanzen
Kanonenblume kombinieren und in Szene setzen?
Die Kanonenblume harmoniert dank ihres runden, dekorativen Blattwerks besonders gut mit anderen Zimmerpflanzen. Es bildet einen interessanten Kontrast zu schlankeren oder strukturierten Formen. Eine hervorragende Kombination entsteht neben Farnen, deren leichte, zarten Wedel die klare Struktur der Kanonenblume hervorheben. Die Korbmaranten mit ihren großen, nervigen und oft panaschierten Blättern sorgen für ein gelungenes Spiel mit den Texturen und haben ähnliche Ansprüche an sanftes Licht und mäßige Luftfeuchtigkeit.

Von links nach rechts: Parodia warasii, Pilea peperomioides, Pilea depressa, Aloe vera, Ficus ginseng, Gasteria duval
Für eine modernere oder minimalistische Atmosphäre lässt sich die Kanonenblume mit Sukkulenten wie der Haworthie oder Senecio rowleyanus kombinieren (auch „Perlenkette“ genannt). Ihre niedrige oder überhängende Wuchsform bildet einen Kontrast zur aufrechten Wuchsform der Kanonenblume. Auch Peperomien, besonders Sorten mit dicken oder nervigen Blättern, sind ideale Begleitpflanzen im Topf oder auf der Fensterbank. Zusammen bilden sie ein kompaktes, pflegeleichtes kleines Ökosystem.
Die Kanonenblume passt auch in eine urbane Dschungelecke, etwa zusammen mit klein bleibenden Fensterblättern, Philodendren oder Efeututen. Sie bringen Volumen und Höhe um ihre kompaktere Silhouette. Diese Anordnung wirkt besonders gut auf einem Pflanzenregal oder einem niedrigen, von natürlichem Licht beleuchteten Möbelstück.
In einem Terrarium oder einem großen Gefäß kann sie schließlich mit Miniaturpflanzen wie Fittonien, kleinblättrigen Kanonenblumen oder dekorativen Moosen kombiniert werden. Das Ergebnis ist ein lebendiges Pflanzenbild mit vielen Grüntönen und unterschiedlichen Formen.
Mit etwas Kreativität wird die Kanonenblume dank ihrer Vielseitigkeit und ihres besonderen Erscheinungsbilds zum echten Mittelpunkt jeder Pflanzengestaltung.

Parodia depressa, Aloe vera, Gasteria duval und Parodia warasii
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