Mit den schönen Tagen erwachen die Beete im Garten, begleitet von ihrer Portion Unkraut, oder sollte ich sagen, von Beikräutern. Es ist höchste Zeit, die Beetkanten zu schneiden!
Ich habe festgestellt, dass Beete, die in einen Rasen eingefasst sind, sich oft schneller "verschmutzen" als solche, die beispielsweise von einer Pflasterung oder einer Terrasse begrenzt werden. Warum? Weil, sobald das Beet angelegt und bepflanzt ist, die Kanten oft vergessen werden und der Rasen, der voller Beikräuter ist: Quecke, Hahnenfuß, Klee... ins Beet hineinwächst.
Die Lösung, einfach aber mühsam, besteht zunächst darin, die Kante neu zu gestalten, indem man mit dem Spaten das Gras abschneidet, das in das Beet hineinragt. Sobald das Gras abgetrennt ist, hobelt man die Erde an der Kante mit einem Spaten horizontal, aber schräg geneigt, aus und wirft sie einige Meter weiter in die Mitte des Beetes, um eine leicht gewölbte Oberfläche zu erhalten. Um effektiv und ästhetisch zu sein, sollte die Kante mindestens 5 cm tief sein, idealerweise 8-10 cm hoch.
Sobald die lästige Arbeit erledigt ist, bleibt nur noch, das überstehende Gras mit der Schere oder dem Freischneider zu schneiden, mindestens einmal im Monat oder alle 14 Tage für penible Gärtner.
Auch wenn Sie nur wenige Beete haben, rate ich Ihnen dringend, sich mit einem geeigneten Werkzeug auszustatten: einem manuellen Kantenschneider. Rechteckig, halbmondförmig oder mit einem Schneidrad ausgestattet, erleichtert Ihnen diese Art von Werkzeug wirklich die Arbeit!
Für diejenigen, die wie ich mehrere Dutzend laufende Meter zu schneiden haben, gibt es seit einigen Jahren eine sehr effektive und preiswerte Ausrüstung. Es handelt sich um einen "Kantenformer", einen Kopf, den man direkt auf den Freischneider aufsteckt, anstelle des Freischneider-Gelbe Teichrose. Dieser "Kantenformer" ist mit einer Stahlklinge ausgestattet, die Gras und Erde schneidet, sowie mit einem Rädchen, das auf dem Rasen aufliegt. Die Handhabung ist nicht einfach, um gerade Linien zu schneiden, aber um gebogene Kanten zu formen und zu pflegen, ist es ein Kinderspiel.
Abgesehen davon, dass die Beete weniger verschmutzen, ermöglicht das Schneiden der Kanten, die Grenze zwischen Rasen und Beet deutlich zu markieren, es gibt also keinen Übergang zwischen der freien und farbenfrohen Vegetation des Beetes und der strengen und einheitlichen Vegetation des Rasens. Dieser Gegensatz schafft einen starken Kontrast zwischen einer wilden und einer kontrollierten Natur. Die Kante ist dann die zentrale Achse einer visuellen Harmonie, weshalb sie in einem Garten im "englischen Stil" in meinen Augen ebenso wichtig ist.






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