5 Bäume für den Nordgarten
Für feuchte Böden und kalte Lagen
Inhaltsverzeichnis
Bäume für den Nordgarten: 5 winterharte Zierbäume für Schatten, Wind und Nässe – mit Herbstfärbung oder schöner Rinde.
Berg-Ahorn
Auf Latein Acer pseudoplatanus genannt, wird der Berg-Ahorn besonders für sein handförmig gelapptes, dichtes Laub geschätzt, das im Spätherbst wunderschöne warme Farbtöne annimmt. Seine großen, fünflappigen Blätter wechseln allmählich von Dunkelgrün zu Orangegelb, bevor die Zweige im Winter kahl zurückbleiben. Seine kleinen, gelben, bienenfreundlichen Blüten locken im Frühjahr zahlreiche Insekten an. Sie sollten wissen, dass Sie etwa 20 Jahre warten müssen, bevor er seine zweiflügeligen Früchte bildet: die Ahornsamen. Dieser in Frankreich sehr verbreitete, sommergrüne Ahorn von stattlicher Größe ist großen Flächen vorbehalten und wird als Solitär in einem Park oder als Allee gepflanzt. Seine rundliche Silhouette kann tatsächlich eine Höhe von 25 bis 30 m erreichen! Dieser auch Berg-Ahorn, Großer Ahorn oder Bergahorn genannte, kräftige Acer gedeiht in tiefgründigen, frischen und kalkfreien Böden, wo sein starkes Wurzelsystem ihm ein schnelles Wachstum über mehrere hundert Jahre ermöglicht. Dank seiner großen Widerstandskraft verträgt er Frost und starken Wind.
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Acer pseudoplatanus
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10 sehr winterharte, frostfeste BäumeDie Gemeine Esche
Die Gemeine Esche oder Gewöhnliche Esche (auch Fraxinus excelsior) erkennt man an ihren großen, tiefschwarzen Blütenknospen, dem schlanken, grauen Stamm mit zahlreichen Schuppen und dem dunkelgrünen Laub aus Fiederblättchen. Ihre schöne gelbe Herbstfärbung ist ihr wichtigster Zierwert. Nach der unscheinbaren rötlichen Blüte bildet sie einsamige Flügelnüsse, die der Wind effektiv verbreitet. Dieser sommergrüne Großbaum entwickelt im Alter eine weit ausladende Krone und erreicht etwa 30 m Höhe. Obwohl ein Rückschnitt möglich ist, kommt sie in freier Wuchsform als Solitär in einem großen Garten an einem nicht zu heißen Standort am besten zur Geltung. Ein normaler Boden genügt, sofern er tiefgründig ist und im Sommer frisch bleibt. Kälte macht ihr nichts aus, die schnell wachsende Gemeine Esche eignet sich auch zur Pflanzung an Gewässerrändern.

Fraxinus excelsior
Schwarz-Erle ‘Imperialis’
Die Schwarz-Erle ‘Imperialis’ besitzt ein ungewöhnliches Blattwerk im Vergleich zur Art mit ovalen Blättern. Alnus glutinosa ‘Imperialis’ trägt einen schönen Wedel aus sehr hellgrünen, spitzen, fein und tief eingeschnittenen Blättern. Dadurch wirkt sie sehr dekorativ. Beachten Sie jedoch, dass es sich um einen sommergrünen, langsam wachsenden Baum handelt. Im ausgewachsenen Zustand ist diese Sorte mit laciniertem Laub deutlich kleiner als die gewöhnliche Schwarz-Erle (25 m hoch) und erreicht höchstens etwa 10 m Höhe und 3 m Breite. Da sie an Ufern häufig vorkommt und diese mit ihren Wurzeln befestigt, kann diese Erle auf wassergesättigten Böden wachsen, auf denen andere Bäume nicht überleben. Das leichte Holz dieses kleinen, pyramidenförmigen Baums ist nahezu unverrottbar. Außerdem empfehlen wir, ihn mit Abstand zu Gebäuden zu pflanzen, da seine kräftigen Wurzeln Leitungen beschädigen können. Die sehr winterharte Erle eignet sich für mittelgroße Gärten und kommt mit nährstoffarmen, eher sauren Böden zurecht.
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Alnus glutinosa ‘Imperialis’ (Fotos: Wikipedia)
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10 Sträucher und Kleinbäume für schweren, feuchten BodenPapier-Birke
Die Papier-Birke oder Betula papyrifera verdankt ihren Namen ihrer charakteristischen weißen Rinde, die sich fein in Streifen ablöst und dabei eine junge braune Rinde freilegt. Beachten Sie, dass junge Bäume eine rotbraune Rinde haben und nur ältere Birken ihre Rinde in reinem Weiß abschuppen. Auch Betula papyrifera zeigt eine schöne Herbstfarbe. Seine dreieckigen, gezähnten Blätter sind im Frühjahr mattgrün und färben sich im Herbst gelb. Dank seines geraden Stamms und seiner überhängenden Zweige lässt er sich in einer Baumgruppe pflanzen, wo er auch im Winter ohne Blätter elegant wirkt. Auch mehrstämmig gezogen (mehrere Stämme entspringen derselben Basis) und von mehrjährigen Pflanzen umgeben, ist er wunderschön. Der Baum ist sehr winterhart und wächst schnell. Als Großbaum erreicht er etwa 20–25 m Höhe bei einer Kronenbreite von 10–12 m. Trockene Böden verträgt er nicht; für eine gute Entwicklung braucht er einen gut drainierten, frischen und feuchten Boden.
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Betula papyrifera
Rotbuche
Die Rotbuche, auch Blutbuche genannt und lateinisch Fagus sylvatica, ist ein großer Baum, der sowohl als Solitär als auch als Hecke gepflanzt werden kann. Ungeschnitten wächst sie eher ausgebreitet und erreicht ausgewachsen bis zu 20 m Höhe. Die Rinde ihres Stammes ist besonders glatt und hellgrau gefärbt und leicht zu erkennen. Dieser Baum ist marzeszent, das heißt, er behält sein trockenes Laub im Herbst und Winter. Es fällt im Frühjahr beim Austrieb der neuen Blätter ab. Mit ihren ovalen Blättern mit stark ausgeprägten, behaarten Rippen wird sie häufig mit der Hainbuche verwechselt (deren Blätter jedoch nicht behaart sind). Da sie einen starken Rückschnitt problemlos verträgt, kann sie dank ihrer üppigen Belaubung in einer immergrünen Hecke als Sicht- und Windschutz dienen. Allerdings braucht man Geduld, denn ihr Wachstum ist recht langsam. Dieser sehr winterharte Baum ist in unseren Wäldern weit verbreitet, äußerst frosthart bis -20 °C und wächst bevorzugt in frischen Böden.
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Fagus sylvatica
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