6 gute Gründe für den Rückschnitt verblühter Blumen
für einen blühenden, gepflegten Garten
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Für Gartenliebhaber sind Blumen vor allem schön und bringen farbliche Nuancen in Beete und Kübel. Außerdem locken sie Schmetterlinge und Bestäuber in einem bunten Tanz in den Garten. Für Pflanzen haben Blüten jedoch eine ganz andere Funktion: Sie dienen in erster Linie der Vermehrung und dem Erhalt der Art. Wenn die Blüten verblühen, setzt die Pflanze ihre gesamte Energie in die Samenbildung. Dieser Prozess schwächt die Pflanze und bedeutet sogar das Ende einjähriger Pflanzen und sommerlicher Beete. Verblühte Blüten zu schneiden, ist nicht kompliziert und dauert je nach Gartengröße und Pflanzenmenge unterschiedlich lange. Der Aufwand lohnt sich jedoch: Entdecken Sie 6 gute Gründe für den Rückschnitt verblühter Blüten.

Nach der Blüte benötigt die Italienische Strohblume einen Rückschnitt der verblühten Stängel.
Für neue Blüten sorgen
Die Natur ist gut eingerichtet! Oft wird die Blüte einer Pflanze vor der Samenreife zerstört, meist durch den Verbiss bestimmter Säugetiere. Haben die meisten lang oder remontierend blühenden Pflanzen dadurch keine künftigen Samen mehr, bilden sie neue Blüten, um ihre Nachkommen zu sichern. Das gilt zum Beispiel für Storchschnabel oder einjährige Geranie, Petunie und Surfinie.
Manche Stauden können sogar bis zu dreimal nacheinander blühen, wenn die beiden vorherigen Blüten nicht zur Samenreife gelangt sind. Außerdem wird ein entfernter Blütentrieb häufig durch zwei oder sogar drei neue Triebe ersetzt. Einjährige Pflanzen blühen ebenfalls bis zum ersten Frost ununterbrochen und üppig, wenn Sie regelmäßig verblühte Blüten entfernen.
Daher regen Sie Ihre Pflanzen durch das Entfernen verblühender Blüten zu einer neuen, meist üppigeren Blüte an.
Tipp: entfernen Sie verblühte Blüten vor dem Urlaub, damit Sie bei Ihrer Rückkehr neue Blütenknospen vorfinden.

Das Entfernen verblühter Blüten bei einjährigen Pflanzen verlängert die Blüte bis zum Frost
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Für eine ansprechende Optik
Manche verblühten Blüten behalten durchaus ihren Charme, andere bilden zwischen Beeten oder in Pflanzgefäßen mitunter matte, gräuliche Farbtupfer. Wenn Sie verblühte Blüten regelmäßig entfernen, bleibt der Garten ebenso wie die Terrasse ansprechend. So bewahren Sie die Farbharmonie und sorgen für ein frisches Erscheinungsbild – es sei denn, Sie bevorzugen eine natürliche, ländliche und ein wenig wilde Atmosphäre. Einige Ausnahmen sind jedoch möglich, etwa bei den Blütenständen des Zierlauchs, den durchscheinenden Früchten des Silberblatts oder den Früchten der Physalis (Lampionblume).

Verblühte Blüten zu entfernen, sorgt für ein ansprechendes Erscheinungsbild
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Verblühte Tulpenblüten
Schimmelbildung vermeiden
Manche verblühten Blüten lösen sich nicht von selbst vom Blütenstiel. Auf den feuchten Blütenblättern bildet sich Schimmel, der Flecken verursacht, wenn sie auf das Laub oder die Terrasse fallen und daran haften bleiben. Dies kommt bei manchen Rosen und Storchschnäbeln (zonale) häufig vor. Entfernen Sie verblühte Blüten regelmäßig, indem Sie den Stielansatz abschneiden – auch wenn nur ein kleiner Teil der Rispe betroffen scheint. So beugen Sie Schimmel und Flecken vor.

Verblühte Blüten abschneiden: So vermeiden Sie unschöne Flecken auf dem Laub
Zur Kontrolle spontaner Aussaaten
Das Entfernen verblühter Blüten verhindert auch die Selbstaussaat, besonders bei stark wuchernden Arten wie der bekannten Kuhblume, aber auch bei Melisse, Rucola, Lichtnelke oder Vergissmeinnicht. Entfernen Sie verblühte Blüten im Garten regelmäßig, verhindern Sie die spontane Aussaat oder begrenzen sie, indem Sie nur einige Blüten stehen lassen. Außerdem verhindern Sie so, dass sich die Pflanzen ausbreiten oder Rasen, Fugen und Kieswege besiedeln.

Werden die verblühten Blüten der Kuhblume nicht entfernt, sät sie sich in der Umgebung spontan aus
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