7 Sommerzwiebeln mit roten Blüten
Exotische Auswahl für den Sommer
Inhaltsverzeichnis
Sommer: Rote Blüten leuchten in der Sonne. Zwiebelblumen wie Canna, Dahlie und Gladiole setzen starke Akzente. Manche gedeihen auch im Halbschatten.
Rote Blüten für leuchtende Sommerbeete!
Die Dahlie 'Spartacus'
Den Auftakt macht eine spektakuläre Scharlach-Dahlie, die den Namen des berühmtesten Gladiators trägt: die Dahlie ‘Spartacus’. Spektakulär ist zunächst ihre Größe: Dieser Riese erreicht im Hochsommer über 1 m Höhe. Farblich beeindruckt sie mit ihrer prachtvollen, dunkel granatroten Tracht, und schließlich überrascht sie mit ihren etwa 20 cm großen Blüten … Sie gehört zu den Schmuck-Dahlien mit großen, flachen, leicht gewellten Zungenblüten, die eine prächtige Rosette bilden. Ihre kräftigen Stiele tragen die Blütenfülle von Juli bis zum Frost problemlos, das Laub ist schön dunkelgrün. Die Dahlie ‘Spartacus’ ist leicht zu kultivieren, wenn Sie ihr gibt, was sie benötigt: Sonne, Gießen am Fuß, damit der Boden frisch bleibt, Rückschnitt der Blüten für eine Blüte bis November … und in den meisten Regionen die Einlagerung der Knollen am Saisonende, um sie im April wieder zu pflanzen. Schwere Lehmböden verträgt sie jedoch nicht.
‘Spartacus’ sollte im hinteren Bereich des Beets, in einer großzügigen Mixed Border oder sogar im Gemüsegarten stehen … In roten und purpurfarbenen Beeten ist sie besonders prächtig, etwa zusammen mit Canna, Wunderbaum und schönem Laub wie dem der Banane.

Dahlie ‘Spartacus’
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Sommerzwiebeln vorbereitenCanna 'Red King Humbert'
Cannas oder Blumenrohr zählen zu den üppigen Pflanzen mit unvergleichlicher exotischer Wirkung. In roten Farbtönen und großer Wuchshöhe sind sie einfach majestätisch und ausgesprochen exotisch! Das Blumenrohr ‘Red King Humbert’ ist ein besonders schönes Beispiel. Die alte Sorte wird bis zu 1,50 m hoch und entfaltet breite, von Grün über Purpur bis Bronze gefärbte Blätter, die an eine Banane erinnern, sowie eine leuchtend rote, orange getönte Blüte. Im exotischen Garten strahlt es als architektonische Beetpflanze, macht sich aber auch im großen Topf auf der Terrasse hervorragend. Wie viele dieser Sommerzwiebeln braucht es Sonne oder leichten Halbschatten sowie einen nährstoffreichen, aber durchlässigen Boden mit wasserhaltiger Blumenerde – denn auch das Blumenrohr ist sehr durstig!
Wie die Dahlie stammt es aus Lateinamerika und verträgt auch leichte Minusgrade nicht über längere Zeit. Daher müssen Sie die Rhizome im November ausgraben und frostfrei einlagern.

Blumenrohr ‘Red King Humbert’ (© Kultivar 413)
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Die Montbretie 'Lucifer'
Die zeitlose Montbretie, früher Crocosmia genannt, ist ein Klassiker der Sommergärten. Unter den schönen Kultivaren ist ‘Lucifer’ sicher der bekannteste und beliebteste. Dieser Montbretie liegen alle Vorzüge dieser prächtigen Knollenstaude zugrunde: eine Fülle von Blüten zwischen Juni und Oktober, die sich in gebogenen roten Blütenständen wie ein Feuerwerk entfalten, sowie ein graziles, feines, leuchtend grünes Laub, das die einzigartige und leicht erkennbare Blüte umgibt.
‘Lucifer’ zeigt eine intensive feuerrote Färbung. Die Röhrenblüten, die an die Blüten der Gladiolen erinnern, aber deutlich kleiner sind, stehen in langen waagerechten Ähren, wie an einer Kette, die sich nach und nach öffnet. Sie sind bienen- und nektarfreundlich. Der Horst wächst schnell und kann bei gut eingewachsener Pflanze eine Höhe von 1,20 bis 1,50 m erreichen. Wie alle Montbretien benötigt sie einen humusreichen, gut durchlässigen Boden und einen sonnigen Standort. Sie ist bis etwa -10 °C winterhart und kann in vielen Regionen verwendet werden, wenn Sie den Fuß bei der Pflanzung mulchen und den Wurzelstock im Winter schützen, besonders im ersten Jahr. Auch im Topf macht sie eine prächtige Figur. Diese kräftige, pflegeleichte und anspruchslose Staude ist wunderschön. Wegen ihrer leuchtend roten Farbe sollten Sie sie jedoch sparsam einsetzen, damit sie richtig zur Geltung kommt.

Montbretie ‘Lucifer’ © Anna
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8 Sommerzwiebeln: orange Blüten im GartenDie Gladiole 'Atom'
Als typische Gartenblume der 1970er- und 1980er-Jahre sind Gladiolen etwas aus der Mode gekommen. Dabei setzen sie in kräftigen Farben wie Rot schöne Farbakzente und sorgen für interessante, hohe Vertikalen.
Die Gladiole ‘Atom’ gehört zu den Gladiolus primulinus, den sogenannten Schmetterlings-Gladiolen: Hybriden mit kleinen Blüten, die deutlich zierlicher sind als die großen Gladiolen, die wir vor Augen haben. Auch ihre Höhe ist geringer: Sie wird etwa 60 cm hoch, besticht jedoch durch eine bezaubernde, leuchtend rote Blüte mit feinem weißem Rand. Die Blüten sitzen entlang des stabilen Stängels, wodurch sie edler wirkt als traditionelle Gladiolen. Sie besitzt eine ausgesprochen elegante Wuchsform und passt in ländliche Beete, Pflanzgefäße und auch in Stadtgärten. Von Juli bis September blüht sie viele Wochen lang. Wie die großen Gladiolen eignet sich ‘Atom’ hervorragend als Schnittblume, da sie sich in der Vase sehr gut hält.

Gladiolus ‘Atom’ © Susan Reimer
Inkalilie Majestics 'Chinon'
Die Inkalilie ‘Chinon’ gehört zur Majestics-Serie, einer Reihe hochwachsender Inkalilien. Ab Juni zeigt sie prächtige, leuchtend rote Blüten mit den für diese schönen Knollenstauden typischen braunen Streifen auf 3 goldgelben mittleren Blütenblättern. Inkalilien werden für ihre lange Blütezeit geschätzt, und auch ‘Chinon’ blüht den ganzen Sommer über, von Juni bis Oktober. Pflanzen Sie sie an einen sonnigen Standort in humusreiche, gut durchlässige Erde. Diese Staude braucht etwas Zeit zum Einwachsen und bildet im Laufe der Jahre kräftige Horste. Sie ist bis -10 °C winterhart und kann sich in vielen Regionen etablieren. Mulchen Sie den Fuß vor dem Winter gut, damit sie im nächsten Sommer ebenso kräftig wieder austreibt.
Diese etwa 80 cm hohe Sorte eignet sich hervorragend, um Beete im exotischen Stil zu gestalten, und ist eine Schnittblume für Ihre Sträuße, da sie zu den besonders lange haltbaren Schnittblumen gehört.

Inkalilie Majestics ‘Chinon’
Begonie grandiflora 'Rouge'
Begonia grandiflora ‘Rouge’ liebt Schatten und Kühle – ideal, um etwas Farbe und üppiges Grün in ein wenig beleuchtetes Beet zu bringen oder eine Ampel bzw. einen Topf auf einer Nordterrasse aufzustellen. Dort entwickelt er seine schönen, gezähnten, fleischigen Blätter üppiger als in der Sonne (die er dennoch verträgt), und seine leuchtend roten Blüten strahlen intensiver. Dieser Knollenbegonie ist allerdings frostempfindlich: Nach der Blüte müssen Sie sie ausgraben und überwintern. Halten Sie das Substrat stets frisch, besonders in Pflanzkästen.
Pflanzen Sie die Zwiebeln im April in gut gelockerte Erde. Durch Vortreiben im Februar lässt sich die Blüte vorziehen.

Begonia grandiflora ‘Rouge’ © Joybot
Pfauenblume 'Speciosa'
Die Pfauenblume, eine andere Bezeichnung für Tigridia pavonia, ist in unseren Gärten noch nicht sehr verbreitet. Dabei hat diese ausgesprochen exotisch wirkende Pflanze so viele Vorzüge: eine wunderschöne, dreieckige Blume in leuchtenden Farben mit gefleckter Mitte, eine kurzlebige, aber über die Saison verteilte Blüte, schnelles Wachstum sowie die Fähigkeit, in voller Sonne, aber auch im hellen Halbschatten zu wachsen und vorübergehende Trockenheit zu vertragen.
Tigridia pavonia ‘Speciosa’ bildet zwischen Juni und August eine Blütenkrone aus 3 großen scharlachroten Kelchblättern und 3 kleineren, gelb gefleckten Blütenblättern, die das gefleckte Muster der Blütenmitte wieder aufnehmen. Sie wird etwa 50 cm hoch. Das sommergrüne, schwertförmige Laub in Mittelgrün wächst scheidenförmig entlang der Stängel. Tigridia gehört zur selben Familie wie die Iris. Pflanzen Sie sie in einen nährstoffreichen, humusreichen, auch sandigen, aber gut durchlässigen Boden. Dieser Kultivar stammt von der in Mittelamerika heimischen Art ab und ist daher nur mäßig winterhart, bis etwa -5 °C; kurzfristig verträgt er -8 °C. Wie Dahlie und andere frostempfindliche südamerikanische Blumen müssen die Zwiebeln (Kormus) deshalb im Frühherbst ausgegraben und trocken in einem frostfreien Raum gelagert werden.

Tigridia pavonia ‘Speciosa’
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