Brennholz richtig wählen
Brennholz wählen, spalten und lagern
Inhaltsverzeichnis
Heizen mit Holz: günstig und umweltfreundlich. Tipps zur Wahl des Brennholzes für erneuerbare Energie und gemütliche Winterabende.
Hochwertiges Holz wählen
Bevor Sie Brennholz kaufen oder abholen, sollten Sie sich über die angebotene Holzart und ihren allgemeinen Zustand informieren.
Beides ist äußerst wichtig, denn nicht alle Holzarten sind gleich gut geeignet.
Auch wenn sich die Holzart zum Verbrennen eignet, spielt die Lagerung vor der Abholung eine wichtige Rolle. Holz, das zu lange im Wald lag und von Pilzen befallen wurde, hat einen geringeren Heizwert als gut getrocknetes Holz.

Holzart, Qualität und Lagerdauer sind bei der Wahl des Brennholzes wichtig
Die Wahl der Holzart
Die Holzart ist entscheidend dafür, dass ein Feuer anhaltende Wärme liefert. Harte, dichte Hölzer sind vorzuziehen: Eiche, Hainbuche, Rotbuche, Esskastanie, Ulme, Ölbaum und Ahorn bieten eine sehr hohe Heizleistung und anhaltende Wärme.
Holz aus höheren Lagen ist grundsätzlich dichter und härter als Holz aus dem Flachland. Die Bäume wachsen dort deutlich langsamer und bilden engere Jahresringe, was dem Holz eine hohe Dichte verleiht.
Auch andere Baumarten sind bedingt geeignet. Dazu zählen beispielsweise Gewöhnliche Scheinakazie, kultivierte oder wild wachsende Obstbäume, Süßkirsche, Eberesche und Walnuss.
Andere Arten mit sehr geringer Dichte und weichem Holz sind weniger interessant: Linde, Walnuss, Erle, Espe und Platane liefern kein hochwertiges Brennmaterial für ein anhaltendes Feuer.

Eiche und Rotbuche gehören zu den Heizholzarten mit dem höchsten Brennwert
Der Zustand des Holzes
Neben der Holzart ist auch der Zustand wichtig. Achten Sie darauf, dass das Holz nicht leicht ist (Kohlenstoffverlust durch Pilzbefall) und keine verdächtige Farbe aufweist.
Andernfalls verliert selbst eine hochwertige Holzart ihre Heizwirkung.
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Eine einfache Regel für Brennholz im Kamin: Kein Nadelholz verbrennen.
Harzhaltige Nadelhölzer wie Fichte, Tanne, Kiefer, Zeder, Zypresse oder Europäische Lärche sind ungeeignet. Sie sind wenig dicht und können durch Harzablagerungen den Kamin gefährlich verschmutzen.
Zum Anzünden eignen sich jedoch Kisten aus Nadelholz oder kleine Reisigbündel, sofern sie nur zum Entfachen der Flamme verwendet werden.
Nicht trockenes Holz, aus dessen Enden Wasser austritt, muss sofort entfernt werden! Feuchtes Holz setzt beim Verbrennen gesundheitsschädliche Chemikalien frei.
Esskastanie kann gefährlich sein, da das Holz beim Verbrennen zum Aufplatzen neigt.
Behandeltes, lackiertes, gestrichenes oder mit Leim und Harz verleimtes Holz ist aus Rücksicht auf Gesundheit und Umwelt tabu.

Nur zum Anzünden darf das Kleinholz etwas Nadelholz enthalten
Weitere Tipps
Brennholz am besten auf dem Stock oder gespalten kaufen: So erkennen Sie das echte Volumen. Rundlinge lassen viel Luft – sonst kaufen Sie mehr Luft als Holz.
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