Feuerwanze: Nützling im Garten
Tipps zum Schutz dieser Nützlinge im Garten
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Feuerwanzen, auch Soldaten oder Schweizer genannt: Häufige, harmlose Insekten mit rot-schwarzer Maskenzeichnung. Mehr zu Lebensweise und Nutzen im Garten.
Feuerwanze: Pyrrhocoris apterus, häufig und elegant
Die Feuerwanze oder Pyrrhocoris apterus ist ein kleines, etwa 1 cm langes, längliches Insekt mit roter und schwarzer Färbung. Sie trägt viele Namen, etwa Soldat, Schweizer, rote Wanze oder Sonnensucher. Obwohl sie zu den Wanzen gehört, verströmt sie nicht deren unangenehmen Geruch und ist für Menschen und Garten völlig harmlos. Ihr flacher Rücken ist orange-rot gefärbt und sehr dekorativ: Kleine schwarze Dreiecke und Punkte bilden ein Muster, das an eine afrikanische Maske erinnert. Diese farbigen Muster sollen Fressfeinde beeindrucken und fernhalten. Die Feuerwanze hat sechs Beine und bewegt sich ausschließlich laufend fort, obwohl sie Flügel besitzt.

Pyrrhocoris apterus
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Biologische Bekämpfung: Nützlinge im GartenWo leben Feuerwanzen?
Feuerwanzen mögen Wärme und sonnen sich gerne auf Steinen oder Erde. Sie leben meist in Baumstämmen oder am Fuß von Bäumen. Sie sind gesellig und bewegen sich oft in Gruppen. Man sieht sie vom Frühjahr bis in den Spätherbst. Im Frühjahr paaren sie sich, anschließend legen die Weibchen etwa fünfzig Eier unter Steine, Blätter, Baumrinde oder in die Erde. Nach zwei Wochen schlüpfen die Eier, und kleine orangefarbene Larven werden geboren.

Bei der Paarung stehen die Pyrrhocoris apterus einander gegenüber. Rechts eine Gruppe Feuerwanzen auf einem Baumstamm
Was fressen Feuerwanzen?
Feuerwanzen saugen Pflanzensaft, fressen aber auch Blattläuse, Schildläuse, Eier und Larven. Nicht mit Stinkwanzen oder Lilienhähnchen verwechseln.
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Florfliege: Nützliches grünes Insekt im GartenWozu sind Feuerwanzen im Garten gut?
Feuerwanzen fressen manchmal Blatt- und Schildläuse und helfen als Nützlinge gegen Schädlinge an jungen Pflanzen und Blüten. Zudem fördern sie die Zersetzung von Pflanzen.
Feuerwanzen im Garten willkommen heißen?
Malve, Stockrose, Roseneibisch und Linde locken sie an. Laubhaufen schützen im Winter. Verzichten Sie auf Insektizide und Pestizide: Biodiversität bewahrt sie.
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