Krankheiten und Parasiten der Schwarzäugigen Susanne
Schädlinge und Krankheiten der Schwarzäugigen Susanne erkennen und natürlich behandeln
Inhaltsverzeichnis
Thunbergia (Schwarzäugige Susanne) braucht über 10 °C. Im Winterquartier drohen Parasiten und Krankheiten.
Wurzelfäule
Schwarzäugige Susanne im Topf: Wurzelfäule durch Staunässe. Wurzelballen prüfen, Fäulnis entfernen und in Terrakotta pflanzen.
Lesen Sie auch
Schwarzäugige Susanne: säen, pflanzen und pflegenParasiten
Die Schwarzäugige Susanne ist wenig anfällig für Schädlinge, besonders wenn sie im Freien kultiviert wird. Dennoch stellen wir einige Parasiten vor, die sich für Ihre Schwarzäugige Susanne interessieren könnten:
- Wollläuse: Die weißen, unbeweglichen Kleininsekten sitzen auf der Blattunterseite. Sie treten vor allem in warmen, geschlossenen Räumen auf und ernähren sich vom Pflanzensaft. Eine gute Belüftung beugt ihrem Auftreten vor. Entfernen lassen sie sich mit einem in 90-prozentigem Alkohol getränkten Wattestäbchen. Duschen Sie die Pflanze anschließend mit klarem Wasser ab. Für eine noch wirksamere Behandlung mischen Sie in 1 l Wasser je 1 Teelöffel Schmierseife, Brennspiritus und Rapsöl. Vermengen Sie alles und besprühen Sie die Pflanze sowie 30 Minuten später erneut. Wiederholen Sie die Behandlung alle 8 Tage, bis die Wollläuse verschwunden sind.
Weitere Informationen finden Sie in Virginias Artikel über Wollläuse.
- Weiße Fliegen (Mottenschildläuse): Nähert man sich der Pflanze, flattern die Weißen Fliegen einige Sekunden lang auf und bilden eine weiße Wolke. Auch Eier und Larven auf der Blattunterseite sind erkennbar. Gegen Weiße Fliegen hilft eine Lösung aus Schmierseife und Wasser mit etwas Pflanzenöl.
Lesen Sie Oliviers Artikel über Weiße Fliegen und entdecken Sie weitere Behandlungsmöglichkeiten.
- Rote Spinnen: Bei einem Befall durch diese kleinen Milben können sich die Blätter verfärben. Rote Spinnen mögen keine Feuchtigkeit. Besprühen Sie das Laub täglich mit kalkarmem Wasser, um sie zu vertreiben.

Oben links: Weiße Fliege, rechts: Wollläuse, unten: Rote Spinne
- Blattläuse: Blattläuse sind bei Gärtnern bekannt und können sich stark ausbreiten. Sie sind meist grün oder schwarz und auf der Pflanze gut sichtbar. Auch gegen sie erweist sich Schmierseife als Spritzmittel als wirksam (15 bis 30 g pro Liter Wasser).
Lesen Sie Virginias Artikel über Blattläuse.

Schwarze Blattläuse
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Pilzkrankheiten
Mehltau kann Ihre Schwarzäugige Susanne befallen. Er zeigt sich als weiß-grauer Belag, der sich allmählich über die ganze Pflanze ausbreitet. Bei Zierpflanzen gefährdet er das Pflanzenleben nicht, ist jedoch unschön und kann benachbarte Pflanzen anstecken. Auch hier begünstigen beengte, warme und trockene Bedingungen sein Auftreten.
Vorbeugend sorgen Sie für eine gute Luftzirkulation und vermeiden Sie, beim Gießen die Blätter zu benetzen.
Zur Behandlung ist wieder der Star unter den natürlichen Mitteln gefragt: Schmierseife! Mischen Sie 3 Esslöffel davon mit 5 Litern lauwarmem Wasser und 5 Teelöffeln Natron. Sprühen Sie die Lösung einmal pro Woche auf, um die Ausbreitung der Pilze zu stoppen.
Weitere Rezepte gegen Mehltau finden Sie in Virginias Artikel über Mehltau oder die Weißfleckenkrankheit.

Mehltau auf einem Kohlblatt
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