Schattenglöckchen: Krankheiten und Parasiten
Tipps für gesunde Schattenglöckchen!
Inhaltsverzeichnis
Japanische Lavendelheide (Pieris): Warum verliert sie Blätter? Krankheiten und Parasiten erkennen und biologisch bekämpfen.
Schattenglöckchen welkt, Blätter vertrocknen: Phytophthora als Ursache
Phytophthora cinnamomi befällt Schattenglöckchen: Symptome, Vorbeugung und Bekämpfung des Wurzelpathogens in feuchten Böden – ohne Heilbehandlung.
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Schattenglöckchen: Schwarze Flecken durch Pilzkrankheit
Schwarze Blattflecken am Schattenglöckchen: Phyllosticta maxima. Befallene Blätter entfernen, weniger gießen, bei Bedarf Fungizid spritzen.
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Japanische Lavendelheide: 5 gelungene KombinationenSchattenglöckchen schwach: Rußtau durch Weiße Fliegen
Weiße Fliegen sind kleine, weiße Fluginsekten von 1 bis 3 mm. Sie stechen Schattenglöckchen, aber auch andere Pflanzen, um sich zu ernähren, und schwächen sie dadurch. Der von den Insekten abgesonderte Honigtau wird zudem von Rußtaupilzen besiedelt, wodurch die Photosynthese beeinträchtigt wird. Um die Schädlinge und vor allem Ihre Schattenglöckchen von ihnen zu befreien, sollten Sie mögliche Unkräuter aus dem Umfeld entfernen, von denen sich Weiße Fliegen besonders gerne ernähren (Fuchsschwanz, Weißer Gänsefuß, Greiskraut, Sternmiere usw.). Verwenden Sie spezielle Leimtafeln, um diese Schädlinge anzulocken. Zur biologischen Bekämpfung können Sie außerdem die Raubwanze Macrolophus einsetzen, um den Befall einzudämmen. Schließlich können Sie mit Schmierseife mit Honigtau oder Rußtau verschmutzte Pflanzen reinigen.

Weiße Fliegen
Weitere Informationen finden Sie in unserem Ratgeber: Weiße Fliege erkennen und bekämpfen.
Schattenglöckchen verfärbt: Asiatische Netzwanze
Und ja, Netzwanzen lieben Schattenglöckchen! Gemeint sind natürlich nicht behaarte Säugetiere, sondern kleine, geflügelte, flache, schwarz-weiße, stechend-saugende Insekten von knapp 4 mm Länge mit einem ganz besonderen Aussehen. Ihr wissenschaftlicher Name lautet Stephanitis takeyai. Schattenglöckchen-Netzwanzen fliegen nicht und bleiben von Jahr zu Jahr an derselben Pflanze. Auf der Blattunterseite finden sich sowohl erwachsene Tiere und ihre Ausscheidungen als auch Larven und Eier. Die Insekten saugen durch Stiche Zellsaft aus der Pflanze, wodurch sich die Blätter verfärben. Durch diese Insekten kann sich Rußtau entwickeln, ein Pilz, der einen schwärzlichen Belag auf der Blattoberseite bildet und den für die Pflanze nötigen Gasaustausch zusätzlich beeinträchtigt. Um einem Befall vorzubeugen, sollte man Schattenglöckchen nicht zu regelmäßig zurückschneiden, da der Pflanzensaft stechend-saugende Insekten generell anzieht. Dennoch sollten befallene Zweige entfernt und verbrannt sowie natürliche Nützlinge wie Florfliegen und Raubwanzen gefördert werden. Fördern Sie dazu die Biodiversität im Garten und verzichten Sie auf den Einsatz von Pestiziden!

Schattenglöckchen-Netzwanze (Stephanitis takeyai) und befallene Pflanze
Blätter meines Schattenglöckchens vergilben zwischen den Rippen: Kalk ist schuld!
Da das Schattenglöckchen eine Moorbeetpflanze ist, bevorzugt es sauren Boden. Ein Überschuss an aktivem Kalk im Boden kann eine Chlorose verursachen, wodurch die Eisenaufnahme der Pflanze erschwert und die Photosynthese beeinträchtigt wird. Die Blätter werden blasser und anschließend gelb, während die Blattadern grün bleiben. Zunächst sollte das Schattenglöckchen nur in Moorbeete gepflanzt werden. Vermischen Sie bei der Pflanzung Moorbeeterde mit Gartenerde, wenn diese nicht sauer genug ist. Bei bestehender Chlorose können Sie mit Kiefernrinde mulchen und oberflächlich Moorbeeterde aufbringen. Diese Lösung ist jedoch mittelfristig nicht zufriedenstellend, da die Wurzeln weiterhin mit dem Kalk im Boden in Kontakt bleiben.

Durch Chlorose verursachte Entfärbung der Blätter
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