Waldreben im Topf pflanzen
um eine Terrasse oder einen Balkon zum Blühen zu bringen!
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Als windende Kletterpflanze bezaubert uns die Waldrebe mit ihren großen sternförmigen Blüten! Je nach Sorte blüht sie im Frühjahr oder im Sommer, manchmal sogar mitten im Winter. Ihr Laub ist oft sommergrün, doch es gibt auch einige immergrüne Waldreben. Ihre Blüten bieten die vielfältigsten Formen und Farben. Sie können einfach, gefüllt oder glockenförmig sein und entweder besonders raffiniert oder ganz natürlich wirken. Sie finden ganz einfach Sorten, die Sie begeistern werden! In große Töpfe oder Pflanzschalen gepflanzt, bringen sie Farbe auf Ihre Terrassen und Balkone. So haben Sie sie in unmittelbarer Nähe Ihres Hauses und können sie auch genießen, wenn Sie keinen Garten besitzen.
Wann sollte man Waldreben pflanzen?
Die Waldrebe kann das ganze Jahr über gepflanzt werden, die günstigste Jahreszeit ist jedoch das Frühjahr. Vermeiden Sie insbesondere, sie bei Frost oder großer Hitze zu pflanzen.
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Waldreben: Pflanzen, Rückschnitt und PflegeWelche Sorten wählen?
Vermeiden Sie die größten Sorten wie Clematis montana: Sie können eine Höhe von 8 m erreichen und sind überhaupt nicht für die Kultur im Topf geeignet! Wählen Sie stattdessen kompaktere Sorten (bis zu 1,50 oder 2 m) sowie langsam wachsende Sorten. Unter ihnen begeistert uns die Waldrebe ‘Baby Star’ mit ihrer üppigen, weißen, sternförmigen Blüte. Entdecken Sie auch die wunderschönen rosafarbenen Blüten der Waldrebe Piilu! In kräftigeren Farben bietet die Sorte ‘Astra Nova’ elegante, tiefviolette, sternförmige Blüten, die durch einen helleren Streifen in der Mitte der Kelchblätter kontrastiert werden, während die Waldrebe ‘Westerplatte’ überraschende Blüten in einem dunklen Rot trägt. Schließlich eignet sich auch die Waldrebe integrifolia ‘Twinkle’ für die Kultur im Topf – mit der Besonderheit, dass sie nicht klettert!

Clematis ‘Piilu’, Clematis ‘Astra Nova’, Clematis integrifolia ‘Twinkle’ und Clematis ‘Westerplatte’
Wie pflanzt man sie in einen Topf?
Wir empfehlen, ein ausreichend großes Gefäß zu wählen (idealerweise etwa 60 cm hoch), da die Wurzeln der Waldreben tief in den Boden reichen. Stellen Sie eine Rankhilfe bereit, es sei denn, Sie lassen sie an einem in der Nähe stehenden Strauch hochranken. Pflanzen Sie Stauden daneben, zum Beispiel Storchschnabel oder einige kleine Ziergräser. Gehen Sie mit der Pflanze vorsichtig um, denn ihre Triebe sind empfindlich. Sie brechen leicht ab.
- Stellen Sie den Wurzelballen in einen mit Wasser gefüllten Behälter, um ihn zu befeuchten.
- Sorgen Sie für eine Drainage am Topfboden mit einer Schicht aus Kies oder Blähton.
- Füllen Sie den Topf mit Blumenerde, die mit etwas Kompost vermischt ist.
- Setzen Sie den Wurzelballen ein und neigen Sie ihn zu seiner Rankhilfe. Die Basis der Triebe muss mindestens 5 Zentimeter tief eingegraben werden.
- Bedecken Sie ihn mit Erde und drücken Sie diese leicht an.
- Stellen Sie bei Bedarf eine Rankhilfe in den Topf.
- Gießen Sie die Pflanze.
- Leiten Sie die Triebe vorsichtig zu ihrer Rankhilfe und befestigen Sie sie gegebenenfalls mit Bastpalme. Später wird sich die Waldrebe von selbst festhalten.
- Sie können eine Schicht Mulch ausbringen, damit der Boden frisch bleibt.
Stellen Sie Ihre Waldrebe an einen sonnigen Standort und achten Sie darauf, dass der Fuß im Schatten bleibt. Sie können zum Schutz eine Schutzabdeckung aus Esskastanie am Fuß anbringen. Im Topf ist vor allem die Bewässerung eine Herausforderung. Das Substrat darf nicht zu stark austrocknen, muss aber gleichzeitig ausreichend drainierend sein. Wir empfehlen, regelmäßig zu gießen.
Wie pflegt man sie?
Waldreben haben einen recht hohen Nährstoffbedarf. Wir empfehlen Ihnen, ab dem 2.. Jahr im Frühjahr Dünger auszubringen. Achten Sie auch auf das Gießen: Im Topf trocknet das Substrat deutlich schneller aus als im Freiland. Achten Sie darauf, es durch regelmäßiges Gießen frisch zu halten, vor allem im Sommer. Schneiden Sie Ihre Waldrebe etwa im März zurück, außer bei Sorten mit früher Blüte oder immergrünem Laub, die sehr gut ohne Rückschnitt auskommen. Topfen Sie sie im Durchschnitt alle drei Jahre im Herbst um und setzen Sie sie dabei jedes Mal in einen etwas größeren Topf. Entdecken Sie auch unsere Tipps, um Krankheiten vorzubeugen.
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