Chayote pflanzen, pflegen und ernten

Chayote pflanzen, pflegen und ernten

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 15. Juni 2025  durch Pascale 9 min.

Chayote kurz erklärt

  • Die Chayote ist ein fruchttragendes Gemüse aus der Familie der Kürbisgewächse mit zucchiniähnlichem Geschmack
  • Sie ist eine exotische, knollenbildende Staude und daher frostempfindlich
  • Ihre kriechenden oder kletternden Triebe können mehrere Meter lang werden
  • In der Karibik weit verbreitet, wird die Chayote roh oder gekocht gegessen
  • Auch ihre Knollen und jungen Triebe sind essbar
  • Sie ist sehr ertragreich und benötigt regelmäßige Wassergaben
Winter, Frühling Schwierigkeit

Das Wort unserer Expertin

Christophine (Sechium edule), auch Chayote, ist ein exotisches Gemüse. Essbar sind Früchte, Triebe und Knollen. Tipps zu Anbau und Winterschutz.

Botanisch

 

Steckbrief

  • Lateinischer Name Sechium edule
  • Familie Kürbisgewächse
  • Gebräuchlicher Name Chayote, Chayote, Chayote, Chayote, Chayote, Chayote, Chayote, Chayote, Chayote
  • Blüte Juli–August
  • Height bis 5 m
  • Exposition volle Sonne
  • Art des Bodens fruchtbar, tiefgründig, frisch
  • Winterhärte -5 °C

Wenn Sie schon einmal in der Karibik unterwegs waren, kennen Sie die Chayote sicherlich und haben sie vielleicht in einem lokalen Gericht probiert. Auf Réunion Chouchou genannt, in Polynesien Chouchoute, in Brasilien Xuxu und in Haiti Mirliton, ist die Chayote (manchmal auch Chayote mit nur einem „t“ geschrieben) eine Pflanze aus der Gattung Sechium, die zur großen Familie der Kürbisgewächse gehört. Die Chayote ist also eine Verwandte von Zucchini, Kürbis, Melone und Einlegegurke … allerdings eine exotische Verwandte aus fernen Ländern.

Tatsächlich liegen die Ursprünge der Chayote in Mexiko und allgemein in Mittelamerika. Die Azteken verzehrten sie regelmäßig. Als Christoph Kolumbus in Amerika an Land ging, entdeckte er dieses Fruchtgemüse und brachte es umgehend im Laderaum seiner Schiffe mit. Zunächst gelangte die Chayote in die Karibik und später nach Réunion, noch viel später auch in den Mittelmeerraum. Auf dem europäischen Kontinent tauchte die Chayote erst vor relativ kurzer Zeit auf, im 19. Jahrhundert. Von ihrer langen Reise hat sie ihre verschiedenen, allesamt exotisch klingenden Namen behalten! In ihrer Heimat ist die Chayote mehrjährig, bei uns wird sie einjährig kultiviert. Es sei denn, Sie schützen die Knollen mit einer dicken Wintermulchschicht vor der Kälte.

Anbau und Kultur der Chayote

Die Chayote bildet sehr windende Triebe

Die Chayote gehört also zur Familie der Kürbisgewächse. Sie ist aufgrund ihres knolligen Wurzelstocks mehrjährig sowie kletternd oder kriechend. Ihre dünnen, verzweigten Triebe werden bis zu 5 m lang, bei günstigen Anbaubedingungen sogar 6 bis 10 m. Mit dreiteiligen Ranken halten sich die Triebe an ihrer Rankhilfe fest. Wenn Sie die Chayote klettern lassen möchten, braucht sie eine stabile Rankhilfe, etwa ein Rankgitter, eine Rankwand oder eine Pergola. Dank ihrer kräftigen Lianen kann sie aber auch in einen Baum hinaufwachsen.

Diese mehrjährige Pflanze mit Knollen besitzt große Blätter, die an der Basis herzförmig sind und in fünf spitzen Lappen enden. Die Blattstiele sind flaumig behaart; die Blätter werden meist 10 bis 20 cm lang.

Als monözische Pflanze bildet Sechium edule von Juli bis August eingeschlechtliche, weiß bis grünlichgelb gefärbte Blütenstände. Die männlichen Blüten stehen in Rispen aus 10 bis 30 Blüten, während die weiblichen Blüten einzeln und achselständig erscheinen. Jede Blüte besteht aus fünf verwachsenen Kelchblättern und fünf ovalen, lanzettlichen Blütenblättern. Die Befruchtung erfolgt durch Insekten. Eine zweite Pflanze zu setzen, ist optional, erhöht durch Fremdbestäubung jedoch den Fruchtertrag.

Anbau und Kultur der Chayote

Weibliche Blüten der Chayote

Die ersten Früchte können bereits Ende August erscheinen, da die Fruchtbildung schnell voranschreitet. Die Chayote bildet birnenförmige, 10 bis 15 cm lange Beeren mit höckeriger, warzenförmiger Oberfläche. Die Früchte besitzen eine dicke, glatte oder leicht stachelige Schale, die cremefarben bis gelb oder sehr hellgrün, fast elfenbeinfarben, sein kann. Die Beeren reifen zwischen Oktober und November. Jede Frucht enthält einen einzigen, ebenfalls essbaren Samen und weißes, festes Fruchtfleisch. Als vivipare Art keimt dieser Kern direkt in der Frucht. Nicht selten erscheinen an der leicht geöffneten Fruchtspitze bereits junge Triebe.

Aufgrund ihrer exotischen Herkunft sind Blätter, Triebe und Beeren der Chayote frostempfindlich. In Regionen mit mildem Klima können die Knollen jedoch mit einer dicken Mulchschicht geschützt im Boden bleiben. Sobald der Frühling zurückkehrt, treiben sie neu aus.

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Chayote anbauen

Chayote-Sorten

Chayote-Sorten unterscheiden sich in Farbe und Schale: hell- oder dunkelgrün, cremeweiß oder gelb, glatt oder dornig. In Frankreich verbreitet: hellgrüne, glatte Birnenfrüchte.

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Chayote pflanzen: Wann, wo und wie?

Die Chayote kann besonders üppig wachsen. Unter optimalen Anbaubedingungen kann jede Pflanze bis zu 50–80 Gemüsefrüchte hervorbringen!

Aufgrund ihrer tropischen Herkunft ist die Chayote frostempfindlich. Die Frucht muss daher unbedingt zunächst warm im Topf gepflanzt werden; erst wenn keine Frostgefahr mehr besteht, darf der Keimling ins Freiland. In mediterranen Regionen kann die Frucht jedoch direkt ins Freiland gepflanzt werden.

Zur Erinnerung: Der Kern ist fest mit der Frucht verbunden. Deshalb muss die Beere direkt in die Erde gesetzt werden.

Wann pflanzen?

Die „Aussaat“ der ganzen Frucht im Topf erfolgt ab März an einem warmen Standort, etwa im Gewächshaus, Wintergarten oder in einem hellen Raum mit mindestens 20 °C. In Regionen mit sehr mildem Klima kann die Frucht auch ab April direkt ins Freiland gepflanzt werden.

Die im Topf ausgesäte Frucht wird anschließend ins Freiland verpflanzt, sobald jegliche Frostgefahr endgültig vorüber ist, je nach Region etwa von April bis Mai.

Chayote, Pflanzung und Anbau

Bei Chayoten wird direkt die Frucht gepflanzt, die einen einzigen Samen enthält

Die Pflanzung im Topf

  • Einen Topf mit mindestens 30 cm Durchmesser wählen
  • Den Topfboden mit einer guten Schicht Blähton bedecken
  • Den Topf zur Hälfte mit hochwertiger Gemüseerde füllen, eventuell mit Gartenerde und gut verrottetem Kompost vermischt
  • Die Chayote auf die Seite legen
  • Rundherum Erde auffüllen, sodass die Chayote an der Erdoberfläche bleibt
  • Großzügig gießen
  • Den Topf geschützt, hell, aber ohne direkte Sonne bei mindestens 20 °C aufstellen.

Die Keimung erfolgt nach wenigen Tagen recht schnell.

Das Auspflanzen ins Freiland

Wenn die Frostgefahr endgültig vorüber ist, können die Chayote-Keimlinge ins Freiland gepflanzt werden. Dabei sind Boden und Standort entscheidend. Die Chayote braucht Sonne und Wärme. Deshalb wird sie in voller Sonne und geschützt vor kalten Nordwinden gepflanzt, zum Beispiel an einer nach Süden ausgerichteten Mauer oder einem Rankgitter.

Für die Pflanzung benötigen Sie einen tiefgründigen, lockeren, gut bearbeiteten und leichten Boden. Außerdem sollte er sehr gut durchlässig, eher frisch und humusreich sowie mit organischem Material angereichert sein (Mist, Kompost …).

Wie pflanzen?

  • Den Boden mit einer Grabegabel tiefgründig lockern
  • Gut verrotteten Kompost oder Mist einarbeiten
  • Ein Pflanzloch ausheben und den Keimling einsetzen (oder die Frucht der Länge nach einlegen)
  • Mit Erde bedecken und reichlich gießen
  • Eine stabile Rankhilfe aufstellen, an der sich die Triebe festhalten können.

Chayote pflegen

Obwohl die Chayote nur mäßig anspruchsvoll ist, benötigt sie dennoch etwas Pflege, um reichlich Früchte zu tragen.

Sie hat einen hohen Wasserbedarf und muss daher regelmäßig und reichlich gegossen werden. Der Boden sollte stets frisch bleiben, damit sich die Früchte gut entwickeln. Eine gute Mulchschicht am Fuß der Pflanze hilft außerdem, die Feuchtigkeit im Boden zu bewahren und den Wasserbedarf zu verringern. Im Sommer sollte häufiger gegossen werden.

Um das Längenwachstum der Triebe zu begrenzen, einen breiteren Wuchs zu fördern und die Fruchtbildung anzuregen, können Sie die jungen Pflanzen über dem 4. Blatt entspitzen.

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Laub der Chayote

Während der Wachstumsphase, zur Zeit der Fruchtbildung, empfiehlt sich eine Kompostgabe.

In Regionen mit sehr mildem Klima können die Knollen der Chayote im Boden bleiben. Sie müssen jedoch mit einer dicken Mulchschicht vor Kälte geschützt werden, zum Beispiel aus trockenem Laub und trockenem Rasenschnitt.

Krankheiten und Parasiten

Chayote: kaum Krankheiten, aber empfindlich bei trockener Hitze. Seltene Rote Spinnmilben mit Wasser, Brennnessel- oder Schachtelhalmbrühe bekämpfen.

Chayote vermehren

Chayote vermehren: Frucht pflanzen. Ernten Sie Früchte und pflanzen Sie sie geschützt in einen Topf bei mindestens 20 °C.

Obsternte und -lagerung

Chayote-Ernte: August bis November vor dem Frost. Kühl, trocken und luftig lagern, nicht stapeln. Pro Liane bis zu 50 Früchte.

Chayote zubereiten?

Bei der Chayote ist alles essbar! Bekannt ist sie vor allem für ihre essbaren Früchte, doch auch junge Triebe und Blätter können verzehrt werden. Außerdem ist die Chayote sehr kalorienarm und reich an Vitamin C, Mineralstoffen und Ballaststoffen.

Junge Triebe können wie Spargel gekocht oder in der Pfanne gebraten und sautiert werden. Die Blätter lassen sich wie Spinat zubereiten. Auch die Knollen können frittiert oder gekocht gegessen werden. Allerdings muss man mindestens 7 bis 8 Jahre warten, bevor sie verzehrt werden können. chayotte christophine cuisine

Chayoten können roh oder gekocht gegessen werden. Roh schmeckt die Chayote geraspelt mit einer Vinaigrette. Für die gekochte Zubereitung wird sie zunächst geschält und das harte Kerngehäuse entfernt. Man kann sie in Wasser oder Dampf garen, im Ofen backen oder in der Pfanne braten und daraus ein Gratin, eine Ratatouille, ein Püree oder eine Suppe zubereiten – pur oder zusammen mit anderem Gemüse oder stärkereichen Zutaten wie Kartoffeln, Pilzen, Zwiebeln oder Lauch.

Auch für süße Speisen wie Kuchen, Krapfen oder Marmeladen lässt sich die Chayote verwenden.

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Chayote (deutsche Bezeichnung für Christophine)