Flachslilie: Pflanzen, Pflege & Standort

Flachslilie: Pflanzen, Pflege & Standort

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 15. Juni 2025  durch Alexandra 12 min.

Dianella: kurz erklärt

  • Flachslilien sind dekorative, rhizomatöse Stauden mit attraktivem Blattwerk, Blüten und blauen Beeren
  • Im Frühsommer bilden sie lockere Rispen aus kleinen blauen Blüten mit gelben Staubblättern
  • Sie wachsen zu Horsten aus langen, aufrechten Blättern und ähneln dadurch Neuseelandflachs
  • Das dekorative Laub ist sortenabhängig grün, blaugrau, schokoladenbraun oder weiß panaschiert
  • Ideal für Küstengärten; in kälteren Regionen im Topf kultivieren
Schwierigkeit

Worte unserer Expertin

Dianella sind rhizomatöse Stauden aus Australien mit dekorativen Blättern, blauen Blüten und Beeren. Nur bedingt winterhart – Tipps für Beet und Topf!

Botanisch

[fiche_pflanze lateinischer_name=”Lateinischer Name: Dianella sp.” familie=”Familie: Xanthorrhoeaceae” deutsche_namen=”Deutscher Name: Blaue Flachslilie” blüte=”Blüte: je nach Sorte zwischen Mai/Juni und August” höhe=”Höhe: 40 bis 80 cm” standort=”Standort: absonnig oder Halbschatten” boden=”Boden: fruchtbar, kalkfrei, sehr gut durchlässig” winterhärte=”Winterhärte: zwischen –5 und –8 °C” bgcolor=”#a8c8f4″ alignement=”left” /]

Dianella sind rhizomatöse Stauden mit etwa 40 Arten, von denen ungefähr die Hälfte aus Australien stammt. Die übrigen kommen aus Neuseeland, Ostafrika, Madagaskar, Südostasien und den Pazifikinseln. Sie wachsen vor allem im Unterholz, außerdem in Gebüschen und Heiden. Am häufigsten kultiviert werden Dianella revoluta und Dianella tasmanica aus Australien und Tasmanien. Daneben gibt es zahlreiche Sorten mit attraktivem, unterschiedlich gefärbtem Laub.

Botanische Darstellung von Dianella ensifolia

Dianella ensifolia: botanische Illustration

Dianella gehört zur botanischen Familie der Xanthorrhoeaceae. Zu dieser Familie zählen exotisch wirkende Zierpflanzen wie Fackellilie, Taglilie, Kleopatranadel, Aloe, Neuseelandflachs, Affodill, Bulbine und Haworthie.

Dianella wurde nach der römischen Göttin Diana benannt. Die Endung ella bedeutet „klein“. Der Artname von Dianella tasmanica verweist auf die geografische Herkunft: Tasmanien. Der Artname von Dianella caerulea bedeutet „blau“ und spielt auf die Blüten und Beeren an.

Dianella bildet Horste aus breiten, schmal zulaufenden Blättern, die an Irisblätter erinnern. Sie werden 40 bis 80 cm hoch, teilweise sogar bis 1,20 m. Kleinwüchsige Sorten erzielen in größeren Gruppen gepflanzt eine besonders schöne Wirkung. Dianella besitzt ein unterirdisches Rhizom, durch das sich die Horste allmählich ausbreiten.

 

Die Blüten der Blauen Flachslilie

Die Blüte von Dianella (Fotos: Adobe Stock / David Francis 34 / Louise Docker)

Dianella blüht im späten Frühjahr oder Sommer, je nach Art zwischen Mai/Juni und August. Dann erscheinen lockere, luftige, verzweigte Rispen von 40 bis 60 cm Länge. Sie tragen kleine, sternförmige blaue Blüten mit gelben Staubblättern. Die Blüten haben einen Durchmesser von 1 bis 2 cm und bestehen aus drei blauen Blütenblättern und drei blauen Kelchblättern, die gleich aussehen – man spricht daher von Tepalen. In der Mitte sitzen sechs ebenfalls sehr dekorative gelbe Staubblätter sowie ein zentraler Stempel. Die blauen Blütenblätter sind nach hinten gebogen, von den Staubblättern weg. Die zarten, leichten Blüten bilden einen schönen Kontrast zum kräftigen, steifen und linearen Laub. Die Blüten von Dianella werden von Insekten bestäubt, die den Pollen von den Staubblättern zum Stempel übertragen und so die Vermehrung der Pflanze ermöglichen.

Dianella besitzt ein sehr dekoratives Laub. Es besteht aus langen, bandförmigen, aufrechten Blättern, die an die Blätter des Neuseelandflachses erinnern. Die Blätter sind breit und steif, mit rauem Rand der Blattspreite. Sie werden 50 cm bis 1,20 m lang und besitzen eine deutlich ausgeprägte Mittelader, die parallel zum Rand der Blattspreite verläuft. Je nach Sorte sind die Blätter steif und aufrecht (wie bei Dianella ‘Little Rev’) oder sehr weich und bogig wie bei Dianella ‘Emerald Arch’ oder ‘Blaze’. Die Blätter sind immergrün und sorgen das ganze Jahr über, auch im Winter, für Präsenz im Garten.

Die Blätter der Blauen Flachslilie

Das Laub von Dianella ‘Breeze’, Dianella tasmanica var. variegata und Dianella tasmanica (Fotos: Jason Baker / David J. Stang / Daderot)

Das Laub von Dianella zeigt sich je nach Sorte in einer großen Farbvielfalt. So trägt Dianella tasmanica ‘Variegata’ ein schönes, leuchtendes, weiß panaschiertes Laub. Im Gegensatz dazu besitzt Dianella tasmanica ‘Blaze’ sehr dunkles, schokoladenbraunes Laub. Dianella ‘Cassa Blue’ trägt bläuliche Blätter, während die Blätter von Dianella ‘Tas Red’ zweifarbig sind: an der Basis rot und im übrigen Bereich der Blattspreite grün. Dianella tasmanica ‘Rainbow’ gehört zu den farbenprächtigsten Sorten: Die Blätter sind grün und cremegelb panaschiert, an der Basis rötlich gefärbt. ‘Rainbow Twist’ besitzt graublaue, rosarot gerandete Blätter, deren Färbung sich im Jahresverlauf verändert.

Dianella zählt zu den wenigen Stauden mit dekorativen Beeren. Im Herbst machen die Blüten nämlich eiförmigen, dunkelblauen bis violetten, glänzenden Beeren von 1 bis 1,5 cm Durchmesser Platz. Sie enthalten schwarze Samen, die zur Vermehrung durch Aussaat gesammelt werden können.

Die dekorativen Früchte der Blauen Flachslilie

Die blau-violetten Beeren von Dianella (Foto: Adobe Stock)

Die wichtigsten Flachslilien-Sorten

Die beliebtesten Sorten
Unsere Lieblingssorten
Dianella revoluta Little Rev - Blaue Flachslilie

Dianella revoluta Little Rev - Blaue Flachslilie

Eine kompakte Sorte mit kleinen Büscheln straff aufrechter, grün-bläulich grauer Blätter. Sie ähnelt einem Ziergras, schmückt sich im Sommer jedoch mit zahlreichen kleinen blauen Blüten. In Gruppen gepflanzt kommt sie besonders gut zur Geltung.
  • Blütezeit Juli für September
  • Höhe bei Reife 40 cm
Dianella revoluta Coolvista - Blaue Flachslilie

Dianella revoluta Coolvista - Blaue Flachslilie

Diese Sorte bildet Büschel aus feinen, aufrechten Blättern in einem schönen bläulich grauen Farbton. Sie findet leicht einen Platz in einem dekorativen, modernen Garten.
  • Blütezeit Juli für September
  • Höhe bei Reife 60 cm
Dianella tasmanica Variegata - Blaue Flachslilie

Dianella tasmanica Variegata - Blaue Flachslilie

Eine größere Sorte als die vorherigen, die sich zudem durch ihre sehr leuchtenden, grün-weiß panaschierten Blätter auszeichnet. Die Blätter sind gebogen und hängen an den Spitzen herab.
  • Blütezeit Juni, Juli
  • Höhe bei Reife 80 cm
Dianella tasmanica Blaze - Blaue Flachslilie

Dianella tasmanica Blaze - Blaue Flachslilie

Eine originelle Sorte mit schokoladenbraunem Laub. Ihre kleinen, lockeren, gebogenen Büschel bilden einen schönen Kontrast zur blauen Blüte und bringen sie besonders gut zur Geltung.
  • Blütezeit Juni für August
  • Höhe bei Reife 45 cm
Dianella tasmanica - Tasmanische Flachslilie

Dianella tasmanica - Tasmanische Flachslilie

Die botanische Art, wie sie auch in der Natur vorkommt. Sie trägt lange, sattgrüne Blätter und zeigt ebenfalls schöne sternförmige blaue Blüten mit gelben Staubblättern, aus denen blauviolette Beeren hervorgehen.
  • Blütezeit Juni, Juli
  • Höhe bei Reife 80 cm

DéEntdecken Sie andere Dianella

95
Ab € 6,90 Kleine Töpfe von 8/9 cm

Erhältlich in 3 Größen

1
Ab € 26,50 Topf mit 4L/5L
4
Ab € 16,90 Topf mit 2L/3L
Nicht lieferbar
Ab € 15,90 Kleine Töpfe von 8/9 cm
Nicht lieferbar
Ab € 5,90 Kleine Töpfe von 8/9 cm
96
20% € 6,32 € 7,90 Kleine Töpfe von 8/9 cm

Erhältlich in 2 Größen

118
Ab € 5,90 -% Kleine Töpfe von 8/9 cm

Erhältlich in 3 Größen

5
Ab € 19,50 Topf mit 2L/3L
Nicht lieferbar
Ab € 9,50 Kleine Töpfe von 8/9 cm

Pflanzung

Wo pflanzen?

In den warmen Regionen Südfrankreichs, insbesondere am Mittelmeer, empfehlen wir, die Flachslilie in den Schatten oder Halbschatten zu setzen. In Australien wächst sie in ihrem natürlichen Lebensraum meist im Unterholz und bevorzugt daher schattige Standorte. Pralle Sonne könnte ihr Laub schädigen. In der nördlichen Hälfte Frankreichs, wo die Temperaturen niedriger sind, empfehlen wir dagegen einen sonnigen Standort, da sie Wärme benötigt. Wählen Sie in jedem Fall einen vor kalten Winden geschützten Standort. Die Flachslilie ist nicht besonders winterhart (an einem geschützten Standort in drainierendem Boden scheint sie jedoch bis zu –12 °C zu vertragen): Außer an der Atlantikküste und am Mittelmeer muss sie im Winter geschützt werden – entweder mit Wintervlies und einer dicken Mulchschicht um den Horst oder als Kübelpflanze, die im Winter untergestellt wird.

Flachslilien eignen sich besonders für Gärten am Meer, da sie Meeresluft gut vertragen.

Was die Bodenart betrifft, ist es besonders wichtig, die Flachslilie in einen gut drainierten Boden zu pflanzen, da Staunässe ihre Wurzeln faulen lassen kann. Wenn Ihr Boden Wasser zurückhält, verbessern Sie die Drainage, indem Sie dem Pflanzboden Kies oder groben Sand beimischen. Sie können sie auch auf einen Hügel pflanzen, damit das Wasser schnell abfließt. Die Flachslilie bevorzugt außerdem fruchtbare, humusreiche Böden. Geben Sie bei der Pflanzung etwas gut verrotteten Kompost hinzu. Kalkhaltige Böden mag sie nicht: Sie benötigt ein neutrales oder saures Substrat.

Die Flachslilie fügt sich problemlos in einen mediterranen oder exotischen Garten ein. Sorten mit braunem Laub (wie Dianella ‘Blaze’) oder panaschiertem Laub (Dianella tasmanica ‘Variegata’) eignen sich perfekt für einen dekorativen Garten. Flachslilien können in eine erhöhte Steinanlage gepflanzt werden, was für eine ideale Drainage sorgt. Auch als Wegbepflanzung erzielen sie eine sehr schöne Wirkung. Große Sorten können einzeln oder in kleinen Gruppen gepflanzt werden, etwa vor dem Hauseingang oder am Rasenrand, um ihr üppiges Laub hervorzuheben. Kleinere Sorten wie Dianella ‘Little Rev’ wirken dagegen in größeren Gruppen besonders schön.

Wann pflanzen?

Pflanzen Sie die Flachslilie im Frühjahr, im April oder Mai, sobald keine Frostgefahr mehr besteht.

Wie pflanzen?

Im Freiland:

  1. Heben Sie ein Pflanzloch aus, das etwa doppelt so groß wie der Wurzelballen ist.
  2. Füllen Sie es mit Erde und etwas gut verrottetem Kompost und geben Sie bei Bedarf Kies oder groben Sand zur Verbesserung der Drainage hinzu.
  3. Nehmen Sie die Flachslilie aus dem Topf und setzen Sie sie in das Pflanzloch.
  4. Füllen Sie rundherum Erde auf.
  5. Gießen Sie reichlich.
  6. Wir empfehlen, rund um den Horst organisch zu mulchen. Das hält den Boden länger frisch, verringert den Gießaufwand und hemmt zugleich das Unkrautwachstum.

Im Topf:

  1. Wählen Sie einen Topf mit Abzugslöchern.
  2. Geben Sie eine Schicht Kies oder Blähton auf den Topfboden.
  3. Füllen Sie anschließend ein gut drainierendes, kalkfreies Substrat ein. Mischen Sie beispielsweise Blumenerde, Gartenerde, groben Sand und eventuell etwas Moorbeeterde.
  4. Nehmen Sie die Flachslilie aus ihrem ursprünglichen Topf und setzen Sie sie mittig in den neuen Topf.
  5. Füllen Sie rund um den Wurzelballen etwas Blumenerde auf.
  6. Gießen Sie reichlich.

Stellen Sie den Topf in die Sonne oder den Halbschatten, geschützt vor kalten Winden.

Die Blüte der Tasmanischen Flachslilie

Dianella tasmanica

Pflege

Im Freiland

Gießen Sie in den ersten Wochen nach der Pflanzung regelmäßig, damit die Pflanze gut anwächst und ein kräftiges Wurzelsystem entwickelt. Bei kalkhaltigem Wasser möglichst mit Regenwasser gießen. Eingewachsen verträgt die Flachslilie sommerliche Trockenheit gut und kommt ohne zusätzliches Gießen aus. Eine Mulchschicht um die Pflanze hält den Boden länger frisch.

Schützen Sie die Flachslilie im Winter vor Kälte, indem Sie sie mit einem Wintervlies umhüllen und eine dicke Mulchschicht um die Pflanze ausbringen.

Schneiden Sie verblühte Blütenstände nicht ab, sonst kann die Flachslilie keine Beeren bilden! Nach der Bestäubung entwickeln sich aus den Blüten wunderschöne metallisch blaue Beeren.

Die Flachslilie ist kaum anfällig für Krankheiten und Parasiten.

Im Topf

In kühlen Regionen kultivieren Sie die Flachslilie im Topf und holen sie im Herbst ins Haus. Stellen Sie sie an einen hellen, aber nicht zu warmen Platz, etwa in einen Wintergarten oder ein frostfreies Kalthaus. Im folgenden Frühjahr können Sie sie wieder ins Freie stellen, sobald keine Frostgefahr mehr besteht.

Bei einer Kultur im Topf regelmäßig gießen (ein- bis zweimal pro Woche) – im Frühjahr und Sommer häufiger, im Herbst und Winter weniger. Verwenden Sie möglichst Regenwasser und lassen Sie kein Wasser im Untersetzer stehen. Für Wachstum und Blüte empfehlen wir außerdem etwas Dünger, zum Beispiel Flüssigdünger, verdünnt im Gießwasser.

Vermehrung

Aussaat

Für die Aussaat können Sie die blauen Beeren pflücken, sobald sie reif sind, und die darin enthaltenen Samen entnehmen. Die Keimung wird offenbar erleichtert, wenn die Samen 24 Stunden in Wasser eingeweicht werden.

  1. Füllen Sie Töpfe mit spezieller Aussaaterde.
  2. Drücken Sie die Erde leicht an und ebnen Sie die Oberfläche.
  3. Säen Sie die Samen aus.
  4. Bedecken Sie sie mit einer dünnen Erdschicht.
  5. Gießen Sie vorsichtig mit feinem Strahl.
  6. Stellen Sie die Töpfe an einen hellen, vor direkter Sonne geschützten Platz unter Schutz, idealerweise bei 13 bis 16 °C. Temperaturen über 18 °C können die Keimung verhindern.

Halten Sie das Substrat bis zur Keimung leicht feucht. Diese erfolgt meist nach 2 Wochen, kann aber auch länger dauern. Sobald die Keimlinge groß genug zum Anfassen sind, können Sie sie in einzelne Töpfe umpflanzen. Warten Sie mit dem Auspflanzen ins Beet bis zum folgenden Frühjahr.

Teilung

Die Flachslilie ist eine rhizomatöse Staude und lässt sich daher leicht teilen. Im Vergleich zur Aussaat erhalten Sie durch die Teilung schneller und einfacher neue Jungpflanzen, die zum Auspflanzen ins Beet bereit sind. Wir empfehlen, im Frühjahr vorzugehen.

  1. Wählen Sie eine gesunde, gut entwickelte Flachslilie aus und graben Sie sie vorsichtig rundum aus.
  2. Entfernen Sie bei Bedarf überschüssige Erde, um Wurzeln und Rhizome freizulegen.
  3. Teilen Sie den Horst in mehrere Stücke, indem Sie die Rhizome durchtrennen. Achten Sie darauf, dass jedes Teilstück Wurzeln behält.
  4. Pflanzen Sie die Teilstücke nach der Bodenvorbereitung an einen neuen Standort oder in einen Topf.
  5. Gießen Sie reichlich.

Verband

Da sie besonders gut für milde Küstenklimate geeignet ist, können Sie die Flachslilie in einen mediterranen Garten integrieren. Sie passt perfekt zum majestätischen Wuchs eines Ölbaums; dunkelblättrige Sorten wie Dianella ‘Blaze’ bilden einen herrlichen Kontrast zu ihrem silbergrauen Laub. Denken Sie auch an Zistrose, Westlicher Erdbeerbaum, Feigenbaum, Palme und Oleander! Integrieren Sie aromatische Pflanzen wie Lavendel, Thymian, Rosmarin, Heiligenkraut und Strohblume. Für Farbe sorgen die Blüten von Phlomis fruticosa, Schmucklilie, Mittagsblume und Sonnenröschen.

Inspiration zur Kombination mit Dianella: mediterraner Garten

Dianella fügt sich leicht in einen mediterranen Garten ein. Hier: Schmucklilie ‘Royal Velvet’, Dianella tasmanica (Foto Adobe Stock), Nerium oleander ‘Emilie’, Agave americana ‘Variegata’, Helianthemum ‘Ben Fhada’ und Lavandula angustifolia ‘Hidcote’

Ursprünglich von der Südhalbkugel, insbesondere aus Australien, findet Dianella ganz natürlich ihren Platz in einem exotischen Garten. Kombinieren Sie sie gern mit Pflanzen aus Australien! Denken Sie zum Beispiel an das dekorative Laub von Neuseeländern, Cordyline australis und Carex comans ‘Bronze Form’. Dieses Laub bildet einen herrlichen Rahmen für die Blüte von Dietes bicolor, Fackellilie, Montbretie, Schopflilie und der besonders originellen Anigozanthos. Entdecken Sie auch Tigridia pavonia, auch Pfauenblume genannt: eine hübsche Zwiebelpflanze mit weißen, gelben oder roten Sommerblüten, dreieckiger Blütenkrone und purpurrot getigerter Blütenmitte.

Entdecken Sie unsere Inspiration „Australischer Exotismus“

Inspiration zur Kombination mit Dianella: Australischer Exotismus

Mit Dianella lässt sich im Garten eine schöne Atmosphäre im Stil des „Australischen Exotismus“ schaffen. Montbretie ‘Sunglow’, Dianella longifolia (Foto Adobe Stock), Kniphofia ‘Fiery Fred’, Eucomis ‘Sparkling Rosy’, Anigozanthos und Phormium ‘Pink Panther’

Dianella tasmanica ‘Blaze’ und ‘Variegata’ mit ihrem schokoladenbraunen oder weiß panaschierten Laub passen perfekt in einen dekorativen, modernen Garten. Gestalten Sie einen Garten mit klaren Formen, präzise abgegrenzten Beeten, Trittplattenwegen und geschnittenen Sträuchern wie Buchsbaum, Ilex crenata und Lonicera nitida. Wir empfehlen dezente, elegante Farbtöne statt leuchtender Farben: Setzen Sie auf Weiß, Purpur, Schwarz und Bronze. Nutzen Sie die sehr dekorative Blüte von Allium schubertii, Echinops ‘Star Frost’ sowie Schmucklilie ‘Black Magic’ oder ‘Glacier Stream’. Auch einige Gräser wie Federborstengras oder Federgras passen gut dazu: Ihr feines Laub und ihre leichten Ähren bilden einen schönen Kontrast.

Sie können Dianella auch mit anderen Stauden und Sträuchern mit dekorativen Früchten kombinieren. Denken Sie zum Beispiel an Liebesperlenstrauch, Schneebeere, Pfaffenhütchen, Schneeball, Liriope muscari und Maianthemum bifolium.

Nützliche Ressourcen

Kommentare

Dieses Formular ist durch reCAPTCHA geschützt – es gelten die Datenschutzbestimmungen und die Nutzungsbedingungen.