Speckbaum: Pflege, Kultur und Sorten

Speckbaum: Pflege, Kultur und Sorten

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 15. Juni 2025  durch Arthur 8 min.

Speckbaum kurz erklärt

  • Leicht zu kultivierende Sukkulente, ideal fürs Zuhause
  • Die verzweigte, elegante Wuchsform erinnert an einen Miniaturbaum
  • Das münzartige Laub wirkt besonders dekorativ
  • Anspruchslos: durchlässiges Substrat und wenig gießen
  • Im Topf, Mineralarrangement oder als Bonsai: exotisches Flair
Schwierigkeit

Das Wort unserer Expertin

Der Portulacaria afra, auch Strauch-Portulak genannt, ist ein sukkulenter Strauch mit fleischigen, glänzenden Blättern, der oft mit dem Geldbaum (Crassula ovata) verwechselt wird. Ursprünglich aus dem südlichen Afrika, wächst er natürlich in trockenem Klima, passt sich in unseren Breiten aber bestens an die Zimmerkultur an. Pflegeleicht und sparsam im Wasserverbrauch, ist er zu einem unverzichtbaren Bestandteil dekorativer Sukkulenten geworden.

Sehr beliebt wegen seiner an Münzen erinnernden grünen Blätter, die wie bei Portulacaria afra ‘variegata’ auch panaschiert sein können, begeistert diese Sukkulente mit ihrer verzweigten Wuchsform und der Silhouette eines Miniaturstrauchs. Sie bevorzugt nährstoffarme, gut durchlässige Substrate, sparsame Wassergaben und helles, indirektes Licht.

Bei der Pflege benötigt sie wenig Aufwand und verzeiht vergessene Wassergaben, während sie das ganze Jahr über ihre ausgewogene Form behält. Sie ist ideal für Anfänger! Im Sommer kann sie ins Freie, sofern sie schrittweise daran gewöhnt wird. Auch eine Gestaltung des Portulacaria als Bonsai ist möglich, da er sich leicht formen lässt: ein ausgezeichnetes Exemplar, wenn Sie in die Kunst des Bonsai einsteigen möchten.

Dekorativ und licht wirkend, allein im Topf, in eine mineralische Komposition integriert oder als Miniaturbaum gestaltet, passt sich der Portulacaria jedem Einrichtungsstil an.

Entdecken Sie unsere Auswahl an Portulacaria afra und lassen Sie sich von seiner einfachen Kultur, seiner Langlebigkeit und seiner Fähigkeit begeistern, über Jahre hinweg seinen Charme zu bewahren!

Strauch-Portulak

Nahaufnahme des Laubs von Portulacaria afra

Botanik und Beschreibung

[Steckbrief Pflanze lateinischer_Name=”Lateinischer Name: Portulacaria” Familie=”Familie: Didiereaceae” gebräuchliche_Namen=”Gebräuchliche Namen: Strauch-Portulak, Elefantenbaum, Portulacaria-Bonsai, Geldpflanze” Blüte=”Blüte: selten im Haus” Höhe=”Höhe: im Haus 50 cm bis 1 m” Standort=”Standort: indirektes bis helles Licht” Boden=”Boden: leichtes, drainierendes und luftiges Substrat” Winterhärte=”Winterhärte: frostempfindlich” bgcolor=”#5c9348″ Ausrichtung=”left” /]

Portulacaria gehört zur botanischen Familie der Didiereaceae oder nach der früheren Klassifikation zur Familie der Portulacaceae. Beide Familien umfassen hauptsächlich Sukkulenten aus trockenen Lebensräumen. Dieser Strauch ist ein naher Verwandter der Gattung Dickblatt und wird daher häufig mit dem bekannten „Geldbaum“ (Crassula ovata) verwechselt. Die Ähnlichkeit zeigt sich vor allem in den fleischigen Blättern und ihrer Fähigkeit, Wasser zu speichern.

Strauch-Portulak Kultur

Sieht dem Crassula ovata ähnlich, hat aber kleinere Blätter

Portulacaria ist vor allem unter verschiedenen ausdrucksstarken Namen wie „Purpurjade“, „Strauch-Portulak“ und „Geldpflanze“ bekannt. Diese volkstümlichen Bezeichnungen verweisen auf sein dekoratives Aussehen und seinen oft mit Crassula ovata verwechselten, strauchigen Wuchs.

In ihrem natürlichen Lebensraum kommt die Pflanze im südlichen Afrika vor, insbesondere in Südafrika. Dort wächst sie in lichtreichen, halbwüstenartigen Umgebungen und wurzelt in nährstoffarmen Böden, die perfekt an ihre Lebensweise als Sukkulente angepasst sind. Als Pflanze trockener Lebensräume besitzen Portulacaria-Arten einen photosynthetischen Stoffwechsel vom CAM-Typ (Crassulacean Acid Metabolism). Das bedeutet, dass sie nachts ihre Stomata öffnen, um Kohlendioxid aufzunehmen, und so den Wasserverlust durch Verdunstung während der heißesten Stunden begrenzen. Dieser Mechanismus ist in trockenem Klima besonders effizient und kommt auch bei anderen Sukkulenten vor.

Strauch-Portulak natürlicher Lebensraum

Ein Portulacaria afra in Afrika, in seinem natürlichen Lebensraum

Bei uns wird Portulacaria hauptsächlich im Haus oder in einem hellen Wintergarten kultiviert, da sie frostempfindlich ist: Sie verträgt keine Minustemperaturen und beginnt bereits zu leiden, sobald das Thermometer unter 5 °C fällt. Unter guten Bedingungen kann Portulacaria jedoch mehrere Jahrzehnte, manchmal bis zu 50 Jahre alt werden. Damit ist sie eine langlebige und dekorative Pflanze für unsere Wohnräume.

Die Gattung Portulacaria galt lange als monotypisch und umfasst heute sieben anerkannte Arten. Dies ist das Ergebnis neuerer taxonomischer Überarbeitungen, bei denen mehrere zuvor der Gattung Ceraria zugeordnete Arten eingegliedert wurden. Unter ihnen ist Portulacaria afra, auch „kleiner Elefantenbaum“ genannt, mit Abstand die bekannteste und am häufigsten kultivierte Art. Zu den wichtigsten Kultivaren gehört ‘Variegata’ (Portulacaria afra var. ‘variegata’, eine gärtnerische Varietät) mit sehr hellem, grün und cremefarben panaschiertem Laub. ‘Prostrata’ ist eine niedrige Form mit kriechendem oder niederliegendem Wuchs und eignet sich ideal für Ampeln. Die Sorte ‘macrophylla’ zeichnet sich durch Blätter aus, die doppelt so groß wie die der Typusart sind.

Strauch-Portulak Sorten

Portulacaria afra ‘Prostrata’. Oben rechts die panaschierte Sorte, unten rechts die Typusart

Portulacaria wächst natürlich als buschiger, stark verzweigter Strauch und kann in freier Natur 2 bis 4 m hoch werden. Im Topf wächst sie langsam, bildet aber rasch eine kompakte, gut strukturierte Silhouette. Wenn sie sich wohlfühlt, erreicht sie problemlos eine Höhe von 1,5 m. Ihr verzweigter Aufbau besteht zunächst aus weichen, grünen Trieben, die allmählich verholzen und sich rotbraun färben. Das flache, aber weit ausgebreitete Wurzelsystem ist bestens an drainierende Böden und trockene Bedingungen angepasst.

Das immergrüne, für die Gattung typische Laub ist dicht, gegenständig und ohne sichtbaren Blattstiel direkt an den Trieben angesetzt. Die 1 bis 2 cm großen Blätter sind klein, dick, fleischig und meist oval bis rundlich. Sie ähneln denen von Crassula ovata, sind aber meist dünner und biegsamer. Ihre glatte, oft glänzende Oberfläche kann Wasser speichern. Je nach Standort und Kultivar reicht die Farbe von Jadegrün bis Dunkelgrün. Einige panaschierte Formen zeigen einen besonders leuchtenden cremefarbenen bis gelblichen Rand, andere röten sich bei starker Sonneneinstrahlung.

Die Blüte ist in Kultur zwar selten, aber dezent und elegant. Sie erscheint hauptsächlich an älteren, gut eingewachsenen Pflanzen unter optimalen Lichtbedingungen. Die kleinen, sternförmigen Blüten mit fünf Blütenblättern sind blassrosa bis malvenfarben und in endständigen Blütenständen gruppiert. In ihrem natürlichen Lebensraum blüht die Pflanze gewöhnlich im Spätsommer oder Frühherbst.

In einigen Regionen Südafrikas wird Portulacaria afra in ökologischen Wiederaufforstungsprogrammen eingesetzt, da die Pflanze eine wichtige Rolle bei der Kohlenstoffbindung und der Wiederherstellung geschädigter Böden spielt. Außerdem ist sie eine Nahrungsquelle für Elefanten, die so zu ihrer Ausbreitung in der Natur beitragen.

Blüte Portulacaria Strauch-Portulak

Die Blüte erscheint nur, wenn der Strauch im Freien wächst

Unsere Sorten

Speckbaum im Topf: Pflanzung und Kultur im Haus

Wann pflanzt man Portulacaria afra im Topf?

Die Pflanzung des Speckbaums im Topf ist zu jeder Jahreszeit möglich, sofern die Temperaturen stabil sind und ausreichend Licht vorhanden ist.

Wo sollte der Topf stehen?

Der Speckbaum ist nicht winterhart. Seine Winterhärte reicht nur bis etwa 10 °C. Das bedeutet, dass er selbst leichten Frost nicht verträgt. Unterhalb dieser Temperatur beginnen seine sukkulenten Gewebe zu leiden, und längere Kälteeinwirkung kann zu irreparablen Schäden oder sogar zum Absterben der Pflanze führen.

In mediterranen Regionen (Küstengebiete, Korsika …) kann er ins Freiland gepflanzt werden, sofern er in einen perfekt drainierten, geschützten Boden gesetzt und im Winter geschützt wird (Vlies, Kalthaus usw.). Dennoch bleibt dies riskant.

Im Haus gedeiht der Speckbaum bei hellem, indirektem Licht, verträgt aber auch etwas milde Sonne, besonders am Morgen oder späten Nachmittag. Ein Platz an einem Ost- oder Westfenster ist ideal, sofern er vor heißer Sonne geschützt ist. Er eignet sich bestens für beheizte Wohnräume, solange die Temperatur zwischen 18 und 25 °C liegt und im Winter mindestens 10 °C beträgt. Der Speckbaum kann auch in einem warmen oder temperierten Gewächshaus stehen, wenn er ausreichend Licht und gut belüftete Luft ohne übermäßige Feuchtigkeit erhält. Er bevorzugt eine mäßige Luftfeuchtigkeit zwischen 30 und 50 %, wie sie in den meisten Wohnräumen herrscht.

In der warmen Jahreszeit freut er sich außerdem über einen Aufenthalt im Freien: Sobald die Nachttemperaturen regelmäßig über 12 °C liegen (meist von Mai bis September), kann er auf einen Balkon, eine Terrasse oder in den Garten gestellt werden. Gewöhnen Sie ihn dabei schrittweise an das Licht, um Verbrennungen zu vermeiden. Sobald die Nachttemperaturen sich 10 bis 12 °C nähern, muss er unbedingt wieder ins Haus geholt werden.

Wo sollte ein Speckbaum stehen?

Wählen Sie für Ihren Strauch-Portulak einen ausreichend hellen Standort

Welches Substrat verwenden?

Der Speckbaum benötigt ein perfekt drainiertes Substrat, um Wurzelfäule zu vermeiden. Eine Spezialmischung für Kakteen und Sukkulenten wird dringend empfohlen. Dieses Substrat lässt Wasser schnell abfließen und verhindert Staunässe. Sie können auch ein ausgezeichnetes Substrat selbst mischen aus:

  • 1/2 leichter Blumenerde,
  • 1/4 grobem Sand (z. B. Flusssand),
  • 1/4 Perlite (alternativ Lava oder feinem Kies).

Speckbaum im Topf pflanzen: die Schritte

  • Einen Topf mit Abzugsloch wählen, idealerweise aus Terrakotta, damit die Wurzeln besser atmen können.
  • Eine Drainageschicht (Blähton, Kies oder Tonscherben) auf den Topfboden geben.
  • Mit leichtem, gut drainiertem Kakteensubstrat füllen.
  • Die Pflanze einsetzen, ohne den Hals (die Stängelbasis) mit Erde zu bedecken, und vorsichtig andrücken.
  • Vor dem ersten Gießen einige Tage warten, damit sich die Wurzeln anpassen können.
  • Den Topf an einen sehr hellen Standort ohne pralle direkte Sonne stellen.

Speckbaum im Haus pflegen

Portulacaria ist eine anspruchslose Pflanze, doch einige einfache Pflegemaßnahmen sichern ihre Langlebigkeit und Schönheit. So pflegen Sie einen Portulacaria:

Gießen von Portulacaria

Portulacaria ist eine Sukkulente, die keine übermäßige Feuchtigkeit verträgt. Lassen Sie das Substrat zwischen zwei Wassergaben vollständig abtrocknen. Während der Wachstumszeit (Frühling und Sommer) genügt je nach Wärme und Helligkeit meist eine Wassergabe alle zwei bis drei Wochen. Diese Pflanzen vertragen Trockenheit sehr gut und können mehrere Wochen ohne Bewässerung auskommen, ohne Schaden zu nehmen. Im Herbst und Winter sollten Sie deutlich weniger gießen oder bei einem kühlen, wenig hellen Standort mehrere Wochen ganz darauf verzichten.

Besprühen ist nicht nötig, da diese Pflanze die trockene Raumluft sehr gut verträgt. Sie mag es nicht, wenn ihre Blätter längere Zeit feucht bleiben. Eine Düngung ist nicht unbedingt erforderlich.

Portulacaria schneiden: Warum und wie?

Der Rückschnitt ist optional, kann aber helfen, eine ausgewogene Wuchsform zu erhalten, die Höhe im Topf zu begrenzen oder die Verzweigung anzuregen und so einen dichteren Wuchs zu erzielen. Am besten schneiden Sie im Frühjahr, etwa im Mai. Dann beginnt das Wachstum wieder, was die Wundheilung und den Neuaustrieb erleichtert. Leichtere Rückschnitte sind jedoch ganzjährig möglich. Wie bei Crassula schneiden Sie am besten von Hand, indem Sie die Triebe an einem Knoten abbrechen. Die Wunden heilen dann schneller und meist sauberer als nach einem glatten Schnitt.

Am Stammgrund bilden sich häufig Wurzelschösslinge. Sie können entfernt werden, wenn Sie eine einstämmige Form erhalten möchten, oder bleiben, falls Sie die Pflanze mehrstämmig ziehen wollen. Portulacaria verträgt auch starke Rückschnitte sehr gut: Ein zu groß gewordenes Exemplar kann kräftig gekürzt werden und treibt problemlos wieder aus. Die Pflanze reagiert gut auf den Rückschnitt und lässt sich sogar als Bonsai erziehen.

Portulacaria afra schneiden

Auch wenn der Rückschnitt optional ist, kann er erfolgen, wenn die Pflanze im Innenraum zu viel Platz einnimmt

Wann und wie Portulacaria umtopfen?

Topfen Sie die Pflanze am besten alle zwei bis drei Jahre im Frühjahr um, wenn sie zu wenig Platz hat oder das Substrat verdichtet ist. Wählen Sie einen nur wenig größeren Topf als den bisherigen und achten Sie stets auf eine gute Drainage. Beim Umtopfen können Sie die Wurzeln leicht auffrischen, indem Sie beschädigte Wurzeln entfernen, und das Substrat vollständig erneuern. Warten Sie mindestens 15 Tage mit dem Gießen.

Speckbaum drinnen: Schädlinge, Krankheiten meiden

Der Speckbaum ist meist robust und besonders im Haus wenig krankheitsanfällig. Pflegefehler oder ungünstige Bedingungen können jedoch Parasiten oder stressbedingte Symptome begünstigen.

Mögliche Parasiten am Speckbaum im Haus

Der Speckbaum wird selten von Parasiten befallen, kann aber gelegentlich Schildläuse oder Blattläuse anziehen.
Hier finden Sie unsere Tipps, um sie leicht zu erkennen und natürlich zu bekämpfen:

Häufige Krankheiten am Speckbaum: Symptome und Vorsichtsmaßnahmen

Krankheiten am Speckbaum hängen fast immer mit zu viel Feuchtigkeit oder einem ungünstigen Standort zusammen:

  • Wurzelfäule: verursacht durch schlecht drainierendes Substrat oder zu häufiges Gießen. Die Blätter werden weich, der Stängel kann an der Basis schwarz werden und die Pflanze geht schnell ein. Topfen Sie sie umgehend in trockenes, gut drainierendes Substrat um und entfernen Sie zuvor befallene Teile.
  • Welke: meist durch zu viel Wasser verursacht, auch wenn der Boden an der Oberfläche trocken erscheint. Prüfen Sie vor dem Gießen stets die Feuchtigkeit in der Tiefe.
  • Vergeilung: erkennbar an langen, dünnen Trieben mit großen Abständen zwischen den Blättern. Dies ist ein klares Zeichen für Lichtmangel. Stellen Sie die Pflanze an einen helleren Standort, idealerweise nahe an ein gut belichtetes Fenster.

Wichtige Vorsichtsmaßnahmen:

  • Niemals Wasser im Untersetzer stehen lassen.
  • Sehr gut drainierendes Substrat und einen Topf mit Abzugslöchern verwenden.
  • Das Substrat zwischen den Wassergaben immer vollständig trocknen lassen.
  • Für sehr helles, indirektes Licht und etwas milde Sonne sorgen.
  • Plötzliche Temperaturschwankungen und kalte Zugluft vermeiden.

Portulacaria-afra-Stecklinge ziehen?

Der Speckbaum lässt sich auch von Anfängern sehr leicht vermehren. Für optimale Erfolgschancen empfiehlt sich die Stecklingsvermehrung im Frühjahr oder Sommer, wenn die Pflanze kräftig wächst. Wärme und Licht fördern eine schnelle und gesunde Bewurzelung. Eine Vermehrung durch Aussaat ist möglich, doch die Stecklingsvermehrung über Trieb- oder Blattstecklinge ist zuverlässiger.

Vermehrung durch Triebstecklinge:

  • Einen gesunden, kräftigen, etwa 8 bis 10 cm langen Trieb mit mehreren Blättern direkt an einem Knoten schneiden.
  • Den Steckling 2 bis 5 Tage an der Luft, aber nicht in der Sonne, trocknen lassen.
  • Den Steckling in einen kleinen Topf mit trockenem, gut drainierendem Kakteensubstrat setzen.
  • Nicht sofort gießen: Etwa 5 Tage bis zum ersten sparsamen Gießen warten. Wasser auf eine frische Schnittstelle erhöht auch nach dem Einsetzen die Fäulnisgefahr.
  • Bei 20 °C hell, aber ohne direkte Sonne aufstellen.
  • Das Substrat anschließend leicht feucht, aber niemals nass halten.
  • Die Wurzeln erscheinen nach 2 bis 3 Wochen.
Stecklingsvermehrung durch Triebstecklinge beim Speckbaum

In extrem durchlässiges Substrat setzen

Vermehrung durch Blattstecklinge (langsamer, aber möglich):

  • Vorsichtig ein gesundes Blatt abtrennen.
  • Die Basis einige Tage trocknen lassen, um Fäulnis zu vermeiden.
  • Das Blatt einfach auf ein trockenes, gut drainierendes Substrat legen, ohne es hineinzudrücken.
  • Für helles Licht ohne direkte Sonne und eine leicht feuchte Umgebung sorgen.
  • Mit etwas Geduld kann an der Blattbasis ein junger Trieb erscheinen.

Speckbaum in der Wohnung dekorativ einsetzen?

Mit seiner markanten Wuchsform, dem dichten, leuchtenden Laub und dem an einen kleinen exotischen Strauch erinnernden Erscheinungsbild fügt sich der Portulacaria harmonisch in viele Wohnräume ein. Er bringt strukturierendes Grün ins Zuhause.

Seinen natürlichen Platz findet er an hellen Standorten im Haus: im Wohnzimmer als Blickfang, in einer hellen Küche als platzsparender grüner Akzent (besonders schön im Duo mit Küchenkräutern), oder im lichtdurchfluteten Schlafzimmer, wo sein beruhigendes Grün zur Geltung kommt. In einem Wintergarten wird er im großen Topf zu einem echten Zierstrauch, der seine eleganten Linien betont.

Für eine mineralische Atmosphäre lässt er sich mit anderen Sukkulenten wie Echeverien, Aeonien, Haworthien, Aloen und Fetthennen oder mit kugelförmigen Kakteen wie der Mammillaria kombinieren. In einer schlichten Komposition mit Kieselsteinen, Splitt oder hellem Sand erinnern diese Begleiter an die trockenen Landschaften Südafrikas, seiner Heimat.

Auch für Liebhaber kunstvoller Formen eignet sich der Portulacaria hervorragend als Bonsai. Er lässt sich leicht formen, reagiert gut auf den Rückschnitt und ist von Natur aus verzweigt. So entstehen kleine, charaktervolle Zen-Pflanzenszenen voller Ruhe.

Portulacaria deco

Der Portulacaria fügt sich in viele Wohnstile ein

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Häufig gestellte Fragen

  • Warum verliert mein Speckbaum Blätter?

    Blattfall durch zu viel Wasser? Auch Lichtmangel, Zugluft oder Standortwechsel sind Ursachen. Zwischen dem Gießen Boden trocknen lassen, hell aufstellen.

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