Mit ihrer zarten Anmut und ihrem leicht nostalgischen Charme sind Freesien exquisite Zwiebelblumen, die für duftende, altmodisch anmutende Blumenarrangements stehen. Als Schnittblumen sind sie unverzichtbar und werden auch im Garten zunehmend geschätzt. Alle Freesien verströmen einen betörenden, süßen Duft, der an Jasmin erinnert. Ihre Blütenfarben reichen von Rot, Gelb, Rosa, Flieder und Orange. Sie verleihen dem Vordergrund von Beeten mit einjährigen Pflanzen oder Stauden eine raffinierte oder exotische Note. Damit verschönern sie sonnige Rabatten, Steingärten und Pflanzungen in Töpfen.

Alles Wissenswerte über Freesien erfahren Sie in Freesie: Pflanzen, Kultur und Pflege.

Freesie Sorten und Farben

Wo pflanzt man Freesien?

Die Freesie gedeiht in verschiedenen Regionen Frankreichs. Ihre Empfindlichkeit gegenüber Winterfrösten erfordert jedoch je nach Anbauort besondere Vorkehrungen. Diese besonders kälteempfindliche Pflanze muss in Gegenden mit strengen Wintern nach dem Vergilben des Laubes ausgegraben, trocken und frostgeschützt aufbewahrt und bis zur nächsten Pflanzzeit geschützt werden.

In Regionen mit milderem Klima, der sogenannten „Ölbaumzone“, können Sie die Zwiebeln mit einer dicken, schützenden Mulchschicht im Boden lassen.

Damit sie sich prächtig entwickelt, benötigt die Freesie einen warmen, sonnigen Standort sowie einen leichten, frischen und gut durchlässigen Boden. Ein überwiegend sandiges Substrat ohne Kalk fördert ihr Wachstum und eine üppige Blüte.

Freesie pflanzen

Wann pflanzt man Freesienknollen?

Freesienzwiebeln werden im Frühjahr zwischen März und Mai gepflanzt, sobald keine Fröste mehr drohen und sich der Boden ausreichend erwärmt hat. Die Freesie reagiert empfindlich auf Kälte. Für eine frühere Blüte können Sie die Zwiebeln wie Hyazinthen vortreiben. Pflanzen Sie sie dazu im Herbst in Töpfe und stellen Sie diese in ein kaltes, frostfreies Gewächshaus. So können Sie sich mitten im Winter an den Blüten erfreuen.

Wie pflanzt man Freesien?

Im Freiland

Für eine spektakuläre Wirkung in Ihren Beeten setzen Sie die Freesienzwiebeln in Gruppen von jeweils 20 bis 50 Stück.

  • Lockern Sie den Boden 20 bis 25 cm tief um. Entfernen Sie dabei Unkraut, Wurzeln und Steine.
  • Verbessern Sie die Drainage in einem verdichteten, schweren Boden mit Kies oder Flusssand. Legen Sie bei Bedarf eine 5 bis 10 cm dicke Schicht unter die Zwiebeln.
  • Verwenden Sie ein Setzholz, um die Zwiebeln 3 bis 5 cm tief zu setzen. Die Spitze muss dabei nach oben zeigen.
  • Halten Sie zwischen den einzelnen Zwiebeln einen Abstand von 20 cm ein.
  • Bedecken Sie die Zwiebeln mit Erde und drücken Sie den Boden leicht an.
  • Gießen Sie mäßig, damit der Boden nicht zu nass wird.

Im Topf oder Balkonkasten

Freesienzwiebeln eignen sich auch sehr gut für die Kultur im Topf. Damit verschönern Sie Terrassen und Balkone den ganzen Sommer über mit ihrer duftenden Blüte. Kombinieren Sie sie mit anderen Sommerzwiebeln für eine besonders reizvolle Wirkung. Für einen Topf mit 15 cm Durchmesser setzen Sie 5 bis 7 Zwiebeln mit einem Abstand von 6 cm.

  • Pflanzen Sie die Zwiebeln 3 bis 5 cm tief mit der Spitze nach oben in eine Mischung aus Sand und Blumenerde.
Freesie pflanzen: Ausrichtung der Zwiebel
  • Legen Sie eine Schicht Blähton oder Kies auf den Topfboden, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann.
  • Füllen Sie den Topf mit dem Substrat und drücken Sie es leicht an.
  • Gießen Sie zunächst sparsam und halten Sie das Substrat anschließend gleichmäßig feucht, ohne zu viel zu gießen.
  • Stellen Sie die Töpfe im Herbst geschützt auf. Die Temperatur darf dort nicht unter 3 °C sinken.
Freesie im Topf kultivieren

Pflege

Die Freesie lässt sich leicht kultivieren und benötigt nur wenig besondere Pflege. Ihr Wasserbedarf ist mäßig. Gießen Sie sie während der Wachstumsphase, ohne das Laub zu durchnässen. Bei großer Hitze sollten Sie besonders darauf achten, dass der Boden frisch bleibt. Vermeiden Sie dabei Staunässe, die den Zwiebeln schadet. Eine Mulchschicht hält die Wurzeln kühl. Gut zu wissen: Während der sommerlichen Dormanz müssen die Zwiebeln trocken bleiben.

Bei einer Kultur im Topf gießen Sie ein- bis zweimal pro Woche. Lassen Sie das Substrat zwischen den Wassergaben an der Oberfläche abtrocknen. Während der Blüte ist eine Gabe organischen Zwiebeldüngers vorteilhaft. Im Winter stellen Sie das Gießen ein.

Die Blütenstiele benötigen möglicherweise eine Stütze.

In Regionen mit milden Wintern können die Zwiebeln in einem sandigen, durchlässigen Boden bleiben. Eine Mulchschicht schützt sie vor Frost. Schneiden Sie das Laub nach dem Verwelken bodennah zurück, damit die Zwiebel ihre Reserven wieder auffüllen kann.

In kälteren Regionen graben Sie die Zwiebeln im Herbst aus, sobald das Laub vollständig vergilbt und vertrocknet ist. Entfernen Sie abgestorbene Pflanzenteile und bewahren Sie die Zwiebeln trocken und frostfrei bis zum Frühjahr auf. Holen Sie die Töpfe vor den ersten Frösten ins Haus. Warten Sie mit dem erneuten Pflanzen, bis sich der Boden erwärmt hat.