Feuchtigkeit ist häufig der stille Feind von Stauden. In Bereichen, in denen Wasser stehen bleibt, können die Wurzeln faulen und von verschiedenen Pilzkrankheiten befallen werden. Beim Anhäufeln wird Erde rund um die Basis der Pflanzen aufgeschichtet. Dadurch verbessert sich der Wasserabfluss, und die Pflanzen sind weniger Feuchtigkeit ausgesetzt. Diese Methode bildet eine physische Barriere, fördert den radialen Wasserabfluss und verhindert, dass sich Wasser im Wurzelbereich sammelt. Hier finden Sie wertvolle Tipps, wie Sie eine Staude durch Anhäufeln vor Feuchtigkeit schützen können!

Wann sollten Sie eine Staude zum Schutz vor Feuchtigkeit anhäufeln?

Der ideale Zeitpunkt zum Anhäufeln Ihrer Stauden hängt von mehreren Faktoren ab, insbesondere von der Pflanzenart und den Wetterbedingungen. Im Allgemeinen ist das Anhäufeln im zeitigen Frühjahr oder im Herbst am wirksamsten, wenn es häufiger regnet und die Temperaturen zu sinken beginnen. Wenn Sie in einer Region mit strengen Wintern leben, können Sie Stauden bereits ab September anhäufeln. Der Boden darf weder zu trocken für die Bearbeitung noch zu nass sein.

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Lavendel wird in manchen Regionen zum Schutz vor Kälte angehäufelt

Warum sollten Sie eine Staude anhäufeln?

Stauden treiben Jahr für Jahr zuverlässig wieder aus. Einige reagieren jedoch empfindlich auf zu viel Feuchtigkeit. Um sie vor Frost und widriger Witterung zu schützen, kann das Anhäufeln sinnvoll sein. Dabei entsteht rund um die Pflanzenbasis eine Art Erdhügel. Dieser Erdhügel verbessert den Wasserabfluss und verringert die Belastung durch überschüssiges Wasser. Das ist besonders in zu feuchten Bereichen und auf schlecht drainierenden Böden hilfreich. Außerdem können Sie damit die Wurzeln vor extremen Temperaturen schützen.

Welche Stauden sollten Sie anhäufeln?

Nicht alle Stauden müssen angehäufelt werden. Pflanzen wie Päonie, Hortensie, Dahlie, Lavendel, besonders in Regionen, in denen er an der Grenze seiner Winterhärte steht, sowie bestimmte Rosensorten profitieren besonders davon. Generell kommt jede Staude mit empfindlichen, fäulnisgefährdeten Wurzeln oder an einem schlecht drainierten Standort für diese Technik infrage.

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Päonie, Dahlie und Rose gehören zu den Pflanzen, die am häufigsten angehäufelt werden

Wie häufeln Sie eine Staude zum Schutz vor Feuchtigkeit an?

  • Entfernen Sie zunächst sämtliches Unkraut und alle Steine rund um die Basis Ihrer Staude.
  • Lockern Sie den Boden mit einem Spaten oder einer Schaufel in einem Abstand von etwa 10 bis 20 cm zur Pflanzenbasis leicht auf.
  • Geben Sie Kompost oder Gartenerde in den Graben rund um die Pflanzenbasis und schichten Sie das Material zu einem Erdhügel auf.
  • Achten Sie darauf, dass der Erdhügel hoch genug ist, um den Wasserabfluss zu fördern, ohne die Stängel der Pflanze zu bedecken. Die Höhe des Erdhügels muss an die Größe der Pflanze angepasst werden. Bei kleinen Stauden genügt ein 5 cm hoher Hügel. Bei großen Stauden können Sie ihn bis auf 20 cm erhöhen.
  • Drücken Sie die Erde mit den Händen oder mit der Rückseite einer Schaufel leicht an, damit sie an ihrem Platz bleibt.
  • Gießen Sie den Erdhügel leicht an, damit sich die Erde setzt.
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Anhäufeln von Rosen im Herbst

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