Sumpfeibisch oder krautige Hibiskus (H. moscheutos und H. coccineus), die etwas frostempfindlicher sind als Hibiscus syriacus, gedeihen in jedem Boden, der im Sommer dauerhaft nass ist. Sie stammen aus den Sumpfgebieten im Osten und Süden der USA. Mit ihrem üppigen Erscheinungsbild begeistern sie durch ihre lange Sommerblüte. Mit der Stecklingsvermehrung aus krautigen Trieben können Sie ganz einfach Jungpflanzen gewinnen.

Erfahren Sie in unserer bebilderten Anleitung, wann und wie Sie Sumpfeibisch durch Stecklinge vermehren.

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Der Sumpfeibisch: tropisches Flair im Garten

Wann lässt sich Sumpfeibisch durch Stecklinge vermehren?

Sumpfeibisch lässt sich im Juni durch Stecklinge aus krautigen Trieben vermehren. Zu diesem Zeitpunkt bildet die Pflanze genügend junge Triebe, die zugleich robust genug sind, um die Stecklingsvermehrung zu überstehen. Der warme Juni eignet sich besonders gut für die sogenannte Stecklingsvermehrung unter gespannter Luft.

Wie vermehren Sie Sumpfeibisch unter gespannter Luft?

  • Wählen Sie zunächst einen gesunden, etwa 15 bis 20 cm langen Trieb aus. Schneiden Sie ihn mit einer sauberen Gartenschere direkt unterhalb eines Knotens ab.
  • Entfernen Sie alle Blätter am unteren Teil des Triebs. Lassen Sie nur einige Blätter an der Spitze stehen.
  • Tauchen Sie die Schnittstelle in Bewurzelungshormon, um das Wurzelwachstum anzuregen.
  • Stecken Sie den Steckling in einen Topf oder eine Schale mit einer Mischung aus Blumenerde und Perlite. Achten Sie darauf, dass der Steckling gerade steht, und gießen Sie ihn leicht an.
  • Decken Sie den Topf mit einem durchsichtigen Plastikbeutel, einem Mini-Gewächshaus oder einem Kunststoffdeckel ab, damit die Luftfeuchtigkeit hoch bleibt.
  • Stellen Sie den Topf an einen hellen, vor direkter Sonneneinstrahlung geschützten Platz.
  • Kontrollieren Sie regelmäßig, dass die Blumenerde feucht bleibt, aber nicht nass ist.
  • Nach einigen Wochen sollten sich erste Wachstumsanzeichen zeigen. Sie weisen darauf hin, dass der Steckling Wurzeln gebildet hat. Pflanzen Sie ihn dann in einen größeren Anzuchttopf um.
  • Schützen Sie den jungen, empfindlichen Steckling im Winter vor Frost. Stellen Sie ihn an einen kühlen, hellen Ort, zum Beispiel in einen unbeheizten Wintergarten.
  • Pflanzen Sie ihn im folgenden Frühjahr in den Garten.
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