8 Fehler auf der Terrasse vermeiden

8 Fehler auf der Terrasse vermeiden

Passende Pflanzen für optimale Gestaltung

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 15. Juni 2026  durch Marion 7 min.

Pflanzen auf der Terrasse schaffen natürliche Begrünung und eine angenehme, geschützte Atmosphäre. Die Terrasse ist ein vollwertiger Lebensraum zum Essen, Entspannen und Empfangen von Gästen. Gestalten Sie sie daher gut durchdacht und ganz nach Ihrem Geschmack!

Vor dem Start sollten Sie einige einfache Punkte beachten, um Ihre Terrasse richtig mit Pflanzen zu gestalten.

Natürlich wählen Sie Pflanzen, die zu Ihren klimatischen Bedingungen passen. Doch auch andere Aspekte sind wichtig. Wir zeigen Ihnen die 8 häufigsten Fehler und geben Tipps für eine ebenso schöne wie funktionale Terrasse.

Tipps für eine schön gestaltete Terrasse

Eine gut geplante Gestaltung für eine attraktive Terrasse

Schwierigkeit

Ungeeignete Pflanzen wählen

Das Wichtigste für eine schön bepflanzte Terrasse: die Auswahl geeigneter Pflanzen.

Damit die Pflanzen zu Ihrer Terrasse passen, sollten Sie sich vorab folgende Fragen stellen:

  • Welche Ausrichtung bzw. welchen Standort hat meine Terrasse?
  • Wie groß ist meine Terrasse?
  • Wie viel Gewicht trägt meine Terrasse?
  • Welchen Stil möchte ich meiner Terrasse geben?

Die Antworten helfen Ihnen, Pflanzen auszuwählen, die zu Ihren Standortbedingungen (tiefer Schatten, pralle Sonne, windiger oder kalter Standort usw.), den baulichen Gegebenheiten und Ihrem persönlichen Geschmack passen. Bevorzugen Sie eine dekorative oder natürliche Atmosphäre, einen wilden Dschungel, eine romantische Terrasse oder einen kleinen Zen-Garten?

Bei der großen Auswahl an Pflanzen sollten Sie außerdem – sofern auf Ihrer Terrasse kein Bereich mit offenem Boden vorhanden ist – Arten wählen, die für die Kultur im Kübel geeignet sind. Vermeiden Sie zu große oder ausladende Pflanzen, die problemlos über 2 m hoch und mehrere Meter breit werden, insbesondere auf kleinen Stadtterrassen.

Außerdem raten wir Ihnen, Folgendes zu vermeiden:

  • leicht brechende Pflanzen, die als empfindlich gelten;
  • stechende oder dornige Pflanzen auf kleinen Flächen oder in der Nähe von Durchgängen;
  • Pflanzen mit sehr kräftigen Wurzeln, die Schäden verursachen können;
  • bestimmte Obstgehölze, deren herabfallende Früchte Beläge und Möbel verschmutzen können.

Hier einige Pflanzen, die sich je nach gewünschtem Stil gut für eine Terrasse eignen:

Für weitere Informationen empfehlen wir Ihnen unsere Artikel „Welche Bäume nicht in der Nähe einer Terrasse pflanzen?“ und „Welche Bäume in der Nähe einer Terrasse pflanzen?“.

Nicht mit Formen, Texturen und Volumen spielen

Für eine harmonische, einladende Terrasse kombinieren Sie Pflanzen mit unterschiedlichen Eigenschaften: gefüllte oder einfache Blüten, pompon- oder federförmige Blüten, festes oder zartes Laub, aufrechter oder kriechender Wuchs usw.

Diese Vielfalt schafft Volumen. Vertikale Elemente lassen den Raum größer wirken: Nutzen Sie verschiedene Höhen und vermeiden Sie so ein Gefühl der Enge.

Wählen Sie Töpfe in verschiedenen Größen und Formen sowie Hängepflanzen und Kletterpflanzen … Auch bei Rankgittern und anderen Stützen können Sie mit unterschiedlichen Höhen spielen.

Wenn Sie Pflanzgefäße mit verschiedenen Arten bepflanzen oder mehrere Pflanzen in einem Gefäß kultivieren möchten, wählen Sie Pflanzen mit ähnlichen Ansprüchen (Substrat, Standort, Düngung …). Gruppieren Sie säureliebende Moorbeetpflanzen, Steingartenpflanzen, die ein mageres, durchlässiges Substrat benötigen, usw. Kombinieren Sie dagegen keine Pflanzen mit regelmäßigem Wasserbedarf mit solchen, die selten durstig sind.

Terrassengestaltung mit unterschiedlichen Formen

Auf dieser Terrasse haben die Pflanzen unterschiedliche Formen, Größen und Texturen

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€ 58,00 Topf mit 7,5L/10L

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Ab € 48,50 Topf mit 4L/5L

Sich in der Farbwahl verlieren

Für harmonische Terrassen: höchstens zwei Leitfarben: Sanftrosa wirkt romantisch, Weiß hebt andere Farben hervor. Möbel abstimmen.

Blütezeiten nicht staffeln

Wird die Terrasse vor allem in der warmen Jahreszeit genutzt, wäre es schade, ihren Anblick nicht möglichst lange im Jahr zu genießen. Pflanzen Sie deshalb nicht nur Pflanzen mit ähnlicher Blütezeit, sondern setzen Sie auf eine zeitlich versetzte Blüte. So bleibt Ihre Terrasse viele Monate lang blühend und begrünt – sogar im Winter.

Immergrüne Sträucher und Koniferen sind das ganze Jahr über dekorativ. Denken Sie auch an Sträucher mit Herbst- und Winterblüte (Herbstblühende Kamelien, Zaubernuss), Zwiebelpflanzen (Zeitlose, Neapolitanisches Alpenveilchen), Kletterpflanzen (Macchien-Waldrebe, Winter-Jasmin), Pflanzen mit dekorativen Früchten (Scheinbeere, Skimmie) oder Gehölze mit dekorativer Rinde.

Ansicht ignorieren

Wenn Sie das Glück haben, eine Terrasse mit schönem, freiem Ausblick zu besitzen, wählen Sie leichte Pflanzen, die die Landschaft nicht verdecken. Muss sich Ihre Terrasse jedoch mit einem oder mehreren unerwünschten Einblicken oder einem wenig ansprechenden Ausblick arrangieren, ist ein echter Sichtschutz sinnvoll.

Auch hier können Sie Pflanzen als natürlichen Sichtschutz einsetzen, der einen grünen Schirm und einen geschützten Rückzugsort schafft. Nutzen Sie Ihre Terrasse fast das ganze Jahr und wünschen dauerhaften Sichtschutz, wählen Sie immergrüne Sorten (Rote Glanzmispel, Schirmbambus, Aukube). Ansonsten eignen sich viele sommergrüne Arten sehr gut für diesen Zweck (Chinaschilf, Hainbuche, Hartriegel).

Terrasse: Ausblick verdecken

Auf dieser Terrasse wurde bewusst ein pflanzlicher Sichtschutz angelegt, um vor neugierigen Blicken geschützt zu sein

Windeinfluss unterschätzen

Pflanzen im Topf sind Windböen stets stärker ausgesetzt als im Freiland wachsende Pflanzen. Da ihr Wurzelsystem weniger Platz zur Entwicklung hat, stehen sie von Natur aus weniger stabil.

Wählen Sie daher unbedingt standfeste, schwere Gefäße, damit Ihre Pflanzen nicht von der ersten Böe umgeworfen werden. Leichte Töpfe lassen sich mit Steinen beschweren. Kübel und Pflanzkästen aus Holz oder Aluminium sind bei Wind widerstandsfähiger. Vorsicht bei schönen Keramik- und Terrakottatöpfen: In ungeschützten Lagen können sie bei starkem Wind zerbrechen.

An sehr windigen Standorten können Sie die Töpfe miteinander oder an einem Geländer befestigen oder sicher an einer begrünten Wand anbringen. Bei gemulchten Töpfen wählen Sie geschützte Bereiche oder verwenden Sie Blähton oder Mulchplatten statt leichtem Laub- oder Rindenmulch, der wegwehen kann.

Zahlreiche Pflanzen trotzen Wind und Gischt dank ihrer natürlichen Robustheit oder ihrer geringen Windangriffsfläche: Zwerggehölze, Kletterpflanzen, Sträucher … Vermeiden Sie dagegen empfindliche Pflanzen und hochstämmige Formen, sofern sie nicht sicher angebunden sind.

Ist Ihre Terrasse starkem Wind ausgesetzt, sollten Sie einen Windschutz aufstellen, etwa aus Sichtschutz, Rankgitter oder Metallpaneel. Möglich ist auch ein natürlicher Windschutz aus robusten, dichten Heckensträuchern wie Kirschlorbeer, Japanischem Spindelstrauch oder Aukube.

Lesen Sie ergänzend unseren Artikel „Windschutz für die Terrasse: Diese Pflanzen eignen sich!“.

Schatten vernachlässigen

Im Sommer wird es auf einer sonnigen Terrasse schnell heiß. Besonders bei Süd- oder Westlage spendet eine Beschattung wohltuende Kühle.

Eine Pergola oder ein kleiner Pavillon, charmant begrünt mit einer Kletterpflanze wie Passionsblume, Geißblatt oder Blauregen, bietet Schutz vor der brennenden Sonne. Auch Sträucher wie Felsenbirne oder Kräuselmyrte spenden natürlichen, lichten Schatten.

Wählen Sie idealerweise sommergrüne Pflanzen, die im Winter Sonne und Licht durchlassen.

Weitere Tipps finden Sie im Artikel: „Terrassenschatten: Welche Pflanzen wählen?

Topfpflanzen brauchen Pflege

Pflanzen in Töpfen, Kübeln oder Balkonkästen sind von Natur aus empfindlicher als Pflanzen im Freiland. Substrat und Nährstoffe werden knapp, Wasser verdunstet schneller. Auch das Klima wirkt sich extremer aus: Trockenheit und Kälte schädigen Wurzeln und oberirdische Pflanzenteile stärker.

Wählen Sie beim Pflanzen passende Substrate. Verwenden Sie hochwertige Blumenerde oder Spezialerden für Ihre Pflanzen (Moorbeeterde, Erde für mediterrane Pflanzen oder Blütensträucher usw.). Je nach Kulturbedarf speichern sie meist mehr Wasser und enthalten mehr Nährstoffe. Inzwischen gibt es auch Substrate für Terrassen und kleine Gärten, die weniger voluminös und sperrig sind als herkömmliche Säcke Blumenerde.

Regelmäßiges Gießen und Düngen fördert Wachstum und Gesundheit von Topfpflanzen. Bei längerer Abwesenheit, im Urlaub oder einfach, um Zeit zu sparen, können Sie halb- oder vollautomatische Bewässerungssysteme installieren. Besonders für Topfkulturen eignen sich Tropfbewässerungen oder Ollas.

Denken Sie auch an den Winterschutz weniger winterharter Pflanzen mit Vlies, Schutzhüllen und einer dicken Mulchschicht.

Gwenaëlle hat alles im ABC des Pflanzens im Topf! zusammengefasst.

Topfpflanze auf der Terrasse pflegen

Pflegen Sie Ihre Topfpflanzen auf der Terrasse – dort sind sie empfindlicher als im Freiland

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