Kleine Terrasse gestalten?
Tipps für mehr Platz und eine Wohlfühloase
Inhaltsverzeichnis
Kleine Terrasse? Mit 6 Tipps wird sie zum gemütlichen, funktionalen Außenraum: passende Bepflanzung, Möbel und clevere Gestaltungsideen schaffen mehr Raumgefühl.
Den passenden Stil für eine schöne Terrasse finden
Auf Ihrer Mini-Terrasse haben Sie die Wahl, um eine Atmosphäre ganz nach Ihrem Geschmack zu schaffen. Für eine schnelle und günstige Veränderung des Raums sorgen Leuchten, Kissen, Teppiche oder Lichterketten. Diese Deko-Accessoires passen zu jedem Stil.
Wählen Sie Ihren eigenen Stil, zum Beispiel:
- eine üppige Terrasse im exotischen Stil mit vielen Pflanzen, Grüntönen und einigen Farbakzenten, tropischen Tier- und Pflanzenmotiven sowie einem Boden aus Holzrosten;
- eine elegante, moderne Atmosphäre im Industriestil mit Metall, ein oder zwei dominanten Farben, Accessoires oder Anstrichen mit dekorativen Mustern sowie einem Beton- oder Fliesenboden;
- eine echte Boho-Wohlfühloase mit warmen Naturfarben, vielen Mustern und einer Fülle an Teppichen und Textilien für eine besonders gemütliche Atmosphäre;
- ein skandinavischer Stil mit klaren Linien, sanften Farben und natürlichen, schlichten Materialien auf einem Holzdielenboden;
- eine ländliche Atmosphäre mit Pflanzen für schöne frische oder getrocknete Sträuße, natürlichen Materialien wie Rattan oder Binsen, Makramee-Webarbeiten, Accessoires mit Blumenmustern und, warum nicht, Kunstrasen als Bodenbelag;
- eine Terrasse wie am Meer mit Sonnenliegen, maritimer Dekoration, einer Farbpalette aus Blau und Weiß sowie einem Belag aus Kieselsteinen oder Splitt.
Klar, tropisch, ländlich … finden Sie den Stil, der zu Ihnen passt, und gestalten Sie Ihre kleine Terrasse!
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Nur weil Ihre Terrasse klein ist, müssen Sie nicht auf eine Begrünung verzichten, aus Angst, die Pflanzen würden zu viel Platz beanspruchen oder zu viel Pflege benötigen. Wählen Sie einfach klein bleibende Pflanzen, die etwa nicht höher als 1,80 m und nicht breiter als 1 m werden. Bevorzugen Sie weniger stark wachsende Sorten, damit ein zu häufiger Rückschnitt vermieden wird. Natürlich sollten Sie Pflanzen wählen, die für die Kultur im Topf geeignet sind.
Sie können Töpfe, Pflanzkästen, Kübel, Schalen, Ampeln oder auch Pflanzsäcke auswählen und miteinander kombinieren. Ingrid erklärt Ihnen in ihrem Artikel Gemüseanbau im Sack auf der Terrasse, wie das funktioniert.
Bei der Auswahl Ihrer Pflanzen sollten Sie drei wichtige Punkte berücksichtigen.
- Denken Sie zunächst an die Ausrichtung. Auf einer nach Norden ausgerichteten Terrasse gedeihen Pflanzen, die problemlos im Schatten wachsen, während eine den ganzen Tag sonnige Terrasse Pflanzen vorbehalten ist, die Wärme und Licht lieben.
- Berücksichtigen Sie Ihr Klima. Bei strengen Wintern wählen Sie Pflanzen mit guter Winterhärte. In einem feuchten Klima sollten Sie anfällige Pflanzen für Pilzkrankheiten meiden.
- Überlegen Sie, welchen Zweck die Pflanzen auf Ihrer Terrasse erfüllen sollen: Sollen sie als Sichtschutz dienen (kleine immergrüne Sträucher), vor Wind schützen (robuste Pflanzen), ein Rankgerüst begrünen (Kletterpflanzen), der Selbstversorgung dienen (Gemüsepflanzen, Beerensträucher, Zwergobstbäume) oder einfach dekorativ wirken (Sträucher, Stauden und einjährige Pflanzen)?
Bei der Gestaltung können Sie die Pflanzen je nach natürlichem Aufbau Ihrer Terrasse am Rand platzieren oder eine Art zentrale Insel schaffen, um die herum die Möbel angeordnet werden.
Um Platz zu sparen, können Sie platzsparende Spezialausstattung für die Pflanzenpflege wählen, etwa Blumenerde für Terrassen und kleine Gärten. Virginie erklärt Ihnen alles in ihrem Artikel „Balkon, Terrasse und kleine Gärten: Blumenerde und Dünger für wenig Platz“.
Wenn Sie nicht zu viel Zeit in die Pflege Ihrer Pflanzen investieren möchten, wählen Sie genügsame Sorten, die wenig Pflege benötigen. Sie können auch eine automatische Bewässerung oder Ollas installieren. Weitere Tipps finden Sie in den Artikeln „Automatische Bewässerung auf Balkon oder Terrasse installieren“ und „Bewässerungslösungen für Balkon und Terrasse“.
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Mit Höhen spielen: mehr Volumen
Für mehr Volumen und eine größere Wirkung Ihrer kleinen Terrasse: Spielen Sie mit Perspektiven und Höhen. So nutzen Sie den Platz optimal und gewinnen Bodenfläche.
Gestalten Sie die Wände und setzen Sie auf die Vertikale. Hängen Sie zum Beispiel Töpfe oder Blumenkästen auf, befestigen Sie einen Wandbehang, stellen Sie Aufbewahrungselemente oder einen Sichtschutz auf, an dem eine Kletterpflanze emporwachsen kann. Können Sie nicht in die Wand bohren, lehnen Sie einfach eine Leiter oder einen Paravent an, um daran Hängeampeln und Leuchten zu befestigen.
Auch Geländer und Brüstungen eignen sich als Träger für eine Lichterkette oder Kletterpflanze.
Um Platz zu sparen, verzichten Sie auf den sperrigen Sonnenschirm und wählen Sie stattdessen Sonnensegel oder Markisen. Sie zaubern zudem schöne Lichtspiele auf Ihre kleine Terrasse und schützen Sie gleichzeitig vor Sonnenstrahlen.
Unterschätzen Sie auch nicht die Wirkung eines großen Spiegels: Er schafft Tiefe und lässt den Raum größer erscheinen.

Spielen Sie mit Pflanzen und dekorativen Elementen, um Höhe zu schaffen, und sorgen Sie mit Markisen oder Sonnensegeln für Schatten
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Eine schöne WinterterrassePlatzsparende Gartenmöbel wählen
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Sicht- und Windschutz ohne wuchtige Wirkung
Für eine kleine, gut gestaltete Terrasse sind Privatsphäre und Schutz vor den Elementen wichtig. Für einen wirksamen Sicht- oder Windschutz eignen sich Kletterpflanzen, die natürliche, grüne Wände bilden. Sie wirken leichter als eine massive Konstruktion, bringen einen natürlichen Akzent und sorgen sogar für etwas Frische.
Wählen Sie auch hier Pflanzen, die an Ihr Klima angepasst sind, klein bleiben und sich im Kübel kultivieren lassen. Mit einer Höhe und Breite von jeweils 1 m ist der nicht ausläuferbildende Bambus Fargesia murielae ‘Bimbo’ beispielsweise ideal, um sich sowohl vor Windböen als auch vor Blicken zu schützen. Für einen Sichtschutz an Spalier oder Geländer eignet sich die Kriechende Heckenkirsche Lonicera periclymenum ‘Chic et Choc’ (1 m hoch und 70 cm breit).
Auf einer kleinen Terrasse, die im Winter wenig genutzt wird, empfehlen sich sommergrüne Pflanzen, die in der kalten Jahreszeit Licht durchlassen. Für ganzjährigen Schutz wählen Sie dagegen zum Beispiel die Orangenblume Choisya ternata ‘Apple Blossom’ (1,20 m hoch und 60 cm breit) oder die Japanische Aukube ‘Rozannie’ (1,10 m hoch und breit), die ganzjährig belaubt bleiben.
Ergänzend können Sie unsere Auswahl von 6 Pflanzen für eine Sichtschutzhecke auf der Terrasse und unsere Auswahl geeigneter Pflanzen als Windschutz für die Terrasse entdecken.

Choisya ternata ‘Apple Blossom’, Aucuba japonica ‘Rozannie’ und Fargesia murielae ‘Bimbo’
Zusätzliche Gestaltungsideen für Ihre kleine Terrasse testen
Auch kleine Terrassen laden zum Experimentieren ein: Testen Sie bei Bedarf platzsparende, versenkbare Lösungen wie Pool oder Sandkasten, die sich unter dem Bodenbelag verbergen und als Sitzfläche nutzen lassen.
Selbst auf kleinem Raum passt ein Miniteich. Mehr dazu im Artikel von Olivier: „Miniteich: kleiner Wassergarten für Terrasse oder Balkon“.

Auch eine kleine Terrasse bietet Platz zum Baden, Spielen und für einen Miniteich
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