9 beste Zierquitten für den Topf

9 beste Zierquitten für den Topf

Kompakte Sorten für wenig Platz

Inhaltsverzeichnis

Japanische Zierquitten (Chaenomeles) verzaubern mit ihrer zarten Blüte den Spätwinter und Frühlingsbeginn. Ob einfach oder gefüllt, rosa, weiß oder rot: Sie blühen stets üppig. Die Blüten erscheinen an noch unbelaubten Zweigen und fallen sofort ins Auge. Im Herbst können daraus kleine dekorative Früchte werden, die sich auch zu Marmelade verarbeiten lassen.

Die Kultur der Zierquitte ist unkompliziert: Sie ist ein kräftiger, winterharter Strauch. Und wussten Sie, dass Sie dafür keinen großen Garten brauchen? Es gibt Sorten, die sich problemlos im Topf kultivieren lassen und Terrassen, Balkone oder Innenhöfe schmücken.

Entdecken Sie hier unsere liebsten Zwerg-Zierquitten, die sich leicht im Topf kultivieren lassen.

→ Mehr zur Kultur erfahren Sie in unserem Ratgeber: Japanische Zierquitte: Pflanzen, Rückschnitt und Pflege

Schwierigkeit

Zierquitte Chaenomeles × superba 'Cameo'

Zierquitte ‘Cameo’ blüht im März und April orange- bis lachsrosa. Gelbe Duftfrüchte im Herbst. Winterhart, kompakt und stadtklimafest.

Zierquitte Chaenomeles speciosa 'Fire dance'

‘Fire dance’ ist eine kleine Zierquitte mit intensiv orange-roter Blüte. Die schalenförmigen Blüten sind etwa 4 cm groß. Sie erscheinen zwischen März und April vor oder zu Beginn des Laubaustriebs. Ein weiterer dekorativer Vorzug ist der Fruchtbehang im Herbst, der kugelige, grünlich-gelbe Früchte hervorbringt.

Dieser buschige Strauch wird durchschnittlich 1,50 bis 2 m hoch und nahezu ebenso breit, bleibt im Topf jedoch kompakter. Dank ihrer bescheidenen Größe lässt sich die Zierquitte auf einer Terrasse oder einem Balkon kultivieren, wo sie im zeitigen Frühjahr mit ihren warmen Farben für Abwechslung sorgt. Sie kann sogar als Bonsai erzogen werden und verleiht Ihrem Zuhause einen Hauch japanischen Flairs.

Diese Sorte gedeiht an jedem Standort, blüht bei ausreichendem Licht jedoch üppiger. Sie verträgt lediglich zu viel Kalk oder Nässe im Boden nicht. Wählen Sie ein ausreichend breites Gefäß, das ihre ausgebreitete Wuchsform aufnehmen kann.

rote Blüten der Zierquitte

Zierquitte Chaenomeles superba 'Nicoline'

‘Nicoline’ gehört zu den kleinwüchsigen Sorten. Sie erreicht etwa 1,50 Meter Höhe und 1,75 Meter Breite. Wie ihre Artgenossen blüht sie im zeitigen Frühjahr zwischen März und April, wenn der Garten noch nicht vollständig erwacht ist. Sie bildet einfache Blüten mit 4 cm Durchmesser in leuchtendem, kräftigem Rot, das mit einem gelben Staubblattzentrum kontrastiert. Sie erscheinen an noch unbelaubten Zweigen, sind dadurch besonders auffällig und locken unweigerlich bestäubende Insekten an. Im Herbst schmücken gelbe, bei Reife kleinen Äpfeln ähnelnde Früchte den Strauch und steigern seinen Zierwert.

Winterhart, pflegeleicht und tolerant, lässt sich dieser Strauch problemlos im Topf kultivieren. Achten Sie lediglich darauf, dass sein Substrat niemals vollständig austrocknet, und schützen Sie ihn vor der prallsten Sonne, besonders in den südlichen Regionen Frankreichs.

rot-rosa Blüten der Japanischen Zierquitte

Zierquitte Chaenomeles japonica 'Cido'

‚Cido‘ gefällt uns zunächst wegen seiner kompakten Größe: Er wird in alle Richtungen höchstens 1,30 m groß. Ideal für kleine Gärten und die Topfkultur. Auch seine dekorativen Vorzüge können sich sehen lassen. Etwas später als andere Sorten blüht er meist im mittleren Frühjahr, zwischen April und Mai. Dann erfreut er uns mit kleinen, 3 cm großen Blüten in Orange mit roten und korallenfarbenen Nuancen.

Im Spätsommer und Herbst ist er wegen seiner Früchte interessant. Er bildet große, 6 cm dicke, gelbe Früchte. Ihr säuerliches Fruchtfleisch ist reich an Vitamin C und sehr beliebt. Die Früchte lassen sich zu Kompott, Gelee, Konfitüre oder Tajine verarbeiten.

Für die Topfkultur empfiehlt sich ein eher humusreiches Substrat, das Blüte und Fruchtbildung unterstützt. Gießen Sie, sobald das Substrat an der Oberfläche trocken ist, und stellen Sie die Quitte an einen sonnigen bis halbschattigen Standort.

Früchte der Japanischen Zierquitte

Zierquitte Chaenomeles speciosa 'Scarlet Storm'

Mit einer Höhe und Breite von 1 bis 1,20 m ist ‚Scarlet Storm‘ ideal für die Kultur im Topf. Trotz seiner geringen Größe ist dieser Zierstrauch ein echter Flammenbaum. Von März bis April bildet er große, gefüllte Blüten mit zahlreichen Blütenblättern, die an Kamelien erinnern. Sie leuchten in einem tiefen, dunklen Rot – hypnotisch schön!

Ein großer Vorteil dieser Sorte sind ihre dornenlosen Zweige: Sie sind frei von Dornen. Daher kann sie problemlos im Topf kultiviert werden, auch in der Nähe von Wegen und Durchgängen, ohne Verletzungsgefahr. Nutzen Sie die Zweige auch für die Gestaltung von Blumensträußen.

Diese Quitte wird ausschließlich wegen ihrer dekorativen Eigenschaften kultiviert, da sie keine Früchte trägt. Nach dem Anwachsen ist sie zudem trockenheitsverträglich. Bei einer Kultur im Topf bleibt regelmäßiges Gießen jedoch notwendig. Das Wasser verdunstet dort schneller, und die Wurzeln können sich nicht so frei ausbreiten wie im Freiland, um Feuchtigkeit aus dem Boden aufzunehmen.

rote Blüten der Japanischen Zierquitte

Chinesische Scheinquitte Chaenomeles speciosa 'Yukigoten'

Die Zierquitte ‘Yukigoten’ bezaubert mit ihrer gefüllten, zart cremeweißen Blüte. Die Blütenblätter umgeben ein Zentrum goldener Staubblätter. Von März bis April sorgen die Blüten für ein spektakuläres Schauspiel. Im Herbst übernehmen die quittenförmigen Früchte diese Rolle.

Beim Austrieb zeigen die jungen Triebe rote Nuancen, später färben sich die Blätter zartgrün.

Diese kleine Zierquitte wird 1 m hoch und 1,50 m breit. Geben Sie ihr einen leichten, gut durchlässigen Boden und pflanzen Sie sie an einen sonnigen bis halbschattigen Standort.

weiße Blüten der Zierquitte

Chinesische Scheinquitte Chaenomeles speciosa 'Pink Storm'

Eine etwas seltener erhältliche Farbvariante ist ‚Pink Storm‘. Wie der Name schon sagt, blüht sie in einem hübschen, kräftigen Rosa. Diese Blüte im frühen Frühjahr bringt große, 6 cm breite, gefüllte Blüten an noch unbelaubten Zweigen hervor. Auch bei dieser Sorte tragen die Zweige keine Dornen. Dadurch lässt sie sich selbst auf begrenztem Raum kultivieren und eignet sich für farbenfrohe Frühlingssträuße. Allerdings trägt diese Quitte keine Früchte.

Was die Maße betrifft, bleibt dieses kleine Modell mit nur 1 m Höhe und Breite recht kompakt.

Winterhart und anspruchslos: Dieser pflegeleichte Strauch bezaubert im frühen Frühjahr.

rosa Blüten der Japanischen Zierquitte

Japanische Zierquitte Chaenomeles speciosa ‘Mango Storm’

‘Mango Storm’ gehört zu den neuen dornenlosen Sorten mit intensiven, leuchtenden Farben. Hier erfreut Korallenorange mit lachsfarbenem Schimmer den Frühlingsbeginn. Die gefüllten Blüten erscheinen in Büscheln an kahlen Zweigen, das Laub treibt erst nach der Blüte aus. Sie erinnern stark an Kamelien.

Diese kleine Quitte wird etwa 1 m hoch und breit.

Der leicht zu kultivierende Strauch ist ideal für Gartenanfänger und pflegeleicht. Seine natürliche Widerstandsfähigkeit wurde unter schwierigen Bedingungen in den nordamerikanischen Appalachen getestet. Für eine üppige Blüte pflanzen Sie ihn sonnig, aber vor der starken Mittagssonne geschützt.

Korallenfarbene Blüten der Japanischen Quitte

Die Zierquitte ‘Pink Trail’

Letzte Zierquitte für den Topf in dieser nicht vollständigen Auswahl: die kleine ‘Pink Trail’. Nach einigen Kulturjahren erreicht sie etwa 1,10 m Höhe und Breite.

Zwischen März und Mai erfreut sie mit leicht duftenden Blüten in wunderschönem Lachsrosa. Im Herbst folgen kugelige, gelbe Früchte.

Das zur Blütezeit noch fehlende Laub ist zunächst leuchtend grün und nimmt ab etwa Oktober gelbe Töne an.

Diese Zierquitte ist überall einfach zu kultivieren und verleiht Terrasse, Balkon oder Innenhof viel Charme – in voller Sonne ohne starke Hitze oder im Halbschatten.

rosa Blüten der Zierquitte

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Chaenomeles superba ‘Cameo’