Ganivelle im Garten aufstellen?
Natürliche Barriere richtig anlegen
Inhaltsverzeichnis
Ganivelle aus Esskastanie: Naturzaun für Grundstück, Beet, Teich oder Hühnergehege. Robust, pflegefrei, bis 30 Jahre haltbar. Stützpfosten stabilisieren.
Merkmale des Staketenzauns
- Sie besteht aus Holzlatten mit zugespitzten Enden, die durch verzinkten Draht miteinander verbunden sind.
- Staketenzäune gibt es in verschiedenen Höhen (meist 50 cm, 80 cm, 1 m, 1,20 m, 1,50 m, 1,75 m und 2 m) mit Abständen von 2 bis 10 cm zwischen den Latten.
- Sie finden auch Staketenzäune aus Eichenholz oder Gewöhnlicher Scheinakazie – ebenso wie Esskastanie von Natur aus fäulnisbeständig.
- Das Holz des Staketenzauns nimmt mit der Zeit eine graue Färbung an.

Ein Staketenzaun am Meer
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Bereiten Sie vor dem Aufbau des Staketenzauns den Standort vor:
- Fläche räumen: Pflanzen, alten Zaun, große Steine und Hindernisse entfernen.
- Boden möglichst ebnen.
- Leitungen und Kabel prüfen: Am Zaunverlauf darf nichts vergraben sein.
- Fläche ausmessen: Länge, Umfang, Ecken und Gartentür erfassen, um das Material zu planen.
- Zaun abstecken: Enden und Ecken markieren, Pflöcke einschlagen und eine Schnur spannen. So lassen sich Verlauf und Pfostenausrichtung bestimmen.
Benötigte Materialien
- ein Handerdbohrer (oder ein motorbetriebener bei langen Zaunstrecken); sein Durchmesser muss dem der Zaunpfosten entsprechen
- gegebenenfalls ein Brecheisen zum Zerkleinern eingegrabener Steine
- ein Zaunhammer oder Pfostentreiber
- eine Richtschnur, eine Wasserwaage
- ein Seitenschneider, eine Kneifzange
- ein ausreichend langes Maßband (je nach Länge der geplanten Zaunstrecke)
- ein Akkuschrauber mit Bit und rostfreie Senkkopf-Schrauben gegen das Aufspalten; sie verhindern, dass das Holz reißt, und rosten bei Witterungseinflüssen nicht (korrosionsbeständig)
- Markierstäbe zum Abstecken
- eine Schubkarre, ein Rechen zum Einebnen des Bodens
- eine Schaufel, ein Spaten
- zugespitzte Zaunpfosten aus vorzugsweise unbehandeltem Holz
- eine oder mehrere Rollen Kastanienlattenzaun
Tipp: Wenn Sie keinen Akkuschrauber haben, können Sie die Schrauben durch rostfreie Krampen (auch Kavaliernägel genannt) ersetzen. Denken Sie an einen Hammer.

Links: ein Erdbohrer; rechts eine Rolle Kastanienlattenzaun
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Die Länge der Pfosten hängt von der Höhe des Staketenzauns ab. Für einen sicheren Halt des Zauns muss 1/3 der Pfostenlänge im Boden verankert werden. So können Sie die Pfosten passend zur gewünschten Zaunhöhe auswählen. Kaufen Sie beispielsweise einen 120 cm hohen Staketenzaun, benötigen Sie 160 cm lange Pfosten (120 + ⅓ = 120 + 40).
Runde, gesägte oder quadratische Pfosten haben einen Durchmesser oder Querschnitt von 6 bis 10 cm. Die dünneren eignen sich für den normalen Gebrauch, während die dickeren Holzpfosten für windige Standorte geeignet sind.

Pfosten und Stäbe in verschiedenen Größen
Abstand zwischen Zaunpfosten
- Zur Vereinfachung gilt: Bei einem Staketenzaun bis 1 m Höhe planen Sie 2 m Abstand zwischen den Pfosten ein.
- Bei einem Staketenzaun zwischen 120 und 150 cm Höhe beträgt der Abstand 150 cm.
- Für einen hohen Staketenzaun empfehlen wir 120 cm Abstand bei 175 cm Höhe und 1 m bei 2 m Höhe.
Nun können Sie anhand der zuvor ermittelten Maße die benötigte Anzahl an Zaunpfosten berechnen.
Für einen besonders stabilen, stoßfesten Staketenzaun verringern Sie den Abstand zwischen den Pfosten.
An den Zaunecken können Sie Pfosten mit größerem Durchmesser verwenden oder den Pfosten mit 1 oder 2 Streben abstützen. Im zweiten Fall benötigen Sie zusätzliche Pfosten.
Staketenzaun aufstellen
Holzpfosten setzen
- Da der Verlauf Ihres Staketenzauns bereits feststeht, legen Sie alle Pfosten in gleichmäßigen Abständen auf dem Boden aus.
- Heben Sie mit dem Erdbohrer die Löcher aus. Achten Sie dabei auf die richtige Tiefe und die passenden Abstände sowie auf die mit der Richtschnur vorgegebene Flucht.
- Entfernen Sie die ausgehobene Erde (mit Schaufel und Schubkarre).
- Stecken Sie die Pfosten in die Löcher und schlagen Sie sie mit einem Gummihammer mit flachem Kopf oder einem Pfostenschläger ein.
- Prüfen Sie jeden Pfosten mit der Wasserwaage auf seine senkrechte Ausrichtung.
- Verdichten Sie die Erde rund um die Pfosten.
- Entfernen Sie die Absteckungen und die Richtschnur.
Tipp: Zaunpfosten sind nicht immer vollkommen gerade. Richten Sie daher möglichst die geradere Seite der Pfosten zum Staketenzaun aus. So lässt sich der Zaun leichter an den Pfosten befestigen.

Für ein sauberes Ergebnis sollten Sie die Pfosten so einschlagen, dass sie niedriger als der Staketenzaun sind (rote Linie im Bild). Der überstehende Pfosten wirkt hier wenig ansprechend.
Den Staketenzaun anbringen
- Legen Sie die Staketenzaunrolle flach auf den Boden.
- Schneiden Sie mit dem Seitenschneider den Stahldraht durch, der die Rolle zusammenhält.
- Rollen Sie den Staketenzaun entlang der Pfosten ab.
- Heben Sie ein Ende des Staketenzauns an und legen Sie die erste Latte an den ersten Pfosten.
- Befestigen Sie die Latte auf Höhe der waagerechten Drähte am Pfosten (schrauben Sie oberhalb oder unterhalb des Drahts). Bei Verwendung von Krampeisen nageln Sie diese am Pfosten fest, sodass sie jede waagerechte Drahtreihe überspannen.
- Spannen Sie den Staketenzaun an den folgenden Pfosten (Zwischenpfosten) maximal. Schieben Sie dazu einen Spaten (oder eine Schaufel) zwischen eine Latte und den Pfosten, stützen Sie den Spaten am Holzpfosten ab und hebeln Sie leicht. Dadurch spannen Sie den Zaun. Halten Sie den Spaten fest und schrauben oder nageln Sie den Staketenzaun an (zu zweit geht dieser Schritt leichter). Ein straff gespannter, stabiler Zaun hält dem Wind besser stand.
- Prüfen Sie während der Befestigung an den Pfosten regelmäßig die Stabilität des Zauns.
- Wenn Sie zwei Staketenzaunrollen verbinden möchten (für eine große Länge), entfernen Sie die letzte Latte des bereits angebrachten Zauns. Lockern Sie dazu die verdrillten Drähte mit einer Kneifzange. Setzen Sie die erste Latte der nächsten Rolle zwischen die gelösten Drähte und verdrillen Sie diese erneut miteinander sowie mit den benachbarten Drahtreihen.
Tipp: Um die Befestigung zu erleichtern, halten Sie den Staketenzaun mit Schnurstücken aufrecht an den Pfosten. Lösen Sie die Schnüre nach und nach, während Sie vorankommen.

Bei Verwendung von Krampeisen nageln Sie diese so fest, dass sie jede Drahtreihe überspannen.
Sollen die Spitzen des Staketenzauns nach oben oder unten zeigen?
Generell werden Staketenzäune mit nach oben gerichteten Spitzen aufgestellt, damit Regenwasser an den Spitzen abläuft und sich dort nicht sammelt. Sie können den Staketenzaun jedoch auch mit nach unten gerichteten Spitzen anbringen, wenn Ihnen das besser gefällt. So lässt sich möglicherweise verhindern, dass sich Kinder verletzen. Allerdings kann der Staketenzaun dadurch mit der Zeit etwas schneller beschädigt werden.
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