Gemüsegarten vor Hühnern schützen?
Hühner aus dem Garten fernhalten: Tipps
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Hühner sind emsig: Sie lockern Erde, picken Gras und finden Würmer – im Gemüsebeet können sie Saat und Pflanzen jedoch rasch zerstören. Tipps zum Schutz.
Hühner im Gemüsebeet: eine sichere Katastrophe!
Hühner im Gemüsebeet: Sie scharren im Boden, fressen Jungpflanzen und Tomaten und baden im Saatbeet. Schützen Sie Ihre Gemüsebeete.
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Hühner vor Raubtieren schützen?Im Winter Hühner ins Gemüsebeet lassen
Im Winter wachsen im Gemüsebeet nur noch wenige Kohlpflanzen oder Lauchstangen im Freiland. Daher ist jetzt der ideale (und einzige) Zeitpunkt, Ihre Hühner ins Gemüsebeet zu lassen. Denn sie können ihm nur guttun und sich als hervorragende Helferinnen erweisen.
Zunächst lockert ein Huhn den Boden auf, indem es mit seinen Füßen darin scharrt. Mit seinen Füßen und den scharfen Krallen fungiert es wie eine Hacke – vorausgesetzt, der Boden ist nicht zu feucht.
Außerdem spürt ein Huhn beim Scharren tief im Boden verborgene Schädlinge auf. Zwar frisst es dabei auch einige Regenwürmer, erreicht aber nur die Tiere an der Oberfläche. Und vor allem nicht mehr als Amseln, die ebenfalls ungeniert im Gemüsebeet oder sogar im Rasen scharren. Dafür machen Ihre Hühner sich über Engerlinge, Drahtwürmer und zahlreiche tief im Boden verborgene Schadinsekten her. Auch Nacktschnecken und andere Schnecken verschmähen sie nicht.

Im Winter befreien Hühner, die im Gemüsebeet laufen, den Boden von darin verborgenen Schadinsekten.
Wenn Sie einen Obstgarten haben, lassen Sie Ihre Hühner auch dort laufen. Sie ernähren sich nicht nur von Insekten und im Boden überwinternden Früchten, sondern halten auch den Bewuchs in Grenzen.
Denn als gute Allesfresser lieben Hühner das Grün der Pflanzen – besonders die wenigen Wildkräuter, die in Ihrem Gemüsebeet noch wachsen. Auch hier spielen Ihre Hühner Rasenmäher und befreien das Gemüsebeet von den dort noch wachsenden „Unkräutern“.
Schließlich gilt: Ein Huhn, das frisst, scheidet auch Kot aus. Sein (sehr) zahlreicher Kot hat Zeit, sich zu zersetzen, und düngt so den Boden, denn er ist reich an Stickstoff, Phosphor und Kalium.
Aus Erfahrung sollten Sie trockene Tage wählen, um Ihre Hühner ins Gemüsebeet zu lassen – sonst besteht die Gefahr, dass sich die Bodenoberfläche in eine harte Platte verwandelt. Die Füße Ihrer Hühner wären buchstäblich mit Schlamm bedeckt, der anschließend im Hühnerstall, in den Nestern und auf den Eiern landet, die bekanntlich niemals gewaschen werden dürfen. Denn durch das Waschen entfernen Sie die schützende Hülle, die sie umgibt, und machen das Ei porös. Dadurch haben Bakterien leichtes Spiel, auch die gefährlichsten.
Gemüsegarten einzäunen: Schutz vor Hühnern
Ein Zaun schützt den Gemüsegarten am einfachsten vor Ihren Hühnern. Sie können einen perennierenden Zaun ästhetisch gestalten oder einen provisorischen, abnehmbaren Zaun aufstellen. Holzbarrieren, Staketenzäune und andere Palisaden mit 1 bis 1,20 m Höhe sind ideal und einfach anzubringen. Ein Gartentor ist für den Zugang zum Gemüsegarten nötig. Diese Holzlösung bleibt jedoch die teuerste.

Perennierend oder provisorisch: Ein Zaun schützt den Gemüsegarten am besten vor Hühnern
Auch ein feinmaschiger Drahtzaun lässt sich vorübergehend um den Gemüsegarten aufstellen, befestigt an Baustahl oder Stäben. Der Vorteil: Sie können ihn versetzen. Denken Sie dennoch an einen praktischen Zugang zum Gemüsegarten.
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Verbotene Lebensmittel für HühnerHochbeete zum Schutz vor Hühnern
Hochbeete schützen Aussaat und Pflanzung vor hungrigen Hühnern. Ab 1 m Höhe bleibt das Gemüse sicher; mit Gartenerde, Blumenerde und Kompost befüllen.
Bau mobiler Metallgehege oder -tunnel
Bei zu großen Gemüsebeeten helfen kleine, versetzbare Zäune oder Schutztunnel aus Brettern und Draht: für Aussaaten, Jungpflanzen und Hühner-Lieblingsgemüse.
Und was ist mit Pflanzen gegen Schädlinge?
Einige Stauden und Kräuter gelten als abschreckend für Hühner. Thymian, Lavendel, Dost, Rosmarin, Minze, Melisse und Waldmeister verströmen mehr oder weniger starke Düfte – das ist Fakt. Hühner rühren sie nicht an.
Vergessen Sie jedoch die Idee, allein mit diesen Pflanzen eine trennende Barriere zu schaffen: Das reicht nicht aus, um Ihr Gemüsebeet zu schützen. Die Hühner schlüpfen problemlos zwischen den Pflanzen hindurch.

Thymian, Lavendel, Dost, Rosmarin, Minze, Melisse und Waldmeister locken Hühner nicht an, halten sie aber auch nicht vom Gemüsebeet fern.
Was dornige Schutzhecken aus Pflanzen wie Feuerdorn, Stechpalme (Ilex), Stachelloser Mahonie und Berberitze betrifft: Sie halten viele Eindringlinge wie Wildschweine oder Rehe auf, nicht aber Hühner – sobald diese zarte Salate zum Picken entdecken.
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