Ginkgo biloba kaufen: Einkaufsratgeber
Die ideale Sorte finden
Inhaltsverzeichnis
Als majestätischer Überlebender prähistorischer Wälder gilt die über 1000 Jahre alt werdende Fächertanne oder „Baum der vierzig Taler“ als nahezu unsterblich und fasziniert bis heute. Sie begeistert mit ihrem dekorativen, fächerförmigen Laub, das im Frühjahr frischgrün austreibt und sich im Herbst goldgelb färbt. Auch die schöne graubraune Rinde, die mit der Zeit aufbricht und rissig wird, macht ihren Reiz aus. Während manche Exemplare im Alter über 20 m hoch werden, eignen sich Zwerg-Kultivare als Bonsai oder für Sammlungen kleinwüchsiger Nadelgehölze. Der Baum wird einzeln im Garten oder – bei kleineren Sorten – im Topf gepflanzt. Besonders gut passt er in japanisch anmutende, exotische oder moderne Gärten. Seine außergewöhnliche Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und Luftverschmutzung sowie seine hohe Winterhärte erlauben vielfältige Verwendungen. Er gedeiht in voller Sonne auf normalen, auch kalkhaltigen Böden, sofern diese frisch und gut durchlässig sind. Ob Höhe, Laubfarbe oder Wuchsform: In unserem Kaufratgeber finden Sie den Ginkgo, der am besten zu Ihnen passt!
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Je nach Größe und Verwendung
In den ersten 10–12 Lebensjahren wächst der Ginkgo biloba langsam, kann aber sehr groß werden (bisweilen über 30 m hoch!) und über 1000 Jahre alt werden. In seiner Jugend wächst er säulenförmig, breitet sich mit zunehmendem Alter jedoch aus und erreicht bei besonders stattlichen Exemplaren beinahe 10 m Durchmesser. Deshalb ist ein ausreichend großer Standort wichtig. Da der Ginkgo Rückschnitt nicht besonders gut verträgt, ist die Höhe im ausgewachsenen Zustand ein entscheidendes Auswahlkriterium. Die größten Ginkgos wirken wunderbar, wenn sie einfach isoliert in der Mitte einer Rasenfläche oder als Blickfang in einem großen Strauchbeet stehen. Zwergsorten eignen sich dagegen besonders gut für die Kultur im Topf, zur Ergänzung eines Steingartens, in einer Sammlung aus Miniaturkoniferen oder zur einfachen Erziehung als Bonsai.
Die größten Ginkgo-Sorten
- Der Ginkgo biloba ‘Menhir’ bildet von selbst eine 15 m hohe Säule. Er ist ideal für Parks und große Gärten.
- Auch der Ginkgo ‘Saratoga’ erreicht im ausgewachsenen Zustand bis zu 15 m Höhe und eignet sich perfekt als Solitär in einem großen Garten.
- Der Ginkgo ‘Autumn Gold’ beeindruckt mit majestätischen Maßen und wird bis zu 24 m hoch. Er kommt als Solitär auf dem Rasen zur Geltung.
Mittelgroße Sorten
Sie bilden schöne, mehr oder weniger aufrechte Exemplare mit einer durchschnittlichen Höhe von 4 bis 10 m. Sie bringen Helligkeit in ein Strauchbeet und in kleinere Gärten.
- Der Ginkgo biloba ‘Blagon’ wird 10 m hoch und 2 m breit und passt auch in kleinere Gärten. Er eignet sich gut als Allee- und Schattenbaum für einen Stadtgarten oder eine Terrasse.
- Der Ginkgo ‘Horizontalis’ passt problemlos in beengte Räume und spendet dank seiner kompakten Maße Schatten auf einer kleinen Terrasse. Im ausgewachsenen Zustand wird er höchstens 4 m hoch und 6 m breit (mit 10 Jahren 1,5 m hoch und 3 m breit).
Die kleinsten Ginkgos
Einige Zwergsorten eignen sich perfekt für die Kultur im Topf oder für kleine Räume.
- Der Ginkgo ‘Mariken’: Dieses kleine Exemplar wird nach 10 Jahren in alle Richtungen nur 80 cm bis 1 m groß und verschönert damit kleine Gärten und Terrassen.
- Der Ginkgo biloba ‘Troll’ ist ein Zwerg-Ginkgo, der kaum 1 m in alle Richtungen erreicht. Er eignet sich perfekt für kleine Stadtgärten oder zur Erziehung als Bonsai.
- Der noch kleinere Ginkgo biloba ‘Chris Dwarf’ wird mit 10 Jahren höchstens 60 cm breit und hoch. Dieser Mini-Ginkgo ist im Steingarten wunderschön.
Lesen Sie auch: Wie kultiviert man einen Ginkgo biloba im Topf?

Die Höhe von Ginkgos variiert stark: ‘Autumn Gold’ (links) wird im ausgewachsenen Zustand besonders groß, während die Sorte ‘Mariken’ (rechts) zwergwüchsig bleibt
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Fächertanne: Pflanzung, Pflege, NutzungJe nach Wuchsform
Die Wuchsform von Ginkgo biloba variiert je nach Kultivar: säulenförmig oder kugelig, kann er auch eine hängende oder waagerechte Silhouette zeigen.
- Der Ginkgo ‘Pendula’ zeichnet sich durch seine hängende Wuchsform aus, die mit der Zeit an einen Schirm erinnert.
- Die Sorte ‘Gold Flame’ besticht durch ihre besonders schmale Wuchsform und erreicht ausgewachsen 10 m Höhe bei 1,25 m Breite.
- Der Ginkgo biloba ‘Eiffel’ ist eine weitere einzigartige Züchtung mit ihrer säulenförmigen, schlanken Gestalt, die kleinen bis großen Gärten Höhe verleiht.
- Der Ginkgo ‘Globus‘ überrascht mit seiner perfekt runden Krone.
- Der Ginkgo ‘Horizontalis’ bildet einen breiten, niedrigen Schirm mit kompakten Maßen. Er ist ideal, um einem kleinen Garten oder der Mitte eines großen Beetes eine besondere Note zu verleihen.
→ Wenn Sie mehr über die verschiedenen Wuchsformen von Bäumen erfahren möchten, lesen Sie Bäume und Sträucher: die verschiedenen Wuchsformen.
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Ginkgo biloba ‘Pendula’ und Ginkgo ‘Horizontalis’
Nach Laubfarbe und Zierwert
Obwohl sommergrün, bietet das Laub des Fächerblattbaums das ganze Jahr über ein bemerkenswert lichtes Schauspiel. Seine dekorativen Blätter mit der charakteristischen, fächerförmig gekerbten Form treiben im Frühjahr grün aus und entfalten zum Saisonende sublime, intensiv leuchtende Goldgelbtöne. Im Herbst erreicht der Zauber seinen Höhepunkt, wenn sie den Boden mit einem Teppich aus „goldenen Talern“ bedecken. Die Wildart hat zahlreiche Sorten mit der charakteristischen goldenen Färbung und einigen Nuancen hervorgebracht:
- Der Fächertanne ‘Saratoga’ besitzt lange, schmale, anmutig herabhängende Blätter, die sich vom zarten Grün im Frühjahr zum Goldgelb am Saisonende wandeln.
- Der Fächerblattbaum ‘Globus’ bildet größere Blätter als die Wildart. Sie sind trichterförmig, zeigen im Sommer hübsche bläuliche Reflexe und färben sich anschließend in das charakteristische Goldgelb.
- Der Fächerblattbaum ‘Mariken’ zeichnet sich durch kleineres, etwas stärker gewelltes Laub als die Wildart aus, das sich im Herbst jedoch ebenso goldgelb färbt.
- Der Fächerblattbaum ‘Gold Flame’ ist für sein Laub bekannt, das sich im Herbst in schöne Goldtöne färbt. Diese Sorte ist besonders leuchtend.
- Der Fächerblattbaum ‘Autumn Gold’: zunächst hellgrün und im Sommer leicht bläulich, färbt sich sein Herbstlaub intensiv gelb, fast orange. Er bringt leuchtende Farbe in den Garten.

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