Klimawandel: Die besten Bäume als CO₂-Speicher

Klimawandel: Die besten Bäume als CO₂-Speicher

Bäume mit hoher CO₂-Speicherung: Auswahl

Inhaltsverzeichnis

Klimawandel: Wälder pflanzen hilft. Wälder binden CO2 und stärken die Biodiversität. Bäume und geeignete Arten entdecken.

Schwierigkeit

Wie bindet ein Baum CO₂?

Bäume nehmen Wasser und Mineralien auf. Ihre Blätter wandeln CO₂ mithilfe der Sonne in Zucker und Sauerstoff um: Photosynthese. Indigene Arten binden besonders viel Kohlenstoff.

Blauglockenbaum: effektive Kohlenstoffsenke

Der Blauglockenbaum gilt als besonders wirksamer Kohlenstoffspeicher, da er angeblich zehnmal mehr CO2 als andere Bäume aufnimmt. Ein weiterer Vorteil: Er wächst schnell und erreicht im ausgewachsenen Zustand eine Höhe von 8 bis 12 Metern. Der aus Asien stammende, sommergrüne Baum ist an seinen großen, herzförmigen Blättern und violetten Blütentrauben zu erkennen. Am beliebtesten ist Paulownia tomentosa. Er blüht im Mai und Juni, bevor er Früchte bildet, die Kapseln ähneln und sich öffnen, um die darin enthaltenen Samen freizugeben.

Der Blauglockenbaum gedeiht an einem sonnigen bis halbschattigen Standort in jedem Boden, sofern dieser tiefgründig und gut durchlässig ist. Außerdem sollte er möglichst windgeschützt gepflanzt werden. Wenn Sie seinen Schatten nutzen möchten, müssen Sie die unteren Zweige zurückschneiden. Ein Rückschnitt zum Auslichten der Zweige und Entfernen abgestorbener Äste ist ebenfalls empfehlenswert. Der Schnitt zu großer Äste ist jedoch nicht ratsam, da er den Baum schwächt und anfälliger für Pilze macht.

Lesen Sie ergänzend unseren Artikel über den Blauglockenbaum, den Champion der CO2-Speicherung.

Paulownia

Die Kiefer als Kohlenstoffsenke

Kiefern sind wichtige Kohlenstoffspeicher. Leicht zu kultivieren, immergrün und mit feinen Nadeln. Wald-Kiefer (bis 30 m) ist winterhart bis –34,5 °C und mag durchlässigen, kalkfreien Boden.

Die Eiche

Die Eiche gilt auch als wertvoller Baum zur Kohlenstoffbindung. Sie wächst langsam und wird sehr alt. Als Mitglied der Familie der Buchengewächse umfasst sie fast 600 Arten, die sich in zwei Gruppen unterteilen: sommergrüne Eichen mit gelappten Blättern sowie immergrüne oder halbimmergrüne Eichen mit Blättern, die eher dem Stechpalmenblatt ähneln. Da Eichen bis zu 35 Meter hoch werden, eignen sich für den Garten kleinere Arten wie die Stein-Eiche oder die Purpur-Eiche. Stein-Eiche und Kork-Eiche gedeihen in den südlichen Regionen Frankreichs. Sommergrüne Arten eignen sich besser für kalte Regionen. Der passende Boden hängt von der Art ab: Roteichen und Kork-Eichen bevorzugen sauren Boden, während die übrigen Arten kalkhaltigen Boden tolerieren. Diese Bäume schätzen einen hellen Standort.
In einem großen Garten können Sie verschiedene Eichenarten miteinander kombinieren und so ein harmonisches Farbenspiel von Laub und Wuchsformen schaffen.

Mehr über die Kultur der Eiche erfahren Sie in unserem ausführlichen Ratgeber zu Anbau und Pflanzung der Eiche.

Purpur-Eiche

Spitz-Ahorn

Spitz-Ahorn: Bekannter Kohlenstoffspeicher mit gelbem Herbstlaub. Bis 25 m hoch, winterhart bis –34,5 °C, für Sonne bis Halbschatten

Die Esche

Auch die Esche soll CO2 gut aufnehmen können. Die Gemeine Esche oder Fraxinus excelsior ist ein großer Baum, den man in den Wäldern unserer Regionen häufig findet. Sie zeichnet sich durch ihre Wuchshöhe von bis zu 30 Metern im ausgewachsenen Zustand, ihre samtig schwarzen Blütenknospen sowie ihre lanzettlichen, dunkelgrünen Blätter aus, die sich im Herbst gelb färben. Sie wächst schnell und hat eine elegante, luftige Wuchsform. Sie ist bis –34,5 °C winterhart und gedeiht in jedem gewöhnlichen Boden, sofern dieser frisch und tiefgründig ist. Pflanzen Sie sie einzeln im Garten oder am Rand eines Gewässers.

Ergänzend empfehlen wir unseren Artikel über Klimawandel und Baumpflanzung.

Fraxinus excelsior

Kommentare

Dieses Formular ist durch reCAPTCHA geschützt – es gelten die Datenschutzbestimmungen und die Nutzungsbedingungen.