Natternkopf im Topf ziehen
Natternkopf im Topf oder Kübel: Tipps zu Pflanzung und Pflege
Inhaltsverzeichnis
Echium (Natternkopf) blüht meist blau in Ähren, seltener rosa oder weiß. Tipps zu Topfkultur, Überwinterung und Pflege.
Welche Natternkopf-Sorten im Topf kultivieren?
Für die Topfkultur eignen sich kompakte Natternköpfe, aber auch größere Arten, wenn Sie sie in einem großen, sehr hellen Gewächshaus halten.
Echium amoenum, auch ‘Red Feathers’ genannt, ist ein Natternkopf mit karminroten Blüten, der aus dem Iran, dem Kaukasus und Russland stammt. Von Mai bis September zeigt er eine spektakuläre Blüte mit dichten Ähren, die aus einer Rosette schmaler, behaarter, graugrüner Blätter ragen. Er ist winterhart und zweijährig oder mehrjährig. Mit einer Wuchshöhe von 40 cm lässt er sich im Kübel kultivieren.
Echium candicans (syn. fastuosum), auch Stolz von Madeira genannt, eignet sich ebenfalls für die Kübelpflanzung. Diese spektakuläre botanische Art kann bis zu 1,50 m hoch werden und bildet von März bis Juni große Ähren mit blauen Blüten. Die Ähren ragen über dichtes, graugrünes, seidig behaartes Laub hinaus. Nach 3 bis 5 Jahren verschwindet die Pflanze. Sie ist wenig winterhart und bevorzugt Sonne, Wärme, einen durchlässigen bis trockenen Boden sowie Küstenklima.
Große Echium-Arten wie Echium pininana, auch Riesen-Natternkopf genannt, lassen sich in einem großen Gewächshaus oder einem hellen Wintergarten im Topf kultivieren und dort vor Frost schützen. Echium pininana ist zweijährig: Im ersten Jahr bildet die Pflanze eine Blattrosette, blüht erst im zweiten Jahr und stirbt danach ab. Die imposante Pflanze kann bis zu 3 m hoch werden. Sie trägt riesige Blütenstände mit kleinen blauen und rosafarbenen Blüten, die von silbrigen Blättern durchsetzt sind.

Auch der sehr große Echium pininana kann im Topf kultiviert werden
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Echium (Natternkopf) kombinierenNatternkopf im Topf: Wann und wo pflanzen?
Natternkopf wird in warmen Regionen im September und Oktober gepflanzt, nördlich der Loire und im Gebirge im zeitigen Frühjahr.
Im Freiland wächst Natternkopf an einem sonnigen Standort in trockenem, magerem, sehr gut durchlässigem Boden. Das Substrat darf sandig, kiesig oder kalkhaltig, aber nicht zu sauer sein. Echium fastuosum und Echium russicum bevorzugen frischen, nährstoffreichen Boden, der eine üppigere Blüte ermöglicht.

Natternkopf wächst in trockenem, magerem, sandigem Boden an vollsonnigen Standorten und verträgt salzhaltige Gischt
Echium im Topf kultivieren?
Welche Topfart?
Natternkopf lässt sich in jedem Topf kultivieren, doch Tontöpfe fördern die Belüftung der Wurzeln und damit den Wasserabzug. Wählen Sie von Anfang an einen ausreichend großen Topf oder Kübel, da Natternkopf das Umpflanzen oder Umstellen nicht verträgt.
Welches Substrat?
Pflanzen Sie Natternkopf in eine Mischung aus Blumenerde, Sand und Gartenerde
Die Pflanzung
1- Nehmen Sie einen großen Topf oder Kübel.
2- Tauchen Sie den Wurzelballen in einen großen Eimer Wasser.
3- Geben Sie eine Schicht Blähton auf den Topfboden, um den Wasserabzug zu verbessern.
4- Füllen Sie den Topf zur Hälfte mit Substrat (einer Mischung aus Blumenerde, grobem Sand und Gartenerde). Sie können etwas Kompost oder Hornmehl zur Anreicherung hinzufügen.
5- Setzen Sie die Pflanze ein und füllen Sie mit dem restlichen Substrat auf. Drücken Sie die Erde gut an, ohne den Hals der Pflanze zu bedecken.
6- Gießen Sie anschließend.

Echium russicum
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Natternkopf pininana säenPflege
Gießen
Gießen Sie während des Wachstums ein- bis zweimal pro Woche. Im Sommer benötigt die Pflanze mehr Wasser. Im Winter sollte die Topfpflanze frostgeschützt stehen und nur mäßig gegossen werden.
Krankheiten
Der Natternkopf ist wenig anfällig für Krankheiten und Parasiten. Junge Triebe können jedoch von Schnecken befallen werden. Streuen Sie in diesem Fall Asche oder Holzspäne um den Fuß des Natternkopfs, um Schnecken fernzuhalten.
Im Gewächshaus kann der Natternkopf bei stehender Luft von Weißen Fliegen oder Weißer Fliege und Roter Spinne befallen werden. Stellen Sie die Pflanze an warmen Tagen nach draußen in die Sonne, damit sie gut durchlüftet wird.
Weitere Informationen finden Sie in unseren Ratgebern zu Schnecken, Weißen Fliegen und Roten Spinnen.
Überwinterung
Da die meisten Natternkopf-Arten frostempfindlich sind, holen Sie sie vor den ersten Frösten ins Haus. Achten Sie bei Echium fastuosum und Echium pininana besonders auf die Temperaturen: Sie vertragen keine Werte unter – 5 °C, teils bereits ab 0 °C.
Alles Wissenswerte über diese Pflanze finden Sie in unserem ausführlichen Ratgeber zur Kultur und Pflege des Natternkopfs.

Echium fastuosum
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