Pyrethrum im Garten verwenden
Kennen, richtig vorbereiten und anwenden
Inhaltsverzeichnis
Pyrethrum ist ein pflanzliches Insektizid aus der Dalmatiner Insektenblume (Tanacetum cinerariifolium), das seit Jahrzehnten gegen verschiedene Schadinsekten eingesetzt wird. Obwohl die Wirkstoffe pflanzlichen Ursprungs sind, ist das Mittel in hoher Dosis sehr aggressiv gegenüber allen Insekten und wechselwarmen Tieren im Garten – auch Nützlingen! Erfahren Sie, wie Sie es umweltverträglich anwenden.

Tanacetum cinerariifolium
Woher stammt Pyrethrum?
Tanacetum cinerariifolium liefert natürliches Insektizid. Die Pflanze ähnelt der Margerite und ist mit Rainfarn verwandt.
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Die in dieser Pflanze enthaltenen und gewonnenen Moleküle wirken neurotoxisch auf alle Insekten und wechselwarmen Tiere. In geringer Dosierung wirkt dieses Produkt eher abschreckend auf diese, insbesondere auf weibliche Mücken, die in den Tropen zahlreiche Krankheiten übertragen.
Im Garten hilft dieses Produkt wirksam gegen viele unerwünschte Bewohner unseres Gemüsebeets.
Zum Beispiel:
- Blattläuse, die den Pflanzensaft aus Bohnen, Rosen, Kohl, Tomaten, Rüben usw. saugen
- Erdflöhe, die die Blätter aller Arten aus der Kohlfamilie (Brassicaceae) befallen
- Milben (Rote Spinnen), die bei Trockenheit Zimmer- und Freilandpflanzen befallen
- Verschiedene Raupen wie der Kohlweißling, die Larven der Lauchminierfliege und der Kartoffelkäfer werden aus Ihren Beeten vertrieben.
- Im Haus: Schaben, Bettflöhe (oder Katzenflöhe)
- Mücken (sowohl Larven als auch erwachsene Tiere werden durch diese Moleküle abgetötet).
Diese Liste ist natürlich nicht vollständig, denn das Produkt kann potenziell jedes Insekt bekämpfen – unabhängig davon, ob es für den Garten nützlich ist.
Welche Vorsichtsmaßnahmen beachten?
Vorsicht bei Bezeichnungen wie „bio“ oder „natürlich“ auf verschiedenen Produkten! Auch wenn dieses Insektizid aus einer Pflanze gewonnen wird und nicht aus der synthetischen Chemie stammt, kann seine Wirkung für die gesamte Kleintierwelt im Garten sehr schädlich sein (vor allem für Insekten, Fische, Amphibien, Eidechsen usw.) mit wechselwarmem Blut.
Sie sollten es daher sparsam und nur als letztes Mittel einsetzen, da sonst das gesamte Ökosystem Ihres kleinen Paradieses Schaden nehmen kann.
Wie bereits erwähnt, können selbst Nützlinge durch dieses „natürliche“ Produkt unterschiedslos getötet werden.
Wie immer macht die Dosis das Gift. Lesen Sie daher vor der Anwendung die Etiketten des als Pulver oder Flüssigkeit verkauften Produkts sorgfältig (Achten Sie darauf, dass auf der Verpackung ausdrücklich natürliches Pyrethrum angegeben ist und kein synthetisch hergestelltes!).
Dieser Wirkstoff sollte immer abends und ohne direkte Lichteinstrahlung angewendet werden, da Licht die aktiven chemischen Bestandteile des Produkts zerstört. Zu beachten ist außerdem, dass sich diese Wirkstoffe im Gegensatz zu chemischen Molekülen sehr schnell biologisch abbauen, während Letztere mitunter jahrzehntelang im Boden verbleiben und ganze Bevölkerungen sowie Ökosysteme über Generationen hinweg vergiften können (Agent Orange, DDT, Chlordecon usw.).
Wie immer empfehlen wir, dieses Produkt vorbeugend (abschreckend) statt tödlich einzusetzen, damit Ihr Garten nicht zur biologischen Wüste wird …

Pyrethrum sparsam anwenden, besonders zum Schutz der wechselwarmen Kleintiere im Garten
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Wenn Sie solche Produkte nicht verwenden möchten, warum bauen Sie diese Pflanze nicht direkt als Schädlingsabwehr im Gemüsegarten an?
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Diese Margeritenartige ist zudem sehr dekorativ und stellt kaum Ansprüche an den Boden. Sie bevorzugt sogar einen armen, steinigen, montanen Boden. Dadurch blüht sie weniger üppig, ist aber giftiger, wenn Sie sie für heilende Zubereitungen im Garten verwenden.

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