Schattenglöckchen im Topf kultivieren
Japanische Lavendelheide auf Terrasse oder Balkon: Tipps
Inhaltsverzeichnis
Sehr dekorativ, die Schattenglöckchen, auch Japanische Lavendelheide genannt, sind äußerst pflegeleichte Moorbeetpflanzen aus der Familie der Heidekrautgewächse und überzeugen darüber hinaus mit vielen weiteren Vorzügen.
Sie sind recht trockenheits- und frostverträglich bis -15 °C und zudem im Garten oder auf der Terrasse ausgesprochen dekorativ, sofern sie einen halbschattigen Standort erhalten. Im Frühjahr zeigen die jungen Blätter vieler Sorten leuchtende Farben, gefolgt von einer üppigen Blüte in Glöckchenform im April und Mai, meist weiß oder zartrosa. Die länglichen Blätter des Schattenglöckchens sind außerdem immergrün und verleihen dem Strauch das ganze Jahr über ein dekoratives Aussehen.
Kurz gesagt: Das Schattenglöckchen ist ein idealer kleiner Strauch für die Kultur im Kübel auf der Terrasse!

Schattenglöckchen im Topf: Wann und wie?
Japanische Lavendelheide: Frühjahr/Herbst. Halbschatten, im Norden auch Sonne; windgeschützt. Schatten mindert die Blüte.
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Für Pieris: Erde frisch halten, Staunässe vermeiden. Topf an die Endgröße anpassen; bei langsamem Wachstum bleibt die Pflanze sonst kleiner.
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Substrat
Wie bereits erwähnt, ist Pieris japonica eine Moorbeetpflanze und bevorzugt daher leicht saure Böden.
Geben Sie auf den Boden des Kübels oder Topfes eine Drainageschicht, zum Beispiel aus Blähton.
Füllen Sie den Kübel anschließend mit einer Mischung aus Blumenerde und Moorbeeterde. Sie müssen nicht ausschließlich Moorbeeterde verwenden, denn Blumenerde ist meist selbst leicht sauer.
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Nach der Drainageschicht im Topf oder Kübel mit einer Mischung aus Blumenerde und Moorbeeterde auffüllen. Japanische Lavendelheide einsetzen und den Wurzelballen mit der Mischung bedecken.
Geben Sie bei der Pflanzung gern etwas Kompost dazu: Japanische Lavendelheide liebt nährstoffreiche, humusreiche Erde. Eine Schaufel voll auf der Oberfläche genügt.
Zum Schluss reichlich gießen und mit 5 cm Rinde oder Kiefernnadeln mulchen: Dieses Material eignet sich besonders für Moorbeetpflanzen, da es sich sehr langsam zersetzt und dabei Säure freisetzt. Auch andere organische Mulchmaterialien sind geeignet.
Schattenglöckchen-Sorten für Kübel
Pieris japonica, auch Japanische Lavendelheide genannt, ist ein relativ kleiner Strauch, der selten höher als 2 m wird. Die meisten Sorten eignen sich daher für die Kultur im Topf auf kleinen Balkonen oder im Kübel für größere Exemplare.
Für einen kleinen Balkon können Sie sogenannte Zwergsorten wählen, etwa die Kahle Rosmarinheide Andromeda polifolia ‘Blue Ice’. Sie wird ausgewachsen kaum 30 cm hoch und 40 cm breit und besitzt ein wunderschönes, feines Laub in bläulichen Tönen. Auch die Japanische Lavendelheide ‘Little Heath’ ist eine gute Wahl. Ihre kompakte Wuchsform erreicht ausgewachsen eine Höhe von 60 cm. Sie zeichnet sich durch ihr auffälliges, grün-weiß-cremefarben panaschiertes Laub aus, dessen junge Triebe im Frühjahr kupferrosa erscheinen.
Im Kübel auf der Terrasse können Sie größere Sorten wählen, die 1 bis 1,5 m hoch werden. Der Pieris japonica ‘Flaming Silver’ kann beispielsweise als 1,2 m hoher, kleiner Sichtschutz dienen. Er besticht durch sein immergrünes, panaschiertes Laub, dessen Farben sich im Jahresverlauf verändern, sowie durch seine üppige Frühjahrsblüte. Der Pieris japonica ‘Forest Flame’ wird ausgewachsen mit 1,5 m etwas höher. Sein junges Laub ist im Frühjahr zunächst rot, dann korallenrosa, bevor es grün wird. Außerdem erfreut er mit einer üppigen weißen, glockenförmigen Blüte im Frühjahr.

Pieris japonica ‘Little Heath’ (Foto: Leonora Enking), Pieris japonica ‘Flaming Silver’ (Foto: Denolf) und Pieris japonica ‘Forest Flame’
Gießen, Düngen und Pflege
Pieris: regelmäßig gießen, mulchen und im Herbst düngen. Moorbeeterde nachfüllen. Rückschnitt ist kaum nötig. Mehr zur Pflege von Japanischer Lavendelheide.
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