Wichtigste Krankheiten und Schädlinge an Nadelgehölzen

Wichtigste Krankheiten und Schädlinge an Nadelgehölzen

Symptome erkennen und behandeln

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 24. September 2025  durch Eva 4 min.

Koniferen: Parasitenbefall erkennen und richtig handeln – Rückschnitt, Gießen und Kompost stärken junge Bäume.

Schwierigkeit

Verfärbte Nadeln fallen schließlich ab

Weitere damit verbundene Symptome: Die Nadeln werden matt oder gelb, zeigen feine gelbliche Streifen und fallen manchmal von den Zweigen ab. Auch feine Gespinste können auftreten.

Wann: vom Frühlingsbeginn bis zum Spätsommer

Am stärksten betroffene Pflanzen: Fichten und Zypressen.

Krankheiten und Schädlinge an Nadelgehölzen

Ursachen: Milben oder Gelbe Spinnmilben, kaum größer als ein Stecknadelkopf!

Sie werden durch warme, trockene Luft begünstigt.

Was tun: Große Bäume werden nicht behandelt. Besprühen Sie bei kleinen Pflanzen das Laub morgens oder abends, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Ergänzend können Sie das Laub zweimal im Abstand von 8 Tagen mit Schwefel spritzen.

Mögliche Verwechslungen: Blattläuse, deren Honigtau die Nadeln jedoch nicht verklebt.

Plötzliches Vertrocknen einzelner Triebe im Sommer mit Rindenwülsten oder -rissen

Weitere Symptome: Rinde anheben: breite, flache, gewundene, sägemehlgefüllte Gänge. Ovale Stammöffnungen zeigen den Ausflug des Käfers von Mai bis August.

Wann: Sommer

Besonders betroffene Pflanzen: Thuja und Scheinzypresse, vor allem Hecken, sowie Wacholder.

Ursachen: Buprestidenbefall

Die etwa 1 cm großen Käfer mit grünblau schillernden Flügeln fliegen in der Wärme und sitzen dann an den Zweigspitzen. Die Weibchen legen ihre Eier in Rindenspalten und sterben vor dem Winter. Die 15–20 mm großen, weißlichen, gedrungenen Larven mit breitem Kopf fressen im Winter im Holz und verpuppen sich Ende März bis Anfang April.

Was tun?: Befallene Zweige schneiden und verbrennen, um eine Ausbreitung zu verhindern. Eine Behandlung ist unnötig. Unempfindliche Gehölze nachpflanzen.

Mögliche Verwechslungen: Borkenkäfer und Thuja-Bockkäfer mit Gängen direkt unter der Rinde, Milben, physiologisches Absterben, Rindenkrebs ohne Gänge.

DéEntdecken Sie andere Koniferen - Nadelbäume

12
Ab € 4,30 Kleine Töpfe von 8/9 cm

Erhältlich in 2 Größen

80
Ab € 3,90 Kleine Töpfe von 8/9 cm
33
Ab € 5,90 Kleine Töpfe von 8/9 cm
46
Ab € 8,90 Samen
1
Ab € 16,50 Topf mit 2L/3L
7
Ab € 24,50 Topf mit 3L/4L
32
€ 24,50 Topf mit 2L/3L

Erhältlich in 2 Größen

7
€ 19,50 Topf mit 3L/4L

Erhältlich in 2 Größen

2
Ab € 20,50 Topf mit 3L/4L

Vergilbung und vorzeitiger Nadelabwurf, klebrige, schwarz werdende Zweige

Weitere Begleitsymptome: Untersuchen Sie die Triebe genau. An der Rückseite der Zweige mit Nadeln sitzen kleine glänzende oder watteartige braune Schilde. Der Honigtau der Schildläuse begünstigt Rußtau.

Wann: das ganze Jahr

Am stärksten betroffene Pflanzen: Eibe, Scheinzypresse, Zypresse, Wacholder, Kiefer.

Ursachen: Schildläuse.

Was tun: Spritzen Sie im späten Frühjahr ein Insektizid gegen die empfindlicheren, beweglichen Larven, etwa Farnjauche, Schwarze Seife oder Pyrethrin. Wenden Sie im Winter ein Mineralöl an.

Mögliche Verwechslungen: Blattläuse.

Krankheit und Schädling an Nadelgehölzen

Leichte Nadelvergilbung, dann plötzliches Vertrocknen

Weitere Symptome: Unauffällige, bräunliche Blattlauskolonien an den Zweigen. Die Nadeln sind durch Honigtau klebrig und schwärzlich; darauf wächst Rußtau.

Wann: Frühjahrsbeginn bis Frühsommer

Besonders betroffene Pflanzen: Scheinzypresse, Zypresse, Thuja, Wacholder, selten Zeder.

Ursachen: Nadelblattläuse.

Was tun: Schnell ein Insektizid wie Farnbrühe, Schmierseife oder Pyrethrin spritzen.

Mögliche Verwechslungen: Schildläuse, jedoch ohne Schilde.

Nadelbräunung an Trieben, oft an der Zweigbasis

Weitere Symptome: Nach dem Vertrocknen ist der Zweig mit schwärzlichen Pusteln übersät.

Wann: Frühjahr bis Sommer

Ursachen: Pilzbräune

Durch feuchte Witterung begünstigte Pilze.

Am stärksten betroffene Pflanzen: Scheinzypresse, Zypresse, Leyland-Zypresse, Lebensbaum, Wacholder.

Was tun: Zweige sofort abschneiden und verbrennen. Kleine Pflanzen mit Ackerschachtelhalm- oder Kupferpräparaten behandeln. Die Jungpflanze mit magnesiumreichem Dünger stärken.

Mögliche Verwechslung: Rindenkrebs, jedoch ohne Rindenkrebs an den Zweigen.

Vergilbung und Vertrocknen der Nadeln an Zweigbasen, rissige Rinde, Harzaustritt

Weitere Symptome: Raue, rissige Rinde, schwarze Pusteln mit Harztropfen, Rindenkrebs. Betroffen: Mittelmeer- und Leyland-Zypresse. Ursache: Rindenkrebs. Maßnahmen: Zweige schneiden und verbrennen, Pflanze roden. Resistente Sorten wählen. Verwechslung: Pilzbräune

Baum trocknet allmählich aus

Weitere Symptome begleitend: Weißer, pilzig riechender Belag unter der leicht ablösbaren Rinde am Stammgrund.

Wann: ganzjährig

Am stärksten betroffene Pflanzen: Scheinzypresse

Phytophthora

Ursachen: Phytophthora, auch Koniferentriebsterben genannt.

Was tun: Reißen Sie die Jungpflanze aus und verbrennen Sie sie. Erneuern Sie die Erde nach dem Ausheben einer großen Pflanzgrube oder setzen Sie unempfindliche Pflanzen.

Mehr über Phytophthora

Seltsame, ananasförmige Gallen an Fichten

Weitere Symptome: weißliche, wachsartige oder wollige Wucherungen an Trieben von Fichte, Kiefer oder Lärche sowie flauschige Kugeln an Douglasien, teils mit Vergilbung der Nadeln.

Wann: ganzjährig

Ursachen: Pfaffenhütchen (gallenbildende Blattlausart)

Was tun: Bei großen Bäumen nichts! Gallen an kleinen Bäumen von Hand entfernen, im Spätwinter Mineralöl auf den Stamm auftragen.

Besonders betroffen: Fichte, Kiefer, Tanne, Europäische Lärche, Douglasie.

Kommentare

Dieses Formular ist durch reCAPTCHA geschützt – es gelten die Datenschutzbestimmungen und die Nutzungsbedingungen.

Nadelbaum: Krankheiten erkennen und behandeln