Gauklerblume: Pflanzung und Pflege
Inhaltsverzeichnis
Mimulus kurz erklärt
- Die Gauklerblume ist eine schöne Staude für feuchte Gartenbereiche
- Aufrecht oder kriechend zeigt sie leuchtende Blüten über dichtem, grünem Laub
- Je nach Art frostempfindlich oder winterhart, wächst sie in kalten Regionen oft einjährig im Freiland oder im Topf, der im Winter ins Warme kommt
- Sie ist pflegeleicht, braucht aber stets ausreichend Wasser
- Ideal für eine wild elegante Blüte in frischen Beeten und am Gartenteich
Das Wort unserer Expertin
Die Gauklerblume ist eine wenig winterharte Staude, die meist einjährig kultiviert wird. Einige Arten wie Mimulus aurantiacus und die Mimulus luteus überstehen im Freiland jedoch mindestens -10 °C.
Mimulus guttatus ist eine der 38 Bachblüten. Sie wird schüchternen Menschen gegen Ängste und Sorgen empfohlen.
Alle Gauklerblumen begeistern mit einer leuchtenden, teils bunten Blüte von Mai bis zum ersten Frost.
Die pflegeleichte und einfach zu kultivierende Staude braucht nur einen stets feuchten Boden. Auch normale Gartenerde ist geeignet, sofern sie im Sommer nicht austrocknet.
Die anspruchslose Gauklerblume bringt Farbe an Teiche, in feuchte Gartenbereiche, frische Beete und sogar in Kübel an einem sonnigen, nicht zu heißen Standort.
Entdecken Sie unsere Gauklerblumen: fröhliche, farbenfrohe Pflanzen, unverzichtbar am Teich und in frischem Boden!
Beschreibung und Botanik
Steckbrief
- Blüte Mai bis Oktober
- Height 0,20 bis 1,50 m
- Exposition Sonne, Halbschatten
- Art des Bodens frisch bis feucht
- Winterhärte je nach Art unterschiedlich
Die Gauklerblume oder Mimulus ist eine krautige Staude aus der Familie der Braunwurzgewächse, ebenso wie Löwenmaul und Doppelhörnchen. Sie stammt meist aus Feuchtgebieten, von Flussufern und aus Seen in Asien, Amerika, Mexiko, Australien und Südafrika. Die Gattung umfasst etwa 180 einjährige oder mehrjährige, teils strauchige Arten, von denen die meisten frostempfindlich sind und daher bei uns meist einjährig kultiviert werden. Einige Arten wie Mimulus luteus, Mimulus ringens und Mimulus guttatus sind jedoch bis -10 °C, teils sogar bis -20 °C winterhart. Letztere gehört neben Mimulus cupreus zu den verbreitetsten Arten.
Es gibt zahlreiche Kultivare und Hybriden aus Mimulus guttatus und Mimulus luteus, etwa Mimulus x hybridus, in einer großen Farb- und Höhenvielfalt.
Je nach Art und Kultivar zeigt die Gauklerblume eine unterschiedliche Wuchsform: aufrecht, halb überhängend, überhängend oder stark kriechend (Mimulus luteus). Die kleinsten Sorten werden kaum höher als 20 cm. Mimulus cupreus ist eine Zwergart, während die größten Arten buschige Horste von 0,70 bis 1,20 m Höhe und ebenso viel Breite bilden, wie etwa Mimulus aurantiacus.
Obwohl Mimulus rasch wächst, ist er eine kurzlebige Staude, die regelmäßig vermehrt werden sollte, um sie im Garten zu erhalten. Mit Ausnahme der Hybridsorten verbreitet sie sich jedoch gern durch Selbstaussaat in schweren, feuchten und lehmigen Böden.
Die Gauklerblume bildet einen kleinen, meist stark bodendeckenden Strauch mit sommergrünem Laub, das bei uns nur selten immergrün bleibt. Eine Ausnahme ist Mimulus aurantiacus, die orangefarbene Gauklerblume.

Blüte von Mimulus guttatus
Die oft flaumig behaarten Triebe tragen gegenständige, längliche, rundliche oder lineare, ganzrandige, schwach bis stark gekerbte Blätter. Im oberen Bereich sind sie sitzend, am unteren Stängelabschnitt gestielt. Manchmal sind sie von einem feinen Flaum bedeckt oder klebrig. Dieser dichte, kräftige Bewuchs ist hellgrün bis graugrün, anfangs teils bronzefarben und später grün und verschwindet unter der langen, üppigen Blüte der Gauklerblume.
Die farbintensiven, vielfältigen Blüten erscheinen in den Blattachseln. Sie öffnen sich von Juni bis September ununterbrochen und heben sich deutlich vom Laub ab. Die aufrechten, halb aufrechten oder niederliegenden Stängel enden in Ähren mit 3 bis 8 trompeten- oder trichterförmigen Blüten. Sie sitzen in behaarten Kelchen und bestehen aus 5 miteinander verwachsenen, rundlichen Blütenblättern: Zwei obere, zurückgebogene Blütenblätter überragen drei untere Lappen, deren mittlerer breiter ist. Diese zweilippigen Blütenkronen mit weit geöffnetem, behaartem Schlund erinnern an eine lächelnde Maske mit herausgestreckter Zunge oder an das Gesicht eines spöttisch grinsenden Affen. Deshalb wird die Gauklerblume in England auch ‘Monkey Flower’ oder „Affenblume“ genannt.
Die Blütengröße variiert je nach Sorte und Hybrid. Sie reicht von 2 bis über 10 cm Durchmesser. Besonders große Blüten trägt etwa Mimulus x Hybridus ‘Maximus Mixed’, dessen Riesenblüten im Durchschnitt viermal größer sind als die meisten Gauklerblumenblüten.
Die Blüten der Gauklerblume gibt es in einer unendlichen Vielfalt leuchtender, einfarbiger Töne: von kräftigem Gelb über Kupferorange (Mimulus cupreus), Rosa und Scharlachrot (Mimulus cardinalis) bis zu Pastelltönen wie Weiß, Hellblauviolett (Mimulus ringens, die blaue Gauklerblume) und Blassgelb (Mimulus ‘Highland Yellow’).
Daneben gibt es zweifarbige, vollständig marmorierte oder gestreifte Sorten sowie solche mit einem zart kontrastfarbig gefleckten Schlund (Rotgefleckte Gauklerblume oder Mimulus guttatus, Mimulus x hybridus ‘Monkey Magic’ F1 Hybrid, ‘Calypso F1’).
Während die meisten Mimulus-Blüten duftlos sind, verströmen einige Arten wie Mimulus moschatus einen charakteristischen Moschusduft und werden daher auch „Moschusblume“ genannt.
Diese endlose Blüte ist bienenfreundlich und lockt zahlreiche bestäubende Insekten an.
Einige winterharte Gauklerblumen (bis -15 bis -20 °C) überstehen zwar die Kälte, doch die meisten Hybriden sind frostempfindliche Stauden, die bereits bei -5 °C Schaden nehmen und daher bei uns oft einjährig kultiviert werden. Für eine Überwinterung empfiehlt sich die Kultur im Topf, der im Winter frostfrei in einen Raum oder ein Gewächshaus gestellt und im Frühjahr wieder ins Freie gebracht wird.
Die Gauklerblume wächst in milder Sonne oder leichtem Halbschatten in einem humusreichen, frischen bis dauerhaft feuchten Boden.
Sie gedeiht in naturnahen Gärten oder exotischen Gärten am Teichrand und in feuchten Gartenbereichen, in Beeten und Steingärten, die im Sommer frisch bleiben, sowie in feuchten Pflanzgefäßen.
Aufgrund ihrer medizinischen Eigenschaften gehört Mimulus guttatus zu den 38 Bachblüten und wird in alkoholischer Mazeration verwendet, um Ängste zu lindern und die Kontrolle über die eigenen Gefühle zu unterstützen. Als Umschlag auf leichten Verbrennungen lindern die Blätter das Brennen. Die vollständig essbare Gauklerblume nimmt Natriumchlorid aus dem Boden auf und behält einen salzigen Geschmack, den die amerikanischen Ureinwohner als Salzersatz nutzten.
Wichtige Arten und Sorten
Der Mimulus ist in seiner natürlichen Heimat mehrjährig, gilt in unseren Regionen jedoch als wenig winterhart (-5 °C bei frostempfindlichen Arten wie M. cupreus, -20 °C bei besonders frostharten Arten wie Mimulus guttatus, Mimulus luteus, Mimulus ringens und Mimulus cardinalis). In unseren Gärten wird er daher entweder einjährig oder als Staude kultiviert.
Alle bevorzugen stets frische bis feuchte Böden. Einige Mimulus-Arten wie Mimulus luteus vertragen sogar eine flache Überflutung. Sie bieten daher vielfältige Verwendungsmöglichkeiten: an Teichufern, im Beet, im Steingarten oder in stets feucht gehaltenen Kübeln.
Von den 180 Arten der Gattung sind Mimulus guttatus, die Gefleckte Gauklerblume, und der Mimulus cupreus, eine kriechende, frostempfindliche und einjährig kultivierte Art, am weitesten verbreitet. Es gibt zahlreiche Kultivare und Hybriden mit leuchtenden, einfarbigen oder bunten Blüten, etwa Mimulus x hybridus mit einer großen Farbauswahl.
Die Wuchshöhe reicht vom Zwerg-Mimulus (20 cm), der sich gut für Kübel, Beete und Einfassungen eignet, bis zu strauchförmigen Mimulus-Arten wie Mimulus aurantiacus, dem Orangen-Mimulus, der bis zu 1,20 m hoch wird.
Die beliebtesten Sorten
Blaue Gauklerblume - Mimulus ringens
- Blütezeit Juli für Oktober
- Höhe bei Reife 70 cm
Gauklerblume Highland Yellow - Mimulus
- Blütezeit Juli für Oktober
- Höhe bei Reife 20 cm
Unsere Favoriten
Rotgefleckte Gauklerblume - Mimulus luteus
- Blütezeit Juni für Oktober
- Höhe bei Reife 40 cm
Gauklerblume Maximus Mixed (Samen) - Mimulus
- Blütezeit Juli für Oktober
- Höhe bei Reife 60 cm
Gauklerblume Monkey Magic (Samen) - Mimulus
- Blütezeit Juli für Oktober
- Höhe bei Reife 25 cm
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Pflanzung
Wo Mimulus pflanzen?
Die Winterhärte der Gauklerblume variiert: Manche vertragen nur -5 °C, andere sind bis -20 °C winterhart, etwa Mimulus ringens! Frostempfindliche Gauklerblumen werden bei uns als Einjährige im Freiland kultiviert oder im Topf gehalten und zum Überwintern ins Warme gestellt.
Für eine üppige Blüte braucht sie einen sonnigen, aber unbedingt nicht zu heißen Standort. Im Süden Frankreichs bevorzugt sie Halbschatten.
Die Kultur ist sehr einfach, doch sie darf niemals austrocknen! Als Staude feuchter Lebensräume schätzt die Gauklerblume besonders kühle, sumpfige Bereiche. Bieten Sie ihr einen frischen bis sehr feuchten, leichten, gut drainierten und humusreichen Boden. Sie passt sich jedoch an viele Bedingungen an und wächst auch dort, wo nur wenige Pflanzen gedeihen. Anspruchslos, verträgt sie jeden guten Gartenboden, der im Sommer nicht zu trocken ist, sofern keine Staunässe entsteht. Im mediterranen Klima, wo die Sommer zu trocken sind, fällt die Eingewöhnung schwerer.
Allerdings können die Kulturbedingungen je nach Gauklerblume deutlich variieren. Während Mimulus luteus flaches Wasser bis zu 10 cm Tiefe verträgt und Mimulus cardinalis überflutete Böden toleriert, bildet Mimulus aurantiacus eine Ausnahme: Er fürchtet zu viel Wasser, verträgt Trockenheit besser und bevorzugt einen gut drainierten, leichten Boden. Mimulus cupreus ist eine Zwergart, die gelegentlich in der Aquaristik verwendet wird.
Die Gauklerblume fühlt sich in feuchten Böden eines naturnahen oder exotischen Gartens fast überall wohl, sofern der Standort frisch bleibt. Ihre exotische Blüte wirkt im Vordergrund frischer Beete, im Steingarten und sogar im Topf besonders eindrucksvoll. Kriechende Arten bilden hervorragende Bodendecker zur Einfassung von Teichrändern oder wachsen an feuchten Ufern, wo sie ausreichend Wasser finden.

Mimulus lewisii
Wann pflanzen?
Pflanzen Sie die Gauklerblume im Anzuchttopf von März bis Mai, sobald keine starken Fröste mehr drohen, oder von September bis November nach der großen Hitze.
Wie pflanzen?
Im Freiland
Pflanzen Sie 3 bis 5 Gauklerblumen pro m² im Abstand von 20 bis 50 cm. Ist Ihr Boden zu trocken, wählen Sie besser eine weniger durstige Pflanze.
- Heben Sie ein zwei- bis dreimal breiteres Loch als den Anzuchttopf aus
- Bei zu magerem Boden geben Sie etwas reifen Kompost oder Kompostmist auf den Grund des Pflanzlochs
- Setzen Sie den Wurzelballen ein und füllen Sie das Loch
- Drücken Sie die Erde an und gießen Sie reichlich
- Halten Sie den Boden am Fuß der Pflanze mit organischem Mulch frisch
Im Topf
Die Kultur der Gauklerblume im Topf ist problemlos möglich, sofern Sie die Wurzelballen im Sommer wie im Winter feucht halten.
- Geben Sie eine ausreichend dicke Drainageschicht aus Kies oder Blähton auf den Topfboden
- Pflanzen Sie in eine Mischung aus Gartenerde, Torf, Sand und stets feuchtem Kompost
- Mulchen und gießen Sie regelmäßig, ohne das Substrat jemals austrocknen zu lassen
- Düngen Sie während der Blüte regelmäßig mit organischem Dünger
Wann und wie Gauklerblume säen?
Säen Sie die Samen der Gauklerblume im Frühjahr von März bis Mai in einer Saatschale aus, um sie nach dem letzten Frost ins Freiland zu pflanzen.
- In Saatschalen auf die Oberfläche guter Aussaaterde säen
- Die Samen nicht bedecken
- Bei 20 bis 30 °C warm und hell aufbewahren
- Bis zur Keimung feucht halten (10 bis 21 Tage)
- Wenn die jungen Triebe 5 Blätter haben, in Anzuchttöpfe pikieren
- Nach dem letzten Frost ins Beet oder in Töpfe pflanzen

Samenkapseln der Gauklerblume
Befolgen Sie unsere Tipps für eine erfolgreiche Aussaat!
Mimulus pflegen und schneiden
Die Gauklerblume benötigt wenig Pflege, solange der Boden ausreichend feucht bleibt.
Für eine üppige Blüte im Topf und im Freiland braucht sie viel Wasser, besonders bei längerer Trockenheit: Gießen Sie regelmäßig.
Mulchen Sie im Sommer, um die Feuchtigkeit am Fuß zu bewahren und weniger gießen zu müssen.
Bei großer Hitze und Wassermangel kann die Blüte aussetzen: Schneiden Sie die Pflanze auf ein Drittel bis die Hälfte ihrer Höhe zurück, damit sie erneut blüht.
Düngen Sie im März jährlich mit Kompost und versorgen Sie Topf-Gauklerblumen monatlich mit Dünger für Blühpflanzen.
Pinzieren Sie junge Triebe zu Beginn des Wachstums, damit sich die Pflanze verzweigt.
Entfernen Sie regelmäßig verblühte Blüten, um die Blütezeit zu verlängern.
In Regionen mit milden Wintern schneiden Sie nach der Blüte vertrocknete Pflanzenteile zurück und bringen Sie zum Schutz der Wurzelstöcke vor Frost eine Mulchschicht aus Laub aus. Reinigen Sie die Horste im zeitigen Frühjahr.
In kalten Regionen sterben Gauklerblumen bei Frost ab: Graben Sie die Horste vor dem Winter aus.
Wenn Sie Ihre Gauklerblumen dennoch mehrere Sommer behalten möchten, überwintern Sie die Töpfe frostfrei an einem warmen Ort und holen Sie sie im folgenden Frühjahr wieder hervor. Schneiden Sie den Horst zurück, mulchen Sie ihn und gießen Sie auch im Winter weiter.
Mögliche Krankheiten und Schädlinge
Schnecken lieben das junge Laub der Gauklerblume zu Beginn der Vegetation: Hier finden Sie Tipps gegen Schnecken!
Die Gauklerblume ist kaum krankheitsanfällig, empfindlich ist sie vor allem bei anhaltender Trockenheit für Mehltau. Vorbeugend gegen den weißen Belag: Bordeauxbrühe oder Brennnessel- und Ackerschachtelhalmjauche spritzen. Lesen Sie in unserem Blog, wie Sie Mehltau vorbeugen und behandeln.
Vermehrung: Steckling und Teilung
Wenn der Standort passt, sät sich die Gauklerblume gern selbst aus. Sie ist jedoch eine kurzlebige, nicht ganz winterharte Staude und sollte besser dauerhaft kultiviert werden, auch wenn manche Arten milde Winter überstehen. Die Gauklerblume lässt sich durch Aussaat, Kopfstecklinge oder Teilung der Horste im Frühjahr, im März und April, vermehren. Die Aussaat gelingt leicht (folgen Sie unseren obigen Tipps!) mit unseren Gauklerblumen-Samen.
Wie zieht man Kopfstecklinge von Gauklerblumen?
In Wasser gelingt dies leicht.
- Schneiden Sie im Frühjahr 10 cm lange, blütenlose Triebspitzen
- Entfernen Sie die unteren Blätter
- Stellen Sie sie in mit Wasser gefüllte Gläser, bis der Steckling Wurzeln bildet
- Pflanzen Sie die Stecklinge in Anzuchttöpfe
- Pflanzen Sie sie im Herbst ins Beet
Teilung
- Stechen Sie mit einem Spaten vorsichtig Teilstücke gut eingewachsener Horste mit ausreichend Wurzeln und einigen Blättern ab
- Pflanzen Sie sie sofort ins Beet oder in Töpfe
- Gießen Sie, um die Wurzelbildung zu fördern
Mimulus kombinieren
Die Gauklerblume erobert naturnahe Gärten, um die Ufer von Gewässern sowie frische, feuchte Bereiche zum Leuchten zu bringen. Für natürliche Gartenstimmungen ist sie unvergleichlich.

Eine Pflanzidee für feuchten Schatten: Lysimachia punctata, Funkie, Rodgersia aesculifolia ‘Irish Bronze’, Gauklerblume (zum Beispiel ‘Highland Yellow’), Primula florindae und Dryopteris wallichiana
Mit ihrem buschigen oder kriechenden Wuchs lässt sie sich vielseitig verwenden und kombinieren.
Am Gewässerrand begleitet sie andere Stauden für feuchte Ufer, die wie sie frische Böden lieben: Japanische Schwertlilie, Flatter-Binse, Kleinköpfiger Knöterich oder Sumpf-Wolfsmilch, Frauenmantel, Silbriger Beifuß, panaschierter Kalmus, Goldnessel oder auch Minze. Gemeinsam bilden sie üppige, erfrischende Blattschöpfe.
In einer feuchten, luftigen und eleganten Umgebung pflanzen Sie sie zu Füßen von Astilben, Geissbart und Mädesüß. Diese spenden wohltuenden Schatten, ohne sie zu verdecken.
Am Rand eines frischen Beets mit romantischem Charakter kombinieren Sie hellgelb oder blau blühende Gauklerblumen mit Schildblume, Japanischer Primel, Blutweiderich und Japan-Herbst-Anemone.
Die farbenfrohen, gemusterten Blütentrichter von Hybriden wie ‘Monkey Magic’ F1 Hybrid ‘ oder ‘Calypso F1’ finden sogar in einem exotischen Garten ihren Platz, sofern die Pflanze nie unter Wassermangel leidet. Dazu passen üppige Stauden mit großen Blättern wie Canna, Schaublatt, Colocasia madeira, Mammutblatt und Funkie.

Eine weitere Pflanzidee: Imperata cylindrica ‘Red Baron’ und Gauklerblume (zum Beispiel M. tilingii)
Die warmen Blütenfarben der Rotgefleckten Gauklerblume (Mimulus guttatus), der Scharlach-Gauklerblume und von Mimulus luteus harmonieren mit Montbretien und Taglilie.
Die pastellfarbene Blüte von Mimulus ringens, der „Blauen Gauklerblume“, bildet einen schönen Kontrast zu den säuregelben Blüten von Sumpf-Wolfsmilch, Goldkolben und Felberich oder harmoniert mit dem Hellviolett der Sibirischen und Japanischen Schwertlilien.
Die Gauklerblumen bilden farbenfrohe Bodendecker in einem Gräserbeet, umgeben von Segge, Besenried oder Chinaschilf.
Nützliche Ressourcen
- Um einen Teich oder eine frische Gartenecke zu gestalten, bieten wir Ihnen eine Auswahl mehrjähriger Pflanzen für frische bis feuchte Böden
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