Phlebodium, Goldener Hasenfußfarn: Kultur und Pflege

Phlebodium, Goldener Hasenfußfarn: Kultur und Pflege

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 24. März 2026  durch Alexandra 12 min.

Hasenfußfarn kurz erklärt

  • Der Hasenfußfarn ist als Zimmerfarn für sein außergewöhnliches Laub und seine elegante Wuchsform beliebt.
  • Er stammt aus den tropischen Wäldern Mittel- und Südamerikas, wo er natürlicherweise epiphytisch auf Bäumen wächst.
  • Sein gefiedertes, leicht bläuliches Laub sorgt das ganze Jahr über für einen dekorativen Akzent.
  • Er benötigt wenig Pflege, sofern Sie ihm sanftes Licht, ein gut durchlässiges Substrat und ausreichend Luftfeuchtigkeit bieten.
  • Seine Wedel neigen dazu, über den Topfrand hinauszuhängen, wodurch er als Hängepflanze besonders dekorativ wirkt
Schwierigkeit

Das Wort unserer Expertin

Der dekorative Phlebodium (Goldener Hasenfußfarn) begeistert mit gewelltem, blaugrünem Laub. Tipps zu Sorten, Standort und Pflege.

Botanik und Beschreibung

Steckbrief

Phlebodium ist ein mehrjähriger Farn aus der großen Familie der Polypodiaceae, zu der zahlreiche epiphytische Farne gehören – also Farne, die von Natur aus auf anderen Pflanzen wachsen, insbesondere auf Baumstämmen, ohne sie zu parasitieren. Diese Lebensweise ermöglicht es Phlebodium, in tropischen Wäldern besondere ökologische Nischen zu besetzen, oft weit oben auf der Suche nach Licht und Feuchtigkeit.

Phlebodium stammt aus den tropischen und subtropischen Regionen des amerikanischen Kontinents, insbesondere aus Mittelamerika, dem Südosten der USA und einigen karibischen Inseln. In seinem natürlichen Lebensraum wächst es häufig in feuchten Wäldern, an Baumstämmen oder Zweigen, wo es von einem warmen, feuchten und schattigen Klima profitiert.

Als tropische Pflanze ist Phlebodium nicht winterhart und verträgt keine niedrigen Temperaturen. Es empfiehlt sich, die Pflanze im Haus oder Gewächshaus zu kultivieren, besonders in Regionen, in denen die Temperatur unter 10 °C fällt. Ideal, sind Temperaturen zwischen 18 und 25 °C. Kalte Zugluft und starke Temperaturschwankungen mag sie nicht.

Verschiedene Sorten des Goldenen Hasenfußfarns, Phlebodium

Phlebodium aureum ‘Blue Star’ und ‘Davana’

Die Gattung Phlebodium umfasst nur wenige Arten. Phlebodium aureum ist mit Abstand die am häufigsten kultivierte Art. Die aus den tropischen Wäldern Amerikas stammende Art wird wegen der goldenen Färbung ihres Rhizoms manchmal auch Goldfarn genannt. Erkennbar ist sie an ihren großen, gelappten Wedeln mit bogiger Wuchsform, die oft den charakteristischen metallisch blaugrünen Farbton zeigen. Es gibt verschiedene Sorten: ‘Blue Star’ mit sehr blauem, fast pudrigem Laub und abgerundeten Lappen, ‘Davana’, eine neuere Sorte mit noch stärker gegliedertem, intensiv blaugrauem und dekorativem Laub sowie sehr eleganter, überhängender Wuchsform, und ‘Mandianum’, weniger bekannt, mit leichter Silhouette und goldeneren Laubreflexen.

Phlebodium pseudoaureum ähnelt P. aureum stark, ist aber weniger verbreitet in Kultur. Die Art unterscheidet sich durch eine leicht andere Laubfärbung (eher hellgrün als blau) und meist feinere Wedel. Sie wird manchmal als natürliche Variation oder Unterart betrachtet. Man findet sie hauptsächlich in subtropischen Gebieten, insbesondere in Florida.

Phlebodium entwickelt sich aus einem kriechenden, dicken Rhizom, das oft mit goldenen Schuppen bedeckt ist – daher die Beinamen Goldfarn und Kaninchenpfote. Aus diesem Rhizom treiben lange, gebogene Wedel, die je nach Kulturbedingungen und Art 50 cm bis 1 m lang werden können. Die Wedel sind in schmale, längliche Lappen geteilt. Sie sind nur einmal geteilt, anders als die Wedel vieler anderer Farne, die zwei- bis dreimal geteilt sind. Die Wuchsform ist weich und leicht überhängend, weshalb sich die Pflanze hervorragend zum Aufhängen oder für einen erhöhten Standort eignet, um ihr Laub zur Geltung zu bringen.

Rhizome des Farns Phlebodium

Phlebodium bildet mit goldbraunen Schuppen bedeckte Rhizome, die an der Bodenoberfläche kriechen (Fotos: Marija Gajić)

Das Laub ist Phlebodiums besonderer Reiz. Seine immergrünen, lederigen Wedel sind je nach Sorte unterschiedlich stark gegliedert. Ihre charakteristische Farbe reicht von Blaugrün bis zu metallischem Graugrün und ist manchmal von silbrigen Reflexen überhaucht. Dieser einzigartige Farbton verleiht der Pflanze ein beinahe unwirkliches Aussehen und macht sie zu einer beliebten Zimmerpflanze.

Anders als viele andere Farne hat Phlebodium ein Laub, das beinahe „gewachst“ wirkt und das ganze Jahr über attraktiv bleibt, sofern die Luftfeuchtigkeit ausreichend hoch ist.

Phlebodium blüht wie alle Farne nicht und bildet keine Samen. Stattdessen entwickelt es Sporen, die in Sporangien auf der Blattunterseite in runden Gruppen zusammengefasst sind. Diese winzigen, staubähnlichen Sporen ermöglichen der Pflanze die Fortpflanzung.

Sein Wachstum ist eher mäßig. Phlebodium breitet sich nicht stark aus und bleibt im Haus gut überschaubar. Eine ausgewachsene Pflanze kann jedoch etwas größer werden, wenn sie sich wohlfühlt, und eine dichte, schöne Horstform bilden, die alle Blicke auf sich zieht.

Sporenlager von Phlebodium, Goldener Hasenfußfarn

Auf der Unterseite der Phlebodium-Wedel sind manchmal orangefarbene, runde Gruppen zu sehen: Dabei handelt es sich um Sporenlager, die aus zahlreichen Sporangien bestehen – kleinen kugelförmigen Säckchen, in denen die Sporen enthalten sind. Bei Reife öffnen sich die Sporangien, geben die Sporen frei und ermöglichen der Pflanze die Vermehrung.

Die wichtigsten Arten und Sorten

Phlebodium pseudoaureum

Phlebodium pseudoaureum

Diese Farnart ähnelt Phlebodium aureum, unterscheidet sich jedoch durch größere Wedel von bis zu 1 m Länge.
  • Höhe bei Reife 1 m

Hasenfußfarn pflanzen

Wo den Hasenfußfarn aufstellen?

Der Hasenfußfarn ist eine Zimmerpflanze par excellence, vor allem in gemäßigten Klimazonen, wo er draußen nicht überleben könnte. Sein Standort sollte ihm in Bezug auf Wärme, Feuchtigkeit und Licht ähnliche Bedingungen wie in seiner natürlichen Umgebung bieten.

Was den Standort betrifft, mag der Hasenfußfarn Helligkeit, verträgt aber keine direkte Sonne. Indirektes Licht in der Nähe eines verhängten Fensters oder an einem nach Norden oder Osten ausgerichteten Fenster ist ideal. Zu wenig Licht kann sein Wachstum bremsen und das Laub verblassen lassen, während direkte Sonne zu Verbrennungen führen kann. 

Er liebt eine feuchte Atmosphäre und fühlt sich besonders in einem hellen Badezimmer wohl. Sie können sein Laub aber auch regelmäßig besprühen oder ihn in der Nähe eines Luftbefeuchters beziehungsweise auf einem mit feuchten Tongranulatkugeln gefüllten Untersetzer aufstellen.

Die ideale Temperatur liegt zwischen 18 und 25 °C. Kalte Zugluft und starke Temperaturschwankungen mag er nicht. In der warmen Jahreszeit kann er an einem schattigen, geschützten Platz ins Freie gestellt werden, stets windgeschützt und mit Rückkehr ins Haus, sobald die Temperaturen unter 15 °C fallen.

Blaue Farne, Phlebodium aureum

Stellen Sie den Hasenfußfarn an einen hellen Standort ohne direkte Sonne, zum Beispiel hinter ein nach Norden ausgerichtetes Fenster.

Wann den Hasenfußfarn pflanzen?

Die beste Zeit zum Pflanzen oder Umtopfen eines Hasenfußfarns ist das Frühjahr, zwischen März und Mai. In dieser Zeit beendet die Pflanze ihre winterliche Dormanz und beginnt mit dem aktiven Wachstum, was die Anpassung an einen neuen Topf und das Substrat erleichtert. Vermeiden Sie das Umtopfen im Winter oder Herbst, außer im Notfall, etwa bei einem Parasitenbefall oder einem zerbrochenen Topf, da die Pflanze dann empfindlicher ist.

Wie den Hasenfußfarn pflanzen?

Da der Hasenfußfarn ein epiphytischer Farn mit Rhizom ist, benötigt er ein luftiges und drainierendes Substrat, das dennoch etwas Feuchtigkeit speichert. Mischen Sie je ein Drittel Blumenerde für Grünpflanzen, Orchideenerde oder Pinienrinde sowie Perlite oder groben Sand.

Bevorzugen Sie Tontöpfe für eine bessere Belüftung der Wurzeln oder leichte Kunststofftöpfe, wenn Sie ihn aufhängen. Der Topf muss am Boden ein Abzugsloch haben, damit sich kein Wasser staut.

Die wichtigsten Schritte für eine erfolgreiche Pflanzung:

  • Füllen Sie einen Topf mit leichtem, drainierendem Substrat.
  • Nehmen Sie den Hasenfußfarn vorsichtig aus seinem bisherigen Topf, ohne die Wurzeln zu stark zu beschädigen.
  • Setzen Sie die Pflanze in den Topf. Das Rhizom sollte an der Substratoberfläche liegen und nicht vollständig bedeckt sein.
  • Füllen Sie den Topf mit etwas Blumenerde rund um den Wurzelballen auf.
  • Drücken Sie das Substrat leicht an und gießen Sie mäßig, sodass es feucht, aber nicht nass ist.
  • Stellen Sie die Pflanze an ihren endgültigen Standort mit sanftem Licht und feuchter Luft.
  • Warten Sie einige Tage mit dem Düngen, damit sie sich an ihre neue Umgebung gewöhnen kann.

Phlebodium pflegen?

Die Pflege des Phlebodium ist relativ einfach, sofern seine grundlegenden Bedürfnisse berücksichtigt werden, die vor allem auf seine tropische Herkunft zurückzuführen sind. Dieser Farn liebt eine feuchte Umgebung, gedämpftes Licht und eine konstante Temperatur. Um ihn gesund zu halten und sich an üppigem Blattwerk zu erfreuen, genügen einige regelmäßige Pflegemaßnahmen.

Gießen

Das Phlebodium benötigt ein Substrat, das leicht feucht bleibt, aber niemals nass ist. Daher ist es wichtig, die Wassergaben richtig zu dosieren. Während der Wachstumszeit, in der Regel von Frühjahr bis Herbst, genügt je nach Raumtemperatur ein- bis zweimaliges Gießen pro Woche. Im Winter sollte seltener gegossen werden, oft nur alle zehn bis fünfzehn Tage. Außerdem empfiehlt es sich, kalkfreies Wasser mit Zimmertemperatur zu verwenden, etwa Regen- oder gefiltertes Wasser. Zu viel Wasser kann zu Rhizomfäule führen. Lassen Sie das Wasser daher nach jedem Gießen gut ablaufen und niemals in der Unterschale stehen.

Das Gießen des Blaufarns Phlebodium aureum

Denken Sie daran, das Phlebodium regelmäßig zu gießen

Luftfeuchtigkeit

Die Luftfeuchtigkeit ist ein weiterer wichtiger Faktor für das Wohlbefinden dieses Farns. Der aus feuchten Wäldern stammende Phlebodium schätzt eine feuchte Umgebung. In trockenen Innenräumen, besonders im Winter bei laufender Heizung, empfiehlt es sich, das Blattwerk regelmäßig mit weichem Wasser zu besprühen oder den Topf auf ein mit feuchten Blähtonkugeln gefülltes Bett zu stellen. In sehr trockenen Räumen kann ein Luftbefeuchter für eine ausreichende Luftfeuchtigkeit sorgen.

Düngen

Um das Wachstum während der warmen Jahreszeit anzuregen, ist eine mäßige Düngung sinnvoll. Von April bis September kann einmal monatlich Flüssigdünger für Grünpflanzen, verdünnt im Gießwasser, gegeben werden. Im Winter, wenn die Pflanze ihre Ruhephase hält, ist Düngen dagegen unnötig und kann sogar schädlich sein.

Rückschnitt und Reinigung

Schließlich sorgt ein wenig Pflege dafür, dass Ihr Phlebodium in Bestform bleibt. Entfernen Sie einfach regelmäßig vertrocknete Wedel an der Basis und entstauben Sie das Blattwerk mit einem weichen, feuchten Tuch. Sie können Ihrer Pflanze außerdem einmal monatlich eine lauwarme Dusche unter dem Duschkopf gönnen. Das hilft, Staub zu entfernen und die Blätter aufzufrischen.

Welche Krankheiten und Parasiten hat der Hasenfußfarn?

Die größte Gefahr für den Hasenfußfarn geht von Staunässe aus, die zu Fäulnis am Rhizom oder an den Wurzeln führen kann. Dieses Problem zeigt sich oft durch eine schnelle Gelbfärbung der Blätter, ein allgemeines Welken der Pflanze und manchmal durch einen unangenehmen Geruch aus der Blumenerde. In diesem Fall ist schnelles Handeln wichtig: Nehmen Sie die Pflanze aus dem Topf, entfernen Sie die faulen Pflanzenteile und topfen Sie sie in ein gesundes, gut durchlässiges Substrat um. Außerdem sollten Sie seltener gießen.

Ein weiteres häufiges Problem im Haus ist trockene Luft, besonders im Winter. Bei zu niedriger Luftfeuchtigkeit können die Wedelspitzen des Hasenfußfarns austrocknen oder die Blätter sich vollständig braun färben. Trockene Luft begünstigt zudem das Auftreten bestimmter Parasiten, insbesondere von Spinnmilben. Diese winzigen Milben sind mit bloßem Auge schwer zu erkennen. Sie zeigen sich durch ein feines Gespinst auf der Blattunterseite und ein gesprenkeltes Blattbild: Das Laub wird matt und fleckig. Um sie zu vermeiden oder zu bekämpfen, reicht es oft aus, die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Bei stärkerem Befall können Sie ein natürliches Insektizid auf Basis von Schmierseife oder Neemöl sprühen.

Der Hasenfußfarn kann außerdem von Wollläusen befallen werden, die sich oft an der Basis der Wedel oder entlang des Rhizoms ansiedeln. Sie sehen wie kleine weiße, watteartige Bällchen aus. Entfernen Sie sie mit einem mit 70-prozentigem Alkohol getränkten Wattestäbchen von Hand oder verwenden Sie ein natürliches Mittel gegen Wollläuse.

Schließlich können Pflegefehler Symptome verursachen, die nicht im eigentlichen Sinn krankheitsbedingt sind. Blasses oder wenig dichtes Laub kann beispielsweise auf Lichtmangel hindeuten, während ein verlangsamtes Wachstum oder das Ausbleiben neuer Wedel auf Nährstoffmangel oder ein ausgelaugtes Substrat hinweisen kann. In diesen Fällen genügt meist eine Anpassung der Kulturbedingungen, um das Gleichgewicht der Pflanze wiederherzustellen.

→ Mehr dazu in unserem Artikel: Krankheiten und Parasiten des Hasenfußfarns.

Parasiten des Hasenfußfarns

Spinnmilben und Wollläuse

Phlebodium vermehren?

Im Gegensatz zu anderen Farnen, die sich hauptsächlich über Sporen vermehren (ein aufwendigerer und langwieriger Vorgang), lässt sich Phlebodium durch Rhizomteilung vermehren – eine einfache und effektive Methode.

Der beste Zeitpunkt für die Vermehrung ist im Frühjahr, wenn die Pflanze wieder zu wachsen beginnt. Dann herrschen optimale Bedingungen für ein gutes Anwachsen, da die Pflanze kräftiger und unempfindlicher gegenüber Eingriffen ist.

  • Wählen Sie eine gesunde, gut entwickelte Pflanze mit mehreren bereits ausgebildeten Wedeln und, wenn möglich, sichtbaren Knospen am Rhizom.
  • Graben Sie die Mutterpflanze vorsichtig aus, um das Rhizom freizulegen, einen kriechenden Spross, der direkt unter oder auf der Substratoberfläche verläuft.
  • Teilen Sie das Rhizom mit einem gut desinfizierten Werkzeug (Messer oder Gartenschere) und achten Sie darauf, dass jedes Teilstück mindestens einen Wachstumspunkt und einige Wurzeln besitzt.
  • Pflanzen Sie jedes Rhizomstück in einen Topf mit lockerem, gut drainierendem Substrat, ähnlich dem der Mutterpflanze (Mischung aus Blumenerde für Zimmerpflanzen, Perlite und Rinde). Das Rhizom darf nicht vollständig bedeckt werden, sondern muss teilweise an der Oberfläche bleiben.
  • Gießen Sie vorsichtig, damit die Wurzeln rehydrieren, ohne das Substrat zu durchnässen.

In den ersten Wochen sollten die jungen Teilstücke an einem warmen, hellen, aber vor direkter Sonne geschützten und vor allem feuchten Standort stehen, damit sie gut anwachsen. Sie können die Töpfe mit einem durchsichtigen Plastikbeutel abdecken, um die Feuchtigkeit zu halten. Lüften Sie jedoch regelmäßig, um Schimmel zu vermeiden.

Geduld ist gefragt: Es kann mehrere Wochen dauern, bis neue Wedel erscheinen. Sobald sie gut eingewurzelt sind, entwickelt sich aus jedem Teilstück eine eigenständige Pflanze, die ebenso robust und dekorativ ist wie die ursprüngliche.

Hasenfußfarn in Szene setzen: passende Pflanzen

Das Phlebodium harmoniert wunderbar mit anderen feuchtigkeitsliebenden Tropenpflanzen. Sie können es zum Beispiel mit Korbmarante mit dekorativen Mustern und vielfältigen Farbtönen oder mit Fittonie kombinieren. Ihr buntes Laub bildet einen schönen Kontrast zum zarteren Laub des Phlebodium. Auch Pfeilwurz oder Peperomie ergänzen die Pflanzung hübsch mit unterschiedlichen Formen und Strukturen, ohne dem Farn die Schau zu stehlen.

Für spannende Kontraste bei Form und Wuchsform lässt sich das Phlebodium auch sehr gut mit Pflanzen mit markanterem Laub kombinieren, etwa Philodendron, Fensterblatt oder Pfeilblatt. Ihre großen, glatten und glänzenden Blätter bringen die fein gefiederten, pudrig gefärbten Wedel des Phlebodium besonders schön zur Geltung. Diese Pflanzen bevorzugen außerdem ähnliche Licht- und Feuchtigkeitsverhältnisse, was die gemeinsame Pflege erleichtert.

Im Hängekorb kommt das Phlebodium besonders schön zur Geltung, wo sich seine herabhängenden Wedel frei entfalten können. Für eine noch dschungelartige Atmosphäre lässt es sich auch in einen großen Pflanzkübel mit anderen Tropenpflanzen setzen oder auf einem Regal in mittlerer Höhe platzieren, um seine luftige Silhouette zu genießen.

Für eine sehr natürliche Dekoration lässt es sich mit Elementen aus Holz, unbehandelter Keramik oder Silber-Weide kombinieren, die an die Materialien des Waldes erinnern. Eine Gestaltung mit einigen Kieselsteinen, Treibholzstücken oder konserviertem Moos schafft eine ruhige, entspannte Atmosphäre.

Das Phlebodium wirkungsvoll in Szene setzen und kombinieren

Kombinieren Sie das Phlebodium mit anderen Zimmerpflanzen wie Grünem Heinrich, Efeutute, Pfeilblatt und Fensterblatt. Wählen Sie Übertöpfe und Dekoelemente in hellen, natürlichen Farbtönen wie Holz, Weiß, Beige oder Creme …

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