10 Kletterpflanzen für volle Sonne

10 Kletterpflanzen für volle Sonne

Sorten für warme, sonnige Standorte

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 13. August 2025  durch Jean-Christophe 8 min.

Warme, sonnige Standorte fördern viele Kletterpflanzen. Für frostempfindliche Lianen und rankende Sträucher sind sie nötig: 10 Sonnenkinder für Südwände!

Schwierigkeit

Die Drillingsblume

Die Drillingsblume, auch Bougainvillee genannt, ist eine mediterrane Kletterpflanze, die Wärme und volle Sonne liebt. Ihre Winterhärte ist sehr gering, Frost verträgt sie nicht. Dennoch sieht man sie immer häufiger in weniger südlichen Regionen, etwa an der Atlantikküste. Wenn es Ihr Klima erlaubt, holen Sie sich ihre großen Hochblätter in leuchtenden Farben – von Violett über Purpurrot und Rosaweiß bis Gelb. Von Frühling bis Herbst können sie einen 5 bis 8 Meter hohen Blütenteppich bilden. Das Laub ist je nach Sorte unterschiedlich lange immergrün. Pflanzen Sie die Drillingsblume in durchlässigen, leichten, kalkfreien Boden. Unterstützen Sie sie beim Klettern, indem Sie sie anbinden. Ihre Stacheln verankern sie schließlich am Rankgerüst.

Kletterpflanzen für volle Sonne

Der Blauregen

Wer ist nicht schon dem betörenden Duft eines Blauregens erlegen? Als beliebte, rankende und schnell wachsende Kletterpflanze schmückt er die von ihm kräftig umrankten Kletterhilfen mit überhängenden Trauben. Zwischen April und Juni (manche blühen sogar ein zweites oder drittes Mal!) erscheinen Blütenstände von etwa zehn Zentimetern bis über einen Meter Länge in verschiedenen Blau-, Mauve-, Rosa- oder Weißtönen. Das Laub bietet zudem schöne goldene Herbstfärbung. Die makellose Reinheit von ‘Floribunda Alba‘, die zarten Farbtöne von ‘Rosea‘ oder das bezaubernde rosablaue Farbspiel von ‘Domino‘ machen die Wahl schwer. Ebenfalls entdecken sollten Sie ‘Sommer-Blauregen, der trotz seiner anderen Gattung verblüffende Ähnlichkeit zeigt. Er ist weniger winterhart und blüht später, von Juli bis November.

Blauregen wächst kräftig, ist sehr krankheitsresistent und kann über 15 m hoch werden. Einige kompaktere Sorten eignen sich jedoch auch für kleine Gärten, etwa ‘Amethyst Falls‘. Pflanzen Sie ihn in neutralen bis sauren, frischen und durchlässigen Boden. Gut winterhart (bis -20 °C), benötigen die Pflanzen eine ihrer Größe entsprechende Kletterhilfe.

Kletterpflanzen für volle Sonne

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Banks-Rose

Auch wenn die Banks-Rose weniger winterhart ist als ihre Verwandten (- 10 bis – 12 °C), kann sie bis in die Region Paris kultiviert werden, sofern sie einen warmen, sonnigen und vor kalten Winden geschützten Standort erhält. Diese einmalblühende, aber frühblühende Rose (je nach Region von Februar bis Mai) zeigt sich bei ‘Lutea‘ in einem sehr zarten Buttergelb, bei ‘Rosea‘ in Rosa mit verschiedenen Nuancen oder bei ‘Alba Plena‘ in Cremeweiß mit zartem Duft. Diese Rosen sind außergewöhnlich üppig. Fast drei Wochen lang sind sie buchstäblich mit dicht gefüllten Blüten bedeckt und bleiben dank ihres sattgrünen, glänzenden Laubs das ganze Jahr über attraktiv, das immergrün bis halbimmergrün ist. Sie sind nahezu oder völlig dornlos, zudem sehr genügsam sowie trockenheits- und krankheitsresistent. Dank ihres sehr schnellen Wachstums können sie 10 bis 12 Meter Höhe erreichen. Pflanzen Sie sie in jeden normalen, durchlässigen und fruchtbaren Boden, auch in trockenen und kalkhaltigen Boden. Die Triebe müssen an der Rankhilfe geführt und befestigt werden.

Kletterpflanzen für volle Sonne

Der Jasmin

Die Echte Jasmin ist eine schöne Kletterpflanze mit duftenden Blüten, jedoch nur bedingt winterhart (-12 °C bis -15 °C). Ein vollsonniger Standort garantiert eine üppige Sommer- und Herbstblüte: weiß bei der Art oder gelblich bei ‘Clotted Cream‘. Ihr grünes Laub (bei ‘Aureum‘ goldgelb), in mildem Klima immergrün, ihr schnelles Wachstum und ihre gute Krankheitsresistenz machen sie zur idealen Kletterpflanze für warme, sonnige Standorte. Wagen Sie rosa, ebenso duftende Blüten von Jasminum stephanense oder die karminroten Blüten von Jasmin Nid d’Abeilles, zwei besondere, dekorative Arten. Mit einer Rankhilfe kann Ihr Jasmin von 2,5 m bis über 5 m klettern. Der Jasmin bevorzugt jeden guten, fruchtbaren und frisch bleibenden Boden. Er verträgt Kalk.

Kletterpflanzen für volle Sonne

Amerikanische Klettertrompete

Suchen Sie eine Kletterpflanze mit Rekordwachstum, ist die Amerikanische Klettertrompete ideal! Diese exotisch wirkende Liane schmückt Gärten von April bis zum Herbst mit großen, gelben, roten, orangefarbenen oder rosafarbenen Trompetenblüten. Einige blühen sogar zweifarbig, wie Campsis ‘Tracamp’, oder verströmen ein köstliches Aroma mit Schokoladen- und Kaffeenoten wie Campsis capreolata. Das Laub der Amerikanischen Klettertrompete ist sommergrün bis halbimmergrün und fein gefiedert. Sein kräftiges Grün nimmt zum Saisonende goldene bis violette Töne an. Als spektakuläre Kletterpflanze blüht sie bereits in jungen Jahren und kann besonders stark wachsen. Unter guten Bedingungen erreicht sie problemlos 8 bis 10 m. Für kleine Flächen eignet sich beispielsweise ‘Summer Jazz Fire mit einem bescheideneren Wuchs (4 m). Pflanzen Sie Ihre Amerikanische Klettertrompete in jeden tiefgründigen, frischen, durchlässigen, auch kalkhaltigen Boden. Sie ist salz- und trockenheitsverträglich, empfindlich ist sie nur gegenüber schweren, staunassen Böden. Einige Sorten eignen sich nur für milde Regionen, im Allgemeinen vertragen sie jedoch durchschnittlich -15 °C. Amerikanische Klettertrompeten brauchen eine Kletterhilfe, mit Ausnahme von Campsis radicans, die selbstständig jede Stütze bewächst, sich jedoch manchmal auch durch Ausläufer ausbreitet und Bereiche erobert, die nicht für sie vorgesehen sind.

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Die Aubergine

Als elegante Kletterpflanze mit üppiger Blüte, die je nach Klima von Mai bis zum Frost anhält, ist der Solanum eine rankende Liane mit sehr schnellem Wachstum. Sein zartes, je nach Strenge des Winters sommergrünes bis immergrünes, flaumiges Laub ist leuchtend grün und glänzend. Es sitzt an langen, biegsamen Trieben, die eine Führung benötigen, um die vorgesehene Rankhilfe elegant zu begrünen. So kann das Solanum 2 bis 6 m hoch klettern und zeigt dann eine Vielzahl kleiner, sternförmiger Blüten, deren weiße oder bläuliche Farbtöne durch eine gelbe Mitte betont werden. Während der gesamten Saison neu erscheinend, verströmen sie einen zarten, leicht jasminartigen Duft. Die dekorative Fruchtbildung findet in unseren Breiten nur selten statt. Für eine Blüte in leuchtendem Weiß empfiehlt sich die Sorte ‘Album‘, für violette Nuancen ‘Bleu‘. Solanum crispum, das winterhärteste, zeigt sich dagegen in Mauve. Ebenfalls einen Versuch wert ist Solanum rantonetii, eine buschige Art, die sich gut am Spalier ziehen lässt. Als wärmeliebende Pflanze weist das Solanum tatsächlich eine geringe Winterhärte auf und kann unter -8 °C bis -10 °C ernsthaft leiden, besonders an einem ungeschützten Standort. Pflanzen Sie es in jeden normalen bis nährstoffreichen, frischen und durchlässigen Boden, auch in leicht kalkhaltigen. Leicht zu kultivieren und ohne nennenswerte Schädlinge, übersteht es nach dem Anwachsen Trockenheit sehr gut.

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Die Passionsblume

Die Passionsblume verleiht dem Garten unbestreitbar eine exotische, tropische Note. Die sehr schnell wachsende Liane mit dekorativem, sattgrünem Laub, immergrün bis halbimmergrün, blüht den ganzen Sommer über, manchmal bis in den Herbst hinein, mit charakteristischen großen Solitärblüten. Wahre Meisterwerke der Goldschmiedekunst zeigen sie ein raffiniertes, unverwechselbares Muster in reinen oder gemischten Weiß-, Blau-, Violett- und Rottönen. Einige Auslesen wie ‘Perfume Passionverströmen zudem einen deutlichen Duft. Die Früchte, kleinen Mangos ähnlich, sind essbar, geschmacklich jedoch wenig interessant – außer bei manchen Arten wie der Fleischfarbenen Passionsblume oder der Eierfrucht, die die berühmten ‘Passionsfrüchte’ hervorbringt. Passionsblumen sind wenig winterhart und vertragen kaum Temperaturen unter -10 °C; manche fürchten sogar leichten Frost. Gut etabliert in jedem fruchtbaren Boden kann diese Liane 3 bis über 8 m hoch klettern, auch in trockenem Boden. Mit Ranken erobert sie ihre Rankhilfe selbstständig.

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Der Flanellstrauch

Der Flanellstrauch ist ein rankender Strauch, der von einer Rankhilfe profitiert. So erzogen, bildet er einen 6 Meter hohen Blütenteppich, der sich im Frühjahr und Sommer mit dicken, wachsartigen, glänzenden gelben Blüten schmückt, die in der Sonne besonders eindrucksvoll leuchten. Dieser sehr dekorative Strauch ist allerdings nur bedingt winterhart (-12 °C) und benötigt einen warmen, sonnigen Standort. Sein dunkelgrünes Laub ist immergrün bis halbimmergrün. Seien Sie beim Umgang vorsichtig und tragen Sie Handschuhe, denn die Blätter tragen reizende Härchen. Der Flanellstrauch bevorzugt neutrale oder kalkhaltige, nährstoffreiche, leichte Böden, kommt aber auch mit ärmeren, steinigen Substraten zurecht. Am meisten fürchtet er Staunässe im Wurzelbereich. Wählen Sie daher einen gut drainierenden, gern trockenen Boden. Der langsam wachsende Strauch verträgt salzhaltige Luft und Luftverschmutzung.

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Die Pandoree

Die Pandoree (oder Trompetenwein) ricasoliana ist ein weiterer Strauch, der sich besonders gut zum Spalierziehen eignet. Manchmal auch Orchideen-Liane genannt, ist sie ebenfalls unter dem Namen Rosa Trompetenwein bekannt. Ihre Blüten erinnern tatsächlich an die ihrer Verwandten. Sie erscheinen von Spätsommer bis Herbst in Trauben aus trompetenförmigen, hellrosa und purpurrot gestreiften Blüten. Sie sind leicht duftend und zudem sehr bienenfreundlich, sodass sie zahlreiche Bestäuber in den Garten locken. Dieser schnell wachsende Strauch kann sich an einer Stütze in alle Richtungen auf 7 bis 9 m ausbreiten. Sein meist sommergrünes Laub verschwindet, sobald das Thermometer unter -4 bis -5 °C sinkt. Der Wurzelstock kann seinerseits Temperaturen bis -8 °C überstehen, sofern er in einem tiefgründigen, lockeren, aber gut drainierten Boden steht. Kalktolerant, verträgt er auch Meeresgischt, Wind und Trockenheit gut. Anspruchslos, genügsam und von exotischem Aussehen, braucht diese Pflanze Wärme und Sonne, um üppig zu blühen.

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Der Chilejasmin

Die duftende exotische Kletterpflanze Mandevilla laxa, auch Chilenischer Jasmin genannt, blüht ausgesprochen üppig, je nach Klima von Juni bis Oktober. Die kleinen, trichterförmigen Blüten erscheinen in weißen Blütenständen und verströmen einen sehr angenehmen Duft. Das herzförmige Laub ist im Sommer grün und nimmt vor dem Abfallen schöne Goldtöne an. Bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt kann es halbimmergrün bleiben. Es handelt sich um eine Kletterpflanze mit mäßiger Winterhärte (-8 °C bis -10 °C), die daher Regionen im Süden oder mit seltenen längeren Frostperioden vorbehalten ist. Der Mandevilla wächst recht schnell und bildet lange windende Triebe, die rasch verholzen. Sie winden sich selbstständig um ihre Rankhilfe. Unter guten Bedingungen kann die Pflanze 3 bis 4 m in alle Richtungen erreichen. Die besten Ergebnisse werden in einem nährstoffreichen, leichten und frischen, zugleich durchlässigen Boden erzielt, der auch leicht kalkhaltig sein darf. Der Chilenische Jasmin ist krankheitsfest und verträgt Trockenperioden. Er ist jedoch schöner, wenn der Boden frisch bleibt.

Kletterpflanzen für die volle Sonne

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