12 Sträucher für trockenen oder durchlässigen Boden

12 Sträucher für trockenen oder durchlässigen Boden

Unsere Auswahl geeigneter Sträucher

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 15. September 2025  durch Alexandra 5 min.

12 Sträucher für trockene, durchlässige Böden: genügsam, trockenheitsverträglich und ideal für Hecke, Beet oder Steingarten.

Schwierigkeit

Die Zistrose

Die Zistrose ist ein mediterraner Strauch, der sich gut für trockene, steinige Böden eignet und eine wunderschöne Blüte hervorbringt. Ihre Blüten sind rundlich und bestehen aus fünf breiten, seidig wirkenden Blütenblättern. Sie sind meist weiß oder rosa und zur Blütenmitte hin mit dunkleren Flecken gezeichnet. Die Blüten sind sehr kurzlebig, erneuern sich aber unaufhörlich. Außerdem sind sie bienenfreundlich und ziehen Bestäuber an. Die Blätter der Zistrose können je nach Sorte grün oder silbrig sein. Es gibt auch Zistrosen mit panaschierten Blättern, wie Cistus corbariensis ‘Rospico’.

Die rosa Blüte einer Zistrose

Cistus purpureus

→ Erfahren Sie mehr im Pflanzensteckbrief: „Zistrose, Cistus: Pflanzung, Rückschnitt, Pflege“

Der Oleander

Der Oleander, Nerium oleander, ist ein prachtvoller Strauch mit beeindruckenden, meist rosafarbenen, manchmal weißen, roten oder sogar gelben Blüten. Die Blüten bestehen aus fünf breiten, zu einer Röhre verlängerten Lappen. Es gibt sogar Sorten mit gefüllten Blüten! Der Oleander wird auch wegen seines dekorativen, immergrünen Laubs geschätzt, das selbst im Winter erhalten bleibt. Er ist aus einem mediterranen Garten nicht wegzudenken. Er verträgt Gischt und fühlt sich in einem Küstengarten wohl. Sie können ihn als Solitär pflanzen oder für eine Hecke verwenden.

Die Blüten eines Oleanders, auch Nerium oleander

→ Alles Wissenswerte erfahren Sie in unserem Steckbrief „Oleander: Pflanzen, Rückschnitt und Pflege“

Die Ölweide

Die Ölweide, auch Elaeagnus genannt, ist ein dicht und buschig wachsender Strauch mit dekorativem Laub. Sie eignet sich ideal als Hecke und bietet in Küstengärten einen wirksamen Windschutz, da sie zudem salzhaltige Gischt gut verträgt. Wir empfehlen Elaeagnus x ebbingei mit schönen, lanzettlichen, dicken und ledrigen Blättern. Die Art trägt silbriggrüne Blätter, es gibt jedoch auch viele panaschierte Sorten. Die Ölweide ist pflegeleicht und anspruchslos; sobald sie eingewachsen ist, benötigt sie nur wenig Pflege. Außerdem verträgt sie den Rückschnitt sehr gut.

Das Laub einer Ölweide

Elaeagnus x ebbingei

→ Alles über die Ölweide erfahren Sie in unserem Pflanzenporträt „Ölweide: Pflanzung, Rückschnitt und Pflege“

Der Sommerflieder

Der als Schmetterlingsstrauch bekannte Sommerflieder bildet duftende, nektarreiche Blüten und lockt Schmetterlinge an. Den ganzen Sommer über trägt er lange, kegelförmige Blütenstände in Blau, Mauve, Rosa oder Weiß. Außerdem besitzt er längliche, graugrüne Blätter. Der Sommerflieder wächst auch auf armen, kargen Böden problemlos. Er ist unempfindlich gegen Luftverschmutzung und eignet sich für Stadtgärten. Er braucht wenig Pflege, jedoch einen starken Rückschnitt im Spätwinter.

Die Blüte des Sommerflieders, auch Schmetterlingsstrauch genannt

→ Entdecken Sie unseren Ratgeber „Sommerflieder: Pflanzung, Rückschnitt und Pflege“

Der Pardiesvogelstrauch

Sehr origineller Strauch: Caesalpinia gilliesii begeistert im Sommer mit einer spektakulären Blüte in warmen Farbtönen. Die Blütenstände bestehen aus gelben Blüten mit langen roten Staubblättern. Auf die Blüten folgen flache Schoten mit Samen. Zudem besitzt der Strauch große, schöne Blätter, die fein in zahlreiche kleine Fiederblättchen geteilt sind. Er kann bis zu drei Meter hoch werden. Trotz seines exotischen Aussehens ist dieser Strauch relativ winterhart und verträgt bei Kultur in drainierendem Boden Temperaturen bis -10 °C.

Die originelle Blüte von Caesalpinia

Caesalpinia gilliesii (Foto: R. Benezet)

Die Säckelblume

Die Säckelblume, auch „Kalifornischer Flieder“ genannt, bezaubert mit ihren schönen blauen Blütenständen. Sie bietet eine üppige Blüte, die je nach Sorte im Frühling oder Sommer erscheint. Einige Säckelblumen sind immergrün und behalten ihr Laub im Winter, während andere sommergrün sind. Ihr Laub ist meist dunkelgrün und glänzend. Sie benötigen wenig Pflege und sind leicht zu kultivieren. Einige Sorten zeichnen sich durch cremeweiße oder rosafarbene Blüten aus.

Die blauen Blüten einer Säckelblume

Ceanothus impressus ‘Victoria’ (Foto V. Ben Rushbrooke)

→ Entdecken Sie unser Merkblatt „Säckelblume: Pflanzung, Pflege, Rückschnitt“

Der Baum-Gamander

Der Gamander ist ein kleiner Strauch mit silbrigem, immergrünem, aromatischem Laub und blauen Blüten. Diese haben eine unregelmäßige Form und sind wie bei anderen Lippenblütlern (Salbei, Goldnessel, Katzenminze …) in zwei Lippen geteilt. Er eignet sich für niedrige Hecken und verträgt den Rückschnitt sehr gut, sodass er sogar als Formschnitt verwendet werden kann. Der Gamander kommt problemlos mit nährstoffarmen Böden zurecht. Er ist ideal für Küstengärten und schafft zusammen mit charakteristischen Pflanzen wie Lavendel, Oleander, Zistrose und Myrte mühelos mediterranes Flair. Besonders beliebt ist die Sorte ‘Azureum’ wegen ihrer intensiv blauen Blüte.

Strauchiger Gamander

Teucrium fruticans ‘Azureum’ (Foto Peganum)

→ Mehr erfahren: Teucrium, Gamander: Pflanzen und Pflege.

Der Ginster

Der Ginster ist ein kompakter, verzweigter Strauch mit üppiger Frühjahrsblüte aus zahlreichen leuchtend gelben Blüten. Es gibt verschiedene Arten, doch der Besenginster (Cytisus scoparius) ist besonders empfehlenswert für den Garten. Er bildet lange, dünne, kantige und weit ausgebreitete Zweige, die meist gelbe Blüten tragen. Es gibt aber auch Sorten mit orangefarbenen, roten, purpurfarbenen oder weißen Blüten. Ginster liebt volle Sonne und verträgt Trockenheit sehr gut. Zudem ist er vollkommen winterhart.

Die gelben Blüten eines Ginsters

Der Besenginster, Cytisus scoparius

→ Alles Wissenswerte finden Sie in unserem Steckbrief „Ginster, Cytisus: Pflanzung, Rückschnitt und Pflege“

Die Kronwicke

Die Kronwicke ist ein dichter, buschiger Strauch mit üppiger, leuchtend gelber Blüte. Geschätzt wird sie sowohl für ihr zartes Laub als auch für die Helligkeit, die ihre Blüte verleiht. Im Frühjahr trägt sie zahlreiche gelbe Blüten, die bei bestäubenden Insekten sehr beliebt sind. Ihr Laub ist in kleine, mehr oder weniger längliche, grüne Fiederblättchen geteilt. Entdecken Sie die Blaugrüne Kronwicke mit ihren blaugrün gefärbten Blättern. Anspruchslos gedeiht die Kronwicke problemlos auf armen, trockenen Böden.

Blüten und Blätter einer Kronwicke

Coronilla valentina ‘Glauca’ (Foto Júlio Reis)

→ Mehr erfahren Sie in unserem ausführlichen Steckbrief: Kronwicke, Coronilla: Pflanzung, Anbau und Pflege.

Die Sommertamariske

Die Sommertamariske ist ein Strauch mit einer zarten, luftigen Blüte in Hellrosa. Je nach Sorte blüht sie im Frühling oder Sommer. Ihre kleinen, zahlreichen Blüten bedecken die Zweige mit ihrem schönen Rosaton. Die Sommertamariske kann bis zu 5 m hoch werden und hat eine leicht überhängende Wuchsform. Sie ist leicht zu kultivieren, sehr winterhart (bis –20 °C) und salznebelverträglich. Damit eignet sie sich bestens für Küstengärten. Sie kann sowohl als Windschutzhecke als auch isoliert gepflanzt werden.

Die rosafarbene Blüte einer Sommertamariske

→ Alles Wissenswerte über die Sommertamariske finden Sie in unserem Pflanzenporträt „Sommertamariske: Pflanzen, Rückschnitt und Pflege“

Der Sanddorn

Sanddorn oder Hippophae rhamnoides ist ein dorniger Strauch mit sehr feinen, schmalen Blättern, die ein wenig an Weidenblätter erinnern. Oben sind sie grün, auf der Unterseite silbrig. Doch besonders beliebt ist der Sanddorn für seine dekorativen, orangefarbenen Früchte. Sie sind essbar, sehr reich an Vitamin C und besitzen heilende Eigenschaften. Man kann sie insbesondere für Marmeladen oder Gelees verwenden. Sanddorn ist ein äußerst widerstandsfähiger, winterharter Strauch, der auch mit trockenen, nährstoffarmen Böden gut zurechtkommt.

Früchte und Blätter des Sanddorns

Hippophae rhamnoides (Foto: Maja Dumat)

→ Alles Wissenswerte erfahren Sie in unserem Steckbrief „Sanddorn: Pflanzung, Anbau und Pflege“

Weißgrauer Bleibusch

Der Amorpha canescens, auch Bleibusch genannt, ist ein noch viel zu selten kultivierter kleiner Strauch. Er bietet jedoch ein schönes, stark zerteiltes Laub mit zahlreichen Fiederblättchen und blüht im Sommer mit langen Ähren aus kleinen violetten Blüten. Das Laub ist sommergrün und verschwindet im Herbst, bevor es sich im Frühjahr erneut entfaltet. Amorpha canescens hat eine recht breite, ausgebreitete Wuchsform. Ideal für einen trockenen Hang oder einen Steingarten. Auch in einem naturnahen oder ländlichen Garten findet er seinen Platz. Zudem ist er gut winterhart und verträgt bis zu –20 °C.

Die Blüte von Amorpha canescens

Amorpha canescens (Foto Peganum)

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