Diese Kletterpflanzen können Mauern schädigen

Diese Kletterpflanzen können Mauern schädigen

Sorten meiden, Mauern schützen: Lösungen

Inhaltsverzeichnis

Kletterpflanzen sind im Garten unverzichtbar und schmücken Pergolen, Mauern und Fassaden. Doch welche Arten schaden dem Haus? Hier finden Sie Alternativen.

Schwierigkeit

Kletterpflanzen: Rankhilfen im Überblick

Um die ihnen zur Verfügung stehenden Rankhilfen zu erklimmen, nutzen Kletterpflanzen verschiedene Haftmechanismen.

  1. Haftwurzeln oder Haftwurzeln. Damit können Pflanzen selbst glatte Rankhilfen eigenständig erklimmen, ohne aufgebunden oder angebunden werden zu müssen. Sie entwickeln Luftwurzeln, die sich fest an Oberflächen anheften können.
  2. Haftscheiben oder Haftpolster. Wie manche Meerestiere besitzen diese Kletterpflanzen kleine Haftscheiben, mit denen sie sich selbstständig an Rankhilfen festhalten können, auch an glatten.
  3. Windende Triebe oder Ranken. Dabei handelt es sich um biegsame Triebe, die sich wie kleine Lassos oder Korkenzieher um nahe Rankhilfen winden. An einer glatten Oberfläche können sich diese Pflanzen jedoch nicht selbstständig festhalten.
  4. Dornen. Manche Pflanzen nutzen sie wie Haken, um sich an Rankhilfen festzuhalten. Auch sie können ohne waagerechte Rankhilfe keinen Raum erobern.

Mehr dazu erfahren Sie in unserem Artikel: Kletterpflanze: verschiedene Haftmechanismen.

Schädliche Kletterpflanze an einer Mauer

Efeu besitzt sehr leistungsfähige Haftwurzeln, mit denen er sich an senkrechten Rankhilfen festhält

Schäden durch Kletterpflanzen am Mauerwerk

Vor allem Kletterpflanzen mit Haftwurzeln oder anderen Haftorganen können Schäden an Mauern und anderen Bauwerken verursachen, da sie sich ohne Zwischenstütze direkt daran festhalten.

Sie können anschließend dazu beitragen:

  • den Putz abzulösen;
  • Risse zu vergrößern;
  • bestimmte weiche Steine zum Zerbröseln zu bringen;
  • Beschichtungen beim Entfernen oder Rückschnitt zu verfärben;
  • den Anstrich zu beschädigen;
  • Feuchtigkeit zu halten und das Eindringen von Wasser zu begünstigen;
  • Dachziegel anzuheben.

All diese Folgen können zur Schwächung und Beschädigung der Mauern führen.

Schäden durch Kletterpflanzen an Hausmauern

Nicht ausreichend kontrolliert, können Kletterpflanzen Dachrinnen oder sogar Dächer beschädigen

Welche Kletterpflanzen gefährden Hauswände?

Zu den Kletterpflanzen, die Sie an einer Mauer oder Fassade vermeiden sollten, zählen:

Ist die Mauer bereits beschädigt, sollten Sie diese Pflanzen unbedingt vermeiden. Außerdem sollten Sie niemals eine Kletterpflanze direkt an einer hölzernen Hauswand emporwachsen lassen, da Holz regelmäßig gepflegt werden muss, um gut zu altern, und dauerhafte Feuchtigkeit nicht verträgt.

Auf einer intakten Mauer, also einer unbeschädigten, rissfreien Wand mit guter Abdichtung, verursachen diese Kletterpflanzen mit Haftwurzeln jedoch keine besonderen Schäden.

Weitere für Hauswände riskante Pflanzen sind solche, die sehr schwer und ausladend werden. Das Gewicht, das eine Kletterpflanze nach einigen Jahren erreicht, darf nicht unterschätzt werden. Dies ist wichtig für eine passende Stütze oder ein Rankgerüst. Ist dieses nicht ausreichend stabil, kann das Gewicht der Pflanzen es mitreißen und dadurch die Hauswand beschädigen. Besonders wuchsfreudige Pflanzen wie der Blauregen müssen daher ein sehr fest verankertes Rankgerüst erhalten. Seine lignifizierten Zweige können Drähte und Kabel brechen oder verbiegen. Das Gleiche gilt für Rambler-Rosen, die mehrere Meter hoch werden und entsprechend schwer sein können. Auch das Geißblatt ist zu nennen: Besonders wuchsfreudige Sorten können sich entlang einer Hauswand stark ausbreiten und schwer zu kontrollieren sein.

Welche Pflanzen sollten nicht an einer Fassade gepflanzt werden?

Zu üppige Rambler-Rosen und Blauregen, Trompetenblume: Manche Kletterpflanzen sollten mit Vorsicht gewählt werden

Pflanzen an Mauer oder Fassade: sicher kultivieren?

Kletterpflanzen am Haus: Mauer prüfen, Wachstum bändigen, Abstand zu Ziegeln und Öffnungen halten, Dachrinnen regelmäßig von Pflanzenresten reinigen.

Andere Kletterpflanzen für die Mauer തെരഞ്ഞെടեցնել

Für eine sichere Begrünung Ihrer Hauswand können Sie auf andere Kletterpflanzen setzen.

Wenn Sie keine zusätzliche Rankhilfe anbringen möchten, wählen Sie Wilden Wein oder Zierreben. Mit ihren Haftscheiben klettern sie selbstständig und ohne menschliches Zutun, sind jedoch weniger schädlich für die Träger als Kletterpflanzen mit Haftwurzeln. Im Herbst bieten sie mit ihrem Laub ein wahres Farbenspiel.

Wenn das Anbringen einer Rankhilfe für Sie kein Problem darstellt, haben Sie bei Kletterpflanzen mit einem flexiblen Klettersystem die Qual der Wahl. Dazu gehören:

  • Hopfen, eine schnell wachsende Kletterpflanze mit natürlichem Charme;
  • die Kletterrose für eine romantische und/oder englische Atmosphäre;
  • die Weinrebe für eine genussvolle Hauswand;
  • die Waldrebe für eine lange Blütezeit;
  • die Prunkwinde, eine schnell wachsende einjährige Pflanze mit hübschen, farbenfrohen Trompetenblüten;
  • die Akebie mit ihren ungewöhnlichen Blütentrauben;
  • die Passionsblume mit ihrer langen, farbenfrohen und dekorativen Blüte sowie dem exotisch wirkenden, tief gelappten Laub;
  • die Bougainvillee in milden Regionen ohne oder mit nur wenigen Winterfrösten, wegen ihrer einzigartigen farbenfrohen Hochblätter.
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Im Uhrzeigersinn: Kletterrose, Prunkwinde, Bougainvillee, Passionsblume und Hopfen

Denken Sie auch an eine weitere interessante Möglichkeit: Obstbäume, die als Spalier gezogen werden (Pfirsichbäume, Birnbäume, Aprikosenbäume, Kirschbäume …) oder eine säulenförmige Wuchsform haben. Sie sind zwar keine Kletterpflanzen, begrünen eine Hauswand jedoch ebenfalls und machen sie zugleich schön und ertragreich.

Lesen Sie auch Gwenaëlles Tipps in Was an eine Westwand pflanzen? und Was am Fuß einer Südwand pflanzen?

Wie immer bei der Pflanzenauswahl sollten Sie auf Pflanzen setzen, die zu Ihren Anbaubedingungen passen: Bodenart, Standort, Klima usw. Um Sie dabei zu unterstützen, können Sie unsere Plantfit-App herunterladen und Ihr Gartenprofil erstellen. So erhalten Sie Empfehlungen für besonders geeignete Pflanzen.

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