Krankheiten und Parasiten der Beales Mahonie

Krankheiten und Parasiten der Beales Mahonie

Erkennen, behandeln, vorbeugen

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 9. Dezember 2025  durch Leïla 4 min.

Die Mahonie oder falsche Stechpalme, exotischer, immergrüner Strauch: Mehltau, Rost und Schädlinge erkennen, natürlich behandeln und vorbeugen.

Schwierigkeit

Mehltau

Mehltau befällt häufig die Stachellose Mahonie und ist zudem eine verbreitete Pilzkrankheit bestimmter Gartenpflanzen. Er zeigt sich als weißer Belag auf Blättern, jungen Trieben und Blütenknospen, die sich bei starkem Befall verformen können. An Zierpflanzen kann er bereits im Frühjahr auftreten, doch die Schäden gefährden das Überleben der Pflanze nicht.

Wichtig zu wissen: Der beste Schutz vor Mehltau ist ein ausreichender Pflanzabstand, damit Ihre Stachellose Mahonie eine luftige Umgebung ohne beengte Verhältnisse erhält. Auch ein Rückschnitt des Strauchs trägt dazu bei, die Verzweigung aufzulockern. Bei mehltauanfälligen Pflanzen wie der Stachellosen Mahonie ist es außerdem sinnvoll, sie vorbeugend mit einem Schachtelhalmaufguss zu besprühen. Vermeiden Sie beim Gießen, die Blätter zu benetzen.

Zur Behandlung gibt es bewährte natürliche Mittel wie Natron, entrahmte Kuhmilch oder ein Knoblauchöl-Auszug.

Lesen Sie Virginias Beitrag mit allen Informationen zu Mehltau, den genannten Rezepten zur Behandlung und Tipps zur Vorbeugung.

Entfernen Sie befallene Zweige nach Möglichkeit vollständig und verbrennen Sie sie, damit der Pilz nicht im Garten überwintert und im folgenden Frühjahr erneut auftritt.

feuille oïdium

Mehltau

Rost

Rost ist die zweitliebste Plage der Stachellosen Mahonie, die folgenden Probleme, die wir noch besprechen, treten deutlich seltener auf. Rost ist ebenfalls eine häufige Pilzkrankheit im Garten. Sie wird durch mikroskopisch kleine Pilze verursacht und zeigt sich durch orangefarbene Flecken.

Wie Mehltau kann Rost im Frühjahr auftreten und bevorzugt beengte Standorte. Er entwickelt sich bei einer Kombination aus Wärme und Feuchtigkeit. Erkennbar ist er an verfärbten Flecken auf der Blattoberseite sowie orangefarbenen Pusteln auf der Blattunterseite und an den Stängeln. Die Färbung kann je nach Pflanze variieren. Gegen Ende des Sommers werden die Flecken schwarz, und die Blätter fallen meist ab. Abgesehen vom unschönen Anblick und dem Blattfall sind die Pflanzen meist kaum beeinträchtigt.

Zur Vorbeugung sollten Sie Ihre Pflanzen erneut mit ausreichend Abstand setzen, damit die Luft gut zirkulieren kann. Vermeiden Sie es, beim Gießen die Blätter zu benetzen. Natürliche Behandlungen mit Ackerschachtelhalmbrühe und Brennnesseljauche wirken sowohl vorbeugend als auch bei Befall. Zur Behandlung sind Fungizide wie Bordeauxbrühe und Schwefel als Spritzmittel wirksam, um den Rost einzudämmen. Auch hier sollten Sie befallene Blätter am Strauch sowie auf dem Boden entfernen und entsorgen.

→ Siehe Pascals Artikel über Rost

faux houx

Rost auf Mahonienblättern

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Kraut- und Braunfäule

Falscher Mehltau an Mahonien: braune, gelb gesäumte Blattflecken erkennen, Befall behandeln und mit Luftzirkulation sowie richtigem Gießen vorbeugen.

Blattläuse

Was Schädlinge betrifft, bleiben Stachellose Mahonien zwar meist verschont, doch manchmal finden sich Blattläuse auf Ihrem Strauch. Ob schwarz, grün, grau oder weiß: Blattläuse bilden an Trieben und jungen Blättern schnell eindrucksvolle Kolonien, auch wenn der Schaden begrenzt bleibt.

Als natürliche Behandlung gegen Blattläuse sprühen Sie regelmäßig einmal pro Woche eine Seifenlösung aus Schmierseife.

Zur Vorbeugung gegen Blattläuse fördern Sie Nützlinge: durch wilde Bereiche im Garten mit Pflanzen wie Brennnesseln, den Bau von Insektenhotels, Holzhaufen, eine abwechslungsreiche Mahd und frei wachsende Hecken.

Lesen Sie Virginias Artikel, um mehr über die Bekämpfung und Vorbeugung gegen Blattläuse zu erfahren.

Schädling Blattläuse

Blattläuse

Minierfliege an der Stechpalme

Die Stechpalmen-Minierfliege ist, wie ihr Name sagt, ein Parasit der Stechpalme und heißt Phytomyza ilicis. Gelegentlich befällt sie auch die Beales Mahonie. Erkennbar ist sie an gelben bis rotbraunen Flecken. Die madenähnliche Larve gräbt zwischen Ober- und Unterseite des Blattes Fraßgänge in die Blattspreite. Auch hier sind die Schäden vor allem ästhetischer Art.

Eine wirksame Behandlung gibt es nicht, da die Minierfliegen nur vorübergehend am Strauch vorkommen und die Larven gegen chemische Mittel unempfindlich sind.

Weist Ihre Beales Mahonie diese typischen Flecken auf, können Sie im Frühjahr, eventuell auch im Sommer, einmal monatlich eine Schmierseifenlösung spritzen. Sie können außerdem zwei aromatische Pflanzen an den Fuß der Beales Mahonie setzen, die die Minierfliege stark vertreiben: Melisse (Melissa officinalis) und Westindisches Zitronengras (Cymbopogon citratus, hier als Samen und hier als Jungpflanze). Das sollte ausreichen, um sie fernzuhalten. Sie können die befallenen Blätter auch abschneiden und verbrennen.

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Stechpalmen-Minierfliege auf Stechpalme

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