Wofür ist eine Hacke gut?

Wofür ist eine Hacke gut?

Hacke, wo bist du denn?

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Geändert der 1. September 2025  durch Olivier 3 min.

Die Hacke ist vielseitig: Sie lockert, hackt, jätet, gräbt Pflanzlöcher und zieht Furchen. Ein provenzalisches Sprichwort lobt ihre Wirkung im Garten.

Schwierigkeit

Was ist eine Hacke?

Eine Hacke ist ein landwirtschaftliches und gärtnerisches Werkzeug mit einem meist hölzernen Stiel, an dem ein geschmiedetes Stahlschar (eine Klinge) rechtwinklig zum Stiel befestigt ist.

Die Hacke kann mit einem durchgehenden oder gebogenen Blatt ausgestattet sein: Traditionelle Hacke mit durchgehendem Blatt & Hacke mit gezahntem Blatt. Stiel und Blatt können je nach Verwendung – Hacken, Jäten, Bodenbearbeitung, Pflanzen – unterschiedliche Maße haben, wie etwa in Afrika. Meist findet man Hacken mit einem Eschenholzstiel von etwa 1,10–1,20 m. Die passende Stiellänge sollte im Stehen dem Abstand zwischen Boden und angewinkeltem Ellenbogen entsprechen. Ist der Stiel nicht passend bemessen, ermüdet der Anwender unnötig oder riskiert Rückenschmerzen.

Hackblätter können schwer, leicht, breit oder schmaler sein … Ein breites und schweres Hackblatt (etwa 20 cm) bearbeitet den Boden effizienter als ein schmales und leichtes Blatt (wie bei der Duopro-Hacke mit 12 cm breitem Blatt), allerdings ermüdet der Gärtner schneller. Das müssen Sie selbst entscheiden … Außerdem dringen schmale Hackblätter überall ein, während breitere für grobe Arbeiten eingesetzt werden. 

Zur Information: Als „Gärtnerei-Hacke“ bezeichnet man eine Art Radkultivator für den Gemüsebau. Dieses Werkzeug besitzt vorne ein Rad, dahinter ein Hackblatt und zwei lange Griffe zum Schieben. Auch von einer „Holländischen Hacke“ spricht man bei Handwerkzeugen mit einem nach vorn gebogenen Hackblatt. Dieses Werkzeug eignet sich nur zum Hacken und Unkrautjäten.

Schon gewusst? Die Hacke ist ein sehr altes landwirtschaftliches Werkzeug. Sie wird seit der Jungsteinzeit zur Bodenbearbeitung verwendet und ist in allen Teilen der Welt verbreitet. Das Werkzeug selbst hat sich in Form und Verwendung kaum verändert, auch wenn es seit dem 19. Jahrhundert nicht mehr nur in der Landwirtschaft, sondern auch im Garten eingesetzt wird. Nur Materialien und Herstellung wurden verbessert.

Außerdem trägt dieses Werkzeug selbst in Frankreich unzählige Namen aus regionalen Dialekten: Hoyau, Bêchoir, Féchou, Écobue, Bêchard, Bessoche, Déchaussoir, Sarcle oder Essade (und noch viele weitere) für Hacken mit durchgehendem Blatt sowie Bigot oder Mègle für Hacken mit gebogenem (gezahntem) Blatt.

Hacke

Wofür ist eine Hacke gut?

Je nach Form und Größe ist eine Hacke vielseitig einsetzbar: Boden lockern, Furchen graben, jäten, Pflanzen anhäufeln sowie Wurzeln und Triebe schneiden.

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Hacke richtig verwenden

Kurz gesagt liegt die Verwendung einer Hacke zwischen der einer Spitzhacke und einer Gartenhacke.

  • Fassen Sie den Stiel mit beiden Händen.
  • Heben Sie das Werkzeug an: bei sehr leichten Hacken über den Kopf, bei anderen nur bis auf Hüfthöhe, wenn die Arbeit eher leicht ist.
  • Lassen Sie es dann mehr oder weniger kräftig auf den Boden fallen: Achten Sie auf Ihren Rücken!
  • Am Boden können Sie mit der Klinge stoßweise auf die Erde schlagen, um sie zu lockern, oder kräftiger zuschlagen, um ein Loch oder einen Graben auszuheben.

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