Zimmer-Spargel: Anbau und Pflege

Zimmer-Spargel: Anbau und Pflege

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 28. August 2025  durch Olivier 10 min.

Asparagus kurz erklärt

  • Zimmer-Spargel ist eine elegante Pflanze mit feinem, luftigem Laub, ideal, um Innenräume aufzuhellen.
  • Er ist pflegeleicht und mag indirektes Licht, ein drainierendes Substrat und mäßiges Gießen.
  • Asparagus plumosus wächst aufrecht, teils auch kletternd, während Asparagus sprengeri einen hängenden Wuchs hat – perfekt für Blumenampeln.
  • Diese Pflanze lässt sich im Frühjahr leicht durch Wurzelteilung vermehren.
  • Asparagus passt zu jedem Stil und bringt frisches Pflanzengrün ins Zuhause.
Schwierigkeit

Das Wort unseres Experten

Mit seinem feinen, luftigen Laub ist der Zierspargel eine ebenso anmutige wie robuste Zierpflanze. Als Mitglied der Familie der Spargelgewächse (ja, genau wie der Spargel in unseren Gärten!) wird er wegen seiner leichten, luftigen Phyllokladien (Seitentrieben, die Photosynthese betreiben) oft mit einem Farn verwechselt. Zu den beliebtesten Sorten gehört Asparagus plumosus mit seiner zarten, kletternden Wuchsform, während sich Asparagus sprengeri durch seine langen, überhängenden Triebe auszeichnet, die sich ideal für Blumenampeln eignen.

Leicht zu kultivieren, bevorzugt der Zierspargel ein leichtes, gut drainierendes Substrat sowie einen hellen Standort ohne direkte Sonne. Die Pflege beschränkt sich auf mäßiges Gießen, Düngen im Frühjahr und Sommer sowie einen gelegentlichen Rückschnitt trockener Triebe für ein harmonisches Wachstum. Die robuste Pflanze kann bei zu trockener Luft dennoch von Spinnmilben oder Wollläusen befallen werden. Ausreichende Luftfeuchtigkeit und regelmäßiges Besprühen des Laubs wirken dem entgegen.

Die Vermehrung des Zierspargels erfolgt hauptsächlich durch Teilung des Wurzelstocks, eine schnelle und wirksame Methode beim Umtopfen im Frühjahr. Mit der Zeit kann die Pflanze sehr groß werden und alle ein bis zwei Jahre einen größeren Topf benötigen. Ihr knolliges Wurzelsystem ermöglicht es ihr, kurze Trockenperioden zu überstehen. Damit ist sie eine ausgezeichnete Pflanze für Anfänger.

Bei der Dekoration bietet sich der Zierspargel für viele Arrangements an: als Hängepflanze für einen Kaskadeneffekt, im offenen Terrarium für Dschungelambiente oder in einem Keramik- oder Terrakottatopf für einen Boho- oder minimalistischen Stil. In jeder Präsentation sorgt er für unvergleichliche pflanzliche Frische und passt ebenso gut in moderne wie in naturnahe Innenräume. Dekorativ und luftig bleibt er ein Muss für alle, die eine elegante, pflegeleichte Pflanze mit Charakter suchen.

Asparagus plumeux

Asparagus plumosus

Botanik und Beschreibung

Steckbrief

  • Lateinischer Name Asparagus sp.
  • Familie Spargelgewächse
  • Gebräuchlicher Name Spargel, Spargelfarn
  • Blüte Juni bis August
  • Height 1 m
  • Exposition hell, ohne direkte Sonne
  • Art des Bodens frisch, nährstoffreich und gut durchlässig.
  • Winterhärte maximal 5 °C

Der Zimmer-Asparagus gehört zur botanischen Familie der Spargelgewächse, einer Gruppe krautiger und kletternder Pflanzen, zu der auch essbare Arten wie der Gemüse-Spargel (Asparagus officinalis) gehören. Sein Gattungsname Asparagus stammt vom altgriechischen „asparagos“, was junger Trieb bedeutet, und bezieht sich auf die für diese Pflanzen typischen feinen, verzweigten Stängel.

asparagus plante facile interieur

Illustrationen von Asparagus (um 1920)

Im Französischen wird der Asparagus oft Zimmer-Spargel, Zierspargel oder auch Spargelfarn genannt, obwohl er kein echter Farn ist. In seiner natürlichen Umgebung kommt er vor allem im südlichen Afrika und in Asien vor, wo er als Kletter- oder buschig wachsende Pflanze in hellen, feuchten Unterwäldern wächst. Sein feines, luftiges Laub kann das durch das Kronendach gefilterte Licht besonders gut aufnehmen.

Dass er zu einer so beliebten Zimmerpflanze geworden ist, liegt vor allem an seinem leichten, eleganten Laub, das an die Zartheit von Farnen erinnert, sowie an seiner Robustheit. Er passt sich gut an die Bedingungen in Wohnräumen an, verzeiht gelegentliches Gießen und kommt mit mittleren Lichtverhältnissen zurecht. Damit ist er auch für Anfänger eine ideale Wahl.

Unter den am häufigsten kultivierten Arten ist Asparagus plumosus zweifellos besonders beliebt. Sein fein zerteiltes, fast gefiedertes Laub verleiht jedem Raum eine luftige Note. Asparagus sprengeri, auch Floristen-Spargel genannt, wird wegen seiner überhängenden Wuchsform und seines schnellen Wachstums dagegen häufig als Hängepflanze verwendet. Auch andere Arten wie Asparagus densiflorus und Asparagus setaceus sind beliebt und bieten jeweils eine eigene Variante dieses leichten, anmutigen Laubs.

Asparagus floraison

Die sehr unscheinbare Blüte von Asparagus setaceus

Asparagus plumosus

Asparagus plumosus wächst zunächst anmutig aufrecht, entwickelt mit der Zeit jedoch windende, kletternde Stängel, die sich an einer Stütze festhalten können. Die feinen, biegsamen Stängel breiten sich zu einem luftigen Geflecht aus und verleihen der Pflanze ein ätherisches Aussehen.

An der Basis entwickelt sich ein fleischiges, faseriges Wurzelsystem mit Knollen, die Wasser speichern und kurze Trockenperioden überstehen helfen. Anders als Bäume oder Sträucher besitzt die Pflanze keinen echten Stamm; ihre Stängel entspringen direkt dem Wurzelstock und verzweigen sich reich.

Das Laub von Asparagus plumosus besteht in Wirklichkeit aus Cladodien, nadelförmigen Scheinblättern, die sich zu Tausenden entfalten und eine luftige, leichte Masse bilden. Dieses fast gefiederte Aussehen gab der Pflanze ihren Namen. Im Frühjahr oder Sommer kann sie winzige weiße oder grünliche, sehr unscheinbare, aber duftende Blüten hervorbringen. Daraus entwickeln sich manchmal kleine kugelige Beeren, die grün und bei Reife schwarz sind.

feuillage asparagus

Asparagus plumosus (© Forest and Kim Starr)

Asparagus sprengeri

Asparagus sprengeri zeigt dagegen eine stärker bogige, überhängende Wuchsform. Statt zu klettern, wächst er in weichen Büscheln, die sich in eleganten Kaskaden ergießen. Dadurch eignet er sich ideal als Hängepflanze oder für den Topfrand. Seine Stängel sind dicker und fester als die von Asparagus plumosus, bleiben aber dennoch biegsam.

Auch hier ermöglichen die fleischigen Wurzeln der Pflanze, unregelmäßige Kulturbedingungen zu überstehen.

Sein Laub ähnelt dem von Asparagus plumosus, ist jedoch etwas gröber. Die Cladodien stehen etwas weiter auseinander und sind deutlich kräftig grün gefärbt. Bei der Blüte erscheinen kleine weißliche Blüten, aus denen häufig leuchtend rote Beeren hervorgehen, die zusätzlichen Zierwert bieten.

types Asparagus especes varietes

Links Asparagus sprengeri (© Forest and Kim Starr), oben rechts Asparagus setaceus und unten rechts Asparagus densiflorus Myersii

Die wichtigsten Arten und Sorten

Unsere Lieblingssorten
Weitere Sorten zum Entdecken
Asparagus plumosus - Feder-Spargel

Asparagus plumosus - Feder-Spargel

Dieser Spargel begeistert mit seinem hellgrünen, gefiederten Laub, das ihm eine leichte, luftige Wirkung verleiht.
  • Höhe bei Reife 50 cm
Asparagus densiflorus var. meyeri - Meyers Zierspargel

Asparagus densiflorus var. meyeri - Meyers Zierspargel

Diese Sorte trägt apfelgrünes, büscheliges Laub aus kegelförmigen, gefiederten Blättern. Daher die Namen Katzenschwanz oder Garten-Fuchsschwanz.
  • Blütezeit Juli
  • Höhe bei Reife 45 cm
Asparagus sprengeri - Sprengers Zier-Spargel

Asparagus sprengeri - Sprengers Zier-Spargel

Asparagus sprengeri trägt sattgrüne, fein gegliederte Blätter, die an Wedel von Farnen erinnern.
  • Blütezeit August, September
  • Höhe bei Reife 80 cm
Asparagus pseudoscaber Spitzenschleier - Zierspargel

Asparagus pseudoscaber Spitzenschleier - Zierspargel

Diese Sorte wächst im Topf drinnen ebenso gut wie im Freiland. Sie trägt zudem leichtes, gefiedertes Laub.
  • Blütezeit Juni für August
  • Höhe bei Reife 1,10 m

DéEntdecken Sie andere Zierspargel - Asparagus

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Spargel im Topf: wann und wie pflanzen?

Zimmer-Asparagus wird am besten im Frühjahr gepflanzt, da er sich dann optimal an seine neue Umgebung gewöhnen und kräftig weiterwachsen kann. Er lässt sich jedoch auch zu anderen Jahreszeiten pflanzen, sofern Zeiten mit starker Kälte oder großer Hitze vermieden werden.

Das ideale Substrat

Asparagus gedeiht in einem leichten, drainierenden und leicht humusreichen Substrat. Ideal ist eine Mischung aus Blumenerde für Grünpflanzen, Sand oder Perlite zur Drainage sowie etwas Kompost oder Torf, um eine gute Wasserspeicherung zu gewährleisten. Wichtig ist, einen zu kompakten Boden zu vermeiden, der die knolligen Wurzeln ersticken könnte.

Der richtige Standort

Asparagus liebt sanftes, indirektes Licht. Ideal ist daher ein heller Standort ohne direkte Sonne, die sein zartes Laub verbrennen könnte. Ein Standort mit Morgen- oder Abendsonne ist optimal, doch Halbschatten wird toleriert. Die Pflanze verträgt beheizte Räume, bevorzugt aber eine Temperatur zwischen 15 und 25 °C sowie mäßige bis hohe Luftfeuchtigkeit. Bei zu trockener Luft vergilben die Phyllokladien und fallen leichter ab. Regelmäßiges Besprühen mit kalkfreiem Wasser oder ein Luftbefeuchter können dem entgegenwirken.

Welcher Topf ist geeignet?

Asparagus entwickelt ein kräftiges, knolliges Wurzelsystem, das den Topf schnell ausfüllen kann. Wählen Sie daher für eine Jungpflanze einen breiten, tiefen Topf mit mindestens 20 bis 25 cm Durchmesser und ein atmungsaktives Material wie Terrakotta, das die Verdunstung überschüssiger Feuchtigkeit fördert. Auch ein Kunststofftopf ist geeignet, speichert jedoch mehr Wasser, weshalb die Wassergaben angepasst werden müssen. Achten Sie stets auf Abzugslöcher, damit keine Staunässe entsteht.

Asparagus im Topf pflanzen: Schritte

  1. Topf vorbereiten: Legen Sie eine Schicht Blähton oder Kies auf den Topfboden, um die Drainage zu verbessern.
  2. Substrat einfüllen: Mischen Sie die Blumenerde mit Sand oder Perlite und geben Sie einen Teil davon in den Topf.
  3. Pflanze einsetzen: Nehmen Sie den Asparagus vorsichtig aus seinem bisherigen Topf. Sind die Wurzeln sehr dicht, lockern Sie sie leicht mit den Fingern.
  4. Positionieren und andrücken: Setzen Sie die Pflanze mittig ein und füllen Sie rundherum Substrat auf, bis die Wurzeln bedeckt sind. Drücken Sie es leicht an, ohne es zu verdichten.
  5. Mäßig gießen: Gießen Sie direkt nach dem Pflanzen reichlich und lassen Sie die Oberfläche der Blumenerde vor dem nächsten Gießen leicht antrocknen.

Asparagus umtopfen

Da Asparagus schnell wächst, muss er alle 1 bis 2 Jahre umgetopft werden, meist im Frühjahr. Einen Umtopfbedarf erkennen Sie daran, dass Wurzeln aus den Abzugslöchern wachsen oder das Wachstum trotz guter Pflege nachlässt. Gehen Sie beim Umtopfen wie beim Pflanzen vor. Wählen Sie einen etwas größeren Topf, der 2 bis 3 cm mehr Durchmesser hat, und erneuern Sie einen Teil des Substrats, um frische Nährstoffe zuzuführen.

Hinweis: Wird die Pflanze zu groß, können Sie bei dieser Gelegenheit auch den Wurzelstock teilen. Schneiden Sie dazu vorsichtig Stücke der knolligen Wurzeln ab, die jeweils einige Triebe tragen, und ziehen Sie so mehrere Jungpflanzen heran.

Asparagus: Anbau und Pflege

Der Spargel für den Innenbereich ist eine robuste und pflegeleichte Pflanze. Mit einigen regelmäßigen Pflegemaßnahmen behält er jedoch sein schönes, zartes Laub und seine Vitalität.

Gießen: das richtige Maß finden

Der Spargel bevorzugt ein leicht feuchtes, aber niemals nasses Substrat. Sein knolliges Wurzelsystem kann Wasser speichern, sodass er gelegentliches Vergessen des Gießens gut verträgt.

  • Im Frühjahr und Sommer, während des aktiven Wachstums, gießen Sie etwa ein- bis zweimal pro Woche und lassen die Oberfläche der Blumenerde zwischen den Wassergaben abtrocknen.
  • Im Herbst und Winter reduzieren Sie die Häufigkeit auf einmal alle 10 bis 15 Tage, da die Pflanze in die Ruhephase eintritt und weniger Wasser benötigt.

Das Gießwasser sollte kalkfrei und zimmerwarm sein, idealerweise Regen- oder gefiltertes Wasser. Vermeiden Sie unbedingt stehendes Wasser im Untersetzer, da es Wurzelfäule begünstigt.

Düngen: das Wachstum fördern

Eine Nährstoffzufuhr sorgt dafür, dass der Spargel sein dichtes, sattgrünes Laub behält.

  • Von März bis September geben Sie alle 2 bis 3 Wochen Flüssigdünger für Grünpflanzen.
  • Im Winter kann das Düngen pausieren oder auf einmal im Monat reduziert werden, wenn die Pflanze leicht weiterwächst.

Wenn Ihr Spargel trotz guter Wasserversorgung gelb wird, kann ein Nährstoffmangel die Ursache sein. In diesem Fall können häufigeres Düngen oder ein Umtopfen in frisches Substrat ihm neue Kraft geben.

Rückschnitt: ist er nötig?

Der Spargel benötigt keinen regelmäßigen Rückschnitt. Ein wenig Pflege sorgt jedoch für einen harmonischen Wuchs.

  • Schneiden Sie trockene oder gelbe Triebe an der Basis ab, um die Bildung neuer Triebe anzuregen.
  • Um sein Wachstum zu begrenzen oder ihm wieder eine kompaktere Form zu geben, können Sie im Frühjahr einige Triebe zurückschneiden. Die Pflanze verträgt den Rückschnitt gut und treibt schnell wieder aus.
  • Bei Kletterpflanzen wie Asparagus plumosus können Sie die Triebe an einer Stütze entlangführen oder kürzen, wenn sie zu ausladend werden.

Vorsicht und wichtige Hinweise

  • Achten Sie auf zu trockene Luft: Der Spargel verträgt eine sehr trockene Umgebung schlecht, besonders im Winter bei laufender Heizung. Regelmäßiges Besprühen oder ein Luftbefeuchter hilft ihm, sein dichtes Laub zu behalten.
  • Vermeiden Sie direkte Sonne: Ein zu heller Standort kann Verbrennungen an den Phyllokladien verursachen.
  • Vorsicht vor kalter Zugluft: Er mag keine Temperaturen unter 10 °C.
  • Behandeln Sie ihn vorsichtig: Einige Sorten wie Asparagus sprengeri haben winzige Dornen an ihren Trieben, die Hautreizungen verursachen können.

→ Auch interessant: Spargel für den Innenbereich: Pflege zu jeder Jahreszeit

asaparagus setaceus

Farn-Spargel

Mögliche Schädlinge und Krankheiten bei Zimmer-Spargel

Spargel ist robust und relativ widerstandsfähig, kann aber von Schädlingen und Krankheiten befallen werden – besonders in Innenräumen, wo trockene, stehende Luft Probleme begünstigt.

Häufige Schädlinge

  • Die Rote Spinne: Diese winzigen Milben treten vor allem bei zu trockener Luft auf. Sie verursachen eine Gelbfärbung des Laubs und feine Gespinste unter den Trieben. Besprühen Sie das Laub mit Wasser oder stellen Sie eine Wasserschale daneben, um die Luftfeuchte zu erhöhen. Bei Befall können Sie die Blätter mit einem feuchten Tuch abwischen und mit Seifenwasser besprühen.

  • Die Wollläuse: Sie bilden kleine, watteartige Nester an den Triebansätzen oder unter den Phyllokladien. Diese Parasiten saugen Pflanzensaft und schwächen die Pflanze. Entfernen Sie sie mit einem in 70-prozentigem Alkohol getränkten Wattestäbchen oder mit verdünnter Schmierseife.

  • Die Blattläuse: Sie sind seltener und siedeln sich manchmal an neuen Trieben an. Ein kräftiger Wasserstrahl oder eine Mischung aus Wasser und Schmierseife kann sie entfernen.

  • Die Thripse: Diese winzigen Insekten hinterlassen silbrige Flecken auf den Blättern und schwächen die Pflanze. Tägliches Besprühen mit kalkarmem Wasser kann helfen.

Mögliche Krankheiten

  • Wurzelfäule: Sie entsteht meist durch zu viel Wasser oder eine schlechte Drainage. Die fleischigen Wurzeln faulen, und die Pflanze welkt rasch. Gießen Sie maßvoll und achten Sie auf Abzugslöcher im Topf. Bei Befall topfen Sie den Spargel nach dem Entfernen fauler Wurzeln in trockenes Substrat um.

  • Blattflecken und Gelbfärbung: Braune oder gelbe Flecken können durch zu direkte Sonne, zu trockene Luft oder Nährstoffmangel entstehen. Ausgewogene Düngung und eine passende Luftfeuchte helfen, das Problem zu begrenzen.

  • Schimmel und Pilze: Zu viel Feuchtigkeit und schlechte Luftzirkulation können Schimmel auf dem Substrat oder an den Trieben fördern. Reduzieren Sie dann das Gießen und lüften Sie den Raum.

Vorbeugung und Pflegetipps

  • Lüften Sie den Raum regelmäßig, um feuchtigkeitsbedingte Krankheiten zu vermeiden.
  • Kontrollieren Sie das Laub und die Triebansätze gelegentlich, um Parasiten früh zu erkennen.
  • Vermeiden Sie Staunässe und verwenden Sie gut drainierendes Substrat, um Wurzelfäule vorzubeugen.
  • Reinigen Sie das Laub gelegentlich mit einem feuchten Tuch, um Staub zu entfernen und Schädlingsbefall zu begrenzen.

Asparagus vermehren?

Spargel lässt sich hauptsächlich auf zwei Arten vermehren: durch Teilung der Wurzelknollen und durch Aussaat. Die Teilung ist die einfachste und schnellste Methode, während die Aussaat mehr Geduld erfordert.

Horstteilung (die einfachste und schnellste Methode)

Die Teilung ist ideal, um Spargel zu vermehren und zugleich eine zu dicht gewachsene Pflanze im Topf zu verjüngen. Sie erfolgt im Frühjahr beim Umtopfen, wenn die Pflanze wieder wächst.

So gehen Sie vor:

  1. Pflanze aus dem Topf nehmen: Lösen Sie den Spargel vorsichtig, indem Sie an die Topfseiten klopfen, damit sich die Wurzeln lösen, ohne beschädigt zu werden.
  2. Horste teilen: Teilen Sie den Wurzelballen mit den Händen oder einem scharfen Messer in mehrere Stücke. Jedes Stück muss Wurzelknollen und mehrere gesunde Triebe enthalten.
  3. Teilstücke eintopfen: Setzen Sie jedes Teilstück in einen neuen Topf mit frischer, leichter und gut drainierender Blumenerde.
  4. Leicht gießen: Mäßiges Gießen hilft der Pflanze beim Anwachsen, ohne Wurzelfäule zu riskieren.

Die neuen Pflanzen wachsen schnell weiter und bilden innerhalb weniger Wochen ein schönes Blattwerk.

Aussaat (langwierige und heikle Methode)

Die Vermehrung durch Aussaat ist möglich, wenn der Spargel rote oder schwarze Beeren gebildet hat, die Samen enthalten. Diese Methode braucht mehr Zeit, da die Samen mehrere Wochen zum Keimen benötigen und die Pflanze mehrere Monate oder sogar Jahre braucht, um eine stattliche Größe zu erreichen.

Wie sät man Spargel aus?

  1. Samen ernten: Sobald die Beeren reif sind (rot oder schwarz), lösen Sie die Samen heraus und reinigen sie gründlich unter Wasser.
  2. Samen einweichen: Lassen Sie sie 24 Stunden in lauwarmem Wasser einweichen, damit die Samenschale weicher wird und die Keimung erleichtert wird.
  3. Substrat vorbereiten: Verwenden Sie eine Mischung aus leichter, sandiger Blumenerde für eine gute Drainage.
  4. Oberflächlich aussäen: Verteilen Sie die Samen auf der Blumenerde und bedecken Sie sie mit einer dünnen Substratschicht.
  5. Feuchtigkeit und Wärme halten: Gießen Sie leicht und stellen Sie den Topf an einen warmen (20–25 °C), hellen Standort ohne direkte Sonne. Decken Sie den Topf mit Frischhaltefolie ab oder verwenden Sie ein Mini-Gewächshaus, um die Feuchtigkeit zu halten.
  6. Geduld! Die Keimung kann 3 bis 6 Wochen oder länger dauern. Sobald die Keimlinge gut entwickelt sind, können Sie sie einzeln pikieren.

Alexandra erklärt Ihnen mehr unter: Wie vermehrt man Spargel?

Zimmer-Spargel: Standort und Deko

Mit seinem luftigen, zarten Laub passt sich Asparagus an viele Einrichtungsstile an und verleiht ihnen eine elegante, leichte natürliche Note. Besonders gut eignet er sich für bohemische, skandinavische, tropische und Vintage-Ambientes, fügt sich dank seiner dekorativen Wirkung aber auch in modernere Räume ein.

Wo kommt er besonders schön zur Geltung?

  • Hoch oben oder hängend: Herabhängende Sorten wie Asparagus sprengeri machen sich wunderschön in Hängekörben oder auf Wandregalen, von denen ihr Laub frei herabfallen kann.
  • Auf einem Möbelstück oder einer hellen Fensterbank: Asparagus plumosus mit seinen elegant gebogenen Trieben findet auf einer Konsole, Kommode oder in einem Bücherregal Platz und bringt Grün ins Zuhause, ohne den Raum zu beschweren.
  • Im offenen Terrarium: Seine feine, leichte Erscheinung macht ihn zum idealen Kandidaten für ein offenes Terrarium, in dem er mit anderen tropischen Pflanzen wie Fittonie und Moos zusammenleben kann.
Asparagus als Zimmerpflanze und Deko

Asparagus setaceus, Asparagus sprengeri und Kokedama mit Asparagus plumosus (© Gergerly Hideg)

Welcher Topf bringt ihn zur Geltung?

  • Ein Topf aus unbehandeltem Terrakotta: perfekt für einen bohemischen, Landhaus- oder mediterranen Stil. Zudem sorgt er für eine gute Drainage.
  • Ein Keramiktopf in neutralen Tönen (Weiß, Beige, Hellgrau): ideal für eine skandinavische oder minimalistische Einrichtung, die die zarte Struktur des Laubs hervorhebt.
  • Ein Übertopf aus Weide oder Rattan: perfekt für eine natürliche, warme Atmosphäre.
  • Ein Makramee-Hängetopf: betont die luftige Wirkung von Asparagus, besonders bei herabhängenden Sorten.
  • Ein Glasterrarium: Für einen moderneren Look oder Urban-Jungle-Stil kann Asparagus plumosus in einem großen offenen Terrarium kultiviert werden, wo sein feines Laub einen märchenhaften Effekt erzeugt.

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Asparagus plumosus