7 Bambus für volle Sonne

7 Bambus für volle Sonne

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Geändert der 21. April 2026  durch Leïla 7 min.

7 Bambus-Sorten für volle Sonne: robust, vielfältig und anpassungsfähig. Blattbambus und Buschbambus brauchen trotz Sonne kühle Wurzeln.

Schwierigkeit

Pleioblastus pygmaeus 'Distichus'

Der Pleioblastus pygmaeus ‘Distichus’, ein Zwergbambus und Bodendecker, zeichnet sich durch seine kompakte Wuchsform und kleinen, leuchtend grünen Blätter aus. Er ist winterhart und verträgt gelegentliche Trockenheit. Dank seiner ausläuferbildenden Rhizome breitet er sich rasch aus und bildet einen dichten Teppich – ideal für Böschungen, niedrige Hecken oder als Rasenersatz in wenig betretenen Bereichen. Ein jährlicher Rückschnitt im zeitigen Frühjahr genügt, um ihn in Form zu halten. Dieser Bambus passt sich verschiedenen Klimaten und Böden an, sofern schwere, feuchte Böden vermieden werden. Seine grünen, dünnen und hohlen Halme werden meist nicht höher als 60 cm.

Sein halbimmergrünes, glänzendes Laub harmoniert gut mit anderen Pflanzen, kann sie jedoch mitunter überwuchern. Um seine Ausbreitung zu kontrollieren, empfiehlt sich der Einsatz einer Rhizomsperre. Dieser vielseitige Bambus eignet sich für Zen-, Natur-, exotische oder moderne Gärten und kann am Rand eines Unterholzes, als niedrige Einfassung oder im Topf auf Balkon und Terrasse gepflanzt werden. Für einen abwechslungsreichen Garten kombinieren Sie ihn mit Ziergräsern wie Federborstengras oder Chinaschilf, die einen Kontrast in Form und Bewegung schaffen, oder – in einem anderen Stil – mit hängenden Nadelgehölzen.

Pleioblastus

Bashania fargesii

Bashania fargesii, ein äußerst robuster Bergbambus, besticht durch gerade, widerstandsfähige Stoppeln für extreme Höhenlagen. Seine mittelgroßen, dunkelgrünen Halme verfärben sich grausilbern. Das immergrüne, glänzend grüne Laub bildet üppige Kaskaden. Seine ausläuferbildenden Rhizome bedecken große Flächen – ideal für einen weitläufigen Naturgarten. Er wächst zu einem großen, lockeren Horst heran. Die tief in den Boden dringenden Rhizome machen ihn trockenheitsverträglich. Der aus China stammende Bambus wächst bis auf 2500 Meter Höhe. Junge Halme treiben im Frühjahr zahlreich aus und erreichen bis zu 3,5 Meter Höhe, unter günstigen Bedingungen auch mehr. Die langen, glänzenden Blätter unterstreichen seinen Reiz.

Der äußerst robuste und winterharte Bashania fargesii gedeiht an verschiedenen Standorten, von Sonne bis Schatten, sogar auf armen, sauren Böden. Ideal für exotische Akzente in großen Zen-, Natur- oder modernen Gärten. Zur Wachstumskontrolle empfiehlt sich eine Rhizomsperre. In großen Gärten sorgt dieser Bambus im Hintergrund eines Staudenbeets oder am Teichrand für eine spektakuläre Wirkung. Pflanzen Sie Zwergkoniferen wie Pinus mugo oder Waagerechten Wacholder zu seinen Füßen.

bashania fargesia

Blattbambus flexuosa

Phyllostachys flexuosa ist ein mittelgroßer Zierbambus mit biegsamer Wuchsform und ausladenden Horsten. Seine dünnen Halme wechseln je nach Sonneneinstrahlung von Grün zu Gelb und verleihen ihm einen dekorativen Charme. Als einziger Blattbambus verträgt er Kalk und sogar salzhaltige Bedingungen gut und eignet sich daher ideal für Küstengärten. Er erreicht gewöhnlich eine Höhe von 4 bis 6 Metern. Kennzeichnend sind seine anmutige Wuchsform und die biegsamen Stoppeln, die sich bogenförmig neigen.

Dieser Bambus ist bemerkenswert anpassungsfähig: Er wächst sowohl in der Sonne als auch im Halbschatten und verträgt unterschiedliche Klimabedingungen, einschließlich extremer Kälte bis -23 °C. Um Staunässe zu vermeiden, benötigt er einen gut drainierten Boden. Obwohl er mäßig ausläuferbildend ist, empfiehlt sich in kleinen Gärten eine Rhizomsperre. Als Solitär oder im Horst gepflanzt, kommt seine gebogene Wuchsform besonders gut zur Geltung. Phyllostachys flexuosa kann auch als Hecke verwendet werden. Er lässt sich mit geschnittenem Buchsbaum oder Formschnittgehölzen kombinieren, um Struktur und Bewegung zu schaffen. Für eine Zen-Ecke im Garten können Sie ihn mit Steinen, Wasser oder Skulpturen zu einer ruhigen, harmonischen Gestaltung verbinden.

Phyllostachys flexuosa

Goldener Flachrohrbambus

Phyllostachys aurea, auch Goldener Flachrohrbambus, ist eine mittelgroße, mäßig ausläuferbildende und weit verbreitete Bambus-Art. Die anisgrünen Halme färben sich bei Sonne mit zunehmendem Alter orange und tragen immergrünes, hellgrünes Laub. Der winterharte Bambus wird bis zu 6 m hoch und dient oft als Sichtschutz in Hecken oder im Hintergrund von Beeten. Dieser aus China und Japan stammende Bambus bildet dichte Horste mit oberflächlichen Rhizomen. Seine geraden, stabilen Halme zeichnen sich durch dicht stehende Knoten aus. Die schmalen, lanzettlichen, immergrünen Blätter stehen entlang der Halme in dichten Büscheln.

Phyllostachys aurea eignet sich ideal als Solitär, für Gehölzgruppen oder freiwachsende Hecken. Im asiatischen Garten lässt er sich mit Azalee oder Alpenrose kombinieren und schafft so einen Kontrast aus Farbe und Form. Im modernen Garten passt er zu Ziergräsern und sorgt für eine strukturierte, zeitgemäße Wirkung. In kleinen oder städtischen Gärten kann er im Kübel stehen und für einen exotischen, vertikalen Akzent sorgen.

Um seine Ausbreitung zu begrenzen, empfiehlt sich bei der Pflanzung eine Rhizomsperre.

Phyllostachys aurea

Hibanobambusa tranquillans 'Shiroshima'

Der Hibanobambusa tranquillans ‘Shiroshima‘ ist ein kompakter Bambus mit panaschiertem Laub. Seine leuchtenden, hellgrünen und cremeweißen Blätter machen ihn zu etwas Besonderem. Er bleibt klein, verbindet aber das attraktive Laub von Sasa mit den kräftigeren Halmen der Phyllostachys. Der leicht zu kultivierende Bambus ist winterhart, trockenheitsverträglich und für verschiedene Standorte geeignet. Ob als Sichtschutzhecke oder Solitär: Zur Kontrolle seiner Ausbreitung benötigt er eine Rhizomsperre. Die grünen, manchmal cremeweiß gestreiften Halme werden 2 bis 3 m hoch. Das immergrüne, leuchtende Laub bleibt auch im Winter attraktiv. Die Blätter sind an neuen Halmen größer, leicht überhängend und können im Frühjahr einen rosafarbenen Rand zeigen.

Dieser wahrscheinlich aus Japan stammende Hybrid-Bambus ist robust und hält Temperaturen bis -20 °C stand. Er passt gut zu Pflanzen mit purpurfarbenem oder dunklem Laub, etwa Purpurglöckchen oder Acer palmatum ‘Dissectum’. So entsteht ein eindrucksvoller Farbkontrast.

Bambus

Echter Narihirabambus

Der Echte Narihirabambus ist ein majestätischer Breitblattbambus, ideal für hohe Hecken, Sichtschutz oder Windschutz. Mit seiner kompakten, säulenförmigen Wuchsform, den farbigen Halmen und dem dichten Laub bringt er dekorative Akzente und einen Hauch Exotik in den Garten. Er zeichnet sich durch gerade, glänzende, mittelgrüne Halme mit purpur-braunen Streifen aus, die mit zunehmendem Alter, vor allem in der Sonne, purpurfarbene Töne annehmen. Diese bis zu 7 m hohen Halme tragen große, grüne, glänzende und lanzettliche Blätter. Die halbimmergrünen Halm-Scheiden bilden mit ihrer perlmuttartigen Farbe einen interessanten Kontrast.

Für einen asiatischen Garten kombinieren Sie ihn mit Azaleen oder Alpenrosen, um einen Kontrast aus Farbe und Form zu schaffen. Der Echte Narihirabambus eignet sich ideal für hohe Hecken oder als Solitär und harmoniert gut mit anderen Bambusarten. Er wurde mit dem Award of Garden Merit ausgezeichnet.

Echter Narihirabambus, japanischer Bambus

Fargesia robusta

Fargesia robusta: winterhart, sonnenverträglich, horstbildend und bis 4 m hoch. Für Hecken, Kübel, Sicht- und Windschutz – langsam wachsend.

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Phyllostachys flexuosa