9 Heckensträucher für trockenen Boden
Robuste Hecke: schöne, pflegeleichte Sträucher
Inhaltsverzeichnis
Für trockene Böden eignen sich viele immergrüne, farbige Heckensträucher für dichte oder natürliche Sichtschutzhecken. Entdecken Sie 9 Heckensträucher, die trockenen Boden meistern.
Plantfit hilft Ihnen, die passenden Pflanzen auszuwählen.
Braut-Myrte – Myrtus communis 'Tarentina'
Mit kleinem, derbem, glänzend dunkelgrünem Blattwerk blüht die Tarentina-Myrte, Myrtus communis ‘Tarentina’, im Hochsommer von Juli bis September überreich.
Auf ihrem dichten, dunklen Laub erscheinen zahlreiche kleine weiße Blüten mit auffälligen Staubblättern. Sie duften und wirken leicht, wie Schneeflocken.
In durchlässigem Boden relativ winterhart und anspruchslos, ist diese Sorte im sonnigen wie schattigen Trockengarten unverzichtbar. Die immergrünen, sehr aromatischen Blätter glänzen auf beiden Seiten und erinnern an Buchsbaum.
Ihre Trockenheitsverträglichkeit, ihr langsames Wachstum und ihre Toleranz gegenüber häufigem Rückschnitt machen sie ideal für Hecken, die Terrasse oder zur Blüte im Unterholz eines Kiefernwaldes.

Die Myrte ‘Tarentina’ verträgt sommerliche Trockenheit und schmückt den Sommer auch auf kalkhaltigem Boden mit weißen Blüten und Früchten
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7 Heckensträucher für SüdlageMastixbaum oder Pistazie – Pistacia lentiscus
Pflegeleicht, der Pistacia lentiscus fürchtet nur kalte Winter, besonders als Jungpflanze. Ein gut eingewachsenes Exemplar im Alter von 4 oder 5 Jahren verträgt kurze Fröste von etwa -12 bis -15 °C.
Er ist ein immergrüner Strauch mit kleinen, glänzenden, dicht stehenden Fiederblättchen und bildet einen bemerkenswerten Bodendecker. Schnell entsteht ein üppiges Beet oder eine bis zu 2 m hohe Hecke. Sein schönes, aromatisches, dunkelgrünes Laub bleibt auch bei längerer Trockenheit erhalten. Da er salzhaltige Gischt verträgt, ist er für Küstenlagen bestens geeignet. Wie der Wintergrüne Lorbeer, der Westliche Erdbeerbaum, die Myrte und die Klebsame eignet er sich perfekt für die immergrüne Grundstruktur des Gartens.
In einer freiwachsenden Hecke lässt er sich auch mit Perückensträuchern und sommergrünen Pfaffenhütchen mit prachtvollen Herbstfarben kombinieren. Sein dunkles Laub bildet interessante Kontraste zu Sträuchern mit grauem Laub. Er trägt sehr reichlich leuchtend rote, überraschende und dekorative Beeren. Außerdem bildet er häufig farbige Auswüchse, sogenannte Gallen, die durch zwei Parasiten verursacht werden. Diese Gallen gefährden die Gesundheit der Pflanze nicht.

Sehr fruchttragend: leuchtend rote Beeren auf immergrünem, stets dekorativem Laub
Lorbeerschneeball – Viburnum tinus 'Eve Price'
Viburnum tinus ‘Eve Price’: Robuster, immergrüner Lorbeerschneeball mit dichter Wuchsform, rosa Blüten und Vogelfrüchten – ideal für Hecken.
Schmalblättrige Steinlinde – Phillyrea angustifolia
Botanischer Verwandter des Ölbaums, bildet Phillyrea angustifolia von Natur aus einen kleinen Baum mit kurzem, meist einstämmigem Wuchs. Seine Krone ist ausladend und trägt feine, lange, leuchtend grüne Blätter. Kleine, duftende cremefarbene Blüten erscheinen im Mai und Juni in Blattachsel-Büscheln. Gießen ist nicht nötig. Danach bilden sich kleine, bläuliche Früchte, die Vögel schätzen. In freier Natur wird der Strauch selten höher als 3 m und breiter als 2 m. In trockenem, nährstoffarmem Boden wächst er eher langsam, in tiefem, fruchtbarerem Boden etwas schneller.
Er treibt bronzefarbene junge Triebe, aus denen schmale, längliche Blätter entstehen. Sie sind ledrig, 3 bis 5 cm lang und 1 cm breit, oben kräftig graugrün, auf der Unterseite heller und filzig. Sie glänzen leicht.
Die Blüte von März bis Mai ist eher unscheinbar und cremeweiß, leicht grünlich. Die Blüten stehen in kleinen Büscheln in den Blattachseln, duften zart und sind bienenfreundlich. Anschließend entwickeln sich Steinfrüchte mit einem Kern, die bei Vögeln beliebt sind. Im Herbst färben sie sich bei Reife schwarzblau.
Der kleine Baum kann in trockenem, nährstoffarmem Boden viele Jahre alt werden. Der pflegeleichte Steinliguster fürchtet nur sehr strenge Winter, besonders in jungen Jahren. Ein gut eingewachsenes, 4 oder 5 Jahre altes Exemplar verträgt kurze Fröste von etwa -12 bis -15 °C. Da ihm salzhaltige Gischt nichts ausmacht, eignet er sich ideal für Küstenlagen, als Beet- oder Heckenpflanze auch im Schatten.

Das dichte, feine, hellgraue Laub des Steinligusters eignet sich ideal für eine lockere, pflegeleichte Hecke. Auf die üppige, duftende cremeweiße Blüte folgen bläuliche Beeren.
Panachierter Immergrüner Kreuzdorn – Rhamnus alaternus argenteovariegata
Noch eine in der Provence bekannte Art: Rhamnus alaternus ‘Argenteovariegata’ ist die weiß panaschierte Form des Immergrünen Kreuzdorns. Der Strauch zählt zu den schönsten Gehölzen für schattige Trockengärten. Seine unscheinbare, duftende und bienenfreundliche Frühjahrsblüte wird an weiblichen Pflanzen von hübschen roten Beeren gefolgt, die bei Reife schwarz werden und im Herbst Vögel erfreuen. Er eignet sich für schwierige Standorte wie Unterholz und Küstengärten, da er salzhaltige Gischt verträgt.

Sein hellgrünes, weiß panaschiertes Laub verträgt jeden Standort, auch volle Sonne. Die kleinen rötlichen Früchte werden später schwarz
Feuerdorn – Mittelmeer-Feuerdorn 'Teton'
Pyracantha coccinea ‘Teton’ ist eine Feuerdorn-Sorte mit dichterem, buschigerem und aufrechterem Wuchs als herkömmliche Sorten. Sie ist resistent gegen Feuerbrand und Rindenkrebs und ebenso blühend und fruchttragend: Weiße, bienenfreundliche Blüten werden von hübschen Beeren in Goldorange bis Orangegelb gefolgt.
Als Hecke oder Spaliergehölz an einer Mauer gehört Pyracantha coccinea ‘Teton’ zu den wichtigsten Farbgebern im Garten auf trockenem Boden. Dieser Strauch ist unglaublich robust und selbst auf mageren Böden sehr einfach zu kultivieren.
Seine zahlreichen Vorzüge verdienen es, über die reine Funktion einer Dornenhecke hinaus in die Gartengestaltung integriert zu werden.

Pflegeleicht: Pyracantha ‘Teton’ ist zu jeder Jahreszeit ein Schmuckstück im Garten
Oleander – Nerium oleander
Direkt aus dem Mittelmeerraum stammend, Oleander sind mäßig winterharte Blütensträucher (kurzzeitig bis -8 bis -10 °C), die eine Höhe von 5 m erreichen können. Sie kommen sogar eingebürgert in einigen Regionen wie Korsika oder Sardinien vor.
Ihre immergrünen Blätter stehen zu dritt in Wirteln oder gegenständig. Sie sind länglich, ledrig und dunkelgrün und machen den Oleander zu einer sehr eleganten Hecke. Pflanzen Sie Ihren Oleander in voller Sonne an einen warmen, vor Nordlage und kalten Winden geschützten Standort in fruchtbaren oder angereicherten, gut drainierten Boden.
Im Freiland übersteht er nach guter Verwurzelung trockene Perioden. Im Kübel halten Sie den Boden während der warmen Jahreszeit ausreichend frisch. Sorgen Sie für eine gute Drainage am Kübelboden, indem Sie etwas Gartenerde unter die Blumenerde mischen. Geben Sie anschließend Kompost als Oberflächendünger hinzu und mulchen Sie.
Wählen Sie den Oleander ‘Emilie’, einen schönen immergrünen Strauch mit buschiger Wuchsform und langer, üppiger Blüte in leuchtendem Hellrosa von Juni bis Oktober. Der winterharte, salznebelverträgliche Oleander kann an einem gut eingewachsenen Standort kurze Fröste um -8 bis -10 °C überstehen. Er ist ideal für eine Hecke am Meer.

Der Oleander ‘Emilie’ verbindet Schlichtheit, Pflegeleichtigkeit und Blütenfülle für ein stets gelungenes Ergebnis
Wintergrüne Ölweide – Elaeagnus × ebbingei 'Viveleg'
Elaeagnus ebbingei ‘Viveleg’ ist eine Verbesserung der Sorte ‘Gilt Edge’ mit außergewöhnlicher Wuchskraft und dunklerem, dekorativ goldgelb bis cremegelb berandetem Laub. Dieser Kultivar wächst schnell, ist gut winterhart und widerstandsfähig gegen sommerliche Trockenheit.
Er bildet einen stark verzweigten Strauch mit aufrechter, dichter und kompakter Wuchsform, der selten mehr als 2,50 m hoch und 1,50 m breit wird. Das immergrüne Laub besteht aus ledrigen, ganzrandigen, lanzettlichen Blättern mit dunkelgrüner Oberseite und leuchtend goldgelbem Rand sowie perlmuttgrüner Unterseite mit kleinen bronzefarbenen Punkten. Die jungen Triebe sind intensiv bronzebraun punktiert, ebenso die jungen Blätter im Frühjahr.
Die unscheinbaren Blüten erscheinen von September bis November in den Blattachseln. Sie duften köstlich, sind sehr bienenfreundlich und nektarreich. Anschließend entwickeln sich länglich-ovale, bei Reife kupferfarbene Früchte mit einem ölhaltigen Samen. Diese vitamin- und antioxidantienreichen Früchte sind für Menschen essbar und bei Vögeln beliebt.
Elaeagnus besitzt ein besonderes Wurzelsystem, das den Boden anreichern kann, ähnlich wie die Wurzeln der Hülsenfrüchtler.

Diese Ölweide Elaeagnus ebbingei ‘Viveleg’ mit frischgrünem, goldgelb berandetem Laub erhellt selbst den grauesten Himmel, da sie salzhaltige Gischt und Luftverschmutzung verträgt
Säckelblume – Ceanothus azureus 'Concha '
Ceanothus azureus ‘Concha’ ist eine prächtige immergrüne Säckelblume. Dieser winterharte Kalifornische Flieder ist anspruchslos an den Boden, verträgt Sonne und Trockenheit und gedeiht langfristig besser auf armen, leichten Böden. Er bevorzugt Regionen mit milden Wintern.
Der große Strauch mit rundlicher Wuchsform blüht im Frühjahr und überrascht mit einer üppigen, duftenden Blüte in besonders dunklem Blau. Er bildet dekorative purpurrote Knospen, die sich zu so zahlreichen marineblauen Blütenrispen öffnen, dass sie sein schönes, glänzendes, dunkelgrünes Laub fast vollständig verdecken und einen purpurvioletten Eindruck erzeugen.
Erics Tipps: Säckelblumen stammen aus dem kalifornischen Chaparral, einer Macchia, in der sie sich ohne Bewässerung und mit nur wenigen seltenen Regenfällen entwickeln und blühen. Befolgen Sie seine einfachen, vernünftigen Ratschläge: Vermeiden Sie einen tief liegenden Standort sowie die Nähe zu Bewässerungsanlagen oder Rasenflächen.

Eine üppige, hängende Blüte aus Rispen sternförmiger, blauer Blüten beim Kultivar ‘Concha’
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