Der Anbau von Lampionblumen
Wie sät, pflanzt und kultiviert man die Blasenkirsche?
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Die Lampionblume wird für ihre kleinen, fleischigen und saftigen Beeren geschätzt, die sehr dekorativ sind, da sie in einem kelchförmigen Gebilde eingeschlossen sind, das an eine kleine Laterne erinnert. Die Beeren sind je nach Sorte gelb, orange oder violett und schmecken süß und leicht säuerlich. Die Bezeichnung Lampionblume umfasst tatsächlich drei nahe verwandte Pflanzen, die manchmal miteinander verwechselt werden:
- die Physalis peruviana oder „Andenkirsche“,
- die Physalis pruinosa oder „Erdkirsche“ und „Kap-Johannisbeere“,
- die Physalis ixocarpa oder „Tomatillo“.
Obwohl alle auf die gleiche Weise kultiviert werden, unterscheiden sie sich dennoch durch die Größe und Farbe ihrer Früchte, aber auch durch ihre Wuchsform (aufrecht oder kriechend).
→ Entdecken Sie auch unseren ausführlichen Artikel über die Lampionblume.
Wo kann man die Lampionblume anbauen?
Lampionblumen gehören zur selben Familie wie die Tomate. Wie diese bevorzugen sie nährstoffreiche, drainierende Böden und benötigen Wärme und Licht, um Früchte zu tragen. Sie sollten an einem sonnigen Standort, idealerweise vor kalten Winden geschützt, gepflanzt werden. Beobachten Sie Ihren Garten daher aufmerksam, um seine Sonneneinstrahlung zu bestimmen, und wählen Sie entsprechend den geeignetsten Standort. In kühlen Regionen ist die Pflanzung unter Schutz (Gewächshaus) eine gute Lösung, um schöne Ernten zu erzielen.
Wann und wie sät man Lampionblumen?
Die Aussaat erfolgt an einem warmen Ort im Haus oder in einem beheizten Anzuchtbereich, idealerweise bei 20 °C (mindestens 18 °C). Am besten sät man im März aus, für die Anzucht im Gewächshaus können die Jungpflanzen jedoch bereits ab Februar vorbereitet werden.
- Füllen Sie Töpfe mit spezieller Aussaaterde.
- Säen Sie die Samen auf der Oberfläche des Substrats aus.
- Bedecken Sie sie mit einer dünnen Schicht Blumenerde und drücken Sie diese leicht an.
- Gießen Sie mit feinem Brausestrahl mithilfe einer Gießkanne mit Brause oder eines Sprühgeräts.
Die Keimung dauert etwas länger und kann bis zu drei Wochen in Anspruch nehmen.

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Wann und wie pflanzt man es?
Die Pflanzung im Garten erfolgt, sobald keine Frostgefahr mehr besteht, in der Regel ab Mitte Mai. Sie erfolgt in zuvor aufgelockertem Boden (oder in großen Töpfen auf dem Balkon). Die Jungpflanzen werden mit einem Abstand von etwa einem Meter zueinander gesetzt.
- Bereiten Sie zunächst den Boden vor: Entfernen Sie das Unkraut und lockern Sie die Erde mithilfe eines Spatens auf. Zögern Sie nicht, etwas gut verrotteten Kompost einzuarbeiten.
- Heben Sie ein Pflanzloch aus, das zwei- bis dreimal so groß wie der Wurzelballen ist.
- Nehmen Sie die Lampionblume aus ihrem Topf und pflanzen Sie sie ein in die Mitte des Pflanzlochs. Drücken Sie die Erde anschließend leicht an.
- Gießen Sie reichlich.
- Zögern Sie nicht, am Fuß der Lampionblume eine Mulchschicht auszubringen, damit der Boden länger frisch bleibt.
Die Andenkirsche muss an einen Stab gebunden werden, während Sie die Erdkirsche und das Tomatillo mit ihrer von Natur aus kriechenden Wuchsform wachsen lassen können.
Wie pflegt man die Lampionblume?
Im Gegensatz zu Tomaten müssen Lampionblumen nicht zurückgeschnitten werden. Ihre Pflege besteht im regelmäßigen Unkrautjäten, Hacken und Gießen. Diese Arbeiten reduzieren sich, wenn Sie den Boden beispielsweise mit dünnen, nacheinander aufgebrachten Schichten zuvor getrockneten Rasenschnitts oder mit Laub mulchen. Diese Schutzschicht hält die Erde zudem feucht und ermöglicht es, die Abstände zwischen den Wassergaben zu verlängern.

Krankheiten und Parasiten
Abgesehen von Weißen Fliegen, die im Gewächshaus häufig auftreten, und gelegentlichen Blattläusen haben Lampionblumen nur wenige Schädlinge. Diese lassen sich leicht durch das Spritzen von Pfefferminzjauche oder Wasser mit Schmierseife beseitigen.
Was Krankheiten betrifft, ist keine artspezifisch, doch die Pflanzen können von Rost befallen werden.
Um diese durch einen Pilz verursachte Krankheit zu vermeiden:
- vermeiden Sie das Beregnen,
- halten Sie unbedingt die Pflanzabstände ein,
- spritzen Sie bei Bedarf Bordeauxbrühe.
Wann und wie erntet man Lampionblumen?
Der Ertrag ist in der Regel reichlich, doch Fruchtansatz und Reifung verlaufen langsam: Bis zu den ersten Früchten müssen Sie 120 Tage rechnen. Sie werden im Spätsommer und Frühherbst geerntet, wenn der Kelch vertrocknet oder die Früchte von selbst auf den Boden fallen.

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