Hakonechloa im Topf kultivieren

Hakonechloa im Topf kultivieren

Unsere Tipps für dieses schöne Ziergras auf Balkon oder Terrasse

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 11. November 2025  durch Jean-Christophe 5 min.

Hakonechloa (Japangras) wächst langsam, ist pflegeleicht und gedeiht im Schatten, in frischem Boden und im Topf. Tipps zu Kultur, Pflege und Teilung.

→ Alles über Hakonechloa und ihre Partner.

Schwierigkeit

Welcher Topf und welches Substrat?

Topfgröße und Material

Hakonechloa wächst langsam und braucht daher keinen besonders großen Topf. Ein Gefäß mit etwa 30 cm Durchmesser und Höhe reicht aus.

  • Materialien wie Terrakotta oder Steinzeug gehören zu den porösesten. Sie lassen die Erde besser atmen, doch das Wasser im Substrat verdunstet auch schneller, sodass häufigeres Gießen nötig sein kann. Sind sie glasiert, verlieren sie diese Eigenschaften. Natürlich sollten Sie in jedem Fall frostharte Töpfe wählen, damit sie im Winter nicht platzen.
  • Kunststoff und Verbundmaterialien sind leichter und bieten Formen und Farben, die viel Gestaltungsspielraum lassen. Sie halten außerdem die Feuchtigkeit gut, was Japangras schätzt.
  • Stein ist schwer, doch wenn er besser zur Gestaltung passt, spricht nichts gegen dieses Material. Auch Holz ist ein edler Werkstoff, sofern es entsprechend behandelt wurde und dadurch länger haltbar ist.
  • Metall erhitzt sich in der Sonne sehr schnell. Es kann jedoch nützlich sein, um beispielsweise einen wenig ansehnlichen Kunststofftopf zu verdecken.

Wasserreservoirs im Pflanzgefäß verlängern die Gießintervalle, und ein Untersetzer schafft einen Wasservorrat, der sich während der Saison als nützlich erweisen kann (im Winter drehen Sie den Untersetzer um und stellen den Topf darauf).

Japangras im Topf, welcher Topf für Hakonechloa

Hakonechloa macra ‘Beni-Kase’

Welches Substrat für Japangras?

Hakonechloa bevorzugt neutrale bis saure, eher leichte und humusreiche Böden. Ist Ihr Boden nicht kalkhaltig, können Sie ihn als Grundlage verwenden und zu gleichen Teilen mit hochwertiger Blumenerde mischen. Geben Sie zwei Handvoll Kompost und eine Handvoll Hornspäne dazu, um das Gras langfristig mit Nährstoffen zu versorgen. Haben Sie keine Gartenerde zur Hand, verwenden Sie einfach gute Blumenerde.

Jean-Christophes Tipp: Um die Wasserspeicherung zu verbessern, mische ich ein Wasserspeichermittel wie Stockosorb unter das Substrat. Beachten Sie dabei die Angaben auf der Verpackung.

Welcher Standort ist ideal?

Japangras gedeiht im lichten Unterholz. Vor praller Sonne schützen; im feuchten Klima ist mehr Sonne möglich. Auf Balkon und Terrasse Südlage meiden.

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Wann und wie Japangras im Topf pflanzen?

Sobald Sie den passenden Topf ausgewählt und das Substrat vorbereitet haben, können Sie mit dem Pflanzen beginnen. Die beste Pflanzzeit für Japangras ist das zeitige Frühjahr. Gehen Sie dabei wie folgt vor:

  1. Stellen Sie den Anzuchttopf in reichlich Wasser, damit der gesamte Wurzelballen durchfeuchtet wird;
  2. Legen Sie eine alte Tonscherbe oder einen größeren Stein über das Abzugsloch. So wird verhindert, dass die Erde beim Gießen zu schnell ausgespült wird;
  3. Füllen Sie Ihr Substratgemisch in den Topf und setzen Sie die Pflanze mittig hinein. Die Oberseite des Wurzelballens sollte einige Zentimeter unter dem Topfrand liegen;
  4. Füllen Sie mit dem restlichen Substrat auf und drücken Sie es leicht an;
  5. Gießen Sie reichlich, bis das gesamte Substrat gut durchfeuchtet ist;
  6. Bedecken Sie die Erde mit einer Mulchschicht. Mineralischer Mulch (Kies, Schieferplättchen …) ist langlebiger und setzt auf Wunsch einen farbigen Akzent. Organischer Mulch (Leinenstroh, Rinde, Kakaoschalen …) versorgt die Pflanze beim Zersetzen mit Nährstoffen. Sie müssen lediglich regelmäßig nachfüllen, ohne die Pflanze zu ersticken;
  7. Stellen Sie den Topf an den gewünschten Platz, auf einen Untersetzer, der als Wasservorrat für die Wurzeln dient. Die Verdunstung dieses Wassers kommt außerdem dem Laub zugute.

Pflege, Rückschnitt & Tipps

Hakonechloa: Pflegeleichte Staude für Anfänger, winterhart bis -15 °C. Regelmäßig gießen, im Frühjahr altes Laub entfernen und Kompost oder Stickstoffdünger einarbeiten.

Japangras umtopfen und teilen

Auch wenn sich das Japangras nur sehr langsam entwickelt, wird es im Topf nach einigen Jahren zu eng. Ist die Blumenerde deutlich abgesackt oder sind die Wurzeln eingeengt (zum Prüfen Pflanze austopfen), ist es Zeit zum Umtopfen. Das erneuert das Substrat und schafft Platz. Durch Teilung entstehen neue Pflanzen zum Auspflanzen oder Verschenken. Am besten im Frühjahr teilen, wenn das Wachstum beginnt, nach dem Rückschnitt des trockenen Laubs. In milden Regionen ist auch eine Teilung im Herbst möglich, doch dann entgeht Ihnen der dekorative Anblick des Grases.

  1. Topfen Sie Ihr Japangras aus;
  2. Mit einem scharfen Werkzeug teilen Sie den Wurzelballen in mehrere Stücke. Die Anzahl hängt von Ihren Zielen ab: Zum Verjüngen einfach halbieren. Für mehrere Pflanzen in kleinere Stücke teilen; sie brauchen länger, bis sie sich voll entwickeln;
  3. Pflanzen Sie die Teilstücke sofort in einen passenden Topf mit geeignetem Substrat;
  4. Gießen und mulchen Sie.

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