Japangras: Pflanzen, Pflege & Schnitt
Inhaltsverzeichnis
Japangras kurz erklärt
- Japangras (Hakonechloa) ist ein mehrjähriges Süßgras, das wegen seiner weich überhängenden, schattige Gartenbereiche aufhellenden Blätter kultiviert wird.
- Das humusreiche, frische Böden bevorzugende Japangras liebt das gedämpfte Licht von Waldrändern und lichten Unterwäldern.
- Es wächst langsam und breitet sich allmählich zu wunderschönen, kaskadenartig wachsenden Polstern aus.
- Es gibt nur eine Art, Hakonechloa macra, doch zahlreiche Sorten bieten Blätter in einer Farbpalette von einfarbigem Grün bis zu eleganten Panaschierungen.
- Das winterharte Japangras bleibt mit seinem marzeszenten Laub lange dekorativ.
Das Wort unseres Experten
Sommergrüne Staude aus der Familie der Süßgräser ist die Hakonechloa eine aus Japan stammende Pflanze. Unter unseren Klimabedingungen wird sie selten höher als 50 cm und besitzt feines Laub, das ein wenig an Bambus erinnert. Ihr lockerer Wuchs verleiht ihr zudem eine ausgesprochen japanische Note.
Der größte Reiz des Japangrases liegt in seinem Laub. Die feinen Rispen, die im Sommer an den Spitzen der Halme erscheinen, können zwar einen zarten, luftigen Akzent setzen, doch kultiviert wird es vor allem wegen seiner linearen, bogig überhängenden Blätter. Die Blätter sind bei der Wildart Hakonechloa macra einheitlich grün oder zeigen Panachierungen in Grün, Creme, Gelb oder Gold wie bei Hakonechloa macra aureola. Im Herbst können manche Sorten rote bis orange Farbtöne annehmen, etwa Hakonechloa macra ‘Nicolas’.
Alle Hakonechloa bevorzugen frische, durchlässige, humusreiche Böden. Anders als viele Süßgräser fühlen sie sich im Schatten oder Halbschatten wohl. An sonnigeren Standorten sind die Färbungen intensiver, allerdings muss dort regelmäßiger auf ausreichendes Gießen geachtet werden.
Die winterharte, langsam wachsende Staude breitet sich allmählich durch Rhizome aus und bildet mit der Zeit wunderschöne kuppelförmige Horste.
Sie hat keine natürlichen Feinde, und selbst Schnecken interessieren sich nicht für sie! Am meisten fürchtet sie Trockenheit im Boden.
Die Pflege ist unkompliziert: Das abgestorbene Laub wird vollständig zurückgeschnitten. Im Frühjahr lässt sie sich durch Teilung der Horste vermehren.
Beschreibung und Botanik
Steckbrief
- Gebräuchlicher Name Japangras
- Blüte Sommer
- Height 30 bis 50 cm
- Exposition Halbschatten, Schatten
- Art des Bodens neutral bis sauer, frisch, aber durchlässig, humusreich, leicht
- Winterhärte -15 °C
Hakonechloa verdankt ihren Namen ihrer Herkunftsregion. Dieses Gras wächst tatsächlich natürlich an den felsigen Hängen der japanischen Hauptinsel in der Region des Hakone-Berges. Ihr ursprünglicher Lebensraum zeigt, dass Japangras, von englischsprachigen Gärtnern ‘Hakone Grass’ genannt, frische, aber durchlässige und humusreiche Böden bevorzugt. Es kann jedoch auch auf etwas lehmigem und schwerem Boden wachsen, wenn dieser frisch bleibt. Die Färbung des Laubs, besonders im Herbst, ist an einem sonnigeren Standort intensiver. Hakonechloa verträgt auch Schatten, ideal ist jedoch gedämpftes Licht.
Diese Staude gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae), ebenso wie Chinaschilf, Federgras und Federborstengras. Hakonechloa ist monotypisch: Es gibt nur eine Art, Hakonechloa macra, doch durch Hybridisierung wurden einige Kultivare gewonnen, die eine Auswahl an sehr leuchtenden Laubfarben ermöglichen, etwa bei Hakonechloa macra ‘All Gold’, oder mit attraktiven Panaschierungen wie bei Hakonechloa macra aureola.
Alle zeigen lineare Blätter, die von Halmen mit überhängender Wuchsform getragen werden und Horste bilden, die etwa 30 Zentimeter hoch werden, nach einigen Jahren manchmal auch höher, bei der kräftigsten Wildform Hakonechloa macra sogar bis zu 50 cm.
Ihre geschmeidige Wuchsform erinnert an ein großes Kissen, das sich in einen Wasserfall verliebt hat. Dieses japanische Gras breitet sich anmutig aus und bildet eine Reihe aufeinanderfolgender Wellen. Sein Wachstum ist recht langsam und braucht einige Jahre, bis es seine volle Größe erreicht.
Im Herbst verändert das Laub allmählich seine Farben. Einige Japangräser nehmen goldene Töne an, während andere, wie Hakonechloa macra ‘Nicolas’, bronzefarbene bis orangefarbene Töne zeigen.

Das Laub der Hakonechloa ist elegant und dekorativ: H. macra, H. macra ‘Aureola’, H. macra ‘All Gold’ und H. macra ‘Naomi’
Wie viele Gräser mit wintergrünem Laub bleibt auch Hakonechloa einen Teil des Winters dekorativ.
Entdecken Sie Hakonechloa macra ‘All Gold’ im Video:
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10 Gräser, die Sie in Ihrem Garten haben solltenVerschiedene Japangras-Sorten
Japangras mit einfarbigem Laub
[produkt sku=”829412″ blog_description=”Die reine Art. Sie ist robuster und trockenheitsverträglicher, außerdem besonders üppig. Ihre elegante, einfarbig grüne Kuppelform begrünt auch schattige Böschungen.” template=”listing1″ /]
[produkt sku=”7912″ blog_description=”Die gelbste und leuchtendste Sorte! Ihr vollständig goldenes Laub fällt schon von Weitem auf. In einem großen blauen Topf mit runder Form wirkt sie auf einer schattigen Terrasse besonders schön.” template=”listing1″ /]
Japangras mit panaschiertem Laub
[produkt sku=”811992″ blog_description=”Vielleicht die beliebteste panaschierte Sorte. Ihr elegantes, gelbes Laub mit dunkelgrünen Streifen leuchtet im Schatten. Im Herbst kann es intensiv goldene Farbtöne annehmen.” template=”listing1″ /]
[produkt sku=”9081″ blog_description=”Grünes Laub mit weißen oder cremefarbenen Streifen. Eine elegante, dezente Sorte, die unter Bäumen im gedämpften Licht ihren Platz findet.” template=”listing1″ /]
Japangras mit buntem Laub
[produkt sku=”81138″ blog_description=”Ein angesagter Kultivar! Sein dekoratives, leichtes Laub zeigt sich die ganze Saison über schön grün und verfärbt sich dann allmählich im Herbst vollständig purpurrot.” template=”listing1″ /]
[produkt sku=”84973″ blog_description=”Eine neue Mutation der Sorte ‘All Gold’ mit ebenso gelbem, leuchtendem Laub, dessen Spitzen sich im Laufe der Saison allmählich rot färben. Im Herbst glänzt sie mit goldenen, orangenen und purpurfarbenen Tönen.” template=”listing1″ /]
[produkt sku=”8295″ blog_description=”Ihr goldgrünes Laub zu Saisonbeginn verfärbt sich im Herbst purpur. Etwas weniger wüchsig, wirkt sie in einem Topf auf einer kühlen Terrasse oder einem Balkon besonders schön.” template=”listing1″ /]
[produkt sku=”81196″ blog_description=”Eine prächtige Sorte mit Herbstfarben zwischen Gold, Orange und Bronze. Neben anderen Pflanzen mit schönen Spätjahrsfarben bildet sie einen attraktiven Rahmen und setzt sie zugleich wirkungsvoll in Szene.” template=”listing1″ /]
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Japangras pflanzen
Wo Hakonechloa pflanzen?
Als Schatten- und Halbschattenstaude pflanzen Sie dieses Japangras unter Bäumen und Sträuchern, die ihm in der warmen Jahreszeit wohltuenden Schutz vor der brennenden Sonne bieten. Hakonechloa fühlt sich an kühlen Böschungen, in lichten Wäldern und an Waldrändern wohl. Nördlich der Loire verträgt sie auch einen sonnigen Standort leichter, sofern der Boden frisch bleibt.
Sie können auch Beete punktieren oder deren Ecken markieren und dadurch weicher gestalten. In der Nähe eines Gewässers verstärken sie mit ihrer schirmartigen Wuchsform den Eindruck von Frische und profitieren zugleich von der Luftfeuchtigkeit.
Die Wuchsform des Japangrases bildet auch einen wunderbaren Kontrast zu eher mineralisch geprägten Umgebungen. Für eine flächige Wirkung oder große Wellen pflanzen Sie 4 bis 6 Jungpflanzen pro m².
Hakonechloa bevorzugt vor allem Böden mit guter Feuchtigkeit, die ein üppiges Wachstum und schöne Färbungen des Laubs ermöglichen. Leichte, neutrale oder saure, humusreiche Substrate sorgen für ein kräftiges Wachstum und üppige Polster, unter denen Unkraut erstickt wird. Sie kann jedoch auch in schwererem, lehmigem Boden wachsen, sofern ihre Rhizome stets ausreichend Wasser erhalten.
Das Japangras schmückt auch sehr einfach Balkone und Terrassen. Es eignet sich hervorragend für die Kultur im Topf. Einige Sonnenstunden, etwa am Tagesanfang oder -ende, bringen die schönsten Farben hervor. Vermeiden Sie jedoch voll nach Süden ausgerichtete Standorte, an denen die drückende Hitze der Pflanze zusetzt. Grundsätzlich fühlen sich panaschierte oder goldfarbene Sorten (wie Hakonechloa macra aureola oder Hakonechloa macra ‘All Gold’) im Schatten wohler. Andere, wie Hakonechloa macra ‘Nicolas’, profitieren von einem helleren, aber nicht brennend heißen Standort, um ihre Farben besser zur Geltung zu bringen.
In jedem Fall erfordert ihr langsames Wachstum etwas Geduld, bis sich ihre unvergleichliche grafische Wirkung voll entfaltet.
→ Entdecken Sie auch unseren Ratgeber zu langsam einwachsenden Pflanzen

Hakonechloa macra ‘Naomi’ in der Nähe eines Gewässers
Wann pflanzen?
Die beste Pflanzzeit für Hakonechloa ist das zeitige Frühjahr.
Wie pflanzen?
Pflanzung im Freiland:
- Stellen Sie den Anzuchttopf ins Wasser, damit der Wurzelballen vollständig durchfeuchtet wird. Bereiten Sie währenddessen den Boden vor.
- Lockern und zerkrümeln Sie die Erde bis zur Tiefe eines Spatenblatts auf einer Fläche von etwa 40 cm Seitenlänge.
- Arbeiten Sie eine Schaufel reifen Kompost und eine Handvoll gut verrotteten Mist ein. Sie können zusätzlich eine Handvoll organischen Langzeitdünger mit hohem Stickstoffgehalt, etwa Hornspäne, einarbeiten. Seine langsame Zersetzung fördert eine gute Wurzelbildung und versorgt den Boden langfristig. Das Laub erhält durch den Stickstoff alles, was es für ein kräftiges Wachstum braucht. Schwere Böden lockern Sie mit Flusssand auf.
- Füllen Sie das Pflanzloch mit dieser Mischung und heben Sie mit der Hand eine Mulde aus, in die Sie die Jungpflanze setzen. Die Oberseite des Wurzelballens muss bündig mit dem Boden abschließen.
- Drücken Sie die Erde mit der Hand an, ohne sie zu verdichten, und gießen Sie reichlich, auch wenn es regnet! Besonders zu Beginn müssen Sie je nach Wetter und Standort weiter gießen.
- Bringen Sie rund um die Pflanze eine 5 cm dicke Mulchschicht aus (zum Beispiel Laub oder zerkleinertes Holz), um die Feuchtigkeit zu bewahren und Hakonechloa zum Ausbreiten anzuregen. Je nach gewünschter Gestaltung können Sie auch mineralischen Mulch (Kies, Schieferplättchen, Sand …) verwenden.
Pflanzung im Topf:
- Stellen Sie den Anzuchttopf in eine Schüssel oder einen Eimer mit Wasser, bis der Wurzelballen vollständig durchtränkt ist.
- Bringen Sie zunächst eine gute Drainageschicht ein und füllen Sie den Topf mit guter Gartenerde oder nährstoffreicher Blumenerde (bei Bedarf mit Kompost), der Sie eine Handvoll Hornspäne beimischen. Die Verwendung von Wasserspeicherkristallen kann sinnvoll sein, da der Boden im Topf schneller austrocknet als im Freiland (beachten Sie die Dosierung auf der Verpackung). Das Substrat sollte etwa 5 cm unter dem oberen Rand des Gefäßes enden.
- Setzen Sie die Jungpflanze in die Mitte des Topfes, drücken Sie die Erde leicht an und gießen Sie vorsichtig in kleinen Mengen, bis Wasser aus den Abzugslöchern läuft.
- Bringen Sie eine leichte mineralische Mulchschicht auf (Kies, Sand, feine Schieferplättchen …). Sie bewahrt die Feuchtigkeit, begrenzt das Aufkommen konkurrierender Pflanzen und wirkt dekorativ. Verwenden Sie keinesfalls zu schwere, voluminöse Materialien (große Kieselsteine) oder dicke Materialien (Gewebe, Kunststoff …).
Achten Sie anschließend darauf, dass das Substrat niemals vollständig austrocknet. Ein Untersetzer kann in der warmen Jahreszeit einen wohltuenden Wasservorrat schaffen. Im Winter drehen Sie den Untersetzer um. Wählen Sie ausreichend breite Töpfe, damit sich das Japangras frei entfalten kann.
→ Mehr erfahren Sie in unserem Ratgeber: Hakonechloa im Topf kultivieren
Lesen Sie auch
Grafisches Beet für kühlen SchattenPflegen
Wie viele Gräser benötigt Hakonechloa macra nur wenig Pflege für eine maximale dekorative Wirkung.
Ihre einzige wirkliche Aufgabe besteht darin, den Boden stets frisch zu halten.
Ansonsten genügt ein jährlicher Rückschnitt am Ende des Winters: Schneiden Sie alle trockenen Halme auf etwa 3 bis 5 cm über dem Boden zurück.
Geben Sie eine Handvoll Kompost, um die Pflanze gut zu versorgen.
Bei Kultur im Topf gehen Sie genauso vor. Nach einigen Jahren müssen Sie die Pflanze aus dem Topf nehmen und das Substrat erneuern. Dies ist auch nötig, wenn das Japangras zu groß geworden ist und der Topf zu klein ist.

Leuchtende Herbstfärbung des Laubs von Hakonechloa ‘Nicolas’ / Das auch im Winter dekorative Laub von Hakonechloa ‘Aureola’
Vermehren
Zur Vermehrung im Frühjahr eine gut eingewachsene Pflanze teilen, sobald neue Triebe erscheinen. Nur so bleibt die Sorte echt.
Wurzelstock teilen
- Vertrocknetes Laub schneiden, Wurzelstock ausgraben und in mehrere Stücke teilen.
- Sofort einpflanzen und gießen.
- Im Topf Japangras herausnehmen und teilen. Substrat wechseln, einpflanzen, mulchen und gießen.
Japangras im Garten kombinieren
Hakonechloa ist ein prachtvolles Ziergras, das sich sowohl im Topf als auch im Freiland kultivieren lässt. Bei der Topfwahl können Sie Ihrer Inspiration folgen. Das goldene Laub von Hakonechloa macra ‘All Gold’ bildet beispielsweise einen herrlichen Kontrast zu einem tiefblauen Topf. Ideal als Solitärpflanze zur Verschönerung einer Patioecke, Terrasse oder eines Balkons mit kühler Atmosphäre.Setzen Sie in die Mitte eines großen Topfes eine Imperata cylindrica ‘Red Baron’ mit rotem, aufrechtem Laub, die Sie mit Hakonechloas umgeben. Ein garantierter Blickfang!
Mehrere Töpfe setzen mit ihren geschwungenen, beruhigenden Formen Akzente, die sich im Wind wiegen.

Hakonechloa eignet sich gut für die Topfkultur: Hakonechloa macra ‘Beni Kaze’
Die Bedingungen, unter denen Japangras wächst, werden von vielen anderen Pflanzen geschätzt. Daher gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sie miteinander zu kombinieren.
Umgeben Sie den Fuß schöner Bäume oder Sträucher mit freiem Stamm mit Japangras und schaffen Sie so einen passenden Rahmen und integrieren Sie es problemlos in Gestaltungen verschiedenster Stilrichtungen.
Schlichte Atmosphäre: Setzen Sie auf Blätter!
Das Laub von Hakonechloa ist nicht nur schön, sondern harmoniert auch hervorragend mit anderen Schattenpflanzen mit dekorativem Laub. Spielen Sie mit verschiedenen Grüntönen, Kontrasten bei Formen und Texturen oder setzen Sie farbliche Kontraste. Ein so gestaltetes Beet kann ebenso schön sein wie ein Blütenbeet.
Stellen Sie sich ein Beet vor, das von einem niedrigen Teppich aus Soleirolia bedeckt ist, aus dessen unvergleichlich weicher Fläche ein oder mehrere Exemplare von Hakonechloas emporragen. Im Hintergrund setzen Sie einen Fächer-Ahorn, zum Beispiel mit purpurfarbenem Laub wie bei Acer palmatum dissectum ‘Garnet’. Ein Kontrast aus Farben und Formen, der immer eine sichere Wahl ist.
Schaffen Sie mit den riesigen exotischen Blättern von Gunnera maticata oder Tetrapanax eine üppige Wirkung, oder mit denen von Fatsia japonica ‘Spider’s Web‘ mit cremeweiß gesprenkeltem Grün. Wenn Sie weniger Platz haben, wählen Sie eine Rodgersie mit bescheideneren Ausmaßen.

Ein Beispiel für eine Laubkombination im Unterholz: Hakonechloa macra, Ligularia dentata, Farne (Dryopteris affinis, Dryopteris filix-mas, Dryopteris wallichiana…) und verschiedene Funkien
Die glänzenden, ledrigen und immergrünen Blätter einer Pachysandra sorgen für eine dauerhafte Dekoration
Verstärken Sie die dekorative Wirkung mit den zart geformten Wedeln von Farnen wie Athyrium nipponicum pictum, dessen Laub wunderschöne metallische Reflexe zeigt, oder mit dem üppigen Laub einer Funkie.
Schaffen Sie mit Horsten von Ophiopogon grafische Akzente oder bringen Sie mit Bambus etwas fernöstliches Flair hinein und, wenn der Schatten nicht zu dicht ist, mit einer Nandina domestica, dem berühmten „Himmelsbambus“.
Lassen Sie eine Pieris das Ganze ergänzen und eine dezente Blütennote hinzufügen. Die Formen, Größen, Texturen und Farben des Laubs sorgen langfristig für Abwechslung, doch natürlich können Sie einige Zwiebeln ergänzen, um den Frühling zu markieren.
Lebendige Atmosphäre: Trauen Sie sich an Farben!
Japangras besitzt ein Laub, das mit einer großen Vielfalt blühender Stauden und Sträucher harmoniert. Es setzt seine Nachbarn in Szene, verbindet verschiedene Farben und sorgt als Akzent für Rhythmus während des größten Teils des Jahres.
Viele flach wachsende Bodendecker fühlen sich am Waldrand oder im lichten Unterholz wohl. Günsel bringt zwischen Mai und Juni einen blauen oder rosafarbenen Akzent und kann mit grünem oder purpurfarbenem Laub gewählt werden. Einige Lamium besitzen silbriges Laub und schmücken sich im Frühling oder Sommer mit weißen, gelben oder rosafarbenen Blüten, die an weniger exponierten Stellen des Gartens besonders leuchten. Elfenblumen gibt es in einer großen Farbpalette, sowohl beim Laub als auch bei den Blüten. Lassen Sie sich von Farfugium japonicum mit seinen gelben margeritenähnlichen Herbstblüten begeistern.

Eine Idee für eine farbenfrohe Kombination: Hakonechloa macra ‘All Gold’, Rose ‘Queen of Sweden’, Heuchera sanguinea ‘Leuchtkäfer’, Cirsium japonicum ‘Rose Beauty’ und das Laub von Cimicifuga simplex ‘James Compton‘, die später in der Saison blüht.
Bei den Sträuchern wählen Sie einen Daphne, dessen Duft Sie mitten im Winter betört, oder eine Hortensie, die zur Saisonmitte Farbe bringt.
Setzen Sie auf Blüten mit denen von Christrosen, Frauenmänteln, Akeleien und Fingerhüten, ohne die Storchschnäbel zu vergessen, etwa Geranium nodosum, die jedes Jahr zuverlässig wiederkommen.
Trauen Sie sich an eine Amsonia hubrichtii mit feinem Laub, das sich im Herbst wunderschön färbt. Wenn Sie erfahren im Gärtnern sind, versuchen Sie es mit Cardiocrinum giganteum, dessen große Lilienblüten sich im Sommer in bis zu 2 Metern Höhe öffnen. Viele weitere Frühlingszwiebeln oder Sommerzwiebeln sorgen für zusätzliche Farbtupfer. Mögen Sie Blüten im „Orchideenstil“? Dann wählen Sie Tricyrtis mit ihrem Ende des Sommers wie kleine Schmuckstücke ziselierten Aussehen.
Denken Sie auch in mineralisch gestalteten Bereichen an Hakonechloa. Sie können wahlweise die runden Formen betonen oder die Strenge von Steinelementen abmildern.
→ Entdecken Sie unsere Ideen für Kombinationen mit Hakonechloa
Schon gewusst?
Poaceae wachsen weltweit bis in die Antarktis: Über 12.000 Arten besiedeln trockene bis feuchte Lebensräume. „Gräser“ meint oft auch Seggen und Hainsimsen.
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Häufig gestellte Fragen
-
Warum bleibt mein Japangras kümmerlich?
Japangras ist ein langsam wachsendes Süßgras. Geduld ist nötig, bis es üppig wird. Ein stets frischer Boden ist wichtig: Trockenheit bremst das Wachstum.
-
Warum ist mein Japangras im Herbst nicht sehr farbenfroh?
Herbstfärbung: Sommer, wenig Regen, milde Tage, kühle Nächte und Boden beeinflussen die Farben. Japangras braucht Licht; im Schatten bleibt es blasser.
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