Koriander im Topf anbauen
Damit es lange im Jahr griffbereit ist!
Inhaltsverzeichnis
Koriander gehört zu den unverzichtbaren Küchenkräutern! Auch Chinesische Petersilie oder Arabische Petersilie genannt, wird er in der Küche für seine fein ziselierten Blätter und zitronig-pfeffrigen Samen geschätzt. Er verfeinert Salate, Marinaden und allerlei Gerichte. Neben seinem guten Geschmack steckt dieses Kraut voller gesundheitlicher Vorteile.
Sie können ihn ganz einfach im Topf anbauen und zum Kochen stets griffbereit haben.
Erfahren Sie alles über den erfolgreichen Anbau von Koriander im Topf, im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon!

Praktisch und in der Küche stets griffbereit
Koriander im Topf anbauen: Wann und wie?
Wann säen oder pflanzen?
Da Koriander nicht winterhart ist, wird er einjährig kultiviert. Unsere Koriander-Jungpflanzen werden von April bis August gepflanzt und von Juni bis Oktober geerntet.
Säen Sie Koriandersamen von März bis Juli für eine Ernte von Juni bis Oktober in mehreren Sätzen aus. Für eine frühe Ernte können Sie bereits ab März geschützt säen. Stellen Sie die Aussaat an ein sonniges Fenster oder in ein Mini-Gewächshaus. Etwa eineinhalb Monate nach der Aussaat können Sie die ersten Blätter ernten.
Unser Tipp: Säen Sie während der Saison mehrmals nach, damit Sie stets frischen Koriander zur Hand haben, denn er neigt zum Schossen.
Lesen Sie auch Gwenaëlles Tipps im Ratgeber Wie sät man Koriander?
Koriander im Topf säen
- Eine Schicht Tongranulat auf dem Topfboden verteilen
- Den Topf bis 2 cm unter den Rand mit Blumenerde füllen
- Die Erde mit der flachen Hand leicht andrücken
- Etwa zehn Koriandersamen pro Topf aussäen
- Mit 1 cm Blumenerde bedecken
- Bis zum Auflaufen regelmäßig fein besprühen (dies dauert etwa 15 Tage)
- Den Topf kühl aufstellen und das Substrat während des Auflaufens stets feucht, aber nicht nass halten
- Bei 2 bis 3 Blättern auf 2 bis 3 Pflanzen pro Topf vereinzeln

Korianderaussaat
Richtig pflanzen
- Für eine gute Drainage eine Schicht Tongranulat auf dem Boden des Topfs mit Abzugslöchern verteilen
- Etwa 10 cm Gemüseerde einfüllen
- Die Koriander-Jungpflanzen mit einem Abstand von 10 bis 20 cm in alle Richtungen setzen
- Mit Erde auffüllen
- Reichlich gießen
Lesen Sie auch
Koriander: Anbau, Ernte, VorteileWelche Topfart wählen?
Koriander wächst höher als breit und wird bis zu 50 cm hoch. Ideal ist ein gelochter Terrakotta- oder Kunststofftopf für den Wasserabfluss, 20 × 20 cm für eine Pflanze oder 40 × 40 cm für 2 bis 3 Pflanzen. Sie können ihn mit anderen Küchenkräutern mit ähnlichen Ansprüchen wie Basilikum, Petersilie und Dill pflanzen. Auch ein Balkonkasten eignet sich.

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Welches Substrat wählen?
Verwenden Sie gute, nährstoffreiche, ausreichend feuchtigkeitsspeichernde Blumenerde, vorzugsweise für Gemüsebeet und Kräuter. Sie liefert alle nötigen Nährstoffe für erfolgreich angebauten Koriander. Eine kleine Handvoll Flusssand macht die Erde lockerer.
Lesen Sie auch
7 unverzichtbare KräuterWelcher Standort für Koriander?
Koriander ist frostempfindlich! Warten Sie, bis die letzten Fröste endgültig vorbei sind – je nach Region ab April oder Mai –, bevor Sie den Topf auf die Terrasse oder den Balkon stellen. Platzieren Sie ihn in der Sonne oder während der heißesten Stunden im Halbschatten und geschützt vor Wind, der seine Stängel brechen könnte. Im Hochsommer kann die Nachmittagssonne ihm zu schaffen machen, da sie zu intensiv ist. Im Topf lässt sich das Gefäß leicht umstellen, sodass Ihre Pflanze stets am idealen Standort steht. Holen Sie den Topf ins Haus, wenn die Nächte kühl sind.
Im Haus stellen Sie ihn in die Nähe eines Fensters oder auf eine Fensterbank. Wählen Sie einen vor Zugluft geschützten Platz.

Töpfe mit Kräutern in der Sonne
Koriander im Topf pflegen?
Gießen
Im Topf ist regelmäßiges Gießen notwendig, da das Substrat dort schneller austrocknet als im Freiland. Wassermangel kann dazu führen, dass Koriander vorzeitig schosst. Gießen Sie dennoch nicht zu viel, sobald die Blumenerde trocken ist, kann das bei großer Hitze täglich nötig sein. Zu viel Wasser kann die Pflanze eingehen lassen. Beim Gießen gilt für Koriander: weder zu viel noch zu wenig! Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Koriander Wasser braucht, stecken Sie einen Finger 2 bis 3 cm tief in die Erde: Ist sie mehr als 3 cm tief trocken, ist es Zeit zu gießen.
Damit die Erde länger frisch bleibt, Sie weniger gießen müssen und das Substrat nicht zu schnell austrocknet, können Sie den Pflanzenfuß mulchen und so die Feuchtigkeit während der warmen Jahreszeit bewahren.
Welchen Dünger braucht Koriander?
Wie die meisten im Topf kultivierten Kräuter freut sich Koriander alle 3 Wochen über etwas Gemüsedünger. Dieser fördert die Bildung neuer Triebe.

Wie schneidet man Koriander im Topf?
Die frischen Blätter des Korianders werden nach Bedarf geerntet. Schneiden Sie kräftig grüne, weder gelbe noch welke Stängel mit einer Schere oder einfach mit dem Daumennagel an der Basis ab. Im Sommer bildet Koriander kleine weiße Blüten, aus denen sich kleine gerippte, essbare und aromatische Samen entwickeln. Sie können die Blüten stehen lassen oder bei ihrem Erscheinen abschneiden, um die Bildung neuer zarter Stängel anzuregen.
Koriander schosst recht schnell, daher sollten Sie häufig Blätter ernten und Blütenstängel laufend abschneiden, um das Schossen zu vermeiden. Möchten Sie jedoch im Spätsommer Koriandersamen ernten, lassen Sie die Pflanze Samen bilden. Schneiden Sie die Stängel bodennah ab, sobald die Samen hellbraun geworden sind, und ernten Sie sie, indem Sie die Dolden über Ihren Händen oder einem sauberen Tuch ausschütteln. Einige Samen können Sie aufbewahren und zum Würzen von Einlegegurken oder Terrinen verwenden oder sie im zeitigen Frühjahr im Warmen aussäen.

Was tun mit verwelktem Koriander?
Koriander stirbt auch im Haus schnell ab. Er verträgt Kälte nicht. Als einjährige Kräuterpflanze: Welke Büschel ab Spätsommer entsorgen.
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