Papyrus im Topf kultivieren
Papyrus im Topf erfolgreich kultivieren
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Papyrus ist eine rhizombildende Papyrusstaude für feuchte Standorte. Da sie wenig winterhart ist, kultivieren Sie sie im Topf und überwintern sie frostfrei. Unsere Tipps.
Papyrus im Topf: für welche Regionen?
Papyrusstaude und Zypergras: Der Wurzelstock hält -4 bis -8 °C aus und treibt im Frühjahr neu aus. Im Binnenland ist Kübelkultur nötig.
Lesen Sie auch
Papyrusstaude, Zypergras: pflanzen und pflegenWelche Papyrusstaude im Topf kultivieren?
Cyperus alternifolius ist nach wie vor der typische Papyrus für die Topfkultur. Die aus Madagaskar stammende, halb aquatische Pflanze stellt geringere Ansprüche an die Luftfeuchtigkeit als ihr ägyptischer Verwandter, Cyperus papyrus. Sie bleibt außerdem kleiner und ist leichter im Haus zu kultivieren, in einem Gefäß, das in eine flache Wasserschicht getaucht wird.

Cyperus alternifolius und Cyperus papyrus © Maja Dumat – Flickr
Inzwischen bieten neue Kultivare der Papyrusstaude, darunter ‘Cléopatra’ und ‘Akhenaton’, eine kompaktere Wuchsform und eignen sich besser für die Topfkultur. So ist Cyperus papyrus ‘Cleopatra’ eine 50 cm hohe Zwergsorte, die in einem Gefäß kultiviert werden kann, das in einen mit Wasser gefüllten Eimer gestellt wird. Dasselbe gilt für Cyperus papyrus ‘Akhenaton’, obwohl sie mit einer Höhe von 70 cm etwas kräftiger wächst als ‘Cleopatra’. Sie kann ebenfalls als Zimmerpflanze im Haus kultiviert werden.
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Welcher Topf für eine Papyrusstaude?
Das Horstwachstum ist sehr schnell und erfordert ein ausreichend großes Gefäß. Verwenden Sie daher einen Topf mit mindestens 25 cm Durchmesser, um Ihre Papyrusstaude darin zu kultivieren. Verfügt der Topf über ein Abflussloch, verschließen Sie es, damit die Feuchtigkeit erhalten bleibt und das Substrat nicht herausfällt.
Der Wechselblättrige Zypergras und der Cyperus papyrus können in ein Pflanzgefäß mit Wasserreservoir oder in einen Übertopf aus Zink oder mit Emaille-Beschichtung gesetzt werden, ohne dass die Wurzeln faulen. Diese Gefäße ermöglichen ihnen, mit den Füßen im Wasser zu leben, was ihnen als Sumpfpflanzen perfekt entspricht.
Lesen Sie auch
Cyperus papyrus überwinternWelches Substrat?
Papyrusstaude im Topf: Blumenerde mit lehmiger oder schluffiger Gartenerde, Kompost oder Hornmehl. Zuvor Blähton einfüllen.
Papyrus im Topf pflanzen: Wann und wie?
Die Papyrusstaude wird am besten im Frühjahr gepflanzt.

Wurzelballen und Wurzeln von Cyperus papyrus © Maja Dumat – Flickr
- Geben Sie zuerst Tongranulat und anschließend eine erste Substratschicht in den Topf.
- Setzen Sie anschließend den Wurzelballen der Papyrusstaude in die Mitte des Topfes, sodass der Hals auf Höhe der oberen Topfkante liegt.
- Füllen Sie das restliche Substrat ein und lassen Sie es gut um den Wurzelballen gleiten.
- Drücken Sie das Substrat um den Hals leicht an.
- Stellen Sie den Topf in einen tiefen, mit Wasser gefüllten Untersetzer.
- Gießen Sie reichlich.
Hinweis: Die Papyrusstaude sollte alle zwei Jahre im Frühjahr in ein größeres Gefäß umgetopft werden.
Wo Papyrusstaude im Sommer platzieren?
Stellen Sie Ihre Papyrusstauden in der warmen Jahreszeit, also vom Frühjahr bis zum Frühherbst, zwischen April/Mai und Oktober ins Freie.

Cyperus papyrus © Forest and Kim Starr – Flickr
Die Pflanze kann dann auf einer Terrasse, einem Balkon oder im Garten aufgestellt werden. Ideal ist ein Platz am Teichrand oder ein flaches Eintauchen samt Topf in den Teich.
→ Unser Tipp: Auch bei Trockenheit machen Papyrusstauden auf Ihrer Terrasse eine gute Figur! Setzen Sie sie in einen großen Topf ohne Abflussloch und füllen Sie ihn etwa alle 10 Tage mit Wasser. Stellen Sie sie an einen Platz, der in den heißesten Stunden im Schatten liegt, und genießen Sie ihr schnelles Wachstum sowie ihre unvergleichlich exotische Ausstrahlung!
Gießen und Düngen?
Die Papyrusstaude ist halb-aquatisch: Das Substrat stets feucht halten, ohne Wasser im Untersetzer. Apr.–Sept. 2-mal/Monat Flüssigdünger für Grünpflanzen im Topf drinnen oder auf der Terrasse.
Topf im Herbst hereinholen?
Stellen Sie Ihre Papyrusstaude im Herbst ins Haus, sobald die ersten Fröste angekündigt sind. Platzieren Sie sie möglichst an einem hellen, aber wenig oder gar nicht beheizten Standort. Auch im Winter muss der Topf im Wasser stehen.

Wenn Sie sie in Ihrer Wohnung aufstellen, sollten Sie das Laub gelegentlich besprühen, damit die Pflanze die trockene Raumluft besser verträgt. Damit sie nicht vergeilt, stellen Sie die Papyrusstaude im Topf unbedingt in einen sehr hellen Raum, vorzugsweise nahe einem gut belichteten Fenster. Achten Sie jedoch darauf, dass die Sonne durch die Scheibe keine Verbrennungen am Laub verursacht.
Achten Sie auf Weiße Fliegen und Rote Spinnen, die trockene, warme Luft bevorzugen.
Papyrus im Topf: Wann im Frühjahr nach draußen?
Papyrusstauden ab April hinausstellen, aber erst nach den letzten Frösten. Drinnen überwinterte Pflanzen an draußen gewöhnen, damit Laub nicht verbrennt.
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