Brombeere: Pflanzen, Rückschnitt und Pflege
Inhaltsverzeichnis
Brombeere oder Brombeerstrauch, kurz erklärt
- Die Brombeere ist ein Ausläufer bildender Strauch, der sich leicht absenken lässt und Brombeeren trägt.
- Die wild wachsende Brombeere ist bekannt und bildet spontan Brombeergestrüpp.
- Es gibt dornenarme bis völlig dornenlose Sorten für den Anbau im Garten.
- Die Brombeere lässt sich leicht an einer Pergola hochleiten.
- Die Brombeere wächst in Sonne oder Halbschatten auf jedem leichten, humusreichen, ausreichend frischen Boden und trägt große, saftige Früchte.
Das Wort unserer Expertin
Die Brombeere ist mit der Himbeere verwandt und zeichnet sich durch meist festere, schwarze Früchte aus, die im Spätsommer reifen. Sie gehört zur Familie der Rosengewächse.
Wild wachsende Brombeeren (Gewöhnliche Brombeere oder Wald-Brombeere Rubus fructicosus, Ulmenblättrige Brombeere Rubus ulmifolus usw.) sind holzige, rankende und kriechende Pflanzen, die auch über 1,50 m hoch werden, sich dank zahlreicher scharfer Dornen an Bäumen festhalten und mehrere Meter vom Wurzelstock entfernt Ableger bilden können. Diese stark dornigen Lianen, die häufig an Waldrändern oder in Hecken vorkommen, bilden manchmal undurchdringliche Niederwälder, sogenannte Brombeerdickichte. Das hält Liebhaber von Brombeeren jedoch nicht ab! Diese kleine, saftige Frucht mit ihrer schönen dunklen Farbe ist reich an Antioxidantien, Vitaminen und Mineralstoffen und schmeckt zugleich süß und säuerlich. In Frankreich liegen die wichtigsten Anbaugebiete in der Region Rhône-Alpes sowie im Limousin-Périgord und in Anjou; dort werden mehrere hundert Tonnen produziert.
Die meisten Sorten der kultivierten Brombeere haben wenige oder gar keine Dornen und liefern hohe Erträge mit oft sehr großen, runden oder eiförmigen Früchten von bis zu 2 cm Durchmesser, wie bei Loch Ness. Sie sind schwarz, aber auch rot, wie bei der Sorte Dorman Red. Einige Sorten sind remontierend, etwa Reuben, die von Mitte Juli bis November eine reiche Ernte großer schwarzer Früchte bietet. Es gibt kompakte, 1 m hohe Sorten, die sich auf dem Balkon kultivieren lassen, etwa Little Black Prince.
Brombeeren sind winterhart und pflegeleicht. Sie begnügen sich mit normalem Boden, bevorzugen jedoch fruchtbare, durchlässige und frische Böden. Ein vor praller Sonne geschützter, sonniger oder halbschattiger Platz an einer Mauer ist ideal und bringt im Winter das kahle Holz der biegsamen Triebe besonders schön zur Geltung. Aufrecht wachsende Sorten werden fächerförmig befestigt, während rankende Sorten eher waagerecht geleitet werden und eine Laube überwachsen können.
Botanische Beschreibung
Steckbrief
- Lateinischer Name Rubus fruticosus
- Familie Rosaceae
- Gebräuchlicher Name Brombeere, Brombeerstrauch
- Blüte von Mai bis Juli
- Height 2 bis 5 m lang
- Exposition volle Sonne ohne pralle Mittagssonne oder Halbschatten
- Art des Bodens jeder lockere, frische und gut durchlässige Boden, nicht zu kalkhaltig
- Winterhärte ausgezeichnet (-25 °C)
Die Brombeere gehört zur Gattung Rubus, die ursprünglich aus den Bergen des Kaukasus in Kleinasien stammt und sich in allen Regionen mit gemäßigtem Klima weltweit ausgebreitet hat. Die Gattung hat sich im Laufe der Zeit vielfältig entwickelt und mehrere hundert Arten hervorgebracht, darunter die Himbeere (Rubus idaeus) und die Brombeere (Rubus fruticosus). Rubus-Arten bilden Sträucher oder aufrecht wachsende bzw. rankende Kletterpflanzen mit sommer- oder immergrünem Laub. Einige Rubus-Arten werden als Zierpflanzen geschätzt, etwa Rubus cockburnianus mit seinen wunderschönen wachsartig weißen Trieben oder Rubus phoenicolasius mit rot behaarten Zweigen. Die Brombeere darf nicht mit dem weißen oder schwarzen Maulbeerbaum verwechselt werden, der wissenschaftlich Morus heißt und zur Ernährung der Seidenspinner diente.
In Frankreich kommen mehrere wild wachsende Brombeerarten vor, etwa die Wald-Brombeere (Rubus fruticosus), die im Schatten wächst, die Ulmenblättrige Brombeere (Rubus ulmifolius), eine lichtliebende Art mit weißer, flaumiger Blattunterseite, sowie die Acker-Brombeere (Rubus caesius) mit sehr feinen Dornen, die an Gewässerufern oder auf Aufschüttungen vorkommt. Rubus fruticosus ist eine äußerst vielgestaltige Art, die sich mit zahlreichen anderen Arten kreuzen kann. Brombeeren neigen dazu, Hecken zu besiedeln, und treten nach der Aufgabe landwirtschaftlicher Flächen häufig auf, da sie ökologisch eine Übergangsstufe zwischen Wiese und Wald darstellen. Nach einer natürlichen oder künstlichen Rodung erscheinen sie etwa innerhalb von fünf Jahren, zusammen mit Wildrosen. Einige Arten wachsen ausschließlich in der Sonne (R. ulmifolius), andere ausschließlich im Schatten (R. fruticosus).

Rubus fruticosus – botanische Illustration von P. J. Redouté
Brombeeren und Hybriden aus verschiedenen Kreuzungen von Himbeeren und Brombeeren (sogenannte Taybeeren) werden vor allem wegen ihrer Früchte kultiviert, die sich in Größe, Farbe und Säuregrad unterscheiden. Diese Beere wird in Europa und Amerika seit etwa 2.000 Jahren verzehrt.
Die Brombeere ist eine dornige Kletterpflanze mit zusammengesetzten Blättern aus 3 bis 7 Fiederblättchen, leuchtend grün, 8 bis 20 cm lang und mit deutlich sichtbaren Blattadern. Ihre bereifte, manchmal flaumig behaarte Blattunterseite wirkt sehr dekorativ. Diese mehrjährige, kletternde oder kriechende Pflanze hat eine halb strauchige, buschige Wuchsform. Die Zweige werden 2 bis 5 m lang, während der Wurzelstock bis zu 0,5 m Bodenfläche einnimmt. Durch Aufbinden lässt sich das Wachstum der Pflanze kontrollieren, etwa an einem Zaun, Gitter, Rankgerüst, einer Pergola oder an Bögen. Die Möglichkeiten sind vielfältig.
Die Triebe sind meist dornenlos oder tragen deutlich weniger scharfe Dornen als die Wild-Brombeere. Sie blühen und fruchten am Ende des zweiten Wachstumsjahres und werden nach und nach durch Wurzelschösslinge aus dem Wurzelstock ersetzt.
Die üppige, bienenfreundliche Blüte zeigt zahlreiche kleine weißrosa oder violette Blüten (bei Navajo) mit 1,5 bis 2 cm Durchmesser, die in Blütenständen zusammenstehen. Der grünliche, immergrüne Kelch besteht aus fünf zugespitzten Kelchblättern, die Blütenkrone aus fünf nicht verwachsenen Blütenblättern. Sie umgeben zahlreiche Staubblätter und Stempel, die jeweils mit einem Fruchtblatt verbunden sind, aus dem sich durch Anschwellen eine einzelne „Kugel“ der Brombeere bildet. Die Blüte erfolgt von Mai bis Juli, bereits im ersten Jahr nach der Pflanzung. Obwohl die Brombeere selbstfruchtbar ist, empfiehlt es sich, zwei Pflanzen zu setzen, um eine bessere Ernte zu erzielen.
Die Früchte, die sich bilden, bestehen aus miteinander verwachsenen Drupeolen, die an der Blütenachse haften und mit ihr verbunden bleiben. Dadurch lässt sich die Brombeere von der Himbeere unterscheiden. Bei der Brombeerernte muss die Blütenachse nach dem Pflücken entfernt werden. Die Fruchtfarbe wechselt bei der Reife stets von Grün über Rot zu Schwarz, außer bei Sorten mit roten Früchten wie Dorman Red. Die Ernte kann je nach Kultivar im Juli beginnen und bis November andauern.
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Garten-Brombeeren sind Hybriden aus der dornlosen Brombeere, Rubus var. inermis, die durch die Kreuzung von Brombeere und Himbeere entstanden ist. Intensive Züchtungs- und Selektionsarbeit brachte zahlreiche dornlose oder nahezu dornlose, besonders ertragreiche Sorten hervor, meist aus Amerika.
Sorten mit schwarzen Früchten: kräftig, rankend
[produkt sku=”78144″ blog_description=”Winterharte, sehr ertragreiche, selbstfruchtbare und krankheitsresistente Himbeere. Die dornenlosen Triebe tragen Trauben großer, dunkelroter, bei Reife im Juli und August schwarzer Früchte. Ihr Geschmack vereint Brombeere und Himbeere: süß und säuerlich zugleich.” template=”listing1″ /]
[produkt sku=”84425″ blog_description=”Sehr ertragreiche, kräftige, dornenlose Brombeere. Schöne, längliche, feste und schmackhafte Früchte mit besonders süßem, leicht ungewöhnlichem Aroma. Selbstfruchtbar, reich tragend ab Ende Juli bis September und Oktober. Frisch im Obstsalat oder als Saft sowie für Gelee und Tarte.” template=”listing1″ /]
[produkt sku=”70057″ blog_description=”Kräftige, sehr ertragreiche, dornenlose Garten-Brombeere mit bis zu 25 kg Früchten. Die riesigen, bis 8 g schweren Früchte sind aromatisch und süß und schmecken köstlich nach wilder Brombeere. Ideal frisch, im Obstsalat, als Konfitüre oder Gelee. Ernte ab Anfang August. Krankheitsresistent und winterhart bis -10 °C.” template=”listing1″ /]
Sorten mit roten Früchten: kräftig, rankend
[produkt sku=”78419″ blog_description=”Diese neuere Himbeere ist eine rankende, nahezu dornenlose Pflanze mit langen, biegsamen Ruten, schnellem Wachstum, hohem Ertrag und Selbstfruchtbarkeit. Große, längliche, bei Reife im Juli und August schwarzrote Früchte mit feinem Brombeer-Himbeer-Aroma.” template=”listing1″ /]
[produkt sku=”82675″ blog_description=”Große, runde, leuchtend rote, saftige und süße Früchte, ähnlich Himbeeren, aber mit Brombeergeschmack. Ertragreich, krankheits- und trockenheitsresistent, benötigt ein Rankgerüst. Pflanzung von Herbst bis Frühjahr, Ernte ab Juli.” template=”listing1″ /]
[produkt sku=”78360″ blog_description=”Japanische Brombeere, kultiviert wegen ihrer Früchte und ihres Zierwerts: ein Strauch mit dunkelroten, von Haaren und rotbraunen Dornen bedeckten Trieben. Zahlreiche, bei Reife leuchtend rote Brombeeren, köstlich süß und säuerlich. Ernte von Mitte Juli bis Ende August.” template=”listing1″ /]
Brombeersorten für den Balkon
[produkt sku=”82676″ blog_description=”Kompakte Zwergsorte für den Anbau im Topf auf Balkon oder Terrasse. Sie wird 1 m hoch. Dornenlos, mit schönen schwarzen Früchten und mildem Geschmack. Pflanzung von Herbst bis Frühjahr, Ernte ab Mitte August.” template=”listing1″ /]
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Pflanzung
Wo Brombeeren pflanzen?
Kultivierte Brombeeren bevorzugen sonnige, aber nicht zu heiße oder leicht halbschattige, vor starkem Wind geschützte Standorte. Sie vertragen alle Bodenarten, bevorzugen jedoch nährstoffreiche, kalkarme und nicht zu feuchte Böden. Brombeeren sollten nicht nach Kartoffeln, Chilis, Auberginen oder Tomaten gepflanzt werden, die in den letzten 2 Jahren dort standen. Vermeiden Sie auch die Nähe von Himbeeren, die dieselben Schädlinge beherbergen. Brombeeren sind meist sehr winterhart (-25 °C), doch manche Hybriden wie Tayberry vertragen keinen Frost unter -10 °C.
Wann pflanzen?
Brombeeren werden vom Herbst bis zum Frühjahr außerhalb frostiger Perioden gepflanzt, also von November bis April.
Wie pflanzen?
Das Spalier ermöglicht dem Strauch ein Maximum an Sonne und erleichtert die Ernte. Planen Sie möglichst Nord-Süd ausgerichtete Reihen, damit beide Seiten Sonne erhalten, mit einem Abstand von 2 m zwischen den Pflanzen.
Mehr über das Brombeerspalier erfahren Sie in unserem Ratgeber.
- Wie bei Himbeeren können Sie eine Fruchthecke anlegen und ein Gerüst aus 3 waagerechten Spanndrähten anbringen, die vertikal 40 cm Abstand haben: in 80, 120 und 150 cm Höhe für aufrecht wachsende Sorten. Alternativ können Sie die Brombeere an einer mit Spanndrähten versehenen Wand hochleiten oder eine Laube begrünen.
- Stellen Sie den Wurzelballen vor dem Pflanzen kurz ins Wasser.
- Lockern Sie den Boden auf der gesamten Breite eines 50 cm breiten Streifens und bis 30 cm Tiefe.
- Arbeiten Sie Kompost oder Blumenerde ein und geben Sie gegebenenfalls einen Grunddünger für Obstbäume mit Magnesium an die Wurzeln. Bei kalkhaltigem Boden verwenden Sie eine Mulchschicht aus sauren Materialien (Kiefernnadeln oder -rinde …).
- Pflanzen Sie alle 2 m eine Jungpflanze und wählen Sie verschiedene Sorten für eine bessere Fruchtbildung.
- Mulchen Sie mit 10 cm Holzhäckseln, da Brombeeren kohlenstoffreiche organische Substanz schätzen.
- Gießen Sie reichlich.
- Binden Sie die Triebe im Laufe ihres Wachstums am Spalier fest.
Im Kübel: Legen Sie auf den Boden eines tiefen Topfes eine Schicht aus Kies oder Blähton, um den Wasserabzug zu verbessern.
- Füllen Sie den Kübel mit einer Mischung aus Blumenerde, Gartenerde und Kompost. Mulchen Sie.

Die Brombeere: Blüten und Früchte
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Himbeeren: Pflanzen, Rückschnitt und PflegePflege
Die Pflege von Brombeeren ist recht einfach, da die Pflanze anspruchslos ist.
- Bringen Sie einmal jährlich im Herbst eine Schicht Mist oder Kompost aus, um die Stummel der fruchttragenden, zurückgeschnittenen Ruten vollständig abzudecken.
- Gießen Sie die Jungpflanze im ersten Standjahr regelmäßig, um die Wurzelbildung zu fördern. Danach sollten Sie bei großer Hitze oder längerer Trockenheit zusätzlich wässern.
- Häufeln Sie die Pflanzen an, besonders bei sehr feuchtem Boden.
- Erneuern Sie die Bodenabdeckung, um Feuchtigkeit und Fruchtbarkeit zu erhalten.
- Achten Sie auf Wurzelschösslinge außerhalb der Reihe.
- Schneiden Sie nach vollständigem Abschluss der Ernte die erschöpften Ruten bodennah ab.
Der Rückschnitt der Brombeere
Dabei werden im Allgemeinen im Herbst die fruchttragenden Ruten zurückgeschnitten. Die neuen Triebe, die im folgenden Jahr Früchte tragen sollen, werden bei zu dichtem Stand ausgelichtet.
Mehr zum Rückschnitt: Brombeere, Loganbeere und Taybeere anbauen.
Brombeeren sind selten krank. Sie bieten jedoch zahlreichen Nützlingen im Garten Unterschlupf, etwa Siebenpunkt-Marienkäfern, die sich von Blattläusen ernähren, und Fressfeinden der Roten Spinnmilbe. Das üppige Laub dient den Raupen einiger Schmetterlinge als Nahrung, etwa denen des Brombeerspinners und des Kleinen Nachtpfauenauges. Viele Insekten finden in der Markschicht ihrer Triebe einen Unterschlupf. Zudem ist die Blüte im Frühjahr eine beliebte Nahrungsquelle für Bienen und Hummeln.
Fruchttragende Brombeeren können jedoch vom Himbeerwurm befallen werden. Hacken Sie den Boden im Winter, um die Kokons freizulegen, und bringen Sie gegebenenfalls am Ende der Blüte abends Pyrethrin aus, damit Bestäuber nicht geschädigt werden.
Ernte und Lagerung
Brombeerernte
Brombeeren und Taybeeren erst tiefschwarz pflücken: Dann sind sie süß-säuerlich, saftig und aromatisch. Reif sind sie, wenn sie sich leicht lösen.
Brombeeren lagern
Brombeeren schmecken frisch in Salat oder Kuchen, da sie im Kühlschrank nur wenige Tage haltbar sind. Auf einem Blech einfrieren oder rasch zu Gelee, Marmelade, Sorbet, Sirup oder Saft verarbeiten.
→ Entdecken Sie in unserem Ratgeber das Rezept für hausgemachten Brombeersirup! Mehr erfahren: Brombeeren ernten und lagern.
Vermehrung
Da Brombeeren stark zu Wurzelschösslingen und Absenkern neigen, lassen sich Wurzelschösslinge und Absenker leicht abtrennen. Bei Sorten mit wenigen Wurzelschösslingen kann der Wurzelstock geteilt werden, am besten im Herbst. Stecklinge können auch in Wasser oder Erde bewurzelt werden.
Wurzelstock einer Brombeere teilen
- Mit einem scharfen Spaten Wurzelschösslinge mit 10 bis 20 cm Rhizom abtrennen.
- Alternativ den gesamten Wurzelstock ausgraben und in 2 bis 4 kräftig bewurzelte Teilstücke teilen.
- Vor dem Mulchen reichlich gießen.
Verwendung und Kombinationen
Im Garten braucht es eine Rankhilfe: Gitter, Spalier, Zaun oder Mauer mit waagerechten Spanndrähten. Verwenden Sie leicht lösbare Befestigungen, da die Ruten nach der Ernte im Folgejahr entfernt werden. Rankende oder aufrechte Ruten werden etwa 5 m lang. Keine Sorge: Kulturbrombeeren bilden zwar viele Wurzelschösslinge, breiten sich aber weit weniger stark aus als wilde Brombeeren.
Sie können mehrere Brombeersorten auf einem etwa 0,5 m breiten Streifen mit passender Rankhilfe zu einer Hecke kombinieren. Das erleichtert die Ernte von beiden Seiten. Die Hecke kann den Nutzgarten begrenzen, unterbrochen von einem Weg, an dem sich Ausläufer leicht entfernen lassen. Brombeeren passen auch in eine naturnahe Pflanzung mit Johannisbeere, Heckenkirsche, Gartenbrombeere, Hartriegel, Hundsrose, Cranberry oder Kornelkirsche – allesamt vitaminreiche Obstgehölze. Auch die Kultur im Kübel auf dem Balkon ist einfach, besonders mit kompakten, dornenlosen Zwergsorten.
Für weitere Informationen
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Sehen Sie sich ein Video von Ölbaum zum Spalieren von Brombeeren an
Entdecken Sie unseren Ratgeber: 5 rote Beeren für Anfänger
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Häufig gestellte Fragen
-
Wilde Brombeeren loswerden?
Brombeeren im April mit Wurzeln ausreißen. Dichte Bestände Ende Juni nach der Blüte 2–3 Jahre schneiden, um den Wurzelstock zu schwächen. Motorsense/Astschere.
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