Erodium, Storchschnabel: Pflanzung, Pflege

Erodium, Storchschnabel: Pflanzung, Pflege

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 19. Oktober 2025  durch Jean-Christophe 11 min.

Erodium kurz erklärt

  • Erodium ist eine hübsche, lang blühende Staude.
  • Das fein geteilte, aromatische und essbare Laub ist immergrün oder sommergrün.
  • Winterhart und pflegeleicht, gedeiht es an sonnigen Standorten in durchlässigem, auch kalkhaltigem Boden.
  • Als blühender Bodendecker eignet es sich für Beetränder, Kiesgarten, Steingarten, Topf und Mauerkronen.
Schwierigkeit

Wort unseres Experten

Erodium ist weitaus weniger bekannt als seine Verwandten, die Storchschnabel und Pelargonien. Dabei handelt es sich um eine kleine Bodendecker-Staude mit unbestreitbarem Charme und hübschem, fein gefiedertem Laub, das je nach Art mehr oder weniger immergrün ist, sowie einer langen Blütezeit. Die kleinen, weit geöffneten Schalenblüten erscheinen in verschiedenen Rosatönen, Weiß oder bei manchen Sorten sogar Gelb. Die Blütenblätter weisen oft feine Adern oder kleine Flecken auf, die den Blütenkronen eine besondere Wirkung verleihen. Die Blütezeit erstreckt sich so vom Frühjahr bis zum Herbst, an einem sonnigen Standort und in gut durchlässigem, auch lehmigem und kalkhaltigem Boden.

Manche Sorten sind einjährig, andere verhalten sich wie Stauden. Obwohl die Lebensdauer von Erodium recht kurz sein kann, sät sich die Pflanze häufig spontan aus.

Ihre gute Winterhärte bis etwa -15 °C macht sie für viele Gärten interessant. Ihr größter Feind ist Staunässe im Winter. Daher muss für eine geeignete Drainage gesorgt werden, besonders in schwerem Boden.

Unter guten Kulturbedingungen leicht zu kultivieren, bildet diese eher langsam wachsende Staude ein Polster von etwa zehn Zentimetern bei den kleinsten Arten bis zu 40 cm. Die Pflanze entwickelt eine regelmäßig gewölbte Wuchsform, die oft breiter als hoch ist.

Anspruchslos und auch dort wachsend, wo andere Pflanzen Schwierigkeiten hätten, begrünt sie schwierige Standorte mit steinigem, magerem und trockenem Boden. Sie gedeiht aber auch in nährstoffreicherem Boden, sofern sie nicht mit stärker windenden Nachbarpflanzen konkurrieren muss.

Erodium, Reiherschnabel, Storchschnabel

Erodium cicutarium (© Andreas Rockstein)

Beschreibung und Botanik

Steckbrief

  • Lateinischer Name Erodium
  • Gebräuchlicher Name Reiherschnabel, Storchschnabel
  • Blüte Frühjahr bis Herbst
  • Height 15 bis 40 cm
  • Exposition Sonne
  • Art des Bodens jeder durchlässige Boden, auch trocken und kalkhaltig
  • Winterhärte -15 °C (empfindlich gegen Winternässe)

Erodium ist eine Gattung aus der Familie der Storchschnabelgewächse, zu der auch die echten Storchschnäbel (Geranium) und Pelargonien (Pelargonium) gehören. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet reicht von den kalkhaltigen Bergen Europas bis nach Nordafrika und Zentralasien. Die Pflanze wächst auch in Amerika und einigen Regionen Australiens wild, kommt jedoch am häufigsten im Mittelmeerraum vor. Die Gattung umfasst mehrjährige, aber auch einjährige und zweijährige Arten (beispielsweise Erodium moschatum, die allerdings selten kultiviert wird). Von den rund 60 Arten sind unter anderem Erodium absinthoides, Erodium cheilanthifolium, Erodium glandulosum, Erodium x kolbianum und Erodium reichardii (auch Alpen-Storchschnabel genannt) zu erwähnen. Nur wenige Arten werden jedoch häufig in Gärten kultiviert und im Handel angeboten, darunter Erodium chrysanthum, Erodium manescavii, Erodium variabile, Erodium trifolium und Erodium pelargoniiflorum.

Erodium cicutarium. Botanische Tafel von 1920

Diese Stauden sind für ihre einfache Kultur und ihre sehr lange Blütezeit bekannt: Je nach Art und Klima erscheinen die Blüten bereits im April und bis in den Oktober hinein. Sie stehen in mehr oder weniger lockeren Blütenständen (oder Dolden), die aus mehreren Blüten bestehen. Die Blüten haben einen Durchmesser von 1 bis 3 cm. Sie sind rund, schalenförmig und besitzen 5 Blütenblätter mit mehr oder weniger gleichmäßigen Rändern. Je nach Sorte sind sie einfarbig oder zweifarbig und weiß, rosa, purpur, magentaviolett oder sogar gelb. Die Blütenblätter zeichnen sich durch feine, dunklere Blattadern ab; einige können zudem farbige Flecken (Makuln) aufweisen, wie Erodium ‘Stéphanie’. Die Mitte der Blütenkrone kann dunkler (Erodium trifolium) oder heller sein (Erodium variabile ‘Bishop’s Form’). Die Blüte besitzt 5 fertile Staubblätter (im Gegensatz zu 10 beim verwandten Geranium) mit gelben, rosafarbenen oder orangefarbenen Antheren.

Die Samen ähneln langen, aufrecht stehenden Schnäbeln und geben Erodium die volkstümlichen Namen „Storchschnabel“ oder „Reiherschnabel“. Dank eines als Autochorie bezeichneten Vorgangs kann die Pflanze ihre Samen fast einen Meter weit von der Mutterpflanze schleudern. Bei Erodium cicutarium, dem Gewöhnlichen Reiherschnabel, zieht sich die die Samen verlängernde, korkenzieherartige Granne je nach Feuchtigkeit zusammen. Dadurch wird der Samen nach seiner Verbreitung allmählich in den Boden gedrückt. Ein erstaunliches Phänomen, das wir Ihnen in diesem Zeitraffervideo zeigen.

Das Laub von Erodium trägt zur dekorativen Wirkung bei. Es ist sommergrün, halbimmergrün oder immergrün und zeigt verschiedene Grüntöne (Mittelgrün, Apfelgrün oder Silbergrün bis Graugrün). Außerdem ist es aromatisch und essbar, sein Geschmack erinnert an Petersilie. Die flaumig behaarten Blätter sind oval bis lanzettlich und 2 bis 30 cm lang. Sie sind in zahlreiche Fiederblättchen geteilt, die gegenständig angeordnet sind. Mehr oder weniger stark eingeschnitten und gezähnt, kann ihr Erscheinungsbild an das Laub eines Farns oder einer Möhre erinnern.

Erodium, Reiherschnabel, Geranium

Laub von Erodium (© L Enking) und Blätter von Erodium cicutarium (© Andreas Rockstein)

Die eher langsam wachsende Pflanze bildet mit der Zeit ein dichtes, 10 bis 40 cm hohes Polster mit rundlichem bis ausgebreitetem Wuchs. Ihre Basis kann verholzen und die Triebe können wie junges Holz erhärten.

Erodium ist eine vollsonnige Pflanze, die in jedem Boden wächst, auch in lehmigen oder kalkhaltigen Böden, sofern diese wirklich gut drainiert sind. Damit eignet sie sich hervorragend für sonnige Steingärten, Pflanzgefäße, Böschungen und Mauerkronen sowie Beete mit durchlässigem Boden, deren Ränder sie betont. In nährstoffreichem Boden verträgt sie die Konkurrenz benachbarter Pflanzen schlecht und kann von diesen schließlich überwuchert werden. Kaum krankheitsanfällig, ist stehende Nässe ihr größter Feind, besonders im Winter. Obwohl die Pflanze bis -15 °C problemlos winterhart ist, verträgt sie zu feuchte Böden schlecht. Erodium ist nicht besonders langlebig, sät sich jedoch zuverlässig aus und gleicht diesen Nachteil dadurch aus. Teilung und Stecklingsvermehrung sind ebenfalls gute Methoden, um junge und blühfreudige Pflanzen zu erhalten.

Erodium, Reiherschnabel, Geranium

Erodium manescavi, Erodium chrysantum und Erodium variabile

Erodium-Sorten

Erodium chrysanthum - Gelber Reiherschnabel

Erodium chrysanthum - Gelber Reiherschnabel

Blüten in blassem, fast weißem Gelb über immergrünem, geschlitztem Laub in schönem Silbergrün
  • Blütezeit Juli für Oktober
  • Höhe bei Reife 15 cm
Erodium manescavii - Großer Purpur-Reiherschnabel

Erodium manescavii - Großer Purpur-Reiherschnabel

Leuchtend purpurrosa Blüten mit dunkleren Flecken. Diese stattliche Sorte bildet ein dichtes Polster mit üppigem, intensiv grünem Laub.
  • Blütezeit Juli für Oktober
  • Höhe bei Reife 40 cm
Erodium Bishop's Form - Reiherschnabel

Erodium Bishop's Form - Reiherschnabel

Bei dieser Sorte mit sommergrünem Laub zeigt die lange Blüte rosafarbene Blütenkronen mit dekorativen Adern für eine schöne Reliefwirkung.
  • Blütezeit Juni für September
  • Höhe bei Reife 10 cm
Erodium Stephanie - Reiherschnabel

Erodium Stephanie - Reiherschnabel

Feines, möhrenartiges Laub und eine ununterbrochene Blüte mit zarten weißen Blüten und betörend dunkelvioletten Flecken.
  • Blütezeit Juni für November
  • Höhe bei Reife 15 cm

DéEntdecken Sie andere Erodium - Reiherschnabel

Nicht lieferbar
Ab € 6,90 Kleine Töpfe von 8/9 cm
141
Ab € 4,90 Kleine Töpfe von 8/9 cm

Erhältlich in 2 Größen

1
Ab € 4,90 Kleine Töpfe von 8/9 cm
159
20% € 5,52 € 6,90 Kleine Töpfe von 8/9 cm
1
€ 9,90 -16%
20
Ab € 4,90 Kleine Töpfe von 7/8 cm

Erhältlich in 2 Größen

59
Ab € 6,90 Kleine Töpfe von 8/9 cm

Erhältlich in 2 Größen

22
Ab € 10,90 Samen

Pflanzung

Wo pflanzen?

Der Reiherschnabel stellt wenig Ansprüche an den Boden. Er wächst in jedem normalen Boden, ob neutral oder kalkhaltig, auch in trockenem, steinigem Boden, denn er verträgt Trockenheit sehr gut. Staunässe, besonders im Winter, ist sein größter Feind, obwohl er bis -15 °C winterhart ist. Eine gute Drainage ist daher besonders wichtig, vor allem in schwerem Lehmboden.

Pflanzen Sie ihn in die Sonne (in sehr warmen Regionen eventuell in den Halbschatten), an einen frei liegenden Standort.

Der Reiherschnabel ist ein Bodendecker und lässt sich vielseitig einsetzen: am Rand eines sonnigen Beets, im warmen, trockenen und hellen Steingarten, auf einer Böschung oder oben auf einer Stützmauer sowie im Kiesgarten, aber auch im Topf oder Kübel auf Terrasse oder Balkon. Pflanzen Sie ihn nicht zu nah an stark konkurrierende Pflanzen, da diese ihn überwuchern könnten, besonders in nährstoffreichem Boden.

Reiherschnabel, Erodium, Geranium

Reiherschnabel gedeiht an einem sonnigen Standort

Wann pflanzen?

Der Reiherschnabel wird am besten im Herbst oder Frühjahr gepflanzt. In feuchterem Boden und bei kälterem Klima kann das Frühjahr für ein gutes Anwachsen günstiger sein.

Wie pflanzen?

Pflanzung im Freiland

  1. Wässern Sie den Wurzelballen gründlich, damit sich die Jungpflanze vollsaugt.
  2. Heben Sie ein Loch aus, das in alle Richtungen zwei- bis dreimal so groß wie der Wurzelballen ist, und lockern Sie den Boden gut.
  3. Mischen Sie etwas leichte Blumenerde und eine Handvoll Kompost unter den Boden, damit die Pflanze gut anwächst.
  4. Arbeiten Sie in schwerem Boden ein drainierendes Material (Kies, Lavagranulat, groben Sand …) in das Substrat ein, damit sich am Hals und an den Wurzeln kein Wasser staut.
  5. Nehmen Sie den Reiherschnabel aus dem Topf und setzen Sie ihn so ein, dass der Hals (Übergang zwischen oberirdischen und unterirdischen Pflanzenteilen) auf Höhe des Bodens liegt. Hat die Pflanze noch kein Laub entwickelt, richten Sie die Oberkante des Wurzelballens auf Bodenniveau aus.
  6. Gießen Sie reichlich, auch wenn es regnet, damit der Boden guten Kontakt zu den Wurzeln bekommt.
  7. Mulchen Sie die Pflanze mit durchlässigem Material (Kies, Lavagranulat …).
  8. Kontrollieren Sie in den ersten Wochen die Wasserversorgung. Der Boden sollte lediglich nicht austrocknen. Da der natürliche Niederschlag ausreichen kann, vermeiden Sie Staunässe.
  9. Bei mehreren Pflanzen halten Sie etwa 25 cm Abstand ein.

Pflanzung im Topf

  1. Stellen Sie den Anzuchttopf in Wasser, damit sich die Blumenerde vollsaugt.
  2. Wählen Sie einen ausreichend großen Topf (mindestens 30 cm) mit einem Abzugsloch im Boden.
  3. Geben Sie eine 3 bis 4 cm dicke Schicht Kies oder Lavagranulat auf den Topfboden, um eine gute Drainage sicherzustellen.
  4. Füllen Sie den Topf mit hochwertiger Blumenerde, eventuell mit einer Handvoll Kompost vermischt.
  5. Für einen guten Wasserabfluss können Sie außerdem eine Handvoll desselben drainierenden Materials wie am Topfboden unter das Substrat mischen.
  6. Füllen Sie den Topf mit Ihrer Mischung und lassen Sie genügend Platz für den Reiherschnabel.
  7. Nehmen Sie die Jungpflanze aus dem Topf und setzen Sie sie in die Mitte. Füllen Sie mit der Mischung auf und drücken Sie sie leicht an, ohne den Hals zu bedecken.
  8. Gießen Sie reichlich, damit das gesamte Substrat feucht wird.
  9. Bringen Sie rund um die Pflanze eine etwa 2 cm dicke zusätzliche Drainageschicht als Mulch auf.
  10. Lassen Sie die Blumenerde zwischen zwei Wassergaben leicht antrocknen und stellen Sie den Topf an einen warmen, hellen Standort.

→ Mehr über die Kultur des Reiherschnabels im Topf erfahren Sie in unserem Ratgeber!

Pflege und Versorgung

Der Reiherschnabel ist eine robuste Staude mit geringem Pflegeaufwand. Im Sommer können Sie die verblühten Stängel bodennah zurückschneiden, um die Blüte zu verlängern. Lassen Sie einige Samen bilden, wenn Sie Selbstaussaat wünschen, auch wenn die daraus entstehenden Pflanzen vom Mutterstock abweichen können. Gegen Ende des Winters entfernen Sie bei Bedarf trockene und beschädigte Pflanzenteile und erneuern gegebenenfalls die Mulchschicht. Zu Beginn des Frühjahrs fördert das Pinzieren der jungen Triebe ihre Verzweigung.

Wenn Sie die Pflanze im Freiland kultivieren, müssen Sie sie nicht düngen, da der Reiherschnabel eine genügsame Staude ist. Im Topf kann eine kleine Kompostgabe im Frühjahr beneficial sein.

Erodiums, Becs de grue, Geranium

Reiherschnabel (© Peter Standish)

Vermehrung

Einige Erodium lassen sich leicht durch Aussaat vermehren, etwa der Gewöhnliche Reiherschnabel (Erodium cicutarium) oder E. trifolium. Außer bei einjährigen und botanischen Arten können die Nachkommen jedoch von der Mutterpflanze abweichen. In diesem Fall empfiehlt sich die Wurzelstockteilung oder Stecklingsvermehrung.

Erodium, Reiherschnabel, Geranium

Gewöhnlicher Reiherschnabel (© Andreas Rockstein)

Aussaat

Einige Arten säen sich spontan aus. Sie können aber auch reife Samen ernten und aussäen.

1) Füllen Sie eine Saatschale mit lockerer Blumenerde, die Sie für eine gute Drainage mit grobem Sand mischen.

2) Verteilen Sie die Samen auf der Oberfläche und bedecken Sie sie anschließend mit einer dünnen Schicht Blumenerde.

3) Drücken Sie die Erde mit einem kleinen Brett leicht an und gießen Sie mit einem sehr feinen Brausestrahl, damit die Aussaat nicht verrutscht. Alternativ können Sie die Saatschale in ein mit Wasser gefülltes Gefäß stellen und das Substrat durch Kapillarwirkung Wasser aufnehmen lassen.

4) Stellen Sie die Saatschale an einen hellen, aber vor direkter Sonne geschützten Platz mit etwa 20 °C. Die Blumenerde sollte frisch, aber nicht nass bleiben.

5) Sobald die Samen ihre ersten echten Blätter entwickelt haben, pikieren Sie die Jungpflanzen in einzelne, mit Blumenerde und Sand gefüllte Anzuchttöpfe und gießen sie.

6) Sobald das Wurzelsystem ausreichend entwickelt ist, können Sie die neuen Pflanzen ins Freiland setzen.

Wurzelstockteilung

Durch die Teilung lassen sich Horste verjüngen und Pflanzen gewinnen, die mit der Mutterpflanze identisch sind. Führen Sie die Teilung im Frühjahr an ausgewachsenen, gut eingewachsenen Pflanzen durch.

1) Heben Sie die zu teilende Pflanze mit einem Spaten aus und achten Sie darauf, die Wurzeln möglichst wenig zu beschädigen.

2) Entfernen Sie möglichst viel Erde von den Wurzeln und teilen Sie die Pflanze anschließend so, dass jedes Teilstück sowohl Wurzeln als auch Triebe besitzt.

3) Pflanzen Sie die Teilstücke am gewünschten Standort ein, gießen Sie sie und mulchen Sie den Boden.

4) Lassen Sie die Erde in den ersten Wochen nach dem Einpflanzen nicht zu stark austrocknen, damit die Pflanze Zeit zur Bildung eines neuen Wurzelsystems hat.

Stecklingsvermehrung

Mit der Stecklingsvermehrung lassen sich mehrere Jungpflanzen aus einer Mutterpflanze gewinnen, ohne diese ausgraben zu müssen. Führen Sie den Vorgang im Frühjahr durch, sobald sich die Triebe zu entwickeln beginnen.

1) Schneiden Sie etwa zehn Zentimeter lange Triebe direkt unterhalb eines Knotens ab.

2) Entfernen Sie alle Blätter vom Steckling und lassen Sie nur die Blätter an der Spitze stehen.

3) Setzen Sie die Stecklinge in kleine, einzelne Anzuchttöpfe mit lockerer, drainierender Blumenerde. Bei Bedarf können Sie groben Sand untermischen.

4) Drücken Sie die Erde um den Steckling leicht an und gießen Sie ihn.

5) Stellen Sie die Anzuchttöpfe an einen hellen, aber vor direkter Sonne geschützten Platz. Ideal ist ein kleines Frühbeet. Alternativ können Sie die Stecklinge mit einem durchsichtigen Plastikbeutel oder einer halbierten Plastikflasche abdecken, deren Boden Sie abgeschnitten haben.

6) Achten Sie darauf, dass die Blumenerde frisch, aber nicht zu nass bleibt.

7) Sobald die Stecklinge neue Blätter entwickeln, entfernen Sie die Plastikabdeckungen.

8) Sobald die Jungpflanzen ausreichend Wurzeln gebildet haben, können Sie sie an ihren endgültigen Standort pflanzen.

Erodium kombinieren

Reiherschnabel lässt sich mit vielen Pflanzen kombinieren, die wie er eher trockene, kalkhaltige Böden an einem warmen, sonnigen Standort bevorzugen.

Je nach Wuchs der gewählten Pflanzen sollten Sie Ihrem Reiherschnabel genügend Platz für eine gute Entwicklung lassen, da manche Nachbarn sein eher zierliches Wachstum, besonders in nährstoffreichem Boden, mit der Zeit überwuchern könnten.

  • Seine Vorliebe für gut durchlässige Böden macht ihn zur idealen Pflanze für einen Kiesgarten, in Gesellschaft von Berufkraut, Wolfsmilch, Prachtkerze sowie Liebesblume und Fetthenne. Sie können diese Stauden auch zwischen einige Sträucher mit schönem Volumen setzen, etwa Zistrose, Wandelröschen (in mildem Klima) oder Rosmarin. Einige Ziergräser verleihen der Bepflanzung Leichtigkeit: Manche bleiben eher niedrig und tragen immergrünes Laub, wie Schwingel und Flaumhafer mit schönem blaugrünem Laub, die wunderbar zu den rosafarbenen Blüten des Reiherschnabels passen.
Erodiums, Becs de grue, Geranium

Eine Kombination im Steingarten mit Helictotrichon und Erigeron karvinskianus

Erodiums, Becs de grue, Geranium

Eine Kombination im sonnigen Beet mit Kugeldistel und Iberis sempervirens

→ Weitere Ideen zur Kombination mit Reiherschnabel finden Sie in unserem Ratgeber!

Nützliche Ressourcen

Kommentare

Dieses Formular ist durch reCAPTCHA geschützt – es gelten die Datenschutzbestimmungen und die Nutzungsbedingungen.