Hesperidenpalme pflanzen, pflegen & überwintern

Hesperidenpalme pflanzen, pflegen & überwintern

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 19. Oktober 2025  durch Alexandra 12 min.

Brahea kurz erklärt

  • Hesperidenpalmen sind schöne Palmen mit Fächerblättern
  • Die Blaue Hesperidenpalme hat eine herrlich silbrig-blaue Färbung
  • Ideal für exotisches Flair
  • Eine der schönsten winterharten Palmen, bis -10/-12 °C
  • Alte Exemplare zeigen eine schöne Sommerblüte
Schwierigkeit

Das Wort unserer Expertin

Brahea: Blaue Hesperidenpalme mit silbrigem Blattwerk. Tipps zu Standort, Winterhärte, Pflege und Kultur im Freiland oder Topf.

Botanisch

Steckbrief

  • Lateinischer Name Brahea sp.
  • Familie Arecaceae
  • Gebräuchlicher Name Hesperidenpalme, Blaue Hesperidenpalme
  • Blüte im Juli und August, bei mindestens 30 Jahre alten Exemplaren
  • Height bis 15 m
  • Exposition Sonne
  • Art des Bodens eher nährstoffarm und drainierend, neutral oder kalkhaltig
  • Winterhärte bis – 10 °C

Die Gattung Brahea umfasst 11 aus Mexiko und Mittelamerika stammende Palmenarten (Nicaragua, Honduras, Guatemala …) bis in den Süden Kaliforniens. Sie wachsen in ariden oder halbwüstenartigen Gebieten und sind daher an Trockenheit sowie eher nährstoffarme, karge Böden angepasst. In der Natur findet man sie vor allem in Schluchten und Canyons, aber auch an bewaldeten Hängen. In Gärten werden sie wegen ihrer relativ guten Winterhärte geschätzt. Brahea armata und Brahea edulis vertragen beispielsweise Temperaturen zwischen – 10 und – 12 °C.

Brahea gehört zur großen Familie der Palmen, den Arecaceae. Diese Palme wurde früher Erythea genannt, wechselte dann jedoch ihre wissenschaftliche Gattung und erhielt den Namen Brahea. Benannt wurde sie zu Ehren des Astronomen Tycho Brahe (1546–1601). Der Artname von Brahea armata leitet sich vom lateinischen armatus, „bewaffnet“, ab – wegen der Dornen am Blattstiel.

Brahea bildet wie andere Palmen keinen Stamm, sondern einen Stipes. Dieser ist dick, gedrungen und vollkommen gerade, braun und unverzweigt. Er erreicht einen Durchmesser von bis zu 45 cm.

Brahea wird 6 bis 12 m hoch, die größten Exemplare können sogar 15 m erreichen. Allerdings wachsen diese Palmen langsam, insbesondere Brahea armata, und bleiben in Kübeln kleiner als im Freiland.

An der Spitze des Stipes bildet Brahea einen Kranz großer Blätter, die 1 bis 2 m Durchmesser erreichen. Sie sind costapalmate Blätter: fächerförmig, jedoch mit einer Mittelachse, da sich der Blattstiel in der Mitte der Blattspreite fortsetzt. Die Blattspreite ist in 40 bis 60 schmale, tief eingeschnittene Segmente geteilt, die fast bis zur Mitte der Palme reichen. Die Segmentspitzen sind zweigeteilt. Die Blätter sind steif und ledrig. Sie sitzen an langen, etwa 1 m langen Blattstielen. Die Blattstiele von Brahea armata tragen kleine, hellgelbe Haken-Dornen.

Die gefiederten Blätter von Brahea

Die Blätter von Brahea edulis, Brahea armata und Brahea calcarea (Fotos: weta2000nz / Joe Blowe / Scott Zona). Die Mittelachse der costapalmen Blätter ist erkennbar.

Brahea armata ist für seine blau-grauen, fast silbrigen Blätter bekannt. Ursache ist ein weißlicher Wachsfllm auf den Blättern, der sie vor den glühenden Sonnenstrahlen schützt. Brahea edulis besitzt dagegen ein gewöhnlicheres, hellgrünes Laub.

Die Blätter von Brahea treiben in der Mitte des Blätterkranzes über dem Stipes aus und hängen anschließend allmählich herab. Die alten, vertrockneten Blätter bleiben am Stipes haften und bilden wie bei Washingtonia eine graue Art Unterrock. Dieser schützt den Stipes vor Temperaturschwankungen und Parasiten.

Mit der Zeit fallen die Blätter im Zuge des Wachstums der Palme ab. An ihrer Basis hinterlassen die Blattstiele ringförmige Spuren am Stipes.

Brahea muss ausgewachsen und 30 bis 40 Jahre alt sein, bevor sie zu blühen beginnt. Ihre Blüte ist dann ein wahres Schauspiel! Im Sommer, im Juli und August, schmückt sie sich mit spektakulären, 4 bis 6 m langen Rispen. Sie erscheinen in den Blattachseln und hängen bogenförmig elegant zum Boden herab. Sie bestehen aus zahlreichen kleinen, cremegelben, glockenförmigen Blüten mit 1 bis 2 cm Durchmesser. Die Blüten besitzen drei Blütenblätter und sind zweigeschlechtig: Sie tragen sowohl Staubblätter als auch Stempel. Brahea ist daher zwittrig, mit männlichen und weiblichen Blüten. Somit genügt eine einzige Jungpflanze, um Früchte und Samen hervorzubringen.

Brahea bildet kugelförmige Früchte (Drupe), die braun und glänzend sind und etwa 2 cm Durchmesser erreichen. Die Früchte von Brahea armata und Brahea edulis sind essbar und enthalten süßes Fruchtfleisch! Sie reifen im Sommer während der folgenden Blüte. Jede Frucht enthält einen Samen, den man ernten und aussäen kann.

Die Blüte von Brahea

Die Blüte von Brahea armata mit großen Rispen aus winzigen hellgelben Blüten (Foto: cultivar413)

Die wichtigsten Hesperidenpalmen-Sorten

Die beliebtesten Sorten
Unsere Lieblingssorten
Brahea armata - Blaue Hesperidenpalme

Brahea armata - Blaue Hesperidenpalme

Auch Blaue Hesperidenpalme genannt, ist Brahea armata die bekannteste Brahea! Sie begeistert mit handförmigen Blättern in einem schönen silbrig-blauen Farbton.
  • Blütezeit August, September
  • Höhe bei Reife 12 m
Brahea edulis - Guadalupe-Palme

Brahea edulis - Guadalupe-Palme

Diese Brahea trägt schöne hellgrüne, handförmige Blätter. Ihre Blütenstände sind kürzer als die von Brahea armata. Außerdem wächst sie etwas schneller als diese.
  • Blütezeit August, September
  • Höhe bei Reife 12 m

 

Brahea calcarea - Weiße Felsenpalme

Brahea calcarea - Weiße Felsenpalme

Diese Palme bildet einen schönen Kranz aus steifen, grünen Blättern, die mit zunehmendem Alter graublau werden. Sie wächst schneller als Brahea armata, ist aber weniger winterhart und verträgt in sehr gut durchlässigem Boden dennoch –5 bis –8 °C. Im Gegensatz zu Brahea armata sind ihre Blattstiele dornenlos.
  • Blütezeit August, September
  • Höhe bei Reife 12 m
Brahea armata var Clara - Blaue Hesperidenpalme

Brahea armata var Clara - Blaue Hesperidenpalme

Brahea armata sehr ähnlich, besitzt sie jedoch dichteres Laub mit stärker überhängenden Blättern, längeren Blattstielen und einem schlankeren Stamm.
  • Blütezeit August, September
  • Höhe bei Reife 12 m

Auch Brahea dulcis und die San-Jose-Hesperidenpalme werden kultiviert.

DéEntdecken Sie andere Brahea

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Pflanzung

Wo pflanzen?

Die Hesperidenpalme benötigt einen warmen, sonnigen Standort! Sie bevorzugt eine sehr gute Lichtversorgung. Pflanzen Sie sie an einen vor kalten Winden geschützten Platz. Da sie aus trockenen Regionen stammt, gedeiht die Hesperidenpalme sehr gut in eher nährstoffarmen, stark drainierenden, sandigen oder steinigen Böden. Staunässe verträgt sie nicht. Einen humusreichen Boden benötigt sie dagegen nicht. Die Blaue Hesperidenpalme ist außerdem salzluftverträglich und eignet sich daher besonders gut für die Kultur in Küstennähe.

Beim pH-Wert bevorzugt die Hesperidenpalme kalkhaltige Böden. Dies gilt besonders für Brahea calcarea, die in den kalkhaltigen Hügeln und Bergen Mexikos natürlich vorkommt.

Die Hesperidenpalme lässt sich auch in einem großen Kübel kultivieren. So können Sie sie im Winter geschützt unterbringen, wenn Sie in einer Region mit kühlem Klima leben.

Als majestätische Palmen wirken Hesperidenpalmen besonders schön als Solitär, wo sie optimal zur Geltung kommen. Pflanzen Sie sie beispielsweise in der Nähe eines Pools. Sie können sie aber auch zur Einfassung eines Weges oder eines Eingangs verwenden. Ebenso eignet sie sich ideal als Hintergrund für ein exotisches Beet.

In den kältesten Regionen empfiehlt sich die Blaue Hesperidenpalme, die kurzzeitig Temperaturen bis –10 bis –12 °C verträgt. In Regionen mit milderem Klima können Sie dagegen Brahea calcarea wählen, die etwas frostempfindlicher ist (bis –5 °C).

Wann pflanzen?

Wir empfehlen, die Hesperidenpalme im Frühjahr zu pflanzen, sobald die Temperaturen ausreichend gestiegen ist und keine Frostgefahr mehr besteht.

Wie pflanzen?

Für die Pflanzung im Freiland:

  1. Heben Sie ein großes Pflanzloch aus, das zwei- bis dreimal so groß wie der Wurzelballen ist.
  2. Geben Sie grobkörnigen Sand, Kies oder Bims hinzu, damit das Wasser besser in den Boden sickern kann. Kompost ist nicht erforderlich.
  3. Füllen Sie etwas Substrat in das Pflanzloch, zum Beispiel eine Mischung aus grobkörnigem Sand, Blumenerde und Gartenerde.
  4. Nehmen Sie die Hesperidenpalme vorsichtig aus dem Topf und pflanzen Sie sie ein. Achten Sie darauf, dass der Stamm gerade steht. Der Stammsockel sollte auf Höhe des Bodens oder leicht darüber liegen. Der Hals darf nicht mit Erde bedeckt werden.
  5. Füllen Sie das Pflanzloch mit dem Substrat rund um den Wurzelballen auf.
  6. Gießen Sie großzügig.

Für die Pflanzung im Topf:

  1. Wählen Sie einen großen Topf mit Abzugslöchern im Boden.
  2. Füllen Sie eine Drainageschicht aus Blähton oder Kies ein.
  3. Geben Sie anschließend das Substrat hinein, zum Beispiel eine Mischung aus Blumenerde und grobkörnigem Sand.
  4. Pflanzen Sie die Hesperidenpalme in den Topf.
  5. Füllen Sie seitlich Substrat auf, ohne den Hals der Palme zu bedecken.
  6. Drücken Sie die Erde leicht an und gießen Sie.
  7. Stellen Sie die Hesperidenpalme an einen hellen Platz ins Gewächshaus oder in den Wintergarten. Sobald keine Frostgefahr mehr besteht, kann sie auch direkt auf die Terrasse gestellt werden.
Die Blaue Hesperidenpalme mit ihrem schönen bläulichen Laub

Blaue Hesperidenpalme (Foto: Berthold Werner)

Pflege

Für die Kultur im Freiland

Die Hesperidenpalme verträgt sommerliche Trockenheit recht gut. Dennoch sollten Sie sie im Pflanzjahr weiterhin regelmäßig gießen, bis sie gut angewachsen ist und ein kräftiges Wurzelsystem entwickelt hat. In den ersten drei Kulturjahren gießen Sie bei Trockenheit. Danach kommt sie ohne Wassergaben aus (außer bei der Kultur im Topf).

Im Freiland benötigt die Hesperidenpalme keine Kompost- oder Düngergaben.

Die abgestorbenen Blätter der Hesperidenpalme bleiben auf natürliche Weise am Stamm hängen und bilden eine Art Rock unterhalb der grünen Blätter. Aus ästhetischen Gründen möchte man sie vielleicht abschneiden, wir empfehlen jedoch, sie besser an der Pflanze zu lassen. Auch wenn sie trocken sind, erfüllen die Blätter eine wichtige Funktion: Sie schützen die Palme vor Kälte und Schädlingen, indem sie eine isolierende Schicht bilden. Wenn Sie sie dennoch zurückschneiden möchten, tun Sie dies im Frühjahr. Lassen Sie dabei die Ansätze der Blattstiele stehen und schneiden Sie einige Zentimeter vom Stamm entfernt.

Für die Kultur im Topf

Bei der Kultur im Topf benötigt die Hesperidenpalme häufigere Wassergaben als im Freiland, da das Substrat deutlich schneller austrocknet. Gießen Sie vom Frühjahr bis zum Herbst etwa einmal pro Woche und geben Sie höchstens einmal im Monat etwas gut verdünnten Flüssigdünger. Im Winter reduzieren Sie das Gießen und stellen das Düngen ein.

Sie können ebenfalls etwas Flüssigdünger geben. Er muss jedoch stärker verdünnt werden als auf der Packung angegeben, und zwar höchstens alle 15 Tage. Alternativ eignet sich ein Langzeitdünger.

Topfen Sie Ihre Hesperidenpalme außerdem etwa alle drei Jahre im Frühjahr um. Wählen Sie dabei jeweils einen nur wenig größeren Topf. In den Jahren ohne Umtopfen genügt ein Auffüllen der oberen Substratschicht, indem Sie die ersten Zentimeter mit Blumenerde bedecken.

Sie können die Hesperidenpalme in einem hellen, eher kühlen Wintergarten oder Gewächshaus überwintern. Vermeiden Sie hohe Temperaturen, etwa in Wohnräumen oder Wohnungen. Besser ist ein frostfreies Gewächshaus, denn die Hesperidenpalme benötigt eine Ruhephase bei kühleren Temperaturen.

Wenn Sie Ihre Hesperidenpalme im Frühjahr nach draußen stellen und im Herbst wieder hereinholen, gewöhnen Sie sie schrittweise an die neuen Bedingungen. Grundsätzlich sollten Sie abrupte Wechsel bei Temperatur und Licht vermeiden. Stellen Sie sie im Frühjahr zunächst beispielsweise nur einige Stunden täglich nach draußen und vermeiden Sie anfangs die pralle Sonne, damit sie sich langsam daran gewöhnen kann. Später darf sie den ganzen Tag in der Sonne stehen.

Krankheiten und Parasiten

Im Innenbereich wird die Hesperidenpalme manchmal von Spinnmilben (Tetranychus urticae) befallen. Diese winzigen, mit bloßem Auge kaum sichtbaren Schädlinge stechen die Blätter an, um Pflanzensaft zu saugen, wodurch die Pflanze geschwächt wird. Ihre Anwesenheit erkennt man an kleinen Gespinsten zwischen den Blättern oder Blattstielen. Da Spinnmilben Feuchtigkeit meiden, empfehlen wir, das Laub mit Wasser zu besprühen, um sie loszuwerden.

Hesperidenpalmen können auch von Schildläusen (Wollläusen oder Deckelschildläusen) befallen werden. Wie Spinnmilben stechen Schildläuse das Pflanzengewebe an und saugen den Pflanzensaft der Palme. Einzelne Tiere können Sie von Hand entfernen. Bei stärkerem Befall behandeln Sie die Pflanze am besten mit einem Mittel gegen Schildläuse. Sie können auch selbst eine Mischung herstellen: Verdünnen Sie in einem Liter Wasser einen Teelöffel Schmierseife, einen Esslöffel Brennspiritus und einen Esslöffel Rapsöl. Sprühen Sie diese Lösung anschließend auf das Laub.

Im Freien wird die Hesperidenpalme manchmal vom Palmenfalter Paysandisia archon und vom Roten Palmrüssler befallen, zwei äußerst gefährlichen Schädlingen, die an Palmen große Schäden verursachen. Ein Befall ist unter anderem an durchlöcherten Wedeln (mit Löchern in einer Linie über die gesamte Breite des Fächers), vorzeitig abfallenden Wedeln oder dem Absinken des Blattkranzes zu erkennen. Um die Schädlinge zu bestimmen und loszuwerden, empfehlen wir Ihnen unsere ausführlichen Ratgeber:

Vermehrung

Aussaat

Sie können die Samen der Hesperidenpalme ernten und aussäen. Waschen Sie sie gründlich, um das Fruchtfleisch zu entfernen.

  1. Weichen Sie die Samen zunächst mindestens 48 Stunden in lauwarmem Wasser ein. Wir empfehlen, das Wasser zweimal täglich zu wechseln.
  2. Füllen Sie Töpfe mit einem leichten, drainierenden Substrat, zum Beispiel einer Mischung aus Blumenerde und Sand (am besten vorher 10 Minuten in der Mikrowelle sterilisieren).
  3. Säen Sie die Samen aus.
  4. Bedecken Sie sie mit 1 bis 2 cm Substrat und drücken Sie dieses leicht an.
  5. Gießen Sie vorsichtig mit einem feinen Wasserstrahl.
  6. Stellen Sie die Töpfe an einen hellen, vor direkter Sonne geschützten Platz bei 25 bis 30 °C (nachts sollte die Temperatur etwas niedriger sein als tagsüber).

Gießen Sie anschließend weiterhin regelmäßig, aber nicht zu viel, damit das Substrat leicht feucht bleibt.

Wir empfehlen ein Mini-Gewächshaus, um ein warmes, feuchtes Klima zu bewahren. Lüften Sie es gelegentlich, um Schimmelbildung zu vermeiden.

Die Samen können innerhalb weniger Wochen keimen, meist dauert es jedoch mehrere Monate (bis zu 8 Monate). Die Keimdauer ist daher sehr unterschiedlich. Haben Sie Geduld, wenn zunächst nichts wächst!

Auch die Hesperidenpalme wächst langsam: Es dauert mehrere Jahre, bis sie einen ausgeprägten Stamm bildet.

Verband

Da die Brahea sonnige Standorte und gut durchlässige Böden bevorzugt, eignet sie sich ideal für ein trockenes Beet im exotischen Stil. Gestalten Sie einen überwiegend mineralischen Garten oder einen großen Steingarten: Legen Sie ein erhöhtes Beet an, das den Wasserabzug verbessert, und platzieren Sie große Steine, um die Erde an ihrem Platz zu halten. Strukturieren Sie das Beet, indem Sie im Hintergrund eine oder mehrere Brahea-Jungpflanzen setzen. Davor platzieren Sie Sukkulenten wie Fetthenne und Hauswurz sowie Kakteen und Agaven. Wählen Sie zum Beispiel die beeindruckende Agave americana mit ihrem besonders dekorativen Wuchs. Entdecken Sie die Rauhschöpfe: Diese dekorativen Pflanzen tragen zahlreiche lineare Blätter in dichten Büscheln und sind zudem recht winterhart. Denken Sie auch an die Mittagsblume und die Blaugrüne Wolfsmilch, Euphorbia myrsinites.

Inspiration für die Kombination der Brahea in einem exotischen Garten

Kniphofia ‘Fiery Fred’, Brahea armata var. Clara, Watsonia ‘Peach Glow’, Agave havardiana, Delosperma cooperi und Opuntia microdasys

Die Brahea eignet sich ideal für einen mediterran inspirierten Garten am Meer. Zumal Brahea armata die salzhaltige Gischt sehr gut verträgt! Pflanzen Sie sie zusammen mit aromatischen Pflanzen wie Lavendel, Thymian, Strohblume, Silbrigem Beifuß und Gräsern. Ergänzen Sie einige Blütenpflanzen wie Prachtkerze, Garbe, Kugeldistel und Phlomis fruticosa. Bei den Sträuchern können Sie sie mit Ölbäumen, Zistrosen und Oleander kombinieren. Denken Sie auch an Agaven, Feigenkakteen und Aloen.

Schließlich können Sie mit der Brahea einen üppigen exotischen Garten gestalten, indem Sie sie mit weiteren Palmen wie Trachycarpus fortunei, Chamaerops humilis oder Washingtonia filifera kombiniert. Pflanzen Sie daneben Palmlilien, Keulenlilien, Neuseelandflachs, Sagopalmfarn und Bananen, zum Beispiel Musa basjoo. So entsteht eine echte grüne Oase! Für Farbtupfer zwischen dem Laub ergänzen Sie einige Blütenpflanzen wie Fackellilien, Liebesblumen, Watsonien und Zylinderputzer sowie die schönen gelben Blüten der Aloe striatula.

Nützliche Ressourcen

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