Der Safrankrokus oder Crocus sativus ist eine seit Urzeiten kultivierte Zwiebelpflanze. Seine stark aromatischen Narben liefern ein kostbares Gewürz: Safran. Safran ist das seltenste und teuerste Gewürz, da die Ernte der Krokusnarben sorgfältig erfolgt und ausschließlich von Hand vorgenommen wird.
Beschreibung
Über dem dunkelgrünen, linearen Laub erscheinen im Herbst hübsche blaue oder weiße Blüten. Ihre Blütenkrone besteht aus 6 Blütenblättern; 3 lange, orange-rote Fäden bilden die als Narben bezeichneten Safranfäden.
Verwendung
Die Ernte erfolgt je nach Region und Witterung im Herbst, von Oktober bis November. Nach der Handlese müssen die Safranfäden getrocknet werden, damit sie haltbar bleiben. In der Küche verleihen sie Ihren Gerichten Würze und Farbe sowie ihr einzigartiges, feines und durchdringendes Aroma kandierter Blüten. Safran verfeinert Fisch und Reis und aromatisiert Früchte wie Erdbeeren und Pfirsiche. Für ein Gramm Safran benötigt man 150 Blüten.
Anbau im Garten
Der Safrankrokus oder Crocus sativus ist winterhart bis -10 °C und lässt sich fast überall in Frankreich kultivieren. Er liebt einen vollsonnigen Standort. Er gedeiht in einem nährstoffreichen, gut durchlässigen Boden. Er wächst im Gemüsegarten, aber auch problemlos im Ziergarten in sonnigen Beeten und Steingärten.
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