Abelie: Pflanzung, Anbau-Tipps, Rückschnitt, Pflege
Inhaltsverzeichnis
Die Abelie in wenigen Worten
- Sein dekoratives Laub ist sehr abwechslungsreich
- Im Sommer bietet er eine Fülle weißer oder rosafarbener, oft duftender Blüten
- Seine geringe Größe eignet sich gut für kleine Gärten und die Kultur im Topf
- Er ist ein ausgezeichneter Heckenstrauch
- Winterhart und kräftig gedeiht er in allen Bodenarten
Das Wort unserer Expertin
Die Abelie ist ein schöner, üppig blühender Strauch mit dekorativem Laub, der einen Platz in jedem Garten mit relativ milden Wintern verdient. Noch viel zu wenig verbreitet, blüht sie dennoch sehr reich und bringt ununterbrochen von Juni bis Oktober kleine weiße oder rosafarbene Blüten hervor, die je nach Sorte einen außergewöhnlichen Duft nach Jasmin und Flieder verströmen.
Ihre lockere und elegante Wuchsform sowie ihre lange und üppige Blüte, auf die im Herbst hübsche, immergrüne kupferfarbene Hochblätter auf einem purpur- oder rötlich verfärbten Laub folgen, machen sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil sommerlicher und spätjährlicher Pflanzungen.
Von der Abelia grandiflora ‘kaléidoscope’ über die Abelia triflora bis hin zur Abelia grandiflora ‘Sherwood’ oder zur winterhärteren Abelia x grandiflora ‘Edward Goucher’ sind alle im Garten leicht zu kultivieren, in der Sonne oder im Halbschatten, in jedem gut durchlässigen Boden und geschützt vor vorherrschenden Winden.
Bis etwa -10 °C winterhart, anspruchslos, trockenheits- und schadstoffverträglich sowie krankheitsunempfindlich, ist die Abelie sowohl im Stadtgarten als auch im naturnahen Garten wertvoll.
Ihre moderate Größe und ihre dichte Silhouette ermöglichen zahlreiche Verwendungen: als frei wachsende oder geschnittene Hecke, im Beet, am Weg, als niedrige Hecke, als Bodendecker, in Gruppen und sogar im Kübel nahe Ihrem Eingang, um die duftenden Sorten in vollen Zügen zu genießen.
Kultivieren Sie diesen kräftigen Strauch mit prächtigem Laub und strahlender Blüte! Unsere außergewöhnliche Abelien-Kollektion wird Sie überraschen und Ihrem Garten eine elegante, duftende Note verleihen.
Botanisch
Steckbrief
- Lateinischer Name Abelia
- Familie Geißblattgewächse
- Gebräuchlicher Name Abelie
- Blüte Von Juni bis Oktober
- Height 1,50 bis 3 m
- Exposition Sonne, Halbschatten
- Art des Bodens Alle, gut durchlässig
- Winterhärte -10 °C
Die Abelie ist ein zur Familie der Geißblattgewächse gehörender, aus China stammender Strauch. Die Gattung umfasst etwa dreißig sommergrüne oder halbimmergrüne, in mildem Klima sogar immergrüne Arten.
Zu den häufigsten Sorten gehört insbesondere Abelia × grandiflora, zweifellos die bekannteste und wüchsigste aller Abelien. Sie hat bemerkenswerten Kultivaren und Hybriden wie ‘Kaléidoscope’, ‘Francis Mason’ mit panaschiertem Laub oder auch ‘Sherwood’ ihren Ursprung gegeben. Ebenfalls findet man Abelia × grandiflora ‘Edward Goucher’, eine kältetolerantere Hybridsorte, die mit -15 °C die winterhärteste Abelie ist.
Abelia (x) grandiflora Confetti ist eine neuere gärtnerische Hybride aus Abelia (x) Grandiflora, hervorgegangen aus der Kreuzung zwischen Abelia chinensis und Abelia uniflora, die wegen ihres panaschierten Laubs und ihrer geringen Größe geschätzt wird, ebenso wie der ebenfalls cremefarben panaschierte Kultivar ‘Prostrata’.

Die sehr reichblühende und wüchsige Abelia × Grandiflora hat zahlreiche interessante Kultivare hervorgebracht
Die Abelia chinensis, auch China-Abelie genannt, verströmt einen kräftigen Duft, Abelia floribunda ist eine Art, die an einem sonnigen Standort am Spalier gezogen werden sollte, und Abelia triflora ist mit 5 m die größte und duftendste Art. Ihre Blüten stehen zu dritt in den Blattachseln.
Zu den selteneren Arten gehört auch die bemerkenswert duftende Abelia zanderi, eine wenig bekannte kleine chinesische, winterharte Art mit zugleich kompakter und ausgebreiteter Wuchsform, sowie die Abelia schumannii, die violettrosa, orangefarben gezeichnete Blüten hervorbringt.
Je nach Kulturbedingungen wächst die Abelie mäßig schnell und kann in 5 Jahren eine Höhe von 2,50 m bei einer Breite von 2 bis 3 m erreichen. In unseren Gärten bleiben die meisten Pflanzen jedoch eher klein und werden häufig nicht höher als 1,80 m. Sorten mit panaschiertem Laub wachsen langsamer und sind empfindlicher.
Seit Kurzem gibt es sogar Zwergsorten wie Abelia (x) Pastel Charm®, eine aus der Züchtung der Baumschule Minier hervorgegangene Sorte, die in alle Richtungen nicht größer als 1 m wird.
Die Wuchsform variiert je nach Art und Sorte: bei Abelia ‘Edward Goucher’ bogig und anmutig überhängend, bei A. ‘Francis Mason’ halb überhängend, bei Abelia × grandiflora rundlich und locker, bei Abelia (x) grandiflora Sunny Charm® von Natur aus kompakt und bei Abelia chinensis buschig und breit ausladend.
Die Abelie bietet eine lange, duftende Blüte, die den ganzen Sommer über anhält, je nach Klima von Juni bis September oder Oktober, wenn nur noch wenige Sträucher blühen. Im Frühjahr sind ihre Blütentriebe sehr dekorativ. Am üppigsten ist die Blüte jedoch im Hochsommer: Eine Fülle kleiner, weißrosa, lilafarbener, hell lavendelblauer, kirschrosafarbener oder auch goldgelber Trompetenblüten erscheint in endständigen Rispen an den Spitzen der jungen Zweige.

Nach der Blüte machen die Blüten Kelchen aus rostbraunen Hochblättern Platz, die lange am Strauch erhalten bleiben
Manchmal bildet das Innere der reinweißen, rosafarbenen oder blassgelben Blütenkrone einen schönen Farbkontrast zur etwas kräftiger gefärbten Unterseite in Puderrosa oder Weißviolett. Die unzähligen kleinen röhrenförmigen Blütenkronen (A. floribunda) oder 2 bis 5 cm langen trichterförmigen Blüten bestehen aus 2 bis 5 trichterförmigen Kelchblättern und erscheinen bis zum Herbst fortlaufend.
Sie verströmen einen mehr oder weniger kräftigen, frischen Duft nach Flieder, Jasmin und Hyazinthe, der die Sommerabende erfüllt. Sie werden häufig von Schmetterlingen und anderen Bestäubern besucht. Auf die Blüte folgt die Bildung von Früchten, den Achänen, die nur einen Samen enthalten.
Jede Blüte ist zart von einem je nach Sorte rosafarbenen, kräftig rosafarbenen, grünen oder braunroten Kelch umschlossen, der lange nach dem Abfallen der Blüten erhalten bleibt. Nach dem Verblühen machen die Blüten diesen aus zahlreichen kupferfarbenen Hochblättern bestehenden Kelchen Platz, die lange am Strauch haften und einen prächtigen Widerhall zum purpurbronzenen Herbstlaub bilden.

Im Herbst nehmen die Blätter häufig prächtige violette und rötliche Farbtöne mit bronzefarbenen Reflexen an, die sehr lange an den Zweigen erhalten bleiben, sofern sie nicht von Frösten abgeworfen werden
Dieser schöne Strauch trägt je nach Milde des Klimas mehr oder weniger immergrünes Laub. Ab dem Frühjahr zeigt er seine jungen Triebe und häufig rötlichen Zweige. Diese mehr oder weniger gebogene und besonders dekorative Verzweigung trägt kleine, ovale bis rundliche, mehr oder weniger gezähnte Blätter von 3 bis 8 cm Länge, die gegenständig oder manchmal büschelig angeordnet sind.
Bei den meisten Sorten sind sie den ganzen Sommer über dunkelgrün und glänzend, bei einigen jedoch bemerkenswert panaschiert und bilden ein goldenes Laub, dessen Farbton sich im Laufe der Jahreszeiten verändert: Die Abelie ‘Confetti’ trägt hellgrüne, weißcremefarben berandete Blätter, die bereits bei den ersten Frösten schöne Rosatöne annehmen, während Abelia grandiflora ‘Francis Mason’ dunkelgrünes, goldgelb panaschiertes Laub besitzt.
Die pflegeleichte und leicht zu kultivierende Abelie gedeiht an einem sonnigen bis halbschattigen Standort, geschützt vor kalten und austrocknenden Winterwinden. Was die Bodenart betrifft, ist sie anspruchslos, bevorzugt leichte, gut durchlässige Böden und kommt sogar mit einem armen und kalkhaltigen Boden zurecht. Sie verträgt sommerliche Trockenheit gut, fürchtet jedoch schwere, nasse und lehmige Böden.
Obwohl winterhart, bevorzugt die Abelie milde Winter und wird idealerweise bis zur Île-de-France, in den Regionen südlich der Loire, in der Bretagne und im Südwesten kultiviert, wo die Wintertemperaturen auch bei den wüchsigeren Sorten von grandiflora nicht unter -10 bis -12 °C sinken. Sie fürchtet eisige Winde und strengen Frost. Trockenheit verträgt sie dagegen recht gut und sie ist äußerst widerstandsfähig gegenüber Wind und der salzhaltigen Gischt in Küstengärten. Dieser kräftige Strauch ist gegen die meisten Krankheiten und Parasiten sehr widerstandsfähig: Es sind keine Schädlinge oder Krankheiten bekannt, die ihm zusetzen.
Die Abelie ist ein vielseitiger Strauch, der sich perfekt in jeden Garten einfügt und auch in kleinen Gärten eine hervorragende Figur macht. Sie verträgt Luftverschmutzung und ist daher ein ausgezeichneter Stadtstrauch. Ihre moderate Größe und dichte Silhouette ermöglichen zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten: im Beet in Kombination mit Astern, Japan-Herbst-Anemone, Höckerblume, isoliert, in einer Gehölzgruppe, in einer frei wachsenden Hecke zusammen mit Schöner Leycesterie (Bettlerkraut) für einen schönen Kontrast, in einer Blütenhecke mit Sommerflieder, Kolkwitzien, Pfeifensträuchern, Säckelblumen, Bartblumen, Berberitzen, Buschrosen oder auch einer Orangenblume, als niedrige Hecke mit den Zwergsorten und in Regionen mit milden Wintern sogar in einem großen Topf neben dem Hauseingang, um ihren Duft voll zu genießen.
Einige Sorten wie ‘Confeti’, die in alle Richtungen weniger als 1 m groß werden, eignen sich hervorragend als Bodendecker.
Sie kann mit Sträuchern mit panaschiertem Laub wie Hartriegeln oder der Roten Glanzmispel kombiniert werden. Ihre etwas unregelmäßige Form bildet einen schönen Kontrast zu Pflanzen mit strengerer Wuchsform wie Bambus, Pampasgras oder auch Fächer-Ahorn.
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Abelien bieten im Laufe der Jahreszeiten zahlreiche Vorzüge. Die wichtigsten Auswahlkriterien sind die Farbe der Blüten, die des Laubs im Sommer und Herbst, die Größe bei Reife und manchmal auch die Wuchsform, die mehr oder weniger kompakt und buschig sein kann.
Abelia x grandiflora, ein durch die Kreuzung von China-Abelie und A. uniflora entstandener Hybrid, ist zweifellos die bekannteste Art der Gattung und zugleich die kräftigste aller Abelien. Die grandiflora-Sorten sind kräftiger, aber dennoch nur bis -10 °C winterhart. Ebenfalls sehr verbreitet ist Abelia x grandiflora ‘Edward Goucher’; dieser kleine Hybrid ist der winterhärteste unter den Abelien und verträgt Tiefsttemperaturen bis -15 °C.
Abelia chinensis oder China-Abelie ist eine der blühfreudigsten und duftendsten Arten. Zu den selteneren Arten gehört auch Abelia zanderi, eine wenig bekannte chinesische Art mit kompakter, buschiger Wuchsform und ihrem Kultivar ‘Little Richard’, sowie Abelia schumannii, ein sommergrüner Strauch mit orange-rosa Blüten.
Abelia grandiflora Edward Goucher
- Blütezeit September für November
- Höhe bei Reife 1,80 m
Abelia grandiflora Francis Mason
- Blütezeit August für Oktober
- Höhe bei Reife 1,50 m
Abelia grandiflora - Grossblütige Abelie
- Blütezeit August für November
- Höhe bei Reife 2,50 m
Abelia chinensis - Abelie
- Blütezeit September für November
- Höhe bei Reife 2 m
Abelia grandiflora Kaleidoscope
- Blütezeit Juli für November
- Höhe bei Reife 80 cm
Abelia grandiflora Confetti
- Blütezeit August für November
- Höhe bei Reife 90 cm
Abelia grandiflora Sunny Charm
- Blütezeit August für November
- Höhe bei Reife 1 m
Abelia grandiflora Pastel Charm
- Blütezeit August für November
- Höhe bei Reife 1 m
Abelia grandiflora Petite Garden Minedward
- Blütezeit August für November
- Höhe bei Reife 90 cm
Abelia zanderi Little Richard
- Blütezeit August für November
- Höhe bei Reife 60 cm
Abelia grandiflora Sparkling Silver
- Blütezeit August für November
- Höhe bei Reife 50 cm
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Pflanzung
Wenn er eine mittlere Frosthärte bis -10/-12 °C aufweist, wird die Abelie vorzugsweise in den Regionen südlich der Loire gepflanzt, wo die Winter recht mild sind. Sie weist eine gute Widerstandsfähigkeit gegenüber Salznebel auf. Sie sollte jedoch vor kalten und trockenen Winden geschützt gepflanzt werden, die das Laub und die Blüte schädigen, besonders wenn sie noch jung ist: Binden Sie sie an einer nach Süden ausgerichteten Mauer fest, wenn Sie ihre Kultivierung in einer Region mit strengen Wintern versuchen möchten.
Sie bevorzugt volle Sonne, um üppig zu blühen, verträgt aber auch einen halbschattigen Standort gut.
Die Abelie stellt keine besonderen Ansprüche an die Bodenbeschaffenheit und wächst in jeder guten, gut durchlässigen Gartenerde, auch in kalkhaltigem Boden, aber keinesfalls in zu feuchter Erde: Sie fürchtet schwere, verdichtete und staunasse Böden. Sie bevorzugt Böden, die frisch bleiben, verträgt aber im Alter auch problemlos einen im Sommer gelegentlich trockenen Boden. In kalten Regionen wird in den ersten Wintern oder bei außergewöhnlicher Kälte eine gute Mulchschicht empfohlen.
Die Abelie ist häufig breiter als hoch und kann als Solitär, in einer frei wachsenden und blühenden oder niedrigen Hecke, im Staudenbeet oder zusammen mit anderen Sträuchern verwendet werden. Sie lässt sich mit immergrünen Sträuchern mit dunklem oder panaschiertem Laub kombinieren, um die Farben der Blüten, Blätter und Zweige hervorzuheben.
Die geringe Größe mancher Sorten ermöglicht eine Kultivierung im Topf auf einer Terrasse oder einem Balkon, um ihren bemerkenswerten sommerlichen Duft in vollen Zügen zu genießen.
→ Entdecken Sie unseren Ratgeber: Eine Abelie im Topf kultivieren
Wann pflanzen?
Pflanzen Sie die Abelie vorzugsweise im Frühjahr im März oder im Herbst im Oktober. In kalten Regionen kann sie jedoch sinnvoll von Februar bis Mai gepflanzt werden, in warmen Regionen eher im Herbst von September bis November, wobei Frostperioden und starke Hitze vermieden werden sollten.

Die Pflanzung der Abelie ist sehr einfach: Sie wächst in jeder guten, gut durchlässigen Erde
Wie pflanzt man die Abelie?
Je nach Sorte und Verwendungszweck sollten Sie bei niedrigen, kompakt wachsenden Sorten einen Pflanzabstand von 60 cm einhalten, um dichte Gruppen zu erhalten. Bei hohen Sorten oder zur Anlage von Hecken sollten Sie einen Pflanzabstand von 80 cm bis 1,20 m einhalten.
- Heben Sie ein Loch aus, das dreimal breiter als der Wurzelballen und etwa 50 cm tief ist
- Errichten Sie mit einem Teil der ausgehobenen Erde einen kleinen Hügel am Boden des Pflanzlochs, auf dem die Wurzeln aufliegen
- Mischen Sie die verbleibende Erde zur Hälfte mit Blumenerde
- Legen Sie gegebenenfalls eine gute Kiesschicht an, um eine perfekte Drainage zu gewährleisten
- Setzen Sie die Abelie in die Mitte des Pflanzlochs, wobei sich der Hals auf Höhe des Bodens befindet
- Füllen Sie die ausgehobene Erde wieder ein, um die Wurzeln zu umschließen und das Pflanzloch zu schließen
- Halten Sie den Strauch gerade
- Treten Sie die Erde mit dem Fuß fest
- Gießen Sie bei der Pflanzung reichlich und im ersten Jahr nach der Pflanzung jede Woche
Kultivierung im Topf
Die Kultivierung im Topf ist möglich, insbesondere bei kleinwüchsigen Sorten. Topfen Sie die Abelie alle 3 Jahre um und schneiden Sie den Strauch regelmäßig zurück, um sein Wachstum zu begrenzen. Halten Sie den Boden im Sommer frisch, mulchen Sie im Winter großzügig oder stellen Sie die Topfpflanzen vor starkem Frost geschützt auf.
Lesen Sie auch
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Anspruchslos, ist die Abelie leicht zu kultivieren und benötigt wenig Pflege. Sie lässt sich jedes Jahr mit der Gartenschere oder der Heckenschere leicht zurückschneiden, je nach der gewünschten Form (besonders wenn sie als geschnittene Hecke gepflanzt ist), um ihre kompakte und ausgewogene Wuchsform zu erhalten, ihr Wachstum zu fördern und ihre Blüte anzuregen. Schneiden Sie im Spätwinter, zwischen Februar und April, vor dem Neuaustrieb, sich kreuzende, dünne oder abgestorbene Zweige an ihrer Basis zurück, sodass nur die kräftigsten stehen bleiben.
→ Lesen Sie auch unsere Tipps in unserem Ratgeber: Wie schneiden Sie die Abelie?
Bei längerer Trockenheit und während der ersten beiden Jahre sollten Sie den Wasserbedarf Ihres Strauchs im Auge behalten.
Am besten mulchen Sie den Wurzelbereich vor dem Winter großzügig und zwar in den ersten 3 Jahren nach der Pflanzung. Ein Wintervlies kann sich als nützlich erweisen, um die Abelie vor strengen Frösten zu schützen.
Mögliche Schädlinge und Krankheiten
Die Abelie wird nie krank, sie ist gegen die meisten Krankheiten ebenso wie gegen den Befall durch Parasiten unempfindlich.
Vermehrung
Die einfachste und schnellste Methode, eine Abelie zu vermehren, bleibt die Stecklingsvermehrung.
Durch Stecklingsvermehrung
Die Vermehrung erfolgt durch halbverholzte Stecklinge (wenn die Triebe beginnen, sich in Hartholz zu verwandeln) im Juli-August:
- Schneiden Sie nach der Blüte 6 bis 12 cm lange Stecklinge
- Stecken Sie die Stecklinge zu drei Vierteln in ein leichtes (Torf und Flusssand) und drainierendes, feucht gehaltenes Substrat mit einem Abstand von 5 cm
- Stellen Sie die Anzuchtschale oder den Topf bis zum Herbst an einen schattigen Platz im Freien unter ein Mini-Gewächshaus und im Winter unter einen Frühbeetkasten
- Pflanzen Sie sie im folgenden Frühjahr ins Freiland

Die Abelie lässt sich im Sommer sehr einfach durch Stecklinge vermehren
⇒ Entdecken Sie für weitere Informationen unser illustriertes Tutorial: Wie vermehrt man eine Abelie durch Stecklinge?
Kombinieren
Wenn Sie die Abelie wegen ihrer einfachen Kultur schätzen, ist sie auch für ihren sehr hohen Zierwert während eines großen Teils des Jahres beliebt: Im Sommer ist sie mit einer Fülle duftender weißer oder rosafarbener Blüten bedeckt, bevor ihr grünes oder goldenes Laub im Herbst feurige kupfer- oder bronzefarbene Töne annimmt.
Die Abelie lässt sich sowohl in Gruppen mit anderen Sträuchern als auch isoliert pflanzen, in einem Beet mit Stauden ebenso wie in einer freiwachsenden oder geschnittenen Hecke und bei niedrigeren Sorten sogar als Bodendecker verwenden. Sie bildet einen schönen Kontrast zu warmen Farben, zu golden panaschiertem Laub und zu Sträuchern mit orangerotem Laub wie der Roten Glanzmispel.
In einer blühenden Hecke ist sie die perfekte Begleiterin für Feuerdorn, Bartblume, Kolkwitzia amabilis oder „Scheinweigelie“, Schöner Sternchenstrauch, Berberitze, Pfeifenstrauch, Flieder, Buschrose oder auch für die Nachbarschaft eines Schmetterlingsstrauchs.
Sie wirkt neben Blütensträuchern mit dekorativem Laub besonders schön, die ihre Blüte und ihr im Herbst feurig leuchtendes Laub hervorheben und mit denen sie eine vollkommene Harmonie bildet oder im Gegenteil reizvolle Kontraste schafft: Orangenblume, Leycesteria formosa, Spierstrauch, Pfaffenhütchen, Schneeball oder Hartriegel.
Ihre etwas unregelmäßige Silhouette profitiert von der Kombination mit Pflanzen mit strengerer Wuchsform wie Bambus, Pampasgras, Ruten-Hirse oder Fächer-Ahorn.
In einem sommerlichen Beet lässt sie sich mit Rittersporn, Duftnessel und Storchschnabel kombinieren … Im Herbst passt sie zu Aster, Japan-Herbst-Anemone, Höckerblume und Sonnenbraut …
Sie gedeiht auch sehr gut in einem großen Topf auf der Terrasse und erfüllt die Sommerabende mit ihrem Duft.

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→ Weitere Ideen für die Kombination mit der Abelie finden Sie in unserem Ratgeber.
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