7 immergrüne Bäume

7 immergrüne Bäume

Die schönsten immergrünen Bäume

Inhaltsverzeichnis

Immergrüne Bäume geben dem Garten ganzjährig Struktur und bieten Kleintieren Schutz. Entdecken Sie unsere Auswahl der sieben besten immergrünen Bäume!

Schwierigkeit

Die Immergrüne Magnolie

Magnolia grandiflora, auch Großblütige Magnolie oder Immergrüne Magnolie genannt, ist ein schöner Baum mit großen, dunkelgrünen, ledrigen und glänzenden Blättern, die auf der Unterseite matt bronzefarben sind. Von Juni bis August/September erscheinen große, besonders elegante weiße Blüten. Sie sind tulpenförmig, 15 bis 25 cm breit und bestehen aus dicken, reinweißen Blütenblättern rund um einen zentralen Kegel aus gelben Staubblättern. Jede Blüte bleibt nur einen Tag am Baum, doch während drei Monaten öffnen sich ständig neue Blüten. Im ausgewachsenen Zustand kann der Baum 10 bis 15 m hoch werden. Es gibt jedoch auch Zwergsorten für kleine Gärten, wie Magnolia grandiflora ‘Nana’, die nicht höher als 2,50 m wird. Die Magnolie gedeiht in einem nährstoffreichen, frischen und tiefgründigen Boden. Auch Magnolia delavayi (Chinesische Magnolie) und Magnolia yunnanensis sind immergrün.

Als Solitär oder Alleebaum ist die Magnolie besonders schön. Sie können sie aber auch mit Stauden mit dekorativem, glänzendem Laub wie Akanthus kombinieren. Zu ihren Füßen lassen sich auch Teppiche aus Farfugium und Bergenie pflanzen. Ebenso können Sie sie mit einer im Frühjahr blühenden Magnolie wie Magnolia soulangeana kombinieren, die im Mai und Juni rosafarbene, tulpenförmige Blüten trägt.

Entdecken Sie unser vollständiges Merkblatt: „Magnolien: Pflanzen, Rückschnitt und Pflege“.

Immergrüne Bäume: Magnolia grandiflora

Die elegante weiße Blüte von Magnolia grandiflora

Stein-Eiche

Die Stein-Eiche (Quercus ilex) ist ein Baum, der rund um das Mittelmeer und insbesondere auf Korsika natürlich wächst. Sie ist eine charakteristische Art der Garrigue. In der Provence wird sie auch Yeuse oder Stechpalmen-Eiche genannt, da ihre Blätter denen der Stechpalme ähneln. Diese sind ledrig, auf der Oberseite dunkelgrün und auf der Unterseite silbriggrau. Die Stein-Eiche bildet einen gedrungenen, krumm gewachsenen Stamm mit grauer, rissiger Rinde. Sie ist besonders robust und langlebig, wächst jedoch sehr langsam. Zur Reife erreicht sie eine Höhe von bis zu 20 m und einen Stammumfang von 2 bis 3 m. Sie bevorzugt sehr gut drainierte, eher arme, kalkhaltige oder neutrale Böden. Sie ist nur bedingt winterhart und verträgt Temperaturen um –7 °C, an einem gut eingewachsenen Standort sogar bis –10 °C. Zudem ist sie trockenheits- und temperaturwechselverträglich.

Im Garten lässt sie sich mit Zistrose, Brandkraut, Salbei, Rosmarin und Gamander sowie mit der schönen Wuchsform von Westlichem Erdbeerbaum und Ölbaum kombinieren.

Sie können sich auch für die Kork-Eiche entscheiden (Quercus suber). Auch sie stammt aus den Mittelmeerregionen, wächst diesmal jedoch auf saurem Boden. Sie ist charakteristisch für die mediterrane Macchia. Entdecken Sie außerdem die Filarien-Eiche, Quercus phillyreoides, die aus China stammt.

Unser vollständiger Ratgeber: „Eiche: Pflanzen, Rückschnitt und Pflege“.

Immergrüne Bäume: Quercus ilex

Blätter und Eicheln der Stein-Eiche, Quercus ilex

Japanische Wollmispel

Die Japanische Wollmispel oder Eriobotrya japonica, nicht zu verwechseln mit der Echten Mispel, ist ein kleiner Baum mit eleganter Silhouette, der einen breiten, verzweigten und ausladenden Kranz bildet. Er erreicht eine Höhe von bis zu 6 m und trägt große, dunkelgrüne, gewellte, ledrige und glänzende Blätter. Im Herbst, meist im Oktober und November, erscheinen Trauben beigefarbener Blüten mit Mandel- und Vanilleduft. Im Frühjahr (Mai und Juni) trägt er außerdem eiförmige, orangegelbe Früchte, die essbar sind und saftiges, leicht säuerliches Fruchtfleisch besitzen. Die Wollmispeln können roh, direkt vom Baum oder als Kompott verzehrt werden. Sie gedeiht in Regionen mit mildem Klima, etwa im Mittelmeerraum oder an der Atlantikküste. In kälteren Gegenden kann sie im Kübel kultiviert und zum Überwintern geschützt untergestellt werden.

Pflanzen Sie sie in ein exotisches Beet zusammen mit Wandelröschen, Wolfsmilch, Canna und Pittosporum tobira.

Unser vollständiger Ratgeber: „Japanische Wollmispel: pflanzen, kultivieren, ernten“.

Immergrüne Bäume: Eriobotrya japonica

Die Früchte und gewellten Blätter der Eriobotrya japonica

Die Eucryphie

Eucryphien sind reizvolle, ungewöhnliche und wenig bekannte kleine Bäume oder Blütensträucher! Im Sommer tragen sie hübsche weiße oder rosafarbene, angenehm duftende Blüten. Diese bestehen aus vier Blütenblättern, die ein Büschel zentraler Staubblätter umgeben und an Hagebuttenblüten erinnern. Eucryphien besitzen ein eher gewöhnliches Laub aus dunkelgrünen, glänzenden Blättern, die bei Sorten wie ‘Gilt Edge’ panaschiert sind. Entdecken Sie auch die Eucryphia moorei mit fein zerteilten Blättern. Achtung: Eucryphien sind anspruchsvolle Bäume und Sträucher, die besondere Bedingungen zum Gedeihen benötigen. Sie stammen aus Australien und Chile und bevorzugen ein mildes, feuchtes Klima. Daher eignen sie sich besonders für milde Regionen an der Atlantikküste, etwa die Bretagne oder die Normandie. Sie können sie auch in der Nähe eines Teichs pflanzen, wo sie von der feuchten Atmosphäre profitieren. Die meisten Arten gedeihen in einem frischen, leichten, humusreichen und kalkfreien Boden. Sie mögen einen schattigen Fuß und eine sonnige Krone.

Kombinieren Sie Eucryphien mit Moorbeetpflanzen wie Alpenrose und Azalee, Japanischem Ahorn, Pieris japonica, Heideröschen und Hortensie. Denken Sie auch an den Crinodendron hookerianum, einen Strauch mit hübschen roten Glockenblüten.

Unser ausführlicher Ratgeber: „Eucryphia: Pflanzen, kultivieren und pflegen“.

Der Eukalyptus

Eukalypten oder Gummibäume sind schöne, vorwiegend aus Australien stammende Bäume mit blauem oder silbergrauem, immergrünem und aromatischem Laub. Sie wachsen schnell und können sehr groß werden. Dabei entwickeln sie eine elegante Wuchsform mit schlankem Stamm und weißer bis grauer Rinde, die sich in Streifen ablöst. Eukalypten spenden leichten Schatten. Das Jugendlaub ist rundlich, während die erwachsenen Blätter länglich und lanzettlich sind. Besonders empfehlen wir Eucalyptus gunnii. Alternativ eignen sich Eucalyptus parviflora oder Eucalyptus niphophila. Eukalypten bevorzugen milde Klimate, ihre Winterhärte variiert jedoch je nach Art stark. Eucalyptus niphophila, auch Schnee-Eukalyptus genannt, verträgt bis zu -18 °C bis -20 °C. Die Bäume lieben sonnige Standorte und gedeihen problemlos in armen, trockenen Böden.

Nutzen Sie das blaue Laub des Eukalyptus für ein blau-silbernes Beet, kombiniert mit Wolfsmilch ‘Glacier Blue’, Salvia argentea, Mannstreu ‘Jos Eijking’ und den blauen Blüten von Salvia patens. Der Eukalyptus passt auch in einen mediterranen Garten.

Unser ausführlicher Ratgeber: „Eukalyptus: pflanzen, schneiden, pflegen“.

Immergrüne Bäume: Eukalyptus

Die erwachsenen Blätter und Blüten von Eucalyptus gunii (Foto: Wouter Hagens)

Der Ölbaum

Als Wahrzeichen mediterraner Landschaften schätzt man den Ölbaum für sein silbriges Laub und seinen knorrigen Stamm. Er trägt feine graugrüne Blätter mit silbriger Unterseite. Meist fruchtet er ab dem 10. Jahr und bildet zunächst grüne, bei Reife schwarze Oliven, die frisch nicht genießbar sind. Der Ölbaum kann mehrere tausend Jahre alt werden. Er liebt volle Sonne und sehr gut durchlässige, auch steinige Böden. Temperaturen unter -10 bis -12 °C verträgt er nicht. Das Auspflanzen ist daher Regionen mit mildem Klima vorbehalten.

Pflanzen Sie den Ölbaum in einen mediterranen Garten, zusammen mit mediterranen Stauden und Sträuchern wie Lavendel, Silbrigem Heiligenkraut, Zistrosen, Sonnenröschen und Oleander … Auch als Begleiter zur Stein-Eiche ist er ideal.

Unser ausführliches Merkblatt: „Ölbaum, Olea europaea: Pflanzung und Rückschnitt“.

Immergrüne Bäume: Olea europaea

Die elegante Wuchsform eines Ölbaums, Olea europaea

Die Akazie

Die Silber-Akazie oder Acacia dealbata bezaubert mit ihrem gefiederten Laub und ihren stark duftenden, gelben Pomponblüten. Immergrüne Pflanzen haben oft dichtes, ledriges Laub, doch das trifft auf die Silber-Akazie nicht zu: Sie zeichnet sich vielmehr durch ihre zarten, besonders feinen Blätter aus. Sie verträgt Trockenheit und kalkhaltige Böden. Allerdings ist sie nicht sehr winterhart (zwischen -7 und -10 °C): Eine Pflanzung ins Freiland empfiehlt sich daher nur in Regionen mit mildem Klima. In kälteren Gegenden sollte sie in einem großen Topf kultiviert und im Winter geschützt untergestellt werden. Dieser kleine Baum erreicht im ausgewachsenen Zustand eine Höhe und Breite von 4 bis 5 m. Seine Besonderheit ist die Winterblüte von Januar bis März. Die mit gelben Pomponblüten bedeckten Zweige eignen sich hervorragend für die Vase und bringen Helligkeit und einen angenehmen Duft in jeden Strauß! Meist wird die Silber-Akazie auf Acacia retinodes veredelt. Dadurch ist sie weniger winterhart, bildet aber keine Ausläufer und verträgt Kalk besser.

Im Garten findet die Silber-Akazie leicht als Solitär ihren Platz, um besonders gut zur Geltung zu kommen. Sie eignet sich aber auch ideal, um die frühe Blüte von Zierquitte, Forsythie und Prunus triloba zu begleiten.

Komplettes Datenblatt: „Silber-Akazie: pflanzen, zurückschneiden und pflegen“.

Immergrüne Bäume: Acacia dealbata

Acacia dealbata bildet bezaubernde, stark duftende gelbe Pomponblüten

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Magnolia grandiflora