10 dekorative Pflanzen für moderne Gärten

10 dekorative Pflanzen für moderne Gärten

Auswahl idealer Sorten für moderne Gärten!

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 13. August 2025  durch Jean-Christophe 9 min.

Moderne Gärten: 10 Sträucher für Zen-, exotische und minimalistische Gestaltung. Viele eignen sich für Töpfe auf Terrasse und Balkon. Dazu: 10 dekorative Pflanzen.

Schwierigkeit

Schwarzer Bambus: 'Nigra' und 'Black Dragon'

Bambusse gehören zu den Lieblingspflanzen von Landschaftsgärtnern für dekorative Pflanzungen und moderne Gärten. In der großen Vielfalt dieser Familie ist Phyllostachys ‘Nigra’ ein mittelgroßer Bambus (6 bis 8 m) mit buschiger, aufrechter Wuchsform, dessen Hauptattraktion im Kontrast zwischen Blättern und Halmen liegt. Die Halme treiben grün aus und färben sich rasch tiefschwarz. Davor heben sich die immergrünen, kräftig grünen Blätter deutlich ab. Dieser sehr elegante Bambus bildet Wurzelschösslinge und kann sich trotz seines eher langsamen Wachstums stark ausbreiten. Um ihn einzudämmen, setzen Sie eine Rhizomsperre ein oder pflanzen Sie ihn in einen Kübel. Alternativ ist Fargesia ‘Black Dragon’ mit feineren, ebenfalls schwarz gefärbten Halmen nicht ausläuferbildend. Dieser kleinere Bambus (2 bis 3 m) wächst schnell, ist aber nicht so wuchsfreudig wie sein Verwandter. Beide mögen lichten Schatten oder milde Sonne sowie einen stets feuchten Boden. Sie eignen sich für modern wirkende Hecken und lassen sich gut schneiden.

Schwarzer Bambus

Phyllostachys nigra (Foto: L. Enking)

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Der Rauhschopf (Dasylirion wheeleri)

Rauhschöpfe begeistern mit ihrer originellen, sehr modernen Wuchsform und ihrer oft erstaunlich guten Winterhärte. Einer der winterhärtesten ist Dasylirion wheeleri, das Temperaturen bis -20 °C übersteht. Schon in jungen Jahren zeigt es dank seiner zahlreichen, dicken und leicht stacheligen, blaugrünen Blätter eine ausgeprägt dekorative Wirkung. Sie bilden eine struppige, aber regelmäßige Rosette von etwa 1 m Durchmesser, die scheinbar auf dem Boden liegt. Sein spektakuläres Erscheinungsbild verstärkt sich im Lauf der Jahre noch, wenn im Sommer ein langer Blütenstiel mit kleinen gelben Blüten aus der Mitte des Strauchs wächst und 2 bis 3 m hoch wird. Mit der Zeit entwickelt der Rauhschopf einen 1 bis 1,5 m hohen Stamm. Leicht zu kultivieren und das ganze Jahr schön, wächst er im Freiland ebenso wie im Topf, sofern er viel Sonne und eine gute Drainage erhält. Allerdings ist er standorttreu und lässt sich nur ungern umpflanzen.

Dasylirion wheeleri mit seiner feinen, strahlenförmigen Blattrosette: ideal für eine moderne Terrasse oder einen Trockengarten

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Die panaschierte Zimmeraralie (Fatsia japonica 'Sipder's Web')

Die panaschierte Zimmeraralie (Fatsia japonica ‘Spider’s Web’) ist in vielerlei Hinsicht attraktiv. Der Strauch bildet einen Scheinstamm, aus dem sich sehr große, glänzende Blätter an langen Blattstielen entfalten. Die handförmigen Blätter zeigen ein Grün mit großen, leuchtend cremeweißen Sprenkeln. Sie sind immergrün und das ganze Jahr über dekorativ und vertragen Temperaturen bis etwa -15 °C. Im Spätsommer trägt die Fatsie ebenfalls kugelige, cremeweiße Blüten, die an Efeublüten erinnern. Anschließend erscheinen schwarze Früchte, die den Zierwert dieser Pflanze mit architektonischer Wuchsform noch steigern. Der Strauch wächst recht langsam und erreicht schließlich 2 m in alle Richtungen, wenn er in humusreichem, frischem, nicht zu kalkhaltigem Boden wächst. Pflanzen Sie ihn in den Schatten oder Halbschatten oder in einen Topf auf einer nicht zu heißen Terrasse, um seine klar strukturierte Silhouette zu genießen.

Aralia

Die Fatsie ‘Spider’s Web’, eine wunderschöne panaschierte Sorte: cremefarben geflecktes Laub und bienenfreundliche Blütendolde

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Baumfarne (Dicksonia antartica, Dicksona fibrosa)

In der großen Welt der Farne gibt es baumartige Arten, die echte Sträucher bilden. Ihre Winterhärte ist zwar nur mäßig, doch Dicksonia antarctica hält bei Winterschutz Temperaturen von -7 °C bis -10 °C und sogar mehr aus. Dieser große Farn entwickelt einen faserigen, braunen Stamm, den man als Stipe bezeichnet und der in unseren Breiten 5 bis 6 m hoch wird. An seiner Spitze entspringen breite, grüne, glänzende und filigran gefiederte Wedel. Diese 2 bis 3 m langen, immergrünen Wedel bilden einen großen Schirm. Zusammen verleihen sie der Pflanze eine üppige und zugleich raffinierte Optik. Der Farn wächst sehr langsam, wird dafür aber sehr alt. Er passt sowohl in eine moderne Gartengestaltung im Freiland als auch in einen Topf auf der Terrasse. Dicksonia fibrosa besitzt ähnliche Eigenschaften, bleibt mit 3 m Höhe und 2 m Breite jedoch kleiner und hat dunkleres Laub.

Baumfarn

Dicksonia antarctica mit üppigem Laub (Fotos: Amanda Slater)

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Hartriegel (Cornus)

Die Welt der Hartriegel ist reich an außergewöhnlich schönen Pflanzen. Zu den dekorativsten Sträuchern der Gattung zählt Cornus alternifolia, mit natürlich etagenförmiger Wuchsform und waagerechten, regelmäßig übereinander angeordneten Zweigen, die glänzende, ziemlich dunkelgrüne Blätter tragen. Der eher langsam wachsende Strauch erreicht schließlich 5 m in Höhe und Breite. Die unscheinbare weiße Blüte ist jedoch duftend und bienenfreundlich. Anschließend erscheinen dunkelblaue Beeren, die einen reizvollen Kontrast zur grün bis purpurfarbenen Rinde der Zweige bilden. Cornus ‘Golden Shadows’ ist kleiner (3 m × 2 m) und besitzt ein Laub, das sich von Purpurrot zu Grün und Weiß im Sommer verfärbt, bevor es sich im Herbst purpurviolett entzündet. Cornus ‘Argentea’ bleibt ähnlich groß und trägt graugrünes, weiß panaschiertes Laub, das sich zum Saisonende rot färbt. Alle diese Sorten sind sommergrün, doch selbst mitten im Winter bleibt ihre Silhouette bemerkenswert. Sie können den dekorativen Effekt noch verstärken, indem Sie sie mit Hartriegeln mit dekorativem Holz kombinieren, deren farbige Zweige einen unvergesslichen Kontrast schaffen! Die genannten Hartriegel sind sehr winterhart (–30 °C) und bevorzugen frische, humusreiche, neutrale bis saure Böden an einem nicht zu heißen Standort. Schließlich darf Cornus controversa nicht fehlen, insbesondere sein Kultivar ‘Variegata’ (7 m × 6 m), ein wahres Kunstwerk mit unvergleichlicher dekorativer Wirkung zu jeder Jahreszeit!

Ein Cornus alternifolia mit majestätischer etagenförmiger Wuchsform und die leuchtenden Farben des Hartriegelholzes ‘Magic Flame’ im Winter

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Die Winterblühende Mahonie (Mahonia eurybractea 'Soft Caress')

Beales Mahonien gehören zu den Sträuchern, die begeistern oder abschrecken können. Ihr extrem stacheliges Laub wird ihnen manchmal zum Vorwurf gemacht! Mit der Hybridsorte Mahonia eurybractea ‘Soft Caress’ hat sich das geändert. Dieser kleine Strauch (1 m x 1,5 m) trägt lange, schmale, immergrüne Blätter in einem hübschen Olivgrün. Dornlos sind sie sehr weich im Griff und verleihen der Pflanze ihr dekoratives Aussehen, das an einen Farn oder kleinen Nadelbaum erinnert. Der kompakt wachsende Strauch ist im Spätsommer mit hellgelben, duftenden Blütenständen bedeckt, auf die kleine schwarze Beeren mit metallischem Schimmer folgen, die lange dekorativ bleiben. Pflanzen Sie ihn in jeden frischen Boden, ins Freiland oder in einen Kübel, jedoch abseits der prallen Sonne. Auch im tiefen Schatten wächst er sehr gut. Winterhart bis -12 °C bringt diese Sorte viel Weichheit in dekorative, moderne Pflanzungen.

Die Mahonie ‘Soft Caress’: wunderschönes bläuliches Laub und eine leuchtende Winterblüte!

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Himmelsbambus (Nandina domestica 'Obsessed Seika')

Nandina wird wegen seiner gewissen Ähnlichkeit mit Gräsern, mit denen er jedoch nicht verwandt ist, als „Himmelsbambus“ bezeichnet. Nandina ‘Obsessed Seika’ ist eine dekorative Schönheit! Dieser kleine Strauch wird nicht höher als 1 m und erreicht eine Breite von 80 cm. Er bildet zahlreiche verzweigte Triebe, die in einer aufrechten, leicht abgerundeten Traube direkt aus dem Boden wachsen. Die Zweige tragen schmale Blätter, deren Färbung sich zwischen Purpurrosa und Graugrün bewegt und sich im Herbst erneut in warme Farbtöne verwandelt. Die immergrünen bis halbimmergrünen Blätter bilden den Rahmen für eine sommerliche Blüte aus kleinen weißen Blüten. Anschließend entwickeln sich daraus Trauben intensiv roter Beeren, die oft bis zur Blüte im folgenden Jahr am Strauch haften bleiben. Der Strauch wächst recht langsam, stellt geringe Ansprüche an Boden und Standort und ist bis -15 °C winterhart. Er kann im Freiland oder im Kübel kultiviert werden. Der das ganze Jahr über attraktive Nandina ist in vielen weiteren Sorten erhältlich, etwa ‘Flirt’ mit ausgebreiteterer Wuchsform (1 m x 60 cm) oder ‘Fire Power’, der eine kompakte Kugel bildet (60 cm x 60 cm). ‘Twilight’ (1,2 m x 50 cm) besticht durch eine wunderschöne Panaschierung.

Nandina domestica

Der Himmelsbambus ‘Obsessed Seika’

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Goldener Breitfingriger Shirasawa-Ahorn 'Aureum'

Japanische Ahorne sind wunderschöne Sträucher, die sich hervorragend in eine moderne Gartengestaltung einfügen. Besonders bemerkenswert ist hierfür der Acer shirasawanum ‘Aureum’, ein unter unseren klimatischen Bedingungen eher kleiner Strauch (4 bis 5 m x 3 m) mit sommergrünem Laub, das sich im Jahresverlauf verändert. Im Frühling leuchtend gelb austreibend, wird es zunächst frisch leuchtend grün, färbt sich dann im Sommer goldgelb, bevor es im Herbst Orange, Rot und Purpur miteinander verbindet. Zu dieser Farbexplosion kommen tief eingeschnittene Blätter mit zahlreichen, fein gezähnten Lappen, deren feine, durchscheinende Struktur an Papier erinnert. Die unscheinbare Blüte erscheint am kahlen Holz in purpurroten Farbtönen, die sich in den geflügelten Früchten wiederholen. Der langsam wachsende Strauch entwickelt mit der Zeit einen recht kurzen Stamm und zeigt eine runde, breit ausladende Wuchsform. Vermeiden Sie einen zu heißen Standort, da sein Laub sonst verbrennen kann. Pflanzen Sie ihn besser in den Halbschatten, geschützt vor kalten Winden, in einen tiefgründigen, humusreichen, frischen, aber durchlässigen und eher sauren Boden. Winterhart bis -15 °C und mehr, kann er gelegentlich von Schildläusen und Verticillium befallen werden.

Acer shirasawanum Aureum

Der Goldahorn aus Japan mit wunderschönem, tief eingeschnittenem chartreusegrünem Sommerlaub

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Birken (Betula)

Landschaftsarchitekten integrieren Birken häufig in moderne Gärten. Kein Wunder angesichts des Zierwerts dieser großen Sträucher oder kleinen Bäume. So wird Betula nigra ‘Heritage’ wegen seiner kompakten Wuchsform (9 x 6 m) und seiner Zierrinde geschätzt, die sich von Weiß bei jungen Pflanzen im Alter mehr oder weniger dunkel lachsfarben färbt und sich zugleich in breiten, dekorativen Streifen ablöst. Der schnell wachsende Baum entwickelt oft mehrere Stämme, an deren Spitze leicht überhängende Zweige sitzen. Diese sind rotbraun, von dunkleren Lentizellen durchzogen und tragen sommergrüne, grüne Blätter, die glänzen und gezähnt sind und sich im Herbst goldgelb färben. Die üppige Blüte erscheint im Frühjahr in langen Kätzchen, die das Licht einfangen. Mit seinem oberflächlichen Wurzelsystem kommt die Schwarz-Birke mit jedem nicht zu trockenen, nicht zu kalkhaltigen Boden in Sonne oder Halbschatten zurecht. Sie ist sehr winterhart und kann überall gepflanzt werden. Sie können auch eine andere Schwarz-Birke ‘Shilo Splash’ mit grün- und cremefarben panaschiertem Laub wählen oder Betula albosinensis ‘Fascination’ (8 x 5 m) mit ihrer prächtigen kupferfarbenen Rinde. Betula pendula ‘Royal Frost’ (5 x 3,5 m) besitzt ein originelles schokoladenbraunes Laub. Betula ‘Youngii’ bildet dagegen eine regelmäßige Kugel (5 x 5 m) mit ausgeprägt hängender Wuchsform. Schließlich darf Betula utilis ‘Jacquemontii’ nicht fehlen: Obwohl sie größer wird (15 m), zieht sie mit ihrer strahlend reinweißen Rinde alle Blicke auf sich.

Birken

Die Birken mit ihrer dekorativen Rinde (Fotos: L. Enking). Erstaunlich panaschiertes Laub von Betula nigra ‘Shiloh Splash’

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Zwerg-Strobe (Pinus strobus 'Minuta')

Kiefern bringen wohltuende Beständigkeit in moderne Gartengestaltungen. Bei Pinus strobus ‘Minuta’ zeigt sich diese Eigenschaft in einem sehr kleinen Strauch mit leicht abgeflachter Kuppelform, der dank seiner bescheidenen Größe (60 x 90 cm) und seines langsamen Wachstums in jeden Garten, auch in kleine, oder sogar in einen Kübel passt. Die sehr kompakte Sorte trägt bläulichgrünes bis blaugrünes Laub mit silbrigen Reflexen, das das ganze Jahr über dekorativ ist. Im Frühjahr treiben hellgrüne neue Knospen aus dem Laub und erinnern an kleine Kerzen, die den Beginn der schönen Jahreszeit feiern. Die Rinde dieser Zwerg-Kiefer ist zunächst glatt und graugrün gefärbt; mit zunehmendem Alter wird sie brauner und rissig. Pinus ‘Minuta’ sollte in kalkfreien, fruchtbaren und gut drainierten Böden an einem sonnigen Standort gepflanzt werden. Für alkalischere Böden empfehlen wir Pinus mugo ‘Picobello’. Mit ähnlichen Maßen (80 x 80 cm) ist auch seine Wuchsform recht ähnlich. Er bildet einen hübschen, ganzjährig eindrucksvollen Busch.

Pinus

Zwerg-Kiefern: Pinus mugo ‘Picobello’ und Pinus strobus ‘Minuta’ wirken im Kübel oder in einer kleinen, modernen Steinanlage besonders eindrucksvoll!

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10 Sträucher für einen modernen Garten