Akazie im Topf ziehen
Duftende Terrasse oder Balkon: erfolgreich pflanzen
Inhaltsverzeichnis
Akazie im Topf: So gelingt die Kultur auch in kühlen Regionen – mit duftender Blüte auf Terrasse oder Balkon.
Welcher Akazie für den Topf?
Für die Kultur im Topf eignen sich vor allem kompakt wachsende Akazien mit mäßigem Wuchs.
Wir empfehlen zwei Sorten, die sich besonders gut für die Kultur im Topf oder Kübel eignen:
- Veredelte Acacia dealbata ‘Gaulois Astier’: eine sehr duftende Akazie, veredelt auf Acacia retinodes, winterhart bis -5/-6 °C und ohne Ausläuferbildung
- Acacia retinodes ‘Lisette’: Diese Akazie wächst rund und kompakt, erreicht im Alter eine Breite und Höhe von 4 m, eignet sich aber gut für den Topf, da sie keine Ausläufer bildet. Sie blüht mehrmals im Jahr!
Grundsätzlich wächst eine Akazie im Topf langsamer und weniger stark als im Freiland. Sie bleibt eher klein und erreicht nie übermäßige Ausmaße; ihre Höhe liegt nur selten über 2 m.

Acacia retinodes ‘Lisette’
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Akazie: pflanzen, schneiden und pflegenWelcher Topf für meine Akazie?
Für die erfolgreiche Kultur einer Akazie im Topf ist ein passendes Gefäß wichtig. Die Akazie braucht keinen sehr breiten Topf, da sie besser blüht, wenn sie etwas beengt steht. Wählen Sie jedoch ein ausreichend tiefes Gefäß, denn sie bildet viele Wurzeln. Pflanzen Sie sie in einen Topf, der ein Drittel bis doppelt so groß wie der Wurzelballen ist.
Ein unglasierter Terrakottatopf oder ein Kübel mit 40 bis 50 cm Durchmesser genügt für ein etwa 3 m hohes, ausgewachsenes Exemplar. Achten Sie darauf, dass der Gefäßboden gut durchlöchert ist, denn die Akazie verträgt keine Staunässe!
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Welche Blumenerde für eine Akazie im Topf?
Die Akazie braucht ein leichtes, fruchtbares, sehr drainierendes Substrat. Leicht saure Erde fördert ihr Wachstum.
Mischen Sie je zur Hälfte Moorbeeterde und Blumenerde oder nährstoffarme Erde. Eine Handvoll Flusssand verbessert die Drainage.
Lesen Sie auch
Pflanzen in Töpfen: Anbau, Pflege und VersorgungAkazie im Topf pflanzen: Wann und wie?
In Regionen mit rauem Klima wird die Akazie am besten im Frühjahr von März bis Juni gepflanzt.
Die einzelnen Pflanzschritte:
- Eine 3 bis 5 cm dicke Schicht aus Blähton oder Kies auf dem Topfboden verteilen
- Bei Bedarf ein Vlies einlegen, damit sich Erde und Wurzeln nicht mit der Drainageschicht vermischen
- Etwas Substrat in den Topf geben und den Wurzelballen so einsetzen, dass der Hals auf Höhe des oberen Topfrands liegt
- Mit dem restlichen Substrat auffüllen
- Erde andrücken
- Die junge Akazie reichlich gießen
Der richtige Standort
Als echte Sonnenpflanze braucht die Akazie von April bis Oktober einen warmen, vollsonnigen Standort mit mindestens 4 Sonnenstunden täglich. Wählen Sie einen windgeschützten Platz. Wenn Sie die Pflanze im Winter umstellen möchten, stellen Sie den Topf am besten auf einen Pflanzenroller.

Akazie im Topf pflegen?
Hier einige einfache Pflegetipps, damit sie lange erhalten bleibt!
Akazie im Topf gießen
Das Gießen der Akazie im Topf ist besonders während der Wachstumsphase unerlässlich (etwa 1- bis 2-mal pro Woche). Im Topf trocknet das Substrat schneller aus als im Freiland. Es sollte frisch, aber niemals zu nass bleiben, da sonst die Wurzeln zu wenig Sauerstoff erhalten und die Pflanze absterben kann.
- Im Sommer: Bei warmem Wetter vorzugsweise abends täglich mäßig gießen. Der Wurzelballen darf zwischen zwei Wassergaben nicht vollständig austrocknen.
-
Im Winter: Sie benötigt weniger Wasser. Einmal pro Woche gießen und dabei darauf achten, dass niemals Wasser im Untersetzer stehen bleibt.
Akazie im Topf düngen
Im Freiland hat die Akazie nur einen geringen Nährstoffbedarf. Im Topf profitiert sie jedoch von einer Düngung. Von März bis September alle 15 Tage einen Flüssigdünger für Blühpflanzen ins Gießwasser geben.
Akazie im Topf schneiden
Nach der Blüte die blühenden Zweige leicht einkürzen, etwa um die Hälfte ihrer Länge. So bleibt die Wuchsform kompakt und es entstehen blühende Triebe.
Mehr erfahren: Wie schneidet man eine Akazie?
Akazie umtopfen
Es empfiehlt sich, eine Akazie alle 2 Jahre im Frühjahr nach der Blüte in ein etwas größeres Gefäß umzutopfen, das zur Größe des Baums passt. Ist der Topf zu schwer zum Bewegen, erneuern Sie einfach jedes Jahr die oberste Erdschicht:
- Die oberste Erdschicht einige Zentimeter tief abtragen.
- Die entnommene Erde durch eine Mischung aus Kompost und Hornmehl ersetzen. Dabei die Höhe des Wurzelhalses der Akazie beachten.
- Reichlich gießen.

Akazie im Topf: Winterschutz
Dieser typische Baum der Côte d’Azur verträgt nur selten Fröste unter -8 bis -10 °C, selbst unter günstigen Bedingungen, da er oft bereits bei Temperaturen unter -5 °C geschädigt wird. Herrschen in Ihrer Region strenge Fröste, ist die Kultur im Topf obligatorisch, damit Sie ihn geschützt überwintern können.
Überwintern Sie Ihre Akazie zwischen November und März – je nach Region – in einem hellen, kühlen Raum, auf keinen Fall aber in einem beheizten, einem Gewächshaus, Wintergarten oder frostfreien Kalthaus.
Stellen Sie sie wieder ins Freie, sobald die schönen Tage kommen und jede Frostgefahr vorüber ist!
Die Akazie ist wenig anfällig für Krankheiten und Schädlinge. Vergilben die Blätter, handelt es sich um Chlorose durch einen zu hohen Kalkgehalt im Substrat: Gießen Sie vorzugsweise mit Regenwasser und topfen Sie die Pflanze gegebenenfalls zur Hälfte in Moorbeeterde um. Wollläuse können sie gelegentlich befallen: Zunächst wird der Strauch weißlich, dann schwarz. Besprühen Sie ihn in diesem Fall mit Schmierseife und entfernen Sie die Läuse vorsichtig von Hand mit einem in Brennspiritus getränkten Tuch.
→ Lesetipp: „Topfpflanzen überwintern und vor Kälte schützen“
Mehr erfahren
- Lesen Sie unseren Artikel, um zu erfahren, welche Akazie Sie je nach Region pflanzen sollten
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